Produktbild: Broiler, Wimpel, Westpaket

Broiler, Wimpel, Westpaket Ein (ost-)deutsches Leben in 55 Dingen

11

15,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

8263

Erscheinungsdatum

03.03.2026

Verlag

Bebra verlag

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

5036 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783839301883

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Verkaufsrang

8263

Erscheinungsdatum

03.03.2026

Verlag

Bebra verlag

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240 (Printausgabe)

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1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783839301883

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  • Bewertung

    aus Netzschkau

    5/5

    29.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Reise in die Vergangenheit

    Als ich Kind war, ließ ich mir gern von Eltern und Tanten "von früher" erzählen. Hier erzählt nun ein Autor, der wenig älter ist als ich "von früher". Vieles habe ich wiedererkannt von den 55 Dingen, die Grundlage der 55 Kapitel sind, in denen Torsten Harmsen Erlebnisse aus seiner Kindheit und Jugend beschreibt. Dabei ist Wertschätzung für die Vergangenheit zu spüren, aber auch ein ehrlicher Realismus, der keinen Platz lässt für eine Glorifizierung der DDR-Geschichte und - Politik. Fakten sind beiläufig eingestreut; eine kurzweilige Art der Wissensvermittlung! Ehrlich berichtet der Autor über manchen dummen Jungsstreich, über das Schulleben und die Freizeit, über Familie und Alltag und vieles mehr. Das hat mich sehr gut unterhalten, auch wenn sich mein Leben auf dem Dorf in manchem unterschieden hat vom Leben des Lehrersohnes aus der Hauptstadt. Ein Buch, das empfehlenswert ist für Leserinnen und Leser, die in der DDR aufgewachsen sind oder mehr über das Leben in der DDR wissen möchten, und für alle, die eine unterhaltsame, berührende und oft humorvolle Lektüre mögen.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    22.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eine humorvolle Reise in die Vergangenheit.

    Das Cover gefällt mir sehr, ich mag das Thema und war gespannt darauf zu entdecken, an was ich mich selber noch alles erinnere. Das Vorwort hat mir sehr gut gefallen und mich gut auf das Thema eingestimmt, das Inhaltsverzeichnis war gut strukturiert. Insgesamt kann man in dem Buch 55 verschiedene Dinge entdecken. Jedes kleine Ding hat 3- 4 Seiten bekommen, es wird erklärt, erinnert und gelacht. Die Anekdoten des Autors Torsten Harmsen haben mir gut gefallen. Durch das Buch habe ich viele Erinnerungen gehabt und bin mit meinen Eltern dadurch in viele Gespräche gekommen. Genauso wie der Autor haben wir uns mit der Entwicklung befasst und analysiert, wie es denn damals so war und was wir heute alles so im Alltag benötigen. Ich bedanke mich für diese humorvolle und interessante Zeitreise. Ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter.

  • Bewertung

    5/5

    16.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Reise in mein Ich

    Diese Buch holt Erinnerungen aus der Tiefe: Während ich es lese, laufen kleine Filme vor meinem geistigen Auge; Episoden aus meiner Kindheit ... schon die Leseprobe hat mich gefesselt: Ich lache laut über die beschriebenen Situationen und denke dabei: JA genau so war das! Man möchte das Buch gar nicht mehr weglegen. Auch ich bin in den 60ern in der DDR geboren und kenne all die beschriebenen Dinge genau. Gut: Wir hatten Brottasche und Schulranzen... aber das ist regional. Und die Ranzen sahen fast alle gleich aus und wurde auf dem Schulhof beim warten auf den Bus alle auf einen Haufen geworfen... mehr als einmal bin ich mit dem falschen Ranzen zu Hause angekommen :D An anderer Stelle schüttele ich den Kopf über Sachen, die momentan grad so "modern" sind - sei es im Alltag, in der Erziehung oder im Sprachgebrauch... Ich denke, viele aus meiner Generation (ich sage absichtlich nicht Boomer, weil auch das was neudeutsches ist ... ich fühle mich nicht als Boomer) - fragen sich oft: Haben wir denn keine anderen Probleme als z.B. Indianer/Eskimo oder "Mohrenstraße" ?? Aber wir sind ja jetzt auch schon "die Alten", wir sind unmodern .... Das Buch ist aus meiner Sicht auf alle Fälle lesenswert. Danke Herr Harmsen! Sie sprechen mir aus der Seele - ich habe das Buch schon vielfach weiter empfohlen :)

  • SeverusNyssen

    aus Rhein Neckar Kreis

    5/5

    13.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Alltagsgeschichten aus der DDR – humorvoll, persönlich und lehrreich

    Dies war für mich ein wirklich besonderes Buch. Ich selbst bin zu jung, um die DDR noch miterlebt zu haben. Mein Wissen darüber stammt hauptsächlich aus dem Geschichtsunterricht, und auch aus meiner Familie habe ich dazu nur wenige persönliche Geschichten gehört. Gerade deshalb fand ich dieses Buch sehr spannend und bereichernd. Der Autor erzählt in 55 kurzen Geschichten aus seinem Leben und aus dem Alltag in der DDR. Dabei geht es nicht nur um große politische Themen, sondern vor allem um viele kleine Alltagsmomente, die zeigen, wie Menschen damals gelebt haben. Genau das macht das Buch so interessant: Man bekommt ein Gefühl dafür, wie der Alltag wirklich war. Besonders gefallen haben mir die vielen typischen Details, die heute fast schon vergessen sind. Zum Beispiel die dreieckigen Päckchen der Schulmilch, die vielen vielleicht noch bekannt vorkommen. Solche kleinen Erinnerungen machen Geschichte greifbar und lebendig. Auch Begriffe oder Dinge, die man heute kaum noch kennt, tauchen im Buch auf. Ich habe dabei sogar Neues gelernt – zum Beispiel wusste ich vorher gar nicht genau, was ein Erbsengewehr ist. Durch die persönlichen Erlebnisse des Autors werden solche Dinge ganz natürlich erklärt. Die Geschichten sind unterhaltsam, persönlich und gleichzeitig informativ. Beim Lesen hat man das Gefühl, ein Stück in eine andere Zeit einzutauchen. Gleichzeitig merkt man, wie wichtig es ist, dass solche Erinnerungen festgehalten werden, damit dieses Wissen und diese Erfahrungen nicht verloren gehen. Für mich ist das Buch eine tolle Sammlung von Geschichten, die Geschichte auf eine sehr menschliche und alltagsnahe Weise erzählt. Besonders für Leserinnen und Leser, die – so wie ich – die DDR selbst nicht erlebt haben, ist es eine spannende Möglichkeit, einen Einblick in diese Zeit zu bekommen.

  • Kerstin1975

    aus Crailsheim

    5/5

    12.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ostalgie pur - Erinnerungen an eine ostdeutsche Kindheit. Liebevoll und mit Humor erzählt

    Buchinhalt: In 55 kurzen Kapiteln – jedes einem anderen typischen Gegenstand gewidmet – erzählt der Autor von seiner Kindheit im Osten der Republik, als die Mauer noch stand. Es sind Dinge wie der Recorder aus Bakelit, das obligatorische Grillhähnchen, „Broiler“ genannt oder auch unbeschwerte Spielnachmittage rund um die Teppichklopfstange im Hof, aber auch Fahnenappelle bei den Jungpionieren und das geheimnisvolle Westpaket, das ihn als Kind und Jugendlichen prägten. Liebevoll erzählt und mit einem Hauch Wehmut – aber mit erstaunlichen Parallelen in das Leben im Westen. Persönlicher Eindruck: Wie lebte man so im Osten der Republik, vor dem Fall der Mauer, in der ehemaligen DDR? Inzwischen gibt’s eine ganze Generation, die diese nur noch aus Erzählungen kennt und nichts anderes erlebt hat, als ein vereintes Deutschland. Doch wie war sie so, die Kindheit im Osten? Was hatte man dort, was anders war, als hier im Westen? Autor Harmsen geht der Sache auf den Grund und kramt in seinen Kindheitserinnerungen. Das Buch ist unterteilt in 55 kurze Kapitel, die sich alle einem anderen Gegenstand widmen, der den kleinen Torsten Harmsen einst prägte – angefangen vom Kindergartentäschchen (Stullentasche genannt) über spätere Dinge wie Pioniertuch, Schulmilch oder Zündeln im Garten bis hin zu Dingen wie dem ersten Kassettenrecorder oder der ersten Zigarette. Harmsens Erzählstil ist liebevoll und kurzweilig, man liest die Anekdoten gerne und kann nicht damit aufhören. Trotz aller Negativseiten eines Lebens im Sozialismus empfand er seine Kindheit als behütet und gleichzeitig abenteuerlich, er vermisste im Grunde nichts, auch wenn seine Familie nach eigener Aussage keine Westverwandten hatte und somit das eigene Westpaket für ihn gar nie kam. Was man hatte, genügte einem, der Rest wurde mit handwerklichem Geschick und Findigkeit wieder wett gemacht. Was mich dabei erstaunte: viele der genannten Dinge gab es in Ost und West gleichermaßen. Wir haben bis heute eine Teppichklopfstange hinter dem Haus, auch wenn sie heute für andere Zwecke verwendet wird. Kassetten drehten auch wir mit dem Bleistift wieder rein, wenn sich mal Bandsalat gebildet hatte und die von Harmsen als amerikanisch beschriebenen Mustang-Jeans stammen bis heute nicht aus den USA sondern aus dem süddeutschen Künzelsau. Ganz so unterschiedlich waren die Kindheiten also nicht – auch ich (ein Westkind) hatte eine solche „Stullentasche“, die zwar anders hieß, aber den gleichen Zweck erfüllte und genauso um den Hals hängend getragen wurde. Insgesamt eine liebenswerte und kurzweilige Lektüre, die man nicht mehr aus der Hand legen möchte und bei der ich bedauere, dass sie nur rund 200 Seiten umfasst. Von mir eine verdiente Leseempfehlung mit 5 Sternen!

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