Der Carlton Palace lädt zum magischen Saisonauftakt!
London, 1813: Die 17-jährige Aurelia Wycherley steht kurz vor ihrem Debüt in die Gesellschaft der Hexen. Endlich kann sie an Bällen teilnehmen und ihre Magie mit einer anderen Hexe verbinden, um Teil eines Zirkels zu werden. Doch mit ihrer Magie erbt sie auch den uralten Fluch ihrer Familie. Der erlaubt es ihr nicht, einen magischen Bund einzugehen - wodurch sie Gefahr läuft, ihre Magie zu verlieren. Ihre einzige Hoffnung ist ausgerechnet Jules Nightly, dessen Familie für den Fluch der Wycherleys verantwortlich ist. Denn Jules sucht nach einem Weg, wie Hexen ohne diese magische Verbindung dennoch ihre Magie behalten. Können die beiden den Hass ihrer Familien überwinden und den Fluch brechen?
Kundinnen und Kunden meinen
4.5/5.0
Karo
5/5
18.09.2026
eBook (ePUB)
Mein Highlight
Ich glaube die perfekte Geschichte für den Herbst. Es ist so süß geschrieben, habe mitgefiebert, musste 1x weinen und habe oft gelacht. Es ist ein tolles Buch. Man kann es auch mehrfach lesen /hören. Habe es auch als Hörbuch gekauft. Macht einfach Spaß.
Mimi Nimmerland
5/5
09.09.2026
eBook (ePUB)
Wenn der Fluch zur Chance wird, zwischen Hexen, Bällen, Entdeckungen und ganz viel Magie
Unbezahlte Werbung
Rezensionsexemplar von @netgalley.de
Dieses Buch hat mich überrascht. Das Cover und die Andeutungen von Hexenfamilien, Magie, einem Fluch und der Regency Zeit haben mich neugierig gemacht und ich wurde nicht enttäuscht. Dieses Buch sieht nicht nur absolut magisch aus, es ist es auch. Ich habe dieses Buch verschlungen.
Zum Inhalt
Im Jahr 1813 feiern junge Frauen und Männer ihr Debüt in der Gesellschaft mit 17 Jahren. Zeitgleich zu ihrem Debüt erhalten sie ihre Magie. So auch Aurelia Wytcherley. Leider verstirbt in dem Moment, in dem sie ihre Magie erhält ihre Großtante und ein uralter Familienfluch geht zusammen mit der Magie auf Aurelia über. Durch diesen Fluch ist es ihr nicht erlaubt eine Bindung einzugehen. Diese Bindung ist aber notwendig, damit sie ihre Magie behalten kann. Aus der Geschichte weiß sie, dass Hexen und Hexer in früheren Zeitaltern keine Bindung bräuchten, um ihre Magie zu behalten. Ausgerechnet Jules Nightly, Mitglied der Familie, die die Wytcherleys verflucht hat und damit ihr Erzfeind, ist ebenfalls auf der Suche nach einer Lösung. Aurelia erkennt, dass es sinnvoll ist gemeinsam nach der Lösung zu suchen, aber können die Beiden die jahrhundertealten und persönlichen Differenzen überbücken und zusammenarbeiten?
Das Magiesystem sieht vor, dass die Debütanten und Debütantinnen innerhalb von drei Jahren und damit drei Möglichkeiten zur Findung einer Bindung haben. Der erste Band umfasst die Ereignisse von Aurelias erster Saison.
Aurelia träumt seit ihrer Kindheit davon endlich ihre Magie zu erhalten und auf den Bällen nach ihrem magischen Partner oder ihrer magischen Partnerin zu suchen. Für mich war sehr positiv, dass es bei der Suche nach einem Pendant zum einen nicht primär um romantische Beziehungen ging, sondern um die Harmonie der Magie, und zum anderen das die Bindung unabhängig vom Geschlecht gesucht wird, da auch hier immer die Harmonie im Vordergrund steht. Zusätzlich spannend finde ich an dieser Stelle, dass es keine reine Hexengemeinschaft isr, sondern diese neben den Menschen offen in ihrer eigenen Gesellschaft existieren, aber immer im Sinn der menschlichen Krone. Dies war für mich ein unglaublich interessanter Aspekt.
Aurelia erhält leider nicht nur ihre Magie, sondern auch den Fluch der Familie. Mit diesem Fluch wird sie in der Welt der Hexerei zur Aussätzigen, da sie keine Bindung eingehen darf und damit auch verflucht ist ohne Magie leben zu müssen. Der Fluch hat Aurelia nicht nur ihre Chance auf ein Leben als Hexe genommen, sondern auch ihr Leben auf dem Kopf gestellt. Ich finde es sehr beeindruckend, dass Aurelia nicht den Kopf in den Sand steckt oder sich mit ihrem Schicksal arrangiert, sondern aktiv wird und etwas tun möchte. Das steht im Kontrast zu dem was ich mir von der Regency Zeit und dem damaligen Frauenbild erwartet hätte. Dies betrifft aber nicht nur Aurelia, sondern alle weiblichen Charaktere in diesem Buch. Die Charaktere waren in meinen Augen alle wundervoll ausgearbeitet und haben jeder auf ihre Weise zur Geschichte beigetragen und zum Teil auch eine eigene Entwicklung durchlaufen.
Die Geschichte wird von Aurelia erzählt. So wird sehr deutlich wie sie sich mit ihrem Fluch und ihrer Magie fühlt. Es ist eine unglaubliche Entwicklung, die sie während dieser ersten Saison durchmacht.
Da es sich um ein Jugendbuch handelt, entdeckt Aurelia nicht nur ihre Kräfte und ihre Magie, sondern auch die Liebe. Es ist unbedingt hervorzuheben, dass diese erste Liebe zum einen der Regency Zeit angemessen dargestellt wird und absolut nicht von Spice die Rede sein kann.
Im Verlauf der Geschichte lernt Aurelia ihre Nemesis Jules Nightly besser kennen, dessen Vorfahr für den Fluch verantwortlich ist. Jules und Aurelia verfolgen das gemeinsame Ziel einen Weg zu finden auch ohne Bindung die magischen Kräfte zu erhalten. Auch Jules hat hier sehr persönliche Gründe einen Ausweg zu finden. Ich mochte sehr wie sich die Verbindung bzw. Zweckgemeinschaft von Jules und Aurelia entwickelt hat, trotz aller Widerstände. Da jedoch neben dem Fluch, der die beiden Familien in gewisser Weise verbindet, auch der daraus resultierende Hass und die Feindseligkeit anhalten, musste ich zeitweise an Romeo und Julia denken. Was hier besonders positiv ist, dass sich die Handlung an unterschiedlichen Meilensteinen der Ballsaison orientiert und damit genug Zeit für alle Entwicklungen sowohl der Charaktere, als auch zwischenmenschlich ins Land geht.
Grundsätzlich gab es zahlreiche Elemente, die mich an andere Geschichten oder Magiesysteme erinnert haben. Ich hatte jedoch an keiner Stelle das Gefühl dies bereits genauso irgendwo gelesen zu haben, sondern immer nur die Erinnerung daran. Dies hat für mich richtig gut gepasst. Aufgrund des Settings und der Debütantinnen-Saison ist der Gedanke an Bridgerton selbsterklärend, doch musste ich auch an die Legende von König Artus denken, an einigen Stellen an die Geschichten von Sherlock Holmes, manches Mal an die lausige Hexe oder Merida, aber natürlich auch an Harry Potter und die magischen Tierwesen dieser Welt. Dies zeigt in meinen Augen auch, dass es nicht um erste Liebe, das Behalten der Magie oder die Ballsaison geht, sondern die Handlung unglaublich vielschichtig ist. Das hat mir sehr gut gefallen. Es gab jede Menge toller Plottwists und Überraschungsmomente. Ich mochte das Buch nicht aus der Hand legen. Dazu beigetragen hat auch der wunderschöne Schreibstil von Annaliese Avery sowie die richtig gut gelungene deutsche Übersetzung.
Ich kann Band zwei kaum erwarten.
Für mich ist dieses Buch eine absolute Empfehlung für jeden, der ...
... Lust auf Hexen in der Regency Zeit hat,
... ein spannendes Magiesystem in Kombination mit einer Ballsaison Kennenlernen möchte,
... sehen möchte wie ein Mädchen aus sich und ihrem Fluch das Beste herausholt und sich nicht unterkriegen lässt,
... Lust auf Vibes von Sherlock Holmes, King Arthur, Romeo und Julia und Merida hat und ...
... keinen Spice, aber tolle Fantasy lesen möchte.
Fazit 5 / 5
Humor 1 / 5
Spannung 3 / 5
Gefühl 3 / 5
#diewytcherleys #diedebütantin #annalieseavery #hexen #regency #verflucht #magie #bindung #rezensionsexemplar #netgalleyde
EvieSk
5/5
08.07.2026
eBook (ePUB)
Die Rettung der Magie
Aurelia ist eine Hexe und steht kurz vor ihrem Debüt in der Hexengesellschaft. Doch im Gegensatz zu den anderen Debütanten ist sie verflucht. Dadurch kann sie keinen magischen Bund eingehen und droht, ihre Magie zu verlieren. Ihre einzige Chance ist es, gemeinsam mit Jules, dessen Familie sie verflucht hat, einen Weg zu finden, ihre Magie auch ohne Bund zu behalten.
Aurelia ist eine sympathische Protagonistin. Sie macht das Beste aus ihrer Situation und lässt sich von dem Fluch nicht runterziehen. Mit dem Fortgang der Handlung zeigt sie Mut und Stärke, weshalb sie ein gelungener Charakter ist. Jules mag ich auch gerne. Am Anfang hat man kurz einen eher negativen Eindruck von ihm, aber schnell merkt man, dass er freundlich und charmant ist. Er ist eine loyale Person und jemand, den man ins Herz schließt.
Die Geschichte spielt in der Regency-Zeit, weshalb man die Charaktere zu Bällen und anderen Events begleitet, was mir richtig gut gefallen hat. Die Debütantenzeit verläuft aber alles andere als friedlich, denn jemand macht Jagd auf Hexen. Diesen Aspekt hatte ich nicht erwartet, aber er hat für einiges an Spannung gesorgt und es gab auch einige gelungene Plot-Twists.
Der Schreibstil ist toll. Man wird direkt in die Geschichte gezogen und durch den bildlichen Schreibstil kann man sich das Setting und die Ereignisse gut vorstellen. Auch Aurelias Emotionen werden gut dargestellt, und man kann sich leicht in sie hineinversetzen.
Das Buch ist empfehlenswert für jeden, der eine faszinierende Hexengeschichte lesen möchte, die in der Regency-Ära spielt. Die Geschichte hat einige interessante Momente, wie den Fluch und die Bälle, weshalb es meiner Meinung nach keine Längen gibt, und Jules und Aurelia sind einfach nur süß zusammen.
Conny
5/5
12.05.2026
eBook (ePUB)
Hat für mich mehr von Enola Holmes als von Bridgerton
Das Buch hat mich allein durch die Beschreibung „Bridgerton mit Hexen“ sofort gecatcht – und ich habe es definitiv nicht bereut.
Generell wirkt das Buch vom sozialen Background und vom Verhaltenskodex her wesentlich moderner als die tatsächliche Regency-Ära. Aber der tolle Schreibstil der Autorin lässt einen das definitiv verzeihen. Aurelia ist eben keine typische Debütantin des frühen 19. Jahrhunderts, sondern hat ihre eigenen Vorstellungen und ihren ganz eigenen moralischen Kompass.
Schon auf den ersten Seiten taucht man tief ins London des frühen 19. Jahrhunderts ein: Bälle, die feine Gesellschaft, soziale Schichten und natürlich gesellschaftliche Erwartungen. Aurelia, unsere Hauptperson, erlebt ihre erste Saison – doch anstatt mittendrin zu feiern, steht sie ausgegrenzt am Rand, da sie von einem uralten Familienfluch betroffen ist. Dieser verbietet es ihr, eine magische Bindung mit einem magischen Pendant einzugehen. Und ohne Pendant wird ihre Magie über kurz oder lang versiegen.
Während Aurelia um ihren Platz in der Gesellschaft kämpft, trifft sie auf Jules, einen Ur-Ur-Ur… Enkel des Fluchsprechers. Obwohl hier Enemies-to-Lovers als Trope angegeben wird, hatte ich nie das Gefühl, dass die beiden wirklich stark verfeindet sind. Für mich stand hier eher die langsam entstehende Verbindung im Vordergrund als echte Feindschaft. Nachdem sie sich kennenlernen, entwickeln sich relativ rasch Gefühle, und es gibt zwar einige verbale Gefechte zwischen ihnen, aber für mich war es nicht genug, um wirklich als Enemies to Lovers durchzugehen.
Aurelia ist eine sehr sympathische Protagonistin. Obwohl sie mit der sozialen Ausgrenzung durch den Fluch kämpfen muss, bleibt sie eine liebenswerte und starke Kämpfernatur, die einen Weg finden will, ihre Magie zu behalten. Jules sucht ebenfalls nach genau dieser Möglichkeit – allerdings für seine Schwester, die ebenfalls kein Pendant gefunden hat. So entwickelt sich aus einer Zweckgemeinschaft langsam eine tiefere emotionale Beziehung.
Besonders mochte ich die sich langsam entwickelnde Beziehung zwischen Jules und Aurelia. Die beiden harmonieren wunderbar miteinander, und auch wenn ihre jeweiligen Familien damit Probleme haben, finden sie doch immer wieder zueinander.
Auch der fast schon an Enola Holmes erinnernde Krimiplot passt wunderbar ins Buch und lädt richtig zum Rätseln und Mitfiebern ein. Toll fand ich außerdem das Ende: Das Buch schließt stimmig ab, hat keinen fiesen Cliffhanger, erzeugt aber trotzdem genug Spannung, dass man den nächsten Teil unbedingt weiterlesen möchte.
Alexsch
aus Ludwigsburg
5/5
27.04.2026
eBook (ePUB)
Magische und spannende Hexengeschichte
Das Cover gefällt mir gut.
Der Klappentext hat mich neugierig gemacht.
Der Schreibstil ist flüssig und leicht.
Es spielt im Jahr 1813/1814.
Ich bin gut in die Geschichte rein gekommen. Ich fand sie unterhaltsam, lebendig, humorvoll und spannend geschrieben. Es war zu keiner langweilig und wurde immer spannender so das ich es irgendwann nicht mehr aus der Hand legen wurde.
Die Charakter kommen authentisch rüber und sind vielfältig. Sie sind alles gut ausgearbeitet. Aurelia war mir schnell sympathisch mit ihrer liebenswerten und selbstbewussten Art, man merkt auch schnell das sie zu ihrem Bruder ein sehr gutes Verhältnis hat. Ihre Freundin Constance fand ich auch super sympathisch und einfach toll wie sie zu Aurelia gehalten hat.
Mir hat die Entwicklung von Aurelia gut gefallen und auch wie sich die Beziehung mit Jules Nightly entwickelt hat.Sehr gut gefallen haben mir auch die Dialoge zwischen Aurelia und Jules, da musste ich öfters mal schmunzeln und die Briefe fand ich süß.
So ein Besen wie Ankoth würde mir auch gefallen.
Die Magie und den Fluch fand ich spannend und interessant, ebenso ihre Nachforschungen und Ermittlungen. Es war logisch und nachvollziehbar gewesen.
Die Welt ist gut und anschaulich beschrieben und erklärt. Sehr schön fand ich jeweils die Traditionen bei den Festen, besonders das an Samhain stelle ich mir wunderschön vor mit dem Drachen und den bunten Kugeln.
Insgesamt eine spannende und magische Hexengeschichte mit interessanten Ermittlungen die mir sehr viel Spaß gemacht hat zu lesen und mit zu rätseln sowie mit zu hoffen das sie eine Lösung finden. Ich empfehle es sehr gerne weiter, für alle die Hexengeschichten mögen wo die Magie im Vordergrund steht.
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