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Laute Nächte

20

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

155

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.04.2026

Verlag

Kampa Verlag

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,8/13,4/3,8 cm

Gewicht

474 g

Farbe

Altrosa / Ozeanblau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-311-10166-6

Beschreibung

Rezension

»Ein emotionaler Roman über Trauer, junge Liebe, verdrängte Gefühle und auch über Lebenswege, die nicht immer linear verlaufen.«
Ramona Nickl / Harper’s Bazaar

»Ich bin absolut beeindruckt davon, wie Anne Freytag es schafft, ganz unterschiedliche Themen in Bücher zu verpacken […] Sie kann irgendwie wirklich alles schreiben.«
Instagram @katja_liest

»Anne Freytag hat es wieder geschafft: Sie hat einen Roman geschrieben, der mich tief berührt und zu Tränen gerührt hat. Sie findet immer genau die richtigen Worte für Gefühle und Unausgesprochenes.«
Instagram @literaturmaedchen_

»Es geht um das Gefühl, das entsteht, wenn du im Buch den Titel entdeckst. Für mich ist das wie ein kleiner Orgasmus im Kopf.«
Thomas Becker / Instagram @der.buchhaendler

Produktdetails

Verkaufsrang

155

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.04.2026

Verlag

Kampa Verlag

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,8/13,4/3,8 cm

Gewicht

474 g

Farbe

Altrosa / Ozeanblau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-311-10166-6

Herstelleradresse

Verlegerdienst München
Gutenbergstraße 1
82205 Gilching
DE

Email: webmaster@verlegerdienst.de

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Trauer in all ihren Facetten

MarieOn am 03.06.2026

Bewertungsnummer: 3156923

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kenni hat Paul über eine Annonce gefunden und mit ihm das WG-Zimmer in Wien. Warum Wien weiß er eigentlich nicht, es hätte jede Stadt sein können außer München, wo ihn alles an sie erinnert. Denn sie ist tot und er erträgt es nicht. Pauls Wohnung ist über zweihundert Quadratmeter groß und abgefahren schön. Große helle Räume mit Stuck an den Decken, Fischgrätparkett. Im Gäste-WC blutrote Wände, Jugendstilkerzenhalter neben golden gerahmten Spiegel. Im Wohnzimmer ein riesiges Sofa in L-Form, das die Bezeichnung Landschaft verdient. Ein großer Kachelofen mit Löwenköpfen an den Seiten, Flachbildschirm auf Plexiglas. In der Küche trifft altes Holz auf Edelstahl. Neben seinem Zimmer wohnt Elif, sie ist auch gerade erst eingezogen. Am Ende des Flurs lebt Julia, sie hat das kleinste Zimmer wegen der Kosten und so. Paul hat zwei Zimmer, getrennt durch eine Flügeltür. Kenni dachte, die Wohnung gehört Pauls Eltern, aber er hat sie selbst gekauft. Hat Tennis gespielt und muss ne größere Nummer gewesen sein, jetzt hat er Depressionen. Elif bringt oft etwas zu Essen mit, die Reste aus dem Imbiss ihres Vaters, Köfte, Kebab und Eyran. Manchmal macht sie ihnen sonntags Frühstück, haut Paprika, Tomaten und Eier mit viel Zwiebeln und Knoblauch in die Pfanne. Und sie redet viel, was ihr so durch den Kopf geht oder an ihr drückt und manchmal läuft sie im Spitzen-BH und Tanga durch den Flur. Ohne Elif wären Paul und Kenni nichts als zwei depressive Männer. Fazit: Die mehrfach ausgezeichnete Autorin hat wieder ihr psychologisches Kaleidoskop ausgepackt und mich an Stellen berührt, die ich in meinem Alltag so nicht spüre. Ihr Ich-erzählender Protagonist spricht im Präsens zu mir und ich erfahre, dass er seine Freundin durch einen Autounfall verloren hat. Er hält München, ihre gemeinsamen Freunde und Vater und Bruder nicht aus und zieht nach Wien. In Pauls WG passiert, was nicht sein darf. Er verliebt sich in die lebhafte Elif, die selbst mitten in einer toxischen Beziehung steckt und stürzt in einen Loyalitätskonflikt. Schon bei dem Gedanken an Elif glaubt er seine verstorbene Freundin zu betrügen. Die Autorin hat alle Facetten der Trauer/des Verlusts virtuos bespielt und real aufgearbeitet. Der eigentliche Konflikt, der Geschichten so interessant macht, steckt in Kenni selbst. Es gibt so wohltuende, heilsame Situationen, zum Beispiel zwischen Kenni und Paul, dass mir das Herz überfließt und so treffende Gedanken, dass ich genaustens nachvollziehen kann, wie Kenni fühlt. Auch Kennis Trauerambivalenz: Sie war das beste, was ihm je passiert ist, aber sie konnte auch richtig mies sein, ist so gut eingefangen. Diese Geschichte muss der Autorin einiges abverlangt haben und ich bin froh, dass sie sie durchgezogen hat. Wieder ist ein intensives Psychogramm entstanden, das ich wärmstens empfehle. Ebenfalls richtig gut gefallen hat mir ihr Buch „Blaues Wunder“.

Trauer in all ihren Facetten

MarieOn am 03.06.2026
Bewertungsnummer: 3156923
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kenni hat Paul über eine Annonce gefunden und mit ihm das WG-Zimmer in Wien. Warum Wien weiß er eigentlich nicht, es hätte jede Stadt sein können außer München, wo ihn alles an sie erinnert. Denn sie ist tot und er erträgt es nicht. Pauls Wohnung ist über zweihundert Quadratmeter groß und abgefahren schön. Große helle Räume mit Stuck an den Decken, Fischgrätparkett. Im Gäste-WC blutrote Wände, Jugendstilkerzenhalter neben golden gerahmten Spiegel. Im Wohnzimmer ein riesiges Sofa in L-Form, das die Bezeichnung Landschaft verdient. Ein großer Kachelofen mit Löwenköpfen an den Seiten, Flachbildschirm auf Plexiglas. In der Küche trifft altes Holz auf Edelstahl. Neben seinem Zimmer wohnt Elif, sie ist auch gerade erst eingezogen. Am Ende des Flurs lebt Julia, sie hat das kleinste Zimmer wegen der Kosten und so. Paul hat zwei Zimmer, getrennt durch eine Flügeltür. Kenni dachte, die Wohnung gehört Pauls Eltern, aber er hat sie selbst gekauft. Hat Tennis gespielt und muss ne größere Nummer gewesen sein, jetzt hat er Depressionen. Elif bringt oft etwas zu Essen mit, die Reste aus dem Imbiss ihres Vaters, Köfte, Kebab und Eyran. Manchmal macht sie ihnen sonntags Frühstück, haut Paprika, Tomaten und Eier mit viel Zwiebeln und Knoblauch in die Pfanne. Und sie redet viel, was ihr so durch den Kopf geht oder an ihr drückt und manchmal läuft sie im Spitzen-BH und Tanga durch den Flur. Ohne Elif wären Paul und Kenni nichts als zwei depressive Männer. Fazit: Die mehrfach ausgezeichnete Autorin hat wieder ihr psychologisches Kaleidoskop ausgepackt und mich an Stellen berührt, die ich in meinem Alltag so nicht spüre. Ihr Ich-erzählender Protagonist spricht im Präsens zu mir und ich erfahre, dass er seine Freundin durch einen Autounfall verloren hat. Er hält München, ihre gemeinsamen Freunde und Vater und Bruder nicht aus und zieht nach Wien. In Pauls WG passiert, was nicht sein darf. Er verliebt sich in die lebhafte Elif, die selbst mitten in einer toxischen Beziehung steckt und stürzt in einen Loyalitätskonflikt. Schon bei dem Gedanken an Elif glaubt er seine verstorbene Freundin zu betrügen. Die Autorin hat alle Facetten der Trauer/des Verlusts virtuos bespielt und real aufgearbeitet. Der eigentliche Konflikt, der Geschichten so interessant macht, steckt in Kenni selbst. Es gibt so wohltuende, heilsame Situationen, zum Beispiel zwischen Kenni und Paul, dass mir das Herz überfließt und so treffende Gedanken, dass ich genaustens nachvollziehen kann, wie Kenni fühlt. Auch Kennis Trauerambivalenz: Sie war das beste, was ihm je passiert ist, aber sie konnte auch richtig mies sein, ist so gut eingefangen. Diese Geschichte muss der Autorin einiges abverlangt haben und ich bin froh, dass sie sie durchgezogen hat. Wieder ist ein intensives Psychogramm entstanden, das ich wärmstens empfehle. Ebenfalls richtig gut gefallen hat mir ihr Buch „Blaues Wunder“.

Berührend

Bewertung am 21.05.2026

Bewertungsnummer: 3145257

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kenni hat der Tod seiner Freundin völlig aus der Bahn geworfen. Er versucht irgendwie mit dem Verlust umzugehen, verlässt sein altes Leben und zieht in eine WG nach Wien. In der WG trifft Kenni auf ganz unterschiedliche Menschen. Sie werden fast eine kleine Familie für ihn und helfen ihm dabei, langsam wieder ins Leben zu finden. Trotzdem plagen ihn immer wieder Schuldgefühle und zu viele Erinnerungen. Wie soll er damit umgehen? Wir begleiten Kenni über viele Jahre hinweg. Dabei geht es nicht nur um Trauerbewältigung, sondern auch um Liebe und Freundschaft. Ein Roman, der ganz still daherkommt und doch so eine unglaubliche Kraft hat. Der Schreibstil ist ganz ruhig und unaufgeregt, doch schafft er es, starke Gefühle hervorzurufen. Kenni und seine Mitbewohner wirken sehr authentisch und nahbar. Besonders die Dynamik zwischen den Mitbewohnern ist richtig stark geschrieben. Die zwischenmenschlichen Beziehungen helfen Kenni, und doch haben die Mitbewohner alle ihren eigenen Schmerz. Es ist so schön zu lesen wie sie sich gegenseitig gut tun. Kennis Heilung dauert und dafür gibt der Roman ihm viel Raum. Die widersprüchlichsten Gefühle muss er durchleben. Auch das wirkt sehr authentisch. Von den großen Zeitsprüngen war ich am Anfang überrascht aber sie sind so wichtig. Besonders um zu aufzuzeigen wie manche Erlebnisse Menschen prägen können. Und dann natürlich die große Frage: Darf man sich erlauben nach so einem schweren Verlust wieder glücklich zu sein? Ein intensives, zutiefst berührendes Buch über Schuld, Verlust den eigenen Platz im Leben. Dieser Roman bleibt definitiv im Kopf. Empfehle ich euch sehr gerne weiter.

Berührend

Bewertung am 21.05.2026
Bewertungsnummer: 3145257
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kenni hat der Tod seiner Freundin völlig aus der Bahn geworfen. Er versucht irgendwie mit dem Verlust umzugehen, verlässt sein altes Leben und zieht in eine WG nach Wien. In der WG trifft Kenni auf ganz unterschiedliche Menschen. Sie werden fast eine kleine Familie für ihn und helfen ihm dabei, langsam wieder ins Leben zu finden. Trotzdem plagen ihn immer wieder Schuldgefühle und zu viele Erinnerungen. Wie soll er damit umgehen? Wir begleiten Kenni über viele Jahre hinweg. Dabei geht es nicht nur um Trauerbewältigung, sondern auch um Liebe und Freundschaft. Ein Roman, der ganz still daherkommt und doch so eine unglaubliche Kraft hat. Der Schreibstil ist ganz ruhig und unaufgeregt, doch schafft er es, starke Gefühle hervorzurufen. Kenni und seine Mitbewohner wirken sehr authentisch und nahbar. Besonders die Dynamik zwischen den Mitbewohnern ist richtig stark geschrieben. Die zwischenmenschlichen Beziehungen helfen Kenni, und doch haben die Mitbewohner alle ihren eigenen Schmerz. Es ist so schön zu lesen wie sie sich gegenseitig gut tun. Kennis Heilung dauert und dafür gibt der Roman ihm viel Raum. Die widersprüchlichsten Gefühle muss er durchleben. Auch das wirkt sehr authentisch. Von den großen Zeitsprüngen war ich am Anfang überrascht aber sie sind so wichtig. Besonders um zu aufzuzeigen wie manche Erlebnisse Menschen prägen können. Und dann natürlich die große Frage: Darf man sich erlauben nach so einem schweren Verlust wieder glücklich zu sein? Ein intensives, zutiefst berührendes Buch über Schuld, Verlust den eigenen Platz im Leben. Dieser Roman bleibt definitiv im Kopf. Empfehle ich euch sehr gerne weiter.

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Laute Nächte

von Anne Freytag

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Lisbeth Koch

Thalia Zentrale

Zum Portrait

5/5

Wieder ein wunderbarer Roman von Anne Freytag

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Junge, der seine Freundin auf tragische Weise verliert, eine WG, neue Freundschaften, neue Liebe und ein Roadtrip. Anne Freytag erzählt die Geschichte mit viel Feingefühl und Tiefe. Man leidet mit Kenny, fiebert mit ihm mit und schließt Elif sofort ins Herz. Besonders die Dynamik in der WG macht das Buch lebendig – fast so, als wäre man selbst ein Teil davon. Eine berührende Geschichte über Verlust, Neuanfang und das Leben danach.
  • Lisbeth Koch
  • Buchhändler/-in

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5/5

Wieder ein wunderbarer Roman von Anne Freytag

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Junge, der seine Freundin auf tragische Weise verliert, eine WG, neue Freundschaften, neue Liebe und ein Roadtrip. Anne Freytag erzählt die Geschichte mit viel Feingefühl und Tiefe. Man leidet mit Kenny, fiebert mit ihm mit und schließt Elif sofort ins Herz. Besonders die Dynamik in der WG macht das Buch lebendig – fast so, als wäre man selbst ein Teil davon. Eine berührende Geschichte über Verlust, Neuanfang und das Leben danach.

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Claudia Settele

Thalia Linz – Landstraße

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5/5

Feinfühliger Umgang mit Trauerbewältigung

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit authentischen, vielschichtigen Figuren und klarer, unaufgeregter Sprache wird das Thema Trauer in diesem Roman sehr realistisch und psychologisch tiefgründig dargestellt. Der Autorin gelingt mit diesem stillen und berührenden Buch eine bemerkenswerte Balance zwischen Ernsthaftigkeit und Leichtigkeit, zwischen Schmerz und Wärme.
  • Claudia Settele
  • Buchhändler/-in

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5/5

Feinfühliger Umgang mit Trauerbewältigung

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit authentischen, vielschichtigen Figuren und klarer, unaufgeregter Sprache wird das Thema Trauer in diesem Roman sehr realistisch und psychologisch tiefgründig dargestellt. Der Autorin gelingt mit diesem stillen und berührenden Buch eine bemerkenswerte Balance zwischen Ernsthaftigkeit und Leichtigkeit, zwischen Schmerz und Wärme.

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Laute Nächte

von Anne Freytag

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