In ihrem neuen Buch Hey Ho! Let’s Go! 50 Jahre Punk in Hannover schlagen die Macher des hochgelobten Text-Bild-Bandes Wie der Punk nach Hannover kam den Bogen von 1976, als alles anfing, bis 2026 und zeigen auf, dass Punk in all den Jahren nichts von seiner Vitalität und Power und vor allem Relevanz verloren hat. Wie der Do-it-yourself-Gedanke sich verbreitet hat, und warum es noch immer auf die Haltung ankommt. Und nicht zuletzt, dass Frauen längst nicht mehr nur ein schmückendes Beiwerk von Bands sind, sondern die Instrumente selbstbestimmt in die Hand nehmen und Mackern und Muckern Paroli bieten. Punk ist somit weit mehr als eine nostalgische Erinnerung und noch immer der einfachste und schnellste Weg, zur Sache zu kommen.
Kundinnen und Kunden meinen
2.0/5.0
Bewertung
2/5
19.12.2025
Buch (Taschenbuch)
Von Alten für Alte - hält nicht was es verspricht
Versprach der Titel so viel - FÜNFZIG- Jahre Punk Hannover, so war es am Ende doch nur ein Abklatsch darüber was in den 70ern und 80ern los war, und was aus den jeweiligen Bands, Personen und Orten so geworden ist. Da hilft es auch nichts, an ein paar Stellen mal Feminismus reinzubasteln und ein kurzes Kapitel über die Kopernikus zu schreiben. Orte wie der Stumpf, seit vielen Jahren auch gefestigter Ort der DIY-Szene, nicht mit einem Wort erwähnt, um nur eine große Lücke zu nennen. Die vielen hannoverschen Bands die NACH den 80ern, geschweige denn nach der Jahrtausendwende kamen? Die Bands aus Hannover, die jetzt gerade aktiv sind? In diesem Buch nicht wirklich existent. Stattdessen ein Kapitel über die Scorpions - nachdem mir ehrlich gesagt immernoch nicht klar ist, was das jetzt genau mit Punk zu tun hat.
Sicherlich ein tolles Buch für die Alten, die damals dabei waren, aber für die jüngeren Generationen des Punk eine herbe Enttäuschung, hätte es doch so viel zu erzählen gegeben.
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