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Der Heumacher Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.02.2026

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

18,5/12,4/3,1 cm

Gewicht

368 g

Farbe

Beige / Mokka

Auflage

1

Originaltitel

Slåttekar i himmelen

Übersetzt von

Antje Subey-Cramer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-293-71055-9

Beschreibung

Rezension

»Ich liebe die Bücher des begnadeten Geschichtenerzählers Edvard Hoem für die knappe, unverwechselbare Sprache in Verbindung mit den poetischen Landschaftsbeschreibungen, das ruhige Erzähltempo, die Bilder voller Intensität, die akribische historische Recherche und die empathische Figurenzeichnung. Mittendrin im Leben der Menschen war ich beim Lesen, teilnehmend an ihren Sorgen und schwierigen Entscheidungsprozessen ebenso wie an den sonnigen Momenten und voller Freude, wenn mir vertraute Figuren aus anderen Romanen wiederbegegneten. Wie alle seine familienhistorischen Romane ist auch Der Heumacher absolut mitreißend.« ("Mit Büchern um die Welt")
»Hoem schafft es einfach, einen Roman zu schreiben, in dem sich der Leser ausruhen kann. Er vermittelt ein interessantes und intimes Bild der Zeit und der Menschen.« ("Morgenbladet")

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.02.2026

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

18,5/12,4/3,1 cm

Gewicht

368 g

Farbe

Beige / Mokka

Auflage

1

Originaltitel

Slåttekar i himmelen

Übersetzt von

Antje Subey-Cramer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-293-71055-9

Herstelleradresse

Nördlinger Verlagsauslfg
Augsburger Str. 67a
86720 Nördlingen
DE

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Ruhige, stimmungsvolle und authentische Reise in die Vergangenheit

Buecherheidrun aus Horb am 02.04.2026

Bewertungsnummer: 3097275

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Nachdem mir Edvard Hoem mit der Geschichte über seine Ururgroßmutter in „Die Hebamme“ ein wunderbares Highlight bescherte, wollte ich auch die ihres Sohnes Nesje im ausgehenden 19. Jahrhundert lesen. „Der Heumacher“ Knut Hansen Nesje lebt ein karges und hartes Leben als Witwer mit seinem Sohn Hans auf einem Pachtgrundstück und mäht über Jahrzehnte mit seiner Sense und purer Körperkraft die Wiesen des Großbauern. Er träumt davon, einst selbst Besitzer seines Grundstücks zu sein und übt sich in Fleiß und Selbstdisziplin. Als er Serianna kennenlernt, sie heiratet, mit ihr eine Familie gründet und sich von seinem Sohn aus erster Ehe entfremdet, trifft er auch Gjertine, die Schwester seiner Frau, die von einem weniger entbehrungsreichen und einengenden Leben in Übersee träumt. Ihre Geschichte einer Auswanderung nach Amerika mit der Hoffnung auf weniger Mühsal, mehr Glück und Lebensqualität fand ich ungleich interessanter, als die der Daheimgebliebenen. Denn natürlich waren die Bedingungen im „gelobten Land“ nicht viel besser, als im heimischen Norwegen, wo eben auch keine Milch und kein Honig flossen. Ein sehr interessanter Blick auf ein Land und eine Zeit, die die einen zum Weggehen und die anderen zum Bleiben anregte und letztendlich für alle gleichermaßen beschwerlich und kräftezehrend war. Erstaunlich, wie selbstbewusst, richtungsweisend und ihren Männern ebenbürtig die Frauen dieser Zeit dargestellt werden. Der Schreibstil ist wieder schnörkellos und klar, angepasst an die Atmosphäre der Erzählung, allerdings musste ich mich erst darauf einlassen. Aus den wenigen Informationen, die der Autor über seinen Urgroßvater aus mündlicher Überlieferung hatte, ist eine eindrucksvolle Geschichte über diese vergangene und nicht leichte Epoche schwer arbeitender Menschen gelungen, die Träume hatten und versuchten, diese zu leben, sei es auf heimischem Boden oder in der Ferne. Kein Highlight wie „Die Hebamme“, aber ein ruhiger, stimmungsvoller und durchaus lesenswerter Roman, der ein Stück Vergangenheit lebendig werden lässt! 3,5 Sterne

Ruhige, stimmungsvolle und authentische Reise in die Vergangenheit

Buecherheidrun aus Horb am 02.04.2026
Bewertungsnummer: 3097275
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Nachdem mir Edvard Hoem mit der Geschichte über seine Ururgroßmutter in „Die Hebamme“ ein wunderbares Highlight bescherte, wollte ich auch die ihres Sohnes Nesje im ausgehenden 19. Jahrhundert lesen. „Der Heumacher“ Knut Hansen Nesje lebt ein karges und hartes Leben als Witwer mit seinem Sohn Hans auf einem Pachtgrundstück und mäht über Jahrzehnte mit seiner Sense und purer Körperkraft die Wiesen des Großbauern. Er träumt davon, einst selbst Besitzer seines Grundstücks zu sein und übt sich in Fleiß und Selbstdisziplin. Als er Serianna kennenlernt, sie heiratet, mit ihr eine Familie gründet und sich von seinem Sohn aus erster Ehe entfremdet, trifft er auch Gjertine, die Schwester seiner Frau, die von einem weniger entbehrungsreichen und einengenden Leben in Übersee träumt. Ihre Geschichte einer Auswanderung nach Amerika mit der Hoffnung auf weniger Mühsal, mehr Glück und Lebensqualität fand ich ungleich interessanter, als die der Daheimgebliebenen. Denn natürlich waren die Bedingungen im „gelobten Land“ nicht viel besser, als im heimischen Norwegen, wo eben auch keine Milch und kein Honig flossen. Ein sehr interessanter Blick auf ein Land und eine Zeit, die die einen zum Weggehen und die anderen zum Bleiben anregte und letztendlich für alle gleichermaßen beschwerlich und kräftezehrend war. Erstaunlich, wie selbstbewusst, richtungsweisend und ihren Männern ebenbürtig die Frauen dieser Zeit dargestellt werden. Der Schreibstil ist wieder schnörkellos und klar, angepasst an die Atmosphäre der Erzählung, allerdings musste ich mich erst darauf einlassen. Aus den wenigen Informationen, die der Autor über seinen Urgroßvater aus mündlicher Überlieferung hatte, ist eine eindrucksvolle Geschichte über diese vergangene und nicht leichte Epoche schwer arbeitender Menschen gelungen, die Träume hatten und versuchten, diese zu leben, sei es auf heimischem Boden oder in der Ferne. Kein Highlight wie „Die Hebamme“, aber ein ruhiger, stimmungsvoller und durchaus lesenswerter Roman, der ein Stück Vergangenheit lebendig werden lässt! 3,5 Sterne

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