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Mein Bruder Wolf Roman

6

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.03.2026

Verlag

Eichborn

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,3/12,7/2,4 cm

Gewicht

310 g

Farbe

Ozeanblau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Wolf

Übersetzt von

Lisa Mensing

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8479-0236-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.03.2026

Verlag

Eichborn

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,3/12,7/2,4 cm

Gewicht

310 g

Farbe

Ozeanblau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Wolf

Übersetzt von

Lisa Mensing

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8479-0236-2

Herstelleradresse

Eichborn Verlag
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
DE

Email: telefonmarketing@luebbe.de

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So traurig und so wundervoll geschrieben

Bewertung am 22.03.2026

Bewertungsnummer: 3084612

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es hat mich sehr ergriffen, wie Lara Taveirne über die Trauer um ihren Bruder Wolf, der den Freitod, im schwedischen Lappland gesucht hat, schreibt. Sie beschreibt viele schöne Erinnerungen aus deiner Kindheit, der ihr Bruder als Nachzügler eine ganz besondere Stellung einnahm. Dabei scheint sie sich, wenn auch nicht zu offensichtlich, jedoch in vielen kleinen Einzelheiten immer wieder auf die Suche zu begeben, was in ihrem Bruder den Wunsch geweckt hat, in den Freitod zu gehen. Sie lässt sich jedoch nicht darüber aus, was die Ursachen sein könnten, sondern lässt dies sinnvollerweise für sich stehen. Niemand kann in den Kopf von anderen schauen. Gleichzeitig beschreibt sie Wolf als eine interessante, neugierige und zerrissene Persönlichkeit, der viele Fragen, schon als kleines Kind an das Leben, über das Leben hatte. Und jedoch irgendwie nicht so richtig dazu passte. Der kleine Bruder, der Nachzügler. Der Student... und auch die Trauer der Eltern beschreibt sie, lässt Ihnen jedoch den Raum für die eigene Trauer. Ein sehr ergreifend des Buch, dass nicht nur zum nachdenken anlegt, sondern auch im Innersten berührt.

So traurig und so wundervoll geschrieben

Bewertung am 22.03.2026
Bewertungsnummer: 3084612
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es hat mich sehr ergriffen, wie Lara Taveirne über die Trauer um ihren Bruder Wolf, der den Freitod, im schwedischen Lappland gesucht hat, schreibt. Sie beschreibt viele schöne Erinnerungen aus deiner Kindheit, der ihr Bruder als Nachzügler eine ganz besondere Stellung einnahm. Dabei scheint sie sich, wenn auch nicht zu offensichtlich, jedoch in vielen kleinen Einzelheiten immer wieder auf die Suche zu begeben, was in ihrem Bruder den Wunsch geweckt hat, in den Freitod zu gehen. Sie lässt sich jedoch nicht darüber aus, was die Ursachen sein könnten, sondern lässt dies sinnvollerweise für sich stehen. Niemand kann in den Kopf von anderen schauen. Gleichzeitig beschreibt sie Wolf als eine interessante, neugierige und zerrissene Persönlichkeit, der viele Fragen, schon als kleines Kind an das Leben, über das Leben hatte. Und jedoch irgendwie nicht so richtig dazu passte. Der kleine Bruder, der Nachzügler. Der Student... und auch die Trauer der Eltern beschreibt sie, lässt Ihnen jedoch den Raum für die eigene Trauer. Ein sehr ergreifend des Buch, dass nicht nur zum nachdenken anlegt, sondern auch im Innersten berührt.

Tod, Trauer und Verlust

hamburg.lesequeen aus Bargfeld-Stegen am 30.04.2026

Bewertungsnummer: 3124441

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

MEIN BRUDER WOLF Lara Taveirne ET: 02.03.26 „Du sollst wissen, Wolf, wenn du zurückkommst, werden wir da sein.“ (S. 121) Aber Wolf kommt nicht zurück. Der 18-Jährige nimmt einen Zug nach Schweden, legt sich dort in einen Wald – und steht nie wieder auf. Er verabschiedet sich nicht von seiner Familie. Stattdessen schickt er nur eine kurze Nachricht: Der Akku seines Handys sei leer, das Ladegerät habe er zu Hause vergessen, er könne sich deshalb eine Zeit lang nicht melden. Es dauert, bis die Eltern ihn als vermisst melden. Ein halbes Jahr vergeht, bis man ihn findet. Die große Schwester, unsere Ich-Erzählerin, und ihre Familie sind wie gelähmt. Kein Abschied, kein Hinweis. Nur Leere. Die Selbstvorwürfe nagen. Immer wieder versuchen sie im Nachhinein, Zeichen zu erkennen, Gesagtes neu zu deuten, Hinweise zu finden – aber da ist nichts, woran sie sich festhalten können. Es ist die autobiografische Geschichte von Lara Taveirne. Durch ihre Augen lernen wir die Familie kennen, hören von Wolfs Kindheit und begleiten sie auf ihrem Weg durch Trauer, Schmerz und Abschied. So traurig und eindringlich diese Geschichte auch ist, sie konnte mich nicht durchgehend fesseln. Ich hätte mir mehr Tiefe gewünscht, mehr Einblicke in Wolfs Gedanken, ein besseres Verständnis dafür, warum er sich letztlich das Leben genommen hat. Was mich hingegen sehr berührt hat, waren die Mails des Vaters an Wolf – voller Liebe, voller Verzweiflung, voller Worte, die nie mehr ankommen werden. „Und obwohl es keine Steigerungsform von weg gibt, verliere ich dich immer noch jeden Tag mehr.“ (S. 221) Fazit: Eine Geschichte über Tod, Trauer und Verlust – und vielleicht auch über die leise Suche nach einem Funken Hoffnung. 3,5/5

Tod, Trauer und Verlust

hamburg.lesequeen aus Bargfeld-Stegen am 30.04.2026
Bewertungsnummer: 3124441
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

MEIN BRUDER WOLF Lara Taveirne ET: 02.03.26 „Du sollst wissen, Wolf, wenn du zurückkommst, werden wir da sein.“ (S. 121) Aber Wolf kommt nicht zurück. Der 18-Jährige nimmt einen Zug nach Schweden, legt sich dort in einen Wald – und steht nie wieder auf. Er verabschiedet sich nicht von seiner Familie. Stattdessen schickt er nur eine kurze Nachricht: Der Akku seines Handys sei leer, das Ladegerät habe er zu Hause vergessen, er könne sich deshalb eine Zeit lang nicht melden. Es dauert, bis die Eltern ihn als vermisst melden. Ein halbes Jahr vergeht, bis man ihn findet. Die große Schwester, unsere Ich-Erzählerin, und ihre Familie sind wie gelähmt. Kein Abschied, kein Hinweis. Nur Leere. Die Selbstvorwürfe nagen. Immer wieder versuchen sie im Nachhinein, Zeichen zu erkennen, Gesagtes neu zu deuten, Hinweise zu finden – aber da ist nichts, woran sie sich festhalten können. Es ist die autobiografische Geschichte von Lara Taveirne. Durch ihre Augen lernen wir die Familie kennen, hören von Wolfs Kindheit und begleiten sie auf ihrem Weg durch Trauer, Schmerz und Abschied. So traurig und eindringlich diese Geschichte auch ist, sie konnte mich nicht durchgehend fesseln. Ich hätte mir mehr Tiefe gewünscht, mehr Einblicke in Wolfs Gedanken, ein besseres Verständnis dafür, warum er sich letztlich das Leben genommen hat. Was mich hingegen sehr berührt hat, waren die Mails des Vaters an Wolf – voller Liebe, voller Verzweiflung, voller Worte, die nie mehr ankommen werden. „Und obwohl es keine Steigerungsform von weg gibt, verliere ich dich immer noch jeden Tag mehr.“ (S. 221) Fazit: Eine Geschichte über Tod, Trauer und Verlust – und vielleicht auch über die leise Suche nach einem Funken Hoffnung. 3,5/5

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