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Der Westen sind jetzt wir Von unzuverlässigen Freunden und entschlossenen Gegnern: Deutschlands neue Verantwortung | Vom SPIEGEL-Bestsellerautor und ZEIT-Außenpolitik-Experten

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.03.2026

Verlag

Droemer Knaur

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

21,6/15/3,6 cm

Gewicht

500 g

Farbe

Weiß / Hellbraun

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-56244-4

Beschreibung

Rezension

"Eine substanzielle Handlungsanleitung für das politische Spitzenpersonal." ("Table Media")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.03.2026

Verlag

Droemer Knaur

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

21,6/15/3,6 cm

Gewicht

500 g

Farbe

Weiß / Hellbraun

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-56244-4

Herstelleradresse

Droemer HC
Landsberger Straße 346
80687 München
DE

Email: produktsicherheit@droemer-knaur.de

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Treffende Einordnung deutscher Außenpolitik

Bewertung am 16.04.2026

Bewertungsnummer: 3111350

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Herr Lau formuliert sehr treffend wie sich deutsche Politiker über Jahrzente hinweg der Illusion fälschlicher Einschätzungen verschrieben, wie Warsignale und Appelle ignoriert wurden und in welche schwierige Situation dieser Weg geführt hat. Besonders in der heutigen geopolitischen Gemengelage eine in meinen Augen wertvolle Einordnung. Und trotz all dieser Schwierigkeiten steht am Ende doch ein Vorschlag, der Hoffnung gibt es besser zu machen.

Treffende Einordnung deutscher Außenpolitik

Bewertung am 16.04.2026
Bewertungsnummer: 3111350
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Herr Lau formuliert sehr treffend wie sich deutsche Politiker über Jahrzente hinweg der Illusion fälschlicher Einschätzungen verschrieben, wie Warsignale und Appelle ignoriert wurden und in welche schwierige Situation dieser Weg geführt hat. Besonders in der heutigen geopolitischen Gemengelage eine in meinen Augen wertvolle Einordnung. Und trotz all dieser Schwierigkeiten steht am Ende doch ein Vorschlag, der Hoffnung gibt es besser zu machen.

Neuorientierung im Westen

Raumzeitreisender aus Ahaus am 08.03.2026

Bewertungsnummer: 3069663

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Weltordnung hat sich verändert. Russland wurde zum Feind westlicher Demokratien und zum kriegerischen Aggressor, die USA sehen sich nicht mehr als Schutzmacht Europas, agieren gegen die EU und kooperieren stattdessen mit Russland, China nutzt Abhängigkeiten und erpresst Länder mit seiner Macht über Rohstoffe. Das Völkerrecht bleibt auf der Strecke, Kriegsverbrechen werden nicht geahndet und die UNO entwickelt sich zu einem Tiger ohne Krallen. Die deutsche Politik befand sich jahrelang in Trance, traf falsche Entscheidungen, klammerte sich an Freunde, die keine mehr waren und reagiert verspätet und zögerlich auf die aktuelle Entwicklung. Dass Demokratie und Freiheit permanent verteidigt werden muss gegen Aggressoren im Westen und im Osten, wird von vielen jungen Deutschen abgelehnt, die schon mit der Wehrpflicht große Probleme haben. Nationalistische Parteien sind europaweit im Kommen, dabei sollte Europa zusammenwachsen und nicht auseinanderdriften, um ein Gegengewicht gegen autokratische Systeme zu bilden. Jörg Lau, internationaler Korrespondent der Zeit, setzt in seinem Buch Schwerpunkte entsprechend der neuen Weltordnung. Er analysiert ausführlich die Situation in den USA, in Russland, in Nahost und in China. Er beschreibt die Entwicklung der letzten Jahrzehnte und die Veränderungen in der Entwicklung und sucht nach Gründen für den aufkeimenden Nationalismus. "Russland darf aus Pekinger Perspektive nicht [den Krieg gegen die Ukraine] verlieren, weil dies die Machtbalance zwischen Demokratien und Autokratien verschieben und den Druck auf das eigene diktatorische System erhöhen würde." (42) Europa muss im eigenen Interesse weitgehend unabhängig und eigenständig werden. Ein Blick nach Finnland könnte helfen aus dem derzeitigen Jammertal herauszufinden. Finnland verfügt über eine Reservearmee von fast 300.000 Frauen und Männern, einer Luftwaffe mit 120 modernen Jets, einer schlagkräftigen Artillerie und ist gleichzeitig ein Sozialstaat mit dem besten Bildungssystem in Europa. Wehrhaftigkeit, Liberalität und Wohlfahrtstaatlichkeit schließen sich nicht aus. Die finnische Gelassenheit fehlt im Westen. Jörg Lau verfügt über sehr viel Erfahrung und weiß, wovon er spricht. Sein Buch halte ich für ein lesenswertes Aufklärungswerk.

Neuorientierung im Westen

Raumzeitreisender aus Ahaus am 08.03.2026
Bewertungsnummer: 3069663
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Weltordnung hat sich verändert. Russland wurde zum Feind westlicher Demokratien und zum kriegerischen Aggressor, die USA sehen sich nicht mehr als Schutzmacht Europas, agieren gegen die EU und kooperieren stattdessen mit Russland, China nutzt Abhängigkeiten und erpresst Länder mit seiner Macht über Rohstoffe. Das Völkerrecht bleibt auf der Strecke, Kriegsverbrechen werden nicht geahndet und die UNO entwickelt sich zu einem Tiger ohne Krallen. Die deutsche Politik befand sich jahrelang in Trance, traf falsche Entscheidungen, klammerte sich an Freunde, die keine mehr waren und reagiert verspätet und zögerlich auf die aktuelle Entwicklung. Dass Demokratie und Freiheit permanent verteidigt werden muss gegen Aggressoren im Westen und im Osten, wird von vielen jungen Deutschen abgelehnt, die schon mit der Wehrpflicht große Probleme haben. Nationalistische Parteien sind europaweit im Kommen, dabei sollte Europa zusammenwachsen und nicht auseinanderdriften, um ein Gegengewicht gegen autokratische Systeme zu bilden. Jörg Lau, internationaler Korrespondent der Zeit, setzt in seinem Buch Schwerpunkte entsprechend der neuen Weltordnung. Er analysiert ausführlich die Situation in den USA, in Russland, in Nahost und in China. Er beschreibt die Entwicklung der letzten Jahrzehnte und die Veränderungen in der Entwicklung und sucht nach Gründen für den aufkeimenden Nationalismus. "Russland darf aus Pekinger Perspektive nicht [den Krieg gegen die Ukraine] verlieren, weil dies die Machtbalance zwischen Demokratien und Autokratien verschieben und den Druck auf das eigene diktatorische System erhöhen würde." (42) Europa muss im eigenen Interesse weitgehend unabhängig und eigenständig werden. Ein Blick nach Finnland könnte helfen aus dem derzeitigen Jammertal herauszufinden. Finnland verfügt über eine Reservearmee von fast 300.000 Frauen und Männern, einer Luftwaffe mit 120 modernen Jets, einer schlagkräftigen Artillerie und ist gleichzeitig ein Sozialstaat mit dem besten Bildungssystem in Europa. Wehrhaftigkeit, Liberalität und Wohlfahrtstaatlichkeit schließen sich nicht aus. Die finnische Gelassenheit fehlt im Westen. Jörg Lau verfügt über sehr viel Erfahrung und weiß, wovon er spricht. Sein Buch halte ich für ein lesenswertes Aufklärungswerk.

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Der Westen sind jetzt wir

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