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Tangerinn

Aus der Reihe NONSOLO limoni
2

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.02.2026

Verlag

Nonsolo Verlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

13,4/20,8/2,6 cm

Gewicht

346 g

Auflage

1

Übersetzt von

Christiane Burkhardt

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-947767-33-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.02.2026

Verlag

Nonsolo Verlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

13,4/20,8/2,6 cm

Gewicht

346 g

Auflage

1

Übersetzt von

Christiane Burkhardt

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-947767-33-5

Herstelleradresse

nonsolo Verlag UG
Hildastraße 5
79102 Freiburg
DE

Email: info@nonsoloverlag.de

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Wenn das Schweigen lauter wird als die Erinnerung

Bewertung am 28.04.2026

Bewertungsnummer: 3122891

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Was bleibt übrig, wenn der Mensch stirbt, der die einzige Brücke zur eigenen Geschichte war? In ihrem Debütroman »Tangerinn« schickt uns Emanuela Anechoum auf eine Reise, die genau dort schmerzt, wo wir uns am unsichersten fühlen: zwischen Herkunft, Heimat und der Suche nach uns selbst. Mina lebt in London, doch es ist nicht das glamouröse Leben, das sie auf Instagram vorgaukelt. Als ihr Vater Omar stirbt, kehrt sie zurück nach Kalabrien. Dort warten ihre schwerkranke Mutter, eine entfremdete Schwester und das Erbe ihres Vaters: das »Tangerinn«, eine Bar, die jahrelang Zufluchtsort für Migranten war. Zwischen klebrigen Tischen und alten Erinnerungen begreift Mina, dass sie ihren Vater nie wirklich kannte. Der Schreibstil der Autorin ist wie ein Seziermesser: scharf, direkt und ungeschönt. Sie zeigt die bittere Realität von Armut und die Zerrissenheit einer schwarzen Frau in einer weißen, privilegierten Welt. Die Charaktere sind unglaublich stark gezeichnet – von der standhaften Schwester Aisha bis zum diffusen Bild des Vaters, das wir erst nach seinem Tod wie ein Puzzle zusammensetzen. Der Roman ist eher eine psychologische Charakterstudie als ein handlungsgetriebener Plot. Minas intensive Selbstsuche kann bisweilen anstrengend sein, wirkt aber absolut authentisch. Es ist eine atmosphärische Gesellschaftskritik, die ein Stückweit wehtut und lange nachhallt. Keine leichte Lektüre für zwischendurch, aber ein wichtiges Stück Literatur mit Ecken und Kanten, das den Finger in die Wunde legt. Ein schmerzhaft ehrliches Debüt über Identität und das Schweigen zwischen den Generationen. Atmosphärisch, tiefgründig und lesenswert.

Wenn das Schweigen lauter wird als die Erinnerung

Bewertung am 28.04.2026
Bewertungsnummer: 3122891
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Was bleibt übrig, wenn der Mensch stirbt, der die einzige Brücke zur eigenen Geschichte war? In ihrem Debütroman »Tangerinn« schickt uns Emanuela Anechoum auf eine Reise, die genau dort schmerzt, wo wir uns am unsichersten fühlen: zwischen Herkunft, Heimat und der Suche nach uns selbst. Mina lebt in London, doch es ist nicht das glamouröse Leben, das sie auf Instagram vorgaukelt. Als ihr Vater Omar stirbt, kehrt sie zurück nach Kalabrien. Dort warten ihre schwerkranke Mutter, eine entfremdete Schwester und das Erbe ihres Vaters: das »Tangerinn«, eine Bar, die jahrelang Zufluchtsort für Migranten war. Zwischen klebrigen Tischen und alten Erinnerungen begreift Mina, dass sie ihren Vater nie wirklich kannte. Der Schreibstil der Autorin ist wie ein Seziermesser: scharf, direkt und ungeschönt. Sie zeigt die bittere Realität von Armut und die Zerrissenheit einer schwarzen Frau in einer weißen, privilegierten Welt. Die Charaktere sind unglaublich stark gezeichnet – von der standhaften Schwester Aisha bis zum diffusen Bild des Vaters, das wir erst nach seinem Tod wie ein Puzzle zusammensetzen. Der Roman ist eher eine psychologische Charakterstudie als ein handlungsgetriebener Plot. Minas intensive Selbstsuche kann bisweilen anstrengend sein, wirkt aber absolut authentisch. Es ist eine atmosphärische Gesellschaftskritik, die ein Stückweit wehtut und lange nachhallt. Keine leichte Lektüre für zwischendurch, aber ein wichtiges Stück Literatur mit Ecken und Kanten, das den Finger in die Wunde legt. Ein schmerzhaft ehrliches Debüt über Identität und das Schweigen zwischen den Generationen. Atmosphärisch, tiefgründig und lesenswert.

Die Bar hieß Tangerinn

Bewertung aus Buchen am 27.02.2026

Bewertungsnummer: 3060232

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Buch der italienischen Schriftstellerin Emanuela Anechoum lebt von der Erzählstimme der Protagonistin Mina und ihrer Situation. Sie lebt zur Zeit eigentlich in London, kehrt aber nach dem Tod des Vaters nach Kalabrien zurück. Ihr Vater Omar stammt aus Marokko, daher ist die Suche nach ihrer Identität ein großes Thema. Zurück blieben ihre Schwester und die labile Mutter, um die man sich kümmern muss, genau wie um die Migrantenbar Tangerinn ihres Vaters. Dabei war es ihr so wichtig, dem Leben in Kalabrien zu entkommen. Man kann Minas Situation gut verstehen, obwohl sie keine einfache Hauptfigur ist. Immer wieder geht sie innerlich ins Gespräch mit dem verstorbenen Vater. Erst spät im Buch, im vierten Teil, hat Omar auch einen Auftritt, als ein Freund Mina von früheren gemeinsamen Zeiten erzählt. Mina muss sich entscheiden: Will sie bleiben oder wieder gehen? Mit dieser richtungsweisenden Entscheidung schließt das Buch.

Die Bar hieß Tangerinn

Bewertung aus Buchen am 27.02.2026
Bewertungsnummer: 3060232
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Buch der italienischen Schriftstellerin Emanuela Anechoum lebt von der Erzählstimme der Protagonistin Mina und ihrer Situation. Sie lebt zur Zeit eigentlich in London, kehrt aber nach dem Tod des Vaters nach Kalabrien zurück. Ihr Vater Omar stammt aus Marokko, daher ist die Suche nach ihrer Identität ein großes Thema. Zurück blieben ihre Schwester und die labile Mutter, um die man sich kümmern muss, genau wie um die Migrantenbar Tangerinn ihres Vaters. Dabei war es ihr so wichtig, dem Leben in Kalabrien zu entkommen. Man kann Minas Situation gut verstehen, obwohl sie keine einfache Hauptfigur ist. Immer wieder geht sie innerlich ins Gespräch mit dem verstorbenen Vater. Erst spät im Buch, im vierten Teil, hat Omar auch einen Auftritt, als ein Freund Mina von früheren gemeinsamen Zeiten erzählt. Mina muss sich entscheiden: Will sie bleiben oder wieder gehen? Mit dieser richtungsweisenden Entscheidung schließt das Buch.

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