Produktbild: Ins fahle Herz des Sommers

Ins fahle Herz des Sommers Roman. Ein Roman, der nachdenklich macht: Was, wenn die Zukunft schon begonnen hat - nur ohne uns?

70

14,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

2396

Erscheinungsdatum

27.04.2026

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

237 (Printausgabe)

Dateigröße

1134 KB

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

EAN

9783751791786

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ePUB

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2396

Erscheinungsdatum

27.04.2026

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

237 (Printausgabe)

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1134 KB

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1. Auflage 2026

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Deutsch

EAN

9783751791786

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  • Bewertung

    4/5

    10.05.2026

    eBook (ePUB)

    Das Flimmern einer sterbenden Welt

    Andreas Eschbach entwirft in "Ins fahle Herz des Sommers" eine Zukunft, die erschreckend nah wirkt. Die Erde ist von extremer Hitze gezeichnet, tagsüber kaum noch bewohnbar, viele Menschen sind an einer Seuche gestorben oder längst geflohen. Übrig geblieben sind einzelne Orte, in denen nur noch wenige Menschen versuchen irgendwie weiterzumachen. Genau in so einem Dorf lebt Fausto. Er schlägt sich nachts durch verlassene Häuser, sucht Nahrung und versucht den immer härter werdenden Alltag zu überstehen. Die große Stärke des Romans ist weniger die eigentliche Handlung als die Stimmung. Diese Welt fühlt sich trocken, leer und still an. Man merkt beim Lesen fast körperlich, wie belastend die Hitze sein muss. Alles wirkt langsam, erschöpft und gleichzeitig ständig bedrohlich. Gerade dadurch entsteht eine sehr intensive Atmosphäre, die einen erstaunlich schnell in die Geschichte hineinzieht. Richtig interessant wird es mit dem Auftauchen von Valerie. Sie passt nicht richtig in diese Welt und genau das macht sie spannend. Ihr Verhalten bleibt lange rätselhaft und sorgt dafür, dass die unterschwellige Unsicherheit die ganze Zeit erhalten bleibt. Zwischen ihr und Fausto entwickelt sich zwar Nähe, gleichzeitig bleibt aber immer das Gefühl bestehen, dass etwas nicht stimmt. Das Buch erzählt insgesamt eher ruhig. Wer große Action oder dauernd Wendungen erwartet, wird vermutlich nicht ganz glücklich damit. Vieles läuft langsam ab und manche Fragen bleiben offen. Mich hat das stellenweise etwas gestört, gleichzeitig passt genau diese Ungewissheit aber auch gut zu der trostlosen Welt, die Eschbach zeichnet. Kein typischer Spannungsroman, sondern eher eine düstere, nachdenkliche Dystopie, die noch eine ganze Weile im Kopf bleibt.

  • Bewertung

    4/5

    03.05.2026

    eBook (ePUB)

    Der letzte seiner Art - Welt ohne Entkommen

    Worum geht’s? Es wird immer heißer. Der Süden ist unbewohnbar. Wer es rechtzeitig geschafft hat, ist in den Norden ausgewandert. Doch Fausto ist noch hier. In einem kleinen Dorf und kämpft gemeinsam mit seinen Nachbarn ums Überleben. Meine Meinung: Ich wollte schon lange ein Buch von Andreas Eschbach lesen. Mit „Ins fahle Herz des Sommers“ habe ich das endlich getan – und ziemlich schnell verstanden, warum dieser Mann so viele Leser in seinen Bann zieht. Sein Stil ist klar, präzise, fast schon nüchtern – und genau dadurch so eindringlich. Keine unnötigen Schnörkel, keine übertriebene Dramatik. Die Welt brennt auch ohne große Worte. Wir begleiten Fausto, der in einer Welt lebt, die Stück für Stück unbewohnbar wird. Hitze ist hier kein Wetter mehr, sondern ein Zustand. Ein Dauerzustand. An seiner Seite ist Valérie, die plötzlich ins Nachbarhaus zieht und so gar nicht in diese ausgedörrte Realität passen will. Fremd, rätselhaft – und genau deshalb faszinierend. Mehr dazu zu sagen wäre gespoilert, also lernt sie selbst kennen. Dann gibt es noch den Dorfpfarrer und Madame Mareveaux, Faustos Nachbarin, die sich heimlich ein bisschen in mein Herz geschlichen hat. Vielleicht, weil sie etwas verkörpert, das in dieser Welt selten geworden ist: Menschlichkeit. Was das Buch besonders macht, ist dieses beklemmende Gedankenexperiment. Eine Zukunft, die sich nicht wie Science-Fiction anfühlt, sondern wie eine logische Fortsetzung der Gegenwart. Die Hitze, der Mangel, das langsame Verschwinden von Strukturen – all das wird so greifbar beschrieben, dass man beim Lesen fast selbst Durst bekommt. Es ist nicht die große Katastrophe, die hier Angst macht, sondern wie sie fast schleichend dahergekommen ist. Und dann die Leere. Die Einsamkeit. In Faustos Dorf leben nur noch eine Handvoll Menschen – und es werden weniger. Und genau hier liegt auch mein kleiner Kritikpunkt: Das Buch streift viele spannende Fragen, bleibt aber oft an der Oberfläche. Wie lebt es sich im Norden? Was steckt wirklich hinter Valérie? Und was macht BioGen? Es gibt Andeutungen, Hinweise – aber keine echten Antworten. Bei etwas mehr als 200 Seiten wirkt es fast so an, als würde man nur einen Ausschnitt sehen, obwohl die Welt dahinter riesig ist. Trotzdem: Die Wirkung bleibt. Dieses Buch setzt sich fest. Und macht neugierig auf weitere Bücher des Autors. Fazit: „Ins fahle Herz des Sommers“ von Andreas Eschbach ist ein eindringliches dystopisches Gedankenexperiment über eine Welt, die zu heiß geworden ist, um darin zu leben. Mit klarer, direkter Sprache und bedrückender Atmosphäre erzählt er von Einsamkeit, Überleben und dem, was vom Menschsein übrig bleibt. Auch wenn vieles nur angerissen wird und man sich an einigen Stellen mehr Tiefe wünscht, entfaltet der Roman eine starke Intensität. Ein schmales Buch mit schwerem Inhalt – und definitiv eines, das noch eine ganze Weile im Kopf bleibt. 4 sonnige Sterne von mir

  • lielo99

    aus Bad Münstereifel

    4/5

    27.04.2026

    eBook (ePUB)

    Erschreckend aktuell

    Immer dann, wenn der Mond hell scheint, begibt sich Fausto auf Tour. Er durchsucht leere Häuser und nimmt mit, was er zum Überleben braucht. Viele Familien verließen fluchtartig ihre Wohnungen. Hier gibt es Vorratskeller zu entdecken und auch gutes Werkzeug ist durchaus noch vorhanden. Fausto geht nur in der Nacht auf die Reise. Mit seinem wertvollsten Gut, dem Fahrrad. Am Tag scheint die Sonne erbarmungslos und jeder Schritt bedeutet unendliche Qual. Andreas Eschbach ist immer wieder für eine Überraschung gut. Seine Romane sind recht eigenwillig und auch beim "Ins fahle Herz des Sommers" verarbeitet er ein Thema, das von vielen Menschen leider nur lächelnd an die Seite geschoben wird. Mich hat der Roman sehr nachdenklich gemacht. Und ja, es könnte tatsächlich das eintreten, was Eschbach hier schreibt. Nämlich die unbarmherzige Kraft der Sonne und der Mangel an Wasser. Das ist doch auch heute schon in einigen Ländern zu sehen. Die Story war mir zu abstrakt. Da bin ich wohl zu altmodisch. Aber ja, es könnte sein, dass eine Spezies gezüchtet wird, die mit dem Klimawandel schadlos klarkommt. Heute ist es für mich nicht einleuchtend. Und trotzdem konnte mich das Buch bestens unterhalten und ich empfehle es ohne Einschränkungen.

  • Galladan

    aus Niederrhein

    4/5

    21.04.2026

    eBook (ePUB)

    Kein erhobener Zeigefinger!

    Ins fahle Herz des Sommers von Andreas Eschbach, erschienen im‎ Lübbe Verlag am 27. April 2026. Fausto lebt in einer Zukunft, in der der Klimawandel sein heißes Gesicht zeigt. Ausser einer alten Frau und dem örtlichen Pfarrer und einer Bauernfamilie, die aber für sich lebt, haben die Bewohner den Ort und die erreichbaren Orte rundum verlassen. Fausto durchsucht die verlassenen Hütten nach Nahrung und nutzbaren Gegenständen. Der Süden ist unbewohnbar, der Norden nimmt niemanden mehr auf. Es geht ums nackte Überleben in der nicht endend wollenden Hitze. Ohne Jahreszeiten. Ohne Hoffnung. Dann taucht Valérie auf, die nicht wirklich weiß, woher sie kommt. Ihr scheint die enorme Hitze nichts auszumachen und Fausto schwebt im siebten Himmel, als sie bei ihm einzieht. Dann tauchen plötzlich Fremde im Dorf auf. Behaupten, die Frau gehöre zu ihnen. Der Autor lässt eine Welt entstehen, die vor Hitze glüht. Kein Regen, keine Jahreszeiten. Ein großer Teil der Menschen wurden durch eine Pandemie getötet und nun geht es nur noch darum, wer sich die Ressourcen unter den Nagel reißt und überlebt. Andreas Eschbach schreibt ohne Schuldzuweisungen. Der erhobene Zeigefinger bleibt unten. Dadurch schafft sein Roman eine Atmosphäre des unausweichlichen, düsteren, einsamen und die Zukunft scheint bedrückend. Die Charakterbildung ist gut und ausreichend bei den Charakteren, die wenig eigene Handlung haben. Gerade weil der Autor keine Anklage gegen uns erhebt, ist dieses Buch ein solcher Schlag ins Gesicht jedes Menschen, der sich selbst fragt, ob er genug macht, um genau dieses Szenario zu verhindern. Sehr gut gemacht. Klare Kaufempfehlung.

  • Baerbel82

    4/5

    15.04.2026

    eBook (ePUB)

    Schöne neue Welt

    Seit „Ausgebrannt“ bin ich ein großer Fan von Andreas Eschbach und habe (fast) alles von ihm gelesen. Auch seinen neuen Roman „Ins fahle Herz des Sommers“ habe ich gerne gelesen. Worum geht es? Die Klimaerwärmung hat Europa quasi unbewohnbar gemacht. Wer es sich leisten konnte, ist rechtzeitig nach Nordschottland, Grönland, Kanada oder Sibirien gezogen. Auch von einer Seuche ist die Rede. Aber Fausto hat den Absprung verpasst. Er lebt in einem kleinen französischen Dorf und kämpft, wie seine wenigen Nachbarn, ums Überleben. In Vollmondnächten ist er mit seinem Rad unterwegs, um Lebensmittel und Werkzeuge in aufgegebenen Häusern zu ergattern. Eines Tages taucht eine schöne, junge Frau auf, der die Hitze wenig auszumachen scheint. An ihre Kindheit hat sie nur verwaschene Erinnerungen. Fausto verliebt sich in sie. Valérie wird schwanger und der Albtraum beginnt… Der Autor hat mit „Ins fahle Herz des Sommers“ eine dystopische Zukunftsvision erschaffen. Spannend, philosophisch, eingängig und clever ist ihm dieser Roman gelungen. Andreas Eschbach ist einfach ein großartiger Erzähler. Auch, wenn mir bei den Speck-Konserven etwas schlecht geworden ist. Die Figurenzeichnung ist gelungen. Fausto hat viel Empathie. Kümmert sich um andere. Ich mag ihn. Fazit: Beklemmende Dystopie über ein wichtiges Thema. Lesen!

Kundinnen und Kunden meinen

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