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Das Grab des Webers

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

8184

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.02.2026

Verlag

Jung u. Jung

Seitenzahl

96

Maße (L/B/H)

18,7/11,9/1,3 cm

Gewicht

158 g

Farbe

Schwarz / Seidengrau

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-99027-446-0

Beschreibung

Rezension

»Was große Literatur ausmacht? Dass eine Geschichte von hundert Seiten, die vor hundert Jahren auf dem Friedhof eines irischen Dorfs spielt, so viel über unsere Gegenwart und die seltsame Welt um uns herum erzählt. Kein Wunder, ist es das lustigste und das traurigste Buch, das ich seit langem gelesen habe.«Lorenz Langenegger
»… eine der kraftvollsten Geschichten, die mir begegnet sind… Mit kraftvollmeine ich, dass meine Gedanken wieder und wieder zu diesen Geschichten zurückgekehrt sind, ohne je das Interesse an ihnen verloren zu haben.«Annie Proulx

Produktdetails

Verkaufsrang

8184

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.02.2026

Verlag

Jung u. Jung

Seitenzahl

96

Maße (L/B/H)

18,7/11,9/1,3 cm

Gewicht

158 g

Farbe

Schwarz / Seidengrau

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-99027-446-0

Herstelleradresse

Jung und Jung Verlag GmbH
Hubert-Sattler-Gasse 1
5020 Salzburg
AT

Email: office@jungundjung.at

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Herrlich skurril!

Bellis-Perennis aus Wien am 20.02.2026

Bewertungsnummer: 3051886

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mortimer Heir war schon zu Lebzeiten ein ziemliches Ekelpaket. Nun ist er tot und hält mit der Suche nach (s)einer ihm bestimmten Grabstelle nicht nur seine junge Witwe, sondern auch ein ganzes Dorf auf Trab. Zwar hat er schon sein ganzes Leben von diesem Grab fabuliert, doch niemandem verraten, wo dieses genau liegt. Man kennt wohl den Namen des Dorfes irgendwo in Irland und den dazugehörigen Friedhof, aber die genauen Koordinaten des Grabes sind unbekannt. Die Witwe, Heirs vierte Ehefrau, reist mit den sterblichen Überresten und zwei Totengräbern also in das Dorf. Nun beginnt ein langes Herumirren von Grab zu Grab, denn die drei alten Männer, die möglicherweise Mortimers Grabstelle kennen, sind sich über den genauen Ort uneins. Im Schatten eines Baums soll das Grab sein. Welcher Baum? Eine Ulme? Oder doch nicht? Mehrmals graben die Totengräber an falscher Stelle. Meine Meinung: Die Geschichte wirkt ein wenig absurd und komisch. Doch im streng katholischen Irland werden vermutlich letzte Verfügungen von Verstorbenen, so schwierig oder absurd sie den Hinterbliebenen auch vorkommen, getreulich ausgeführt. Zudem ist die Zeit in der die Geschichte spielt, also Ende des 19. Jahrhunderts, zu berücksichtigen. Ich habe über diese nur 96 Seiten dünne Geschichte des irischen Dichters und Journalisten Seumas O’Kelly, der 1918 verstorben ist, mehrmals schmunzeln müssen. Ob O’Kellys Hinterbliebene mit seinem Leichnam ähnliches durchmachen mussten? Sprachlich ist das Buch ein Genuss, was auch an der Übersetzung liegt. Fazit: Gerne gebe ich diesem Buch 5 Sterne.

Herrlich skurril!

Bellis-Perennis aus Wien am 20.02.2026
Bewertungsnummer: 3051886
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mortimer Heir war schon zu Lebzeiten ein ziemliches Ekelpaket. Nun ist er tot und hält mit der Suche nach (s)einer ihm bestimmten Grabstelle nicht nur seine junge Witwe, sondern auch ein ganzes Dorf auf Trab. Zwar hat er schon sein ganzes Leben von diesem Grab fabuliert, doch niemandem verraten, wo dieses genau liegt. Man kennt wohl den Namen des Dorfes irgendwo in Irland und den dazugehörigen Friedhof, aber die genauen Koordinaten des Grabes sind unbekannt. Die Witwe, Heirs vierte Ehefrau, reist mit den sterblichen Überresten und zwei Totengräbern also in das Dorf. Nun beginnt ein langes Herumirren von Grab zu Grab, denn die drei alten Männer, die möglicherweise Mortimers Grabstelle kennen, sind sich über den genauen Ort uneins. Im Schatten eines Baums soll das Grab sein. Welcher Baum? Eine Ulme? Oder doch nicht? Mehrmals graben die Totengräber an falscher Stelle. Meine Meinung: Die Geschichte wirkt ein wenig absurd und komisch. Doch im streng katholischen Irland werden vermutlich letzte Verfügungen von Verstorbenen, so schwierig oder absurd sie den Hinterbliebenen auch vorkommen, getreulich ausgeführt. Zudem ist die Zeit in der die Geschichte spielt, also Ende des 19. Jahrhunderts, zu berücksichtigen. Ich habe über diese nur 96 Seiten dünne Geschichte des irischen Dichters und Journalisten Seumas O’Kelly, der 1918 verstorben ist, mehrmals schmunzeln müssen. Ob O’Kellys Hinterbliebene mit seinem Leichnam ähnliches durchmachen mussten? Sprachlich ist das Buch ein Genuss, was auch an der Übersetzung liegt. Fazit: Gerne gebe ich diesem Buch 5 Sterne.

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Das Grab des Webers

von Seumas O'Kelly

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