Produktbild: Auf dem Hochseil

Auf dem Hochseil Die Kunst der Hingabe. Mit einem Vorwort von Paul Auster. Mit einem Vorwort von Paul Auster

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.03.2026

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

18,9/11,7/1,7 cm

Gewicht

196 g

Farbe

Eisblau

Auflage

1

Originaltitel

Traité du Funambulisme

Übersetzt von

Holger Fock + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-293-00642-3

Beschreibung

Rezension

»Nur ein Kunststück? Nein: ganz hohe Kunst! Ich habe lange kein so faszinierendes Buch über Mut, Kraft, Träume und Leichtigkeit gelesen.« ("Bunte")
»Die vorliegenden kurzen Schriften über die Kunst des Balanceakts gehören mit zum Ungewöhnlichsten, was ich je gelesen habe. Einerseits gehen sie auf die Wissenschaft dieser Kunst ein, andererseits findet sich darin etwa eine Anleitung zum absoluten Stillstand, zum Innehalten.« ("Buchkultur")
»Das Risiko gibt dem Moment seine Intensität. Darüber schreibt Petit bereits als junger Mann. Mehr als fünfzig Jahre später erscheint das Buch des legendären Seiltänzers über Mut, Hingabe und die Kunst, die Angst zu überwinden, erstmals auch auf Deutsch.« ("SRF 10 vor 10")
»Das ist was für Träumer. Ein ganz zauberhaftes, leises, philosophisches Buch.« ("WDR 4 Buchtipps")
»Philippe Petit ist der Poet des Seiltanzes.«
»Das Buch ist eigentlich ein Büchlein, aber bei der Lektüre tut sich eine für die meisten absolut unbekannte, große Welt auf, mit einer besonderen Lebensphilosophie.« ("SRF Kultur")
»Das Leben, als Hochseilakt verstanden, ist nichts für Menschen, die festen Boden brauchen. Vielleicht aber für jene, die ihren Lebenssinn weniger in großen Erklärungen als in Momenten äußerster Gegenwart suchen, in Augenblicken, in denen sie die Welt um sich herum vergessen und mit ihr eins werden. Dass Petit mit seinen spektakulären Läufen die Menschen beeindrucken will, liegt auf der Hand. Trotzdem ist sein Buch keine heldenhafte Nabelschau, sondern das Protokoll einer Einübung in Geduld und Präzision.« ("NZZ Bücher am Sonntag, 100 Bücher für einen unvergesslichen Sommer")
»Ein faszinierender kleiner Band.
»Eine Inspiration für alle, die es wagen, vom scheinbar Unmöglichen zu träumen.«
»Philippe Petit erklärt, wie man zum Hochseilartisten wird. Das Ergebnis ist eine Meditation, ein Traktat und, was am meisten fasziniert, ein Tagebuch der Hingabe. Das begeisternde Porträt eines Lebens, verbracht damit, das Selbst zu meistern, sich einzulassen auf eine, in scharfsinnigen Diagnosen keinesfalls glorifizierte, waghalsige Zwecklosigkeit.« ("The Times Literary Supplement")

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.03.2026

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

18,9/11,7/1,7 cm

Gewicht

196 g

Farbe

Eisblau

Auflage

1

Originaltitel

Traité du Funambulisme

Übersetzt von

  • Holger Fock
  • Sabine Müller

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-293-00642-3

EU-Ansprechpartner

Unionsverlag AG
mail@unionsverlag.ch

Herstelleradresse

Verlag C.H.Beck oHG
Wilhelmstraße 9
80801 München
DE
produktsicherheit@beck.de

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  • Alrik Gerlach

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    31.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen Angst und Freiheit liegt ein Drahtseil

    Manchmal reicht ein dünnes Buch, um einem kurz den Boden unter den Füßen wegzuziehen. Auf dem Hochseil ist genau so ein Kandidat. Man denkt erst: Na gut, ein Mann läuft auf einem Draht, spannend, aber wie viel kann man darüber schon schreiben? Tja. Philippe Petit kann. Und zwar so, dass man plötzlich selbst mit schwitzigen Händen irgendwo zwischen Angst, Größenwahn und Sehnsucht hängt. Dieses Buch ist kein lauter Abenteuerbericht mit Trommelwirbel und Hollywoodmusik im Hintergrund. Es ist eher wie ein Gespräch mit jemandem, der eine völlig verrückte Leidenschaft hat und dabei so ernst, poetisch und kompromisslos davon erzählt, dass man irgendwann nur noch nickt. Selbst wenn man persönlich schon auf einer wackeligen Leiter denkt: Nein danke, Leben, heute nicht. Besonders schön fand ich, wie aus dem Drahtseil mehr wird als nur ein Stück Metall. Es wird Prüfung, Bühne, Gegner, Freund und irgendwie auch Spiegel. Petit beschreibt kleinste Bewegungen, Berührungen, Vorbereitung und Stille mit einer Intensität, die fast meditativ wirkt. Klingt hochgestochen, ist es manchmal auch ein bisschen, aber auf eine charmante Art. So ein Buch trägt eben keinen Hoodie, sondern eher einen wehenden Schal im Wind. Für mich war das kein Buch zum Wegsuchten, sondern eins zum Innehalten. Kurz lesen, nachdenken, wieder zurückkommen. Wer klare Handlung und Tempo sucht, könnte etwas ungeduldig werden. Wer aber Lust auf Mut, Kunst, Hingabe und diesen kleinen inneren Wahnsinn hat, bekommt hier ein sehr besonderes Leseerlebnis. Ein Buch wie ein Schritt ins Leere. Nur mit erstaunlich viel Herz darunter.

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