• Produktbild: Die Königin der Blumenmaler. Rachel Ruysch – Ihre größte Liebe war die Kunst
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Die Königin der Blumenmaler. Rachel Ruysch – Ihre größte Liebe war die Kunst Roman

4

19,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.06.2026

Verlag

Knaur Taschenbuch

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

20,8/13,3/2,9 cm

Gewicht

369 g

Farbe

Anthrazit / Graugrün

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-56309-0

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

"Ein mitreißendes Porträt einer klugen Frau!"

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.06.2026

Verlag

Knaur Taschenbuch

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

20,8/13,3/2,9 cm

Gewicht

369 g

Farbe

Anthrazit / Graugrün

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-56309-0

Herstelleradresse

Knaur Taschenbuch
Landsberger Straße 346
80687 München
DE

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  • Bewertung

    aus Heyerode

    5/5

    18.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Wundervoll bildhafte Geschichte um die Malerin Rachel Ruysch

    Ich habe das Buch neulich gelesen und habe auch schon den Lesungs-Termin fest eingeplant. Alexander Schwarz erzählt die Geschichte der Rachel Ruysch lebendig und mit fiktionalen Elementen. Wir werden ins Amsterdam des Jahres 1679 zurück versetzt. Sie wird vom Blumenmaler Willem van Aelst unterrichtet. Rachel ist eine begabte Künstlerin und verliebt sich schließlich in den Porträtmaler Juriaen Pool. Plötzlich ändert sich alles. Dazu möchte ich aber nichts verraten, lest einfach selbst. Eines sei noch gesagt, sie wird von Kurfürst Johann Wilhelm zur Hofmalerin ernannt. Ich finde die Geschichte super gelungen - sehr lebendig geschrieben und vom Stil perfekt passend in das Genre und die Zeit, in der die Handlung spielt. Das Buch ist in drei Teile gegliedert und diese sind jeweils nochmal untergliedert. Die Charaktere und ihr Tun und Fühlen sind sehr bildhaft und authentisch dargestellt, überhaupt kann man sich von der ersten bis zur letzten Seite in die Handlung einfühlen und wird davon getragen in die Welt der Rachel Ruysch und ihre Kunst sowie den historischen Hintergrund. #AlexanderSchwarz #knaurverlag #dieköniginderblumenmaler #C. Strecker, Buchhandlung mit Café

  • hasirasi2

    aus Dresden

    3/5

    21.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Zwischen Familie und Kunst

    „Wenn Rachel anfing zu malen, war es fast, als betrete sie eine andere Welt ... Wenn sie malte, vergaß sie alles andere um sich herum. Ihre Probleme rückten in den Hintergrund, in ihrem Inneren kehrt Ruhe ein. Für Rachel bedeutete ihr Beruf nicht nur Broterwerb und Unabhängigkeit. Für sie war Malen eine Überlebenskunst.“ (S. 247) Seit ich 2023 im Albertinum in Dresden die Ausstellung „Zeitlose Schönheit. Eine Geschichte des Stilllebens“ gesehen habe, faszinieren mich Stillleben – insbesondere die üppigen Blumen- und Früchtegemälde, die so lebendig und farbenprächtig wirken, als würden sie von innen heraus leuchten. Eine der bedeutendsten Vertreterinnen dieser Kunst war Rachel Ruysch, die Ende des 17. und Anfang des 18. Jahrhunderts in Amsterdam lebte und wirkte. Sie war die erste Frau, die in eine Malergilde aufgenommen wurde, später sogar zur Hofmalerin ernannt wurde und trotz Heirat und zehn Kindern nie aufhörte zu malen. Möglich war das nur, weil ihr Vater, der berühmte Anatom Frederik Ruysch, ihr Talent von klein auf förderte und ihr Ehemann, der Porträtmaler Juriaen Pool, seine eigene Karriere stets hinter die seiner berühmten Frau zurückstellte. Rachel Ruysch führte also ein außergewöhnliches und spannendes Leben – umso bedauerlicher ist es, dass Alexander Schwarz diesem Potenzial nicht gerecht wird. Die Handlung plätschert über weite Strecken dahin; wirklich fesselnd sind vor allem die Schilderungen des Malprozesses und die Beschreibungen ihrer Bilder. Den Nebenstrang um das Hausmädchen Emma hätte ich hingegen nicht gebraucht. Hinzu kommen eine stellenweise überraschend modern wirkende Sprache und eine Rahmenhandlung, die 1748, kurz vor Rachels Tod, angesiedelt ist, für mich jedoch eher wie eine überflüssige Klammer wirkt. Zwar zeigt Alexander Schwarz eindrucksvoll Rachels Ringen um den Spagat zwischen Familie und Kunst sowie die Widerstände, die sie als Frau überwinden musste. Doch diese Aspekte gehen leider immer wieder in ausführlichen Alltagsbeschreibungen unter. Schade – denn das Leben dieser außergewöhnlichen Künstlerin hätte einen mitreißenderen Roman verdient.

  • hasirasi2

    Thalia Book Circle Community

    3/5

    21.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Zwischen Familie und Kunst

    „Wenn Rachel anfing zu malen, war es fast, als betrete sie eine andere Welt … Wenn sie malte, vergaß sie alles andere um sich herum. Ihre Probleme rückten in den Hintergrund, in ihrem Inneren kehrt Ruhe ein. Für Rachel bedeutete ihr Beruf nicht nur Broterwerb und Unabhängigkeit. Für sie war Malen eine Überlebenskunst.“ (S. 247)   Seit ich 2023 im Albertinum in Dresden die Ausstellung „Zeitlose Schönheit. Eine Geschichte des Stilllebens“ gesehen habe, faszinieren mich Stillleben – insbesondere die üppigen Blumen- und Früchtegemälde, die so lebendig und farbenprächtig wirken, als würden sie von innen heraus leuchten. Eine der bedeutendsten Vertreterinnen dieser Kunst war Rachel Ruysch, die Ende des 17. und Anfang des 18. Jahrhunderts in Amsterdam lebte und wirkte. Sie war die erste Frau, die in eine Malergilde aufgenommen wurde, später sogar zur Hofmalerin ernannt wurde und trotz Heirat und zehn Kindern nie aufhörte zu malen. Möglich war das nur, weil ihr Vater, der berühmte Anatom Frederik Ruysch, ihr Talent von klein auf förderte und ihr Ehemann, der Porträtmaler Juriaen Pool, seine eigene Karriere stets hinter die seiner berühmten Frau zurückstellte.   Rachel Ruysch führte also ein außergewöhnliches und spannendes Leben – umso bedauerlicher ist es, dass Alexander Schwarz diesem Potenzial nicht gerecht wird. Die Handlung plätschert über weite Strecken dahin; wirklich fesselnd sind vor allem die Schilderungen des Malprozesses und die Beschreibungen ihrer Bilder. Den Nebenstrang um das Hausmädchen Emma hätte ich hingegen nicht gebraucht. Hinzu kommen eine stellenweise überraschend modern wirkende Sprache und eine Rahmenhandlung, die 1748, kurz vor Rachels Tod, angesiedelt ist, für mich jedoch eher wie eine überflüssige Klammer wirkt.   Zwar zeigt Alexander Schwarz eindrucksvoll Rachels Ringen um den Spagat zwischen Familie und Kunst sowie die Widerstände, die sie als Frau überwinden musste. Doch diese Aspekte gehen leider immer wieder in ausführlichen Alltagsbeschreibungen unter. Schade – denn das Leben dieser außergewöhnlichen Künstlerin hätte einen mitreißenderen Roman verdient.

  • Sabine

    aus Köln

    3/5

    12.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Die Königin der Blumenmaler

    Ich war sehr neugierig auf diesen biografischen Roman, bei dem die historischen Persönlichkeit Rachel Ruysch im Mittelpunkt steht. Der Einstieg in die Geschichte gelingt auch mühelos: Ich begleite Rachel von Kindesbeinen an, erlebe ihre Ausbildung zur Blumenmalerin, teile ihr Liebesglück, die Hochzeit und schließlich die Herausforderungen als Mutter, trotz derer sie ihre Kunst aber niemals aufgibt. Während in der ersten Hälfte des Buches ganz klar Rachels Werdegang im Fokus steht, verschiebt sich der Schwerpunkt im zweiten Teil hin zu ihrer Magd Emma. Emma stammt aus einem Waisenhaus und will unbedingt wissen, wer ihre Eltern sind – doch Hinweise gibt es wenige und die Suche ist schwierig. Obwohl mich das Thema brennend interessiert hat, wurden meine Erwartungen leider nicht erfüllt. Für mich war das Buch insgesamt wenig spannend. Einzig die Beschreibungen der Gemälde, die Rachel im Laufe ihres Lebens erschafft, haben mich berührt. Sie waren so bildhaft, dass ich im Internet nach den realen Kunstwerken recherchiert habe, um mir die Meisterwerke selbst anzusehen. Abseits dieser Kunstmomente plätschert die Erzählung jedoch sehr ruhig und langsam vor sich hin. Selbst im zweiten Teil, als Emmas Familiengeschichte gelüftet wird und Geheimnisse ans Licht kommen, nimmt die Geschichte kaum Fahrt auf, und auch Rachels Zeit als Hofmalerin in Düsseldorf hat mich nicht richtig packen können. Rachel ist zweifellos eine historische Ausnahmeerscheinung – allein die Tatsache, dass sie sich als Frau den Zugang zur Malergilde erkämpft, finde ich beeindruckend, die Bilder, die sie gemalt hat und die ich mir angeschaut habe, bestechen durch ihren Aufbau und die Liebe zum Detail. Als Romanfigur bleibt sie mir jedoch viel zu blass, unvollständig und schlicht zu perfekt. Ihr fehlen die Ecken und Kanten, weshalb ich sie als Persönlichkeit nicht richtig greifen konnte und sie auf mich unglaubwürdig wirkte. Ganz anders erging es mir mit Emma: Sie ist für mich die deutlich facettenreichere und spannendere Figur. Durch ihren liebevollen Umgang mit den Kindern und ihren unbändigen Willen, trotz aller Hürden ihre leiblichen Eltern zu finden, hat sie sich viel mehr in mein Herz geschlichen. Der Schreibstil war leider ein weiteres Manko für mich: er ist leicht und locker, dadurch flott zu lesen, allerdings wirkt er viel zu modern und ist der historischen Epoche überhaupt nicht angepasst. Bei mir kam zu keiner Zeit ein echtes Gefühl für das Amsterdam des 17. und 18. Jahrhunderts auf. Zwar entstanden vor meinem inneren Auge Bilder der Gemälde, aber eine dichte, historische Atmosphäre blieb leider aus. Das hat mein Leseerlebnis zusätzlich getrübt und mich zugegebenermaßen auch enttäuscht. Ein Gefühl, nah dran zu sein, hat sich so einfach nicht ergeben. Mein Fazit Ein historischer Roman, der mich trotz der im Mittelpunkt stehenden Pionierin der Kunstwelt, Rachel Ruysch, leider nicht überzeugen konnte. Durch einen zu modernen Schreibstil fehlt es mir an historischer Atmosphäre, und die Handlung bleibt arm an Höhepunkten. Wer eine leise, langsame Erzählung schätzt und sich für barocke Gemälde begeistert, findet hier nette Lesestunden – ein mitreißendes Epochenporträt ist es in meinen Augen aber leider nicht.

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