Produktbild: Die Liste der Lebenden

Die Liste der Lebenden Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

26396

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.03.2026

Verlag

Picus

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

13,4/21/2,3 cm

Gewicht

322 g

Farbe

Tanne / Karamell

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7117-2167-9

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

26396

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.03.2026

Verlag

Picus

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

13,4/21/2,3 cm

Gewicht

322 g

Farbe

Tanne / Karamell

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7117-2167-9

Herstelleradresse

Picus Verlag GmbH
Friedrich-Schmidt-Str 4
1080 Wien
AT

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  • MB

    aus Rösrath

    5/5

    02.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine wahrhaft faszinierende Konstruktion...

    Eine wahrhaft faszinierende Konstruktion! In ein historisch verbrieftes Ereignis eine fantasierte Geschichte einfließen lassen - das gelingt dem Wiener Autor Stefan Kutzenberger mit bravour! Das Ereignis: Der Untergang des Schraubendampfschiffs "Austria" auf seiner Fahrt von Dänemark nach New York am 13. September 1858. Die Fantasie: Der imaginierte Briefwechsel der Passagierin Henriette Wulff mit dem Dichter Hans Christian Andersen. Das Szenario: Henriette treibt nackt auf einer Holztür nahe des untergegangenen Schiffes und schreibt in Gedanken Briefe an Andersen; dem möglichen Tod ins Auge blickend offenbart sie - auch sich selbst gegenüber - das bislang Ungesagte, reflektiert ihre Beziehung zu ihrem 'brüderlichen Freund', schildert den Ablauf des Untergangs, die erotische Begegnung mit dem Kapitän... Und vermutet, dass auch Andersen - zuhause am Schreibtisch sitzend - Briefe an sie, Henriette, formuliert. Aus Andersens Briefen spricht die Hoffnung auf ein Überleben Henriettes, aber auch die eigene Selbstoffenbarung - über sein Dichtersein und seine romantische Liebesfantasie. Der Autor beruft sich auf einen tatsächlichen Briefwechsel zwischen Wulff und Andersen; mir gefällt allerdings noch besser die Vorstellung, dass Henriette, auf dem Meer auf einer Holztüre dem Lebensende entgegentreibend, nicht nur ihre eigenen Briefe an Andersen in Gedanken formuliert hat, sonder auch Andersens Briefe an sie! So würde aus einer brieflichen Zwiesprache ein 'Innerer Monolog'. Sprachlich übrigens wunderbar umgesetzt.

  • Bewertung

    aus Rösrath

    5/5

    02.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine wahrhaft faszinierende Konstruktion!

    In ein historisch verbrieftes Ereignis eine fantasierte Geschichte einfließen lassen - das gelingt dem Wiener Autor Stefan Kutzenberger mit bravour! Das Ereignis: Der Untergang des Schraubendampfschiffs "Austria" auf seiner Fahrt von Dänemark nach New York am 13. September 1858. Die Fantasie: Der imaginierte Briefwechsel der Passagierin Henriette Wulff mit dem Dichter Hans Christian Andersen. Das Szenario: Henriette treibt nackt auf einer Holztür nahe des untergegangenen Schiffes und schreibt in Gedanken Briefe an Andersen; dem möglichen Tod ins Auge blickend offenbart sie - auch sich selbst gegenüber - das bislang Ungesagte, reflektiert ihre Beziehung zu ihrem 'brüderlichen Freund', schildert den Ablauf des Untergangs, die erotische Begegnung mit dem Kapitän... Und vermutet, dass auch Andersen - zuhause am Schreibtisch sitzend - Briefe an sie, Henriette, formuliert. Aus Andersens Briefen spricht die Hoffnung auf ein Überleben Henriettes, aber auch die eigene Selbstoffenbarung - über sein Dichtersein und seine romantische Liebesfantasie. Der Autor beruft sich auf einen tatsächlichen Briefwechsel zwischen Wulff und Andersen; mir gefällt allerdings noch besser die Vorstellung, dass Henriette, auf dem Meer auf einer Holztüre dem Lebensende entgegentreibend, nicht nur ihre eigenen Briefe an Andersen in Gedanken formuliert hat, sonder auch Andersens Briefe an sie! So würde aus einer brieflichen Zwiesprache ein 'Innerer Monolog'. Sprachlich übrigens wunderbar umgesetzt.

  • Bewertung

    5/5

    29.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    H.C. Andersen, Henriette Wulf und die 'Austria'

    Eine Frau treibt nackt auf einer Tür im Atlantik, sieht von ferne das rauchende Schiff, sieht Menschen, die sich auf der Bugspitze drängen und hoffen von einer französischen Bark gerettet zu werden. Auch die nackte Frau erlebt Glücksgefühle als sie die Barke sieht. Aber die Bark sieht sie nicht, denn das Meereswasser ist unendlich und sie ist nur ein Staubkorn in diesem Wasser. Allein die Vorstellung, dass es so gewesen sein könnte. Der Autor Stefan Kutzenberger (ein österreichischer Autor, mehrfach ausgezeichnet für seine innovative Form der Schreibe) versetzt sich fiktiv in die Gedankenwelt der auf der Tür treibenden Henriette (Jette) Wulf, die sich in einem Dialog (gedanklich) mit ihrem Freund H.C. Andersen auseinandersetzt. Die beiden haben immer lange und intensive Briefe ausgetauscht und sie stellt sich vor, dass er auch jetzt – denn bestimmt hat er bereits von dem Unglück gehört – sich mit ihr und ihrer Rettung auseinandersetzt. Tut er, denn er bekam die Liste der Lebenden, vier Menschen befanden sich auf 'Austria', die er kannte.Und er überlegte sich Konstellationen wer überlebt haben könnte. (Seine Jette natürlich schon). Es gibt sechs Möglichkeiten. Welche trifft zu. Er will es nicht wissen, obwohl es bereits bekannt ist. Er klammert sich an ihr Überleben, seine Jette soll überleben. H.C. Andersen war echt, Henriette Wulf war echt, und die Katastrophe mit der 'Austria' am 13. September 1857 war echt. Verbrannt vor Neufundland, weil für die Landung fünf Tage später eine Desinfektion vorgesehen war. Voraussetzung für die Landung. Diese sollte durch eine Teerausräucherung passieren, die preisgünstigste Methode. Auf einem Dampfer aus Holz, was wunderbar brennt, wenn ein Funke übertritt. Der Kontakt zwischen Andersen und Wulf war vorhanden. Der Rest ist Fiktion! Allerdings natürlich gut recherchiert.Doch die Dialoge (einseitig? Weil nur in der Vorstellung von Jette) sind höchst interessant zu lesen und erlaubt einen Blick auf das Seelenleben von Jette, einer emanzipierten und recht selbständigen Frau in ihrem besten Alter (53) des 19. Jahrhunderts. Lediglich 89 Reisende (Passagiere und Besatzung) wurden gerettet, von der herbei eilenden Bark Maurice und dem Segelschiff Catarina. 456 Menschen verloren ihr Leben. Eines der schlimmsten Seekatastrophen zur Zeit der großen Auswanderungen nach Amerika. Wobei diese Auswanderungsschiffe sowieso schon berüchtigt waren für die schlechten Reisebedingungen. Dass ein großer Teil der Auswander:innen nicht lebending ihr Ziel erreichten, war damals üblich. Doch das große Unglück des HAPAG Dampfers aus Hamburg setzte Veränderungen in Gang (so wie jedes große Unglück das nach sich zieht). Die Buchidee ist gelungen, denn obwohl der innige Kontakt zwischen dem berühmten Autor Andersen und Jette bekannt ist, wurde nie ein Buch über sie geschrieben. Und hier ist es! Endlich!

  • pitti3577

    aus Berlin

    5/5

    19.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    zwischen Leben und Tod

    Das Buch "Die Liste der Lebenden" von Stefan Kutzenberger ist vor allem ein Briefroman mit einem spannenden wahrhaftigen Setting, denn die Heldin Henriette Wulff treibt nach einem Schiffsunglück auf einer Tür im Atlantik. In Gedanken schreibt sie ihrem Freund H.C. Andersen Briefe und rechnet dabei mit den rigiden gesellschaftlichen Konventionen ihrer Zeit ab, welche verhinderten, dass sie und der einst von ihr entdeckte dänische Dichter einander auch körperlich näher gekommen sind. In einem künstlerischen Dialog in Form von Briefen antworten die Hauptpersonen aufeinander, reden aneinander vorbei und agieren einerseits innerhalb der Konventionen (Andersen), andererseits innerhalb eines traumatischen Extremfalls (Wulff). Obwohl ein historischer Roman sind sämtliche Personen real. Ihr Erleben hingegen ist schriftstellerische Fiktion - und damit große Kunst des Autors.

  • Bewertung

    aus Heek

    5/5

    12.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    spannend

    Das Buch "Die Liste der Lebenden" von Stefan Kutzenberger ist eine ungewöhnliche und spannende Geschichte. Der flüssige Schreibstil des Autors macht die Geschichte sehr lebendig. Bei dem Buch passt das Cover sehr gut zum Roman. Die Geschichte handelt von Henriette Wulff die mit dem Dichter Hans Christian Andersen befreundet ist. Bei der Überfahrt mit dem Dampfschiff Austria von Dänemark nach Amerika passiert ein Unglück, denn es bricht ein Feuer auf dem Schiff aus. In ihrer Not springt Jette nackt in den Atlantik und kann sich dort auf einer Holztür über Wasser halten. Hier beginnt sie ihre Gefühle und Gedanken in einen imaginären Briefwechsel mit Hans Christian Andersen zu fassen. Das Buch ist sehr lebendig geschrieben und hat mich von Anfang bis Ende sehr gut mitgenommen. Grundlage der Geschichte ist der Untergang der Austria am 13. September 1858. An Bord waren 540 Menschen, von denen nicht Das Buch "Die Liste der Lebenden" von Stefan Kutzenberger ist eine ungewöhnliche und spannende Geschichte. Der flüssige Schreibstil des Autors macht die Geschichte sehr lebendig. Bei dem Buch passt das Cover sehr gut zum Roman. Die Geschichte handelt von Henriette Wulff die mit dem Dichter Hans Christian Andersen befreundet ist. Bei der Überfahrt mit dem Dampfschiff Austria von Dänemark nach Amerika passiert ein Unglück, denn es bricht ein Feuer auf dem Schiff aus. In ihrer Not springt Jette nackt in den Atlantik und kann sich dort auf einer Holztür über Wasser halten. Hier beginnt sie ihre Gefühle und Gedanken in einen imaginären Briefwechsel mit Hans Christian Andersen zu fassen. Das Buch ist sehr lebendig geschrieben und hat mich von Anfang bis Ende sehr gut mitgenommen. Grundlage der Geschichte ist der Untergang der Austria am 13. September 1858. An Bord waren 540 Menschen, von denen nicht einmal 100 das Unglück überlebten.

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