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Produktbild: Ein ziemlich anderes Leben

Ein ziemlich anderes Leben Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

15818

Erscheinungsdatum

16.04.2026

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

4312 KB

Originaltitel

Les Condiitons idéales

Übersetzt von

Alexandra Baisch

Sprache

Deutsch

EAN

9783641320683

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • Landmark-Navigation vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

15818

Erscheinungsdatum

16.04.2026

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

4312 KB

Originaltitel

Les Condiitons idéales

Übersetzt von

Alexandra Baisch

Sprache

Deutsch

EAN

9783641320683

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Klassismus und Chancenlosigkeit

MarieOn am 01.05.2026

Bewertungsnummer: 3125582

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Skander war schlecht und nutzlos, deshalb ließ er sich aus einem Meter Höhe auf den Kopf fallen. Der Arzt, der ihn genäht hatte, wollte wissen, was in ihn gefahren war. Er war etwa ein Jahr alt, als er und seine Schwester bei der Aide Sociale á l´enfance gelandet waren, kurz darauf kamen sie zu Nicole. Er nannte seine Pflegemutter Tante. Ihre Tochter Delphine wurde so eine Art Schwester für sie. Einige Jahre später, als Skander aus einem Ferienlager zurückkam, hatte der Krebs Nicole plötzlich dahingerafft. Seine Schwester und er verstanden erst bei der Beerdigung, wohin sie entschwunden war. Delphine zog sich immer weiter zurück und dann sagte sie ihnen, dass sie eine andere Pflegestelle finden müssten. Den Rest des Sommers mussten sie Familien abklappern. Madame Davert vom Jugendamt präsentierte Skander von seiner besten Seite, ohne Albträume und imaginären Freund. Und dann wurde es Madame Khadija. In erster Linie, weil sie Algerierin war, wie er. Skanders alkoholkranke Mutter, die noch immer das Sorgerecht hatte, obwohl sie sich nicht um die Kinder kümmern konnte, hatte sich gegen französische Familien entschieden. Nun kam Skander ohne seine Schwester in die berüchtigte Banlieue, ein Pariser Randbezirk, in dem sie aus allen Herrenländern in kaninchenschartenartigen Wohnblocks untergebracht waren. Obwohl Khadija reich war, wollte gegen gutes Geld vom Staat noch mehr Pfleglinge aufnehmen. Sie besaß echten Goldschmuck, fuhr einen Wagen mit Diplomatenkennzeichen und unterstützte ihre Großfamilie in Algerien. Fazit: Mokhtar Amoudi erzählt in seinem preisgekrönten Debütroman die Geschichte eines Jungen, der, wie er selbst in einem Ghetto aufwächst. Skanders Vater ist früh abgehauen, seine Mutter ist alkohol-und medikamentenabhängig. Skander landet mit zehn in der Banlieue. Zu Anfang glänzt er durch schulische Höchstleistungen. Als er in die Pubertät kommt, muss er sich den sozialen Codes des Viertels anpassen. Er lernt Leute zusammenzuschlagen, um sich einer Peergroup anzuschließen, bei der er mehr Schutz findet, als wenn er alleine bleibt. Die Menschen im Viertel sind chancenlos, dem gesellschaftlichen Abstieg zu entkommen. Geld wird zum begehrten Lustobjekt. Jeder will es haben, also wird geklaut, vertickt, gedealt. Jugendamt und Lehrer hatten ihre helle Freude an Skander, diesem Ausnahmetalent. Solange sie sich seine Leistungen auf die Fahne schreiben konnten, begünstigten sie ihn. Als er sich (erwartungsgemäß) dem kriminellen Sog des Viertels nicht mehr entziehen konnte, ließ die Enttäuschung allen den Mund offen stehen. Eine gut lesbare Coming of Age-Geschichte, die die Chancenlosigkeit, den Klassismus gut abbildet. Was mir nicht so gut gefallen hat, war der lapidare Tonfall Skanders, so als würde er über allen Dingen stehen.

Klassismus und Chancenlosigkeit

MarieOn am 01.05.2026
Bewertungsnummer: 3125582
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Skander war schlecht und nutzlos, deshalb ließ er sich aus einem Meter Höhe auf den Kopf fallen. Der Arzt, der ihn genäht hatte, wollte wissen, was in ihn gefahren war. Er war etwa ein Jahr alt, als er und seine Schwester bei der Aide Sociale á l´enfance gelandet waren, kurz darauf kamen sie zu Nicole. Er nannte seine Pflegemutter Tante. Ihre Tochter Delphine wurde so eine Art Schwester für sie. Einige Jahre später, als Skander aus einem Ferienlager zurückkam, hatte der Krebs Nicole plötzlich dahingerafft. Seine Schwester und er verstanden erst bei der Beerdigung, wohin sie entschwunden war. Delphine zog sich immer weiter zurück und dann sagte sie ihnen, dass sie eine andere Pflegestelle finden müssten. Den Rest des Sommers mussten sie Familien abklappern. Madame Davert vom Jugendamt präsentierte Skander von seiner besten Seite, ohne Albträume und imaginären Freund. Und dann wurde es Madame Khadija. In erster Linie, weil sie Algerierin war, wie er. Skanders alkoholkranke Mutter, die noch immer das Sorgerecht hatte, obwohl sie sich nicht um die Kinder kümmern konnte, hatte sich gegen französische Familien entschieden. Nun kam Skander ohne seine Schwester in die berüchtigte Banlieue, ein Pariser Randbezirk, in dem sie aus allen Herrenländern in kaninchenschartenartigen Wohnblocks untergebracht waren. Obwohl Khadija reich war, wollte gegen gutes Geld vom Staat noch mehr Pfleglinge aufnehmen. Sie besaß echten Goldschmuck, fuhr einen Wagen mit Diplomatenkennzeichen und unterstützte ihre Großfamilie in Algerien. Fazit: Mokhtar Amoudi erzählt in seinem preisgekrönten Debütroman die Geschichte eines Jungen, der, wie er selbst in einem Ghetto aufwächst. Skanders Vater ist früh abgehauen, seine Mutter ist alkohol-und medikamentenabhängig. Skander landet mit zehn in der Banlieue. Zu Anfang glänzt er durch schulische Höchstleistungen. Als er in die Pubertät kommt, muss er sich den sozialen Codes des Viertels anpassen. Er lernt Leute zusammenzuschlagen, um sich einer Peergroup anzuschließen, bei der er mehr Schutz findet, als wenn er alleine bleibt. Die Menschen im Viertel sind chancenlos, dem gesellschaftlichen Abstieg zu entkommen. Geld wird zum begehrten Lustobjekt. Jeder will es haben, also wird geklaut, vertickt, gedealt. Jugendamt und Lehrer hatten ihre helle Freude an Skander, diesem Ausnahmetalent. Solange sie sich seine Leistungen auf die Fahne schreiben konnten, begünstigten sie ihn. Als er sich (erwartungsgemäß) dem kriminellen Sog des Viertels nicht mehr entziehen konnte, ließ die Enttäuschung allen den Mund offen stehen. Eine gut lesbare Coming of Age-Geschichte, die die Chancenlosigkeit, den Klassismus gut abbildet. Was mir nicht so gut gefallen hat, war der lapidare Tonfall Skanders, so als würde er über allen Dingen stehen.

Hat mich nicht überzeugt

Pi_Da aus Essen am 02.06.2026

Bewertungsnummer: 3156160

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich habe leider überhaupt keinen Zugang zu der Geschichte und dem Hauptprotagonisten bekommen. Die Sprache und die Dialoge wirken oft seltsam kindlich- naiv und phasenweise ist die Geschichte total abgehackt. So folgen ständig Aneinanderreihungen von Ereignissen, die man einfach nicht kommen sieht und die auch nicht so recht zusammenpassen. In einem Moment fahren die Jugendlichen mit einer Gondel einen Berg hoch, plötzlich wird ein Tourist verprügelt (keine Ahnung warum) und dann wird völlig emotionslos das nächste Ereignis geschildert. Ich habe nach 100 Seiten abgebrochen, weil mir dee Stil nicht zugesagt hat.

Hat mich nicht überzeugt

Pi_Da aus Essen am 02.06.2026
Bewertungsnummer: 3156160
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich habe leider überhaupt keinen Zugang zu der Geschichte und dem Hauptprotagonisten bekommen. Die Sprache und die Dialoge wirken oft seltsam kindlich- naiv und phasenweise ist die Geschichte total abgehackt. So folgen ständig Aneinanderreihungen von Ereignissen, die man einfach nicht kommen sieht und die auch nicht so recht zusammenpassen. In einem Moment fahren die Jugendlichen mit einer Gondel einen Berg hoch, plötzlich wird ein Tourist verprügelt (keine Ahnung warum) und dann wird völlig emotionslos das nächste Ereignis geschildert. Ich habe nach 100 Seiten abgebrochen, weil mir dee Stil nicht zugesagt hat.

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Ein ziemlich anderes Leben

von Mokhtar Amoudi

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