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Das Echo des späten Lichts Roman | Ein großer historischer Roman, der auch im Kleinen berührt

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.04.2026

Verlag

Droemer Knaur

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21,7/14,7/3,2 cm

Gewicht

455 g

Farbe

Grau / Beige

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-56106-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.04.2026

Verlag

Droemer Knaur

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21,7/14,7/3,2 cm

Gewicht

455 g

Farbe

Grau / Beige

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-56106-5

Herstelleradresse

Droemer HC
Landsberger Straße 346
80687 München
DE

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  • Schmökerwelten

    5/5

    29.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wunderbarer Roman

    "Das Echo des späten Lichts" von Lea Blum war für mich ein richtiges kleines Überraschungspaket. Die Handlung beginnt 1945 in Trossingen und endet dort auch im Jahr 1993. Dazwischen reicht der Roman vom Zweiten Weltkrieg bis zur Zeit der Rassentrennung in den USA. Obwohl die Figuren an verschiedenen Orten leben, sind ihre Schicksale miteinander verknüpft. Besonders interessant fand ich den Weg der kleinen Mundharmonika, die im Laufe des Romans mehrmals ihren Besitzer wechselt. Jede Station erzählt einen neuen Abschnitt und schafft eine ganz eigene Atmosphäre. Unterschiedliche Menschen, verschiedene Länder und Lebenssituationen werden durch dieses kleine Instrument miteinander verbunden. Bei jedem neuen Besitzer löst das Spiel der Mundharmonika etwas ganz Besonderes aus. Dadurch wird deutlich, welche Kraft Musik haben kann und welche Emotionen sie hervorruft. Im Mittelpunkt stehen Menschen, die in ihrer Gesellschaft ausgegrenzt werden. Einige erleben Krieg und Gewalt, andere leiden unter Rassismus oder müssen ihre Liebe geheim halten. Auch persönliche Einschränkungen, wie Probleme mit dem Sprechen, spielen eine Rolle. So zeigt der Roman, wie unterschiedlich Ausgrenzung aussehen kann. Themen wie Identitätssuche, das Ringen um eine eigene Stimme sowie Nichtakzeptanz und das Leben im Schatten gesellschaftlicher Normen ziehen sich durch den gesamten Roman. "Das Echo des späten Lichts" erzählt von Menschen, die an den Rändern der Gesellschaft stehen und trotz aller Widerstände versuchen, gehört und gesehen zu werden. Gerade dadurch wirkt das Buch sehr berührend und regt zum Nachdenken an. Die Sprache des Romans ist ruhig, gut verständlich und gleichzeitig sehr atmosphärisch. Lea Blum beschreibt viele Situationen eher zurückhaltend, wodurch die Handlung glaubwürdig und emotional wirkt. Insgesamt ist "Das Echo des späten Lichts" ein wunderbarer Roman über Musik, Identität, Ausgrenzung und Zusammenhalt. Besonders gelungen ist, wie die Autorin so unterschiedliche Schicksale durch die kleine Mundharmonika miteinander verbindet und daraus eine eindrucksvolle Reise entstehen lässt. Eine absolute Leseempfehlung von mir und fünf von fünf Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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