Sie dachte, er sei der perfekte Ehemann. Jetzt rennt sie um ihr Leben. Nach außen hin führen Amy und Jason die perfekte Ehe. Doch was niemand ahnt: Amy ist in einem Albtraum gefangen, denn Jason ist ein kontrollsüchtiger, gewalttätiger Ehemann. Auf einer Kreuzfahrt, die sie ohne Jason unternimmt, freundet sich Amy mit Liz an, einer jungen Frau, die allein unterwegs ist, um zum ersten Mal ihre leibliche Mutter zu treffen. Liz sieht Amy so ähnlich, dass sie Schwestern sein könnten. Als Amy nach einem Fährunglück, bei dem viele der Passagiere ums Leben gekommen sind, wieder zu sich kommt, stellt sie fest, dass aufgrund einer Verwechslung alle glauben, sie sei Liz. Nur sie weiß, dass es Liz ist, die verschwunden ist und für tot gehalten wird. Jetzt muss Amy die wichtigste Entscheidung ihres Lebens treffen: Soll sie die Wahrheit sagen und in ein Leben voller Angst zurückkehren - oder für eine Weile in die Rolle von Liz schlüpfen, bis sie einen Fluchtplan ausgearbeitet hat? Doch als Amy sich in Liz' Leben einrichtet, stellt sie fest, dass nicht jeder all diese Lügen glaubt. Und sie ist nur einen Fehler davon entfernt, einen hohen Preis dafür zu bezahlen.
Kundinnen und Kunden meinen
4.7/5.0
Sindy
aus Gera
5/5
10.06.2026
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spannender Domestic Thriller
Bekannt ist die Autorin vor allem mit ihren Thrillern Don't Let Her Stay und Don't Believe Her. Völlig unbekannt war für mich hingegen "Eine Lüge zu viel".
Der Roman dreht sich um Amy, die in einer kontrollierenden und gewalttätigen Ehe gefangen ist. Die Bedrohung geht dabei vor allem von ihrem engsten privaten Umfeld aus – ihrem Ehemann. Bereits auf den ersten Seiten wird deutlich, welche Aggressionen und welche Wut von ihm ausgehen. Dadurch entsteht von Anfang an eine beklemmende Atmosphäre, die sich durch die gesamte Geschichte zieht.
Amy versucht, dieser toxischen Ehe zu entkommen, doch letztendlich gelingt ihr die Flucht eher durch Zufall. Wer jetzt denkt, dass Amy es geschafft hat, irrt sich. In ihrem „neuen Leben“ erwarten sie weitere Herausforderungen, und die Angst vor Jason bleibt stets präsent. Gerade diese ständige Bedrohung sorgt dafür, dass die Spannung auf einem hohen Niveau bleibt.
Mich konnte der Thriller bereits ab den ersten Zeilen packen. Zwar dachte ich anfangs, ich wüsste, in welche Richtung die Geschichte gehen würde, doch weit gefehlt. Die Autorin hat mich völlig kalt erwischt und mehrere überraschende Wendungen eingebaut, mit denen ich nicht gerechnet hatte. Dadurch blieb die Handlung bis zum Schluss unvorhersehbar.
Besonders gefallen hat mir der Schreibstil der Autorin. Die Geschichte ist leicht, flüssig und sehr angenehm zu lesen. Man gleitet förmlich durch die Seiten, ohne dass dabei die Spannung verloren geht. Im Gegenteil: Durch die klare und zugängliche Schreibweise entsteht ein regelrechter Sog, der es schwer macht, das Buch aus der Hand zu legen.
Die Kapitel sind angenehm kurz, enden immer wieder mit Cliffhangern und haben mich teilweise schockiert zurückgelassen. Immer wieder werden neue Fragen aufgeworfen, sodass man unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht.
Klar, diese Art von Geschichte ist nicht neu, wurde hier jedoch sehr gut umgesetzt. Die Mischung aus psychologischem Druck, überraschenden Wendungen und einer durchgehend spürbaren Spannung macht "Eine Lüge zu viel" zu einem echten Pageturner, den ich kaum aus der Hand legen konnte.
Wer spannende Domestic Thriller mit einer bedrückenden Atmosphäre und einer fesselnden Handlung mag, sollte diesem Buch definitiv eine Chance geben.
Bewertung
5/5
20.01.2026
Buch (Taschenbuch)
Spannung bis zur letzten Seite
Die Autorin war mir bisher unbekannt und ich muss sagen, dieses Buch hat mich wahnsinnig überrascht. Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten, es werden keine Zeilen verschwendet mit Details die keinen interessieren (wie zb. Autofarbe, Automarke etc.). Man rutscht regelrecht von einem Kapitel zum nächsten. Bis zum Schluss tappte ich im Dunkeln und habe das Ende nicht vorhergesehen. Ein Psychothriller wie ich ihn schom lange nicht mehr lesen durfte. Wirklich sehr zu empfehlen.
Bewertung
4/5
03.03.2026
Buch (Taschenbuch)
Pageturner über Identitätswechsel
Amy dachte, sie sei mit dem perfekten Mann verheiratet.
In Wahrheit ist Jason kontrollsüchtig, gewalttätig, isoliert, überwacht und schlägt sie. Als Amy auf einer Kreuzfahrt Liz kennenlernt, die ihr zum Verwechseln ähnlich sieht, nimmt das Schicksal seinen Lauf, denn nach einem Schiffsunglück wird Amy für Liz gehalten. Und sie trifft eine Entscheidung zur Flucht.
- häusliche Gewalt als beklemmender Ausgangspunkt
- Kreuzfahrtunglück & Identitätswechsel als Thriller-Setup
- großer Sog durch kurze Kapitel & hohes Tempo
- richtig gute Twists
- Logik darf man manchmal nicht zu genau prüfen
Ich mochte, wie plausibel erklärt wird, warum Amy nicht sofort enttarnt wird. Das hätte schiefgehen können, tut es aber nicht. Stattdessen entsteht eine dauerhafte Spannung aus Schuldgefühlen, Angst vor Jason und der Frage, wie lange sie unter der neuen Identität leben kann.
Manche Figuren bleiben blass und gerade die Tatsache, dass Amys eigene Mutter ihr die Misshandlungen nicht glaubt, wirkte
irgendwann etwas zu übertrieben, aber trotzdem trägt Amy als Figur die Geschichte. Ihr innerer Konflikt macht sie greifbar und man fiebert mit ihr mit.
Für mich ein schneller, packender Thriller mit kleineren Schwächen, aber starken Wendungen.
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