Seit hundert Jahren geht das Königreich Altarra dem Untergang entgegen. Die Kriegsgöttin Corvynne hat ein Land nach dem anderen erobert. Alle Prophezeiungen sagen dasselbe: Niemand kann sie besiegen.
Doch in ihrer Verzweiflung nimmt das nun eine Magierin wörtlich. Und wählt aus einer Gruppe ausgewiesener Niemande Soli aus - Waise, Dienerin der königlichen Bibliothek -, um an einer letzten verzweifelten Mission teilzunehmen. Mit auf diese abenteuerliche Quest ziehen ein Dieb ohne Ehre, ein Adliger ohne Vermögen, eine Zauberin ohne Magie, ein Soldat ohne Mut und ein schöner Prinz ohne Königreich.
Zusammen sind sie Altarras letzte Chance.
Doch vielleicht sind sie gemeinsam mächtiger, als sich irgendjemand vorstellen kann - einschließlich ihrer selbst ...
DIE Fantasy-Sensation des Jahres: abenteuerlich, romantisch, rasant und mit einer Heldin, die Leserherzen in Flammen aufgehen lassen wird!
Seit sehr vielen Jahren strebt das Reich Altarra seinem Untergang entgegen und nur eine Prophezeiung kann es retten: Niemand kann sie besiegen. Nun wird das wörtlich genommen und der Niemand Soli muss zusammen mit anderen Leuten versuchen, das Königreich zu retten.
“Stürme ziehen vorüber.
Schmerz vergeht.
Wir werden niemals aufgeben.”
Alyssa Day gelingt mit “Nobody's Quest" ein mitreißender Auftakt, der Abenteuer, Emotionen und Magie wunderbar miteinander verbindet. Es ist perfekt für zwischendurch und außer ein paar peinlichen Gesprächs-Szenen, bei denen ich das Buch aus Fremdscham beiseite legen musste, habe ich am Rest absolut nichts auszusetzen. Im Gegenteil, ich habe das Buch in wenigen Tagen durchgelesen und freue mich auf eine Fortsetzung, auch wenn die Story an sich nichts Weltbewegendes Neues ist. Besonders schön wurden der Farbschnitt und die Klappenseiten des Hardcovers gestaltet sowie die einfache Karte am Anfang des Buches. Zwischen den Kapiteln haben wir kurze Informationsblöcke, die uns die fremde Kultur, Politik, Geschichte und Religion näher bringen, wodurch das Verständnis verbessert wird. Auch der Schreibstil liest sich angenehm aus Solis Sichtweise, sodass man ohne Probleme durch die Story kommt. Zum Schluss kam das verdiente Finale mit so vielen neuen Informationen, dass ich auf den zweiten Band gespannt bin.
Das Worldbuilding punktet insbesondere mit der Religion, den verschiedenen Ständen der Menschen und anderen Kreaturen sowie mit der Magie. Da wir durch die Prophezeiung auf der Reise sind, um die Kriegsgöttin aufzuhalten und ihre Schwester wieder aufzuwecken, wird viel Zeit mit der Beschreibung der Umwelt verbracht, was mir sehr gut gefallen hat. Somit entstanden Bilder des Waldes, des Königsschlosses oder des Tempels vor meinem inneren Auge und man verfolgt die vielen Personen viel lieber. Denn dass es viele wichtige Charaktere gibt, wo noch die Hintergrundspieler und die Feinde hinzukommen, macht der Klappentext schon klar. Die Gruppendynamik und Beziehungen haben auch ihren Anteil an der Spannung.
Man lernt tatsächlich jede einzelne Person kennen, sodass wir für eine kurze Zeit neue Freunde und Kameraden haben. Sie begleiten Soli und den Prinzen Kaelen auf ihrem Weg und es wird gleich persönlicher. Jeder Kampf war spannend, aber auch einfache Gespräche am Feuer oder Geschichten aus der Vergangenheit waren interessant, was dazu führt, dass nicht immer etwas Besonderes geschehen musste, damit man weiterliest. Dieses Buch lebt von Plottwists, Geheimnissen und einem durchgehend klein gehaltenen Spannungsbogen, der immer mal wieder Hochpunkte hat. Ich bin richtig in die Welt eingetaucht und habe erlebt, wie der Dieb ohne Ehre, der Adlige ohne Vermögen, die Zauberin ohne Magie, der Soldat ohne Mut, der schöne Prinz ohne Königreich und der Niemand aus der Sklaverei ihren gefahrvollen Weg bestreiten und die Quest aus der Prophezeiung, gesprochen von der Göttin, verfolgen. Teilweise war es vorhersehbar, das muss ich gestehen, da die Gruppe auf der Suche nach magischen Gegenständen ist und man erahnen kann, was passieren kann und was nicht, aber das Wie war der Hauptgrund zum Weiterlesen. Allein die erste Szene, als Soli die tödliche Kette überlebte und auserwählt wurde, hatte meine ganze Aufmerksamkeit.
Zum Schluss sind da unsere Protagonisten, deren Liebesgeschichte überraschend viel Raum eingenommen hat und wo intime Szenen hin und wieder den Plot unterbrechen. Ich persönlich habe ihre Beziehung genossen, weil sie langsam entstanden und noch viel Raum zur Entwicklung vorhanden ist. Außerdem kamen alle Gefühle bei mir an, auch wenn der Prinz Kaelen mystisch und meistens undurchschaubar bleibt. Kaelen an sich ist ein interessanter Charakter mit einer starken Persönlichkeit und guten Kampffähigkeiten. Durch ihn bekommen die Leser den besonderen Kick, der sie zum zu-Ende-Lesen animiert. Aber natürlich ist es Soli, die einen bleibenden Eindruck hinterlässt und die man direkt ins Herz schließen muss. Sie legt eine fundamentale Charakterentwicklung hin, sodass ich allein wegen ihr und ihrer Verbindung mit der Göttin und damit der Magie auf die anderen Bücher der Reihe gespannt bin. Von einem Niemand mit einer tragischen Vergangenheit wird sie zu einer Heldin, die über sich hinauswächst und trotzdem menschlich bleibt. Soli ist authentisch und mit ihrer Krankheit, die schonungslos ehrlich beschrieben wird, kämpft sie sich durch das Leben. Diese ähnelt einer Depression und bringt, nicht zuletzt wegen der Autorin, Ernsthaftigkeit und Anregungen zum Nachdenken in das Abenteuer.
Insgesamt eignet sich dieser Roman perfekt als Einstieg in eine komplexe High-Fantasy-Welt!
Wauwuschel
Thalia Book Circle Community
5/5
15.07.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein wunderbarer Einstieg in die Fantasy-Welt!
Seit sehr vielen Jahren strebt das Reich Altarra seinem Untergang entgegen und nur eine Prophezeiung kann es retten: Niemand kann sie besiegen. Nun wird das wörtlich genommen und der Niemand Soli muss zusammen mit anderen Leuten versuchen, das Königreich zu retten.
“Stürme ziehen vorüber.
Schmerz vergeht.
Wir werden niemals aufgeben.”
Alyssa Day gelingt mit “Nobody’s Quest" ein mitreißender Auftakt, der Abenteuer, Emotionen und Magie wunderbar miteinander verbindet. Es ist perfekt für zwischendurch und außer ein paar peinlichen Gesprächs-Szenen, bei denen ich das Buch aus Fremdscham beiseite legen musste, habe ich am Rest absolut nichts auszusetzen. Im Gegenteil, ich habe das Buch in wenigen Tagen durchgelesen und freue mich auf eine Fortsetzung, auch wenn die Story an sich nichts Weltbewegendes Neues ist. Besonders schön wurden der Farbschnitt und die Klappenseiten des Hardcovers gestaltet sowie die einfache Karte am Anfang des Buches. Zwischen den Kapiteln haben wir kurze Informationsblöcke, die uns die fremde Kultur, Politik, Geschichte und Religion näher bringen, wodurch das Verständnis verbessert wird. Auch der Schreibstil liest sich angenehm aus Solis Sichtweise, sodass man ohne Probleme durch die Story kommt. Zum Schluss kam das verdiente Finale mit so vielen neuen Informationen, dass ich auf den zweiten Band gespannt bin.
Das Worldbuilding punktet insbesondere mit der Religion, den verschiedenen Ständen der Menschen und anderen Kreaturen sowie mit der Magie. Da wir durch die Prophezeiung auf der Reise sind, um die Kriegsgöttin aufzuhalten und ihre Schwester wieder aufzuwecken, wird viel Zeit mit der Beschreibung der Umwelt verbracht, was mir sehr gut gefallen hat. Somit entstanden Bilder des Waldes, des Königsschlosses oder des Tempels vor meinem inneren Auge und man verfolgt die vielen Personen viel lieber. Denn dass es viele wichtige Charaktere gibt, wo noch die Hintergrundspieler und die Feinde hinzukommen, macht der Klappentext schon klar. Die Gruppendynamik und Beziehungen haben auch ihren Anteil an der Spannung.
Man lernt tatsächlich jede einzelne Person kennen, sodass wir für eine kurze Zeit neue Freunde und Kameraden haben. Sie begleiten Soli und den Prinzen Kaelen auf ihrem Weg und es wird gleich persönlicher. Jeder Kampf war spannend, aber auch einfache Gespräche am Feuer oder Geschichten aus der Vergangenheit waren interessant, was dazu führt, dass nicht immer etwas Besonderes geschehen musste, damit man weiterliest. Dieses Buch lebt von Plottwists, Geheimnissen und einem durchgehend klein gehaltenen Spannungsbogen, der immer mal wieder Hochpunkte hat. Ich bin richtig in die Welt eingetaucht und habe erlebt, wie der Dieb ohne Ehre, der Adlige ohne Vermögen, die Zauberin ohne Magie, der Soldat ohne Mut, der schöne Prinz ohne Königreich und der Niemand aus der Sklaverei ihren gefahrvollen Weg bestreiten und die Quest aus der Prophezeiung, gesprochen von der Göttin, verfolgen. Teilweise war es vorhersehbar, das muss ich gestehen, da die Gruppe auf der Suche nach magischen Gegenständen ist und man erahnen kann, was passieren kann und was nicht, aber das Wie war der Hauptgrund zum Weiterlesen. Allein die erste Szene, als Soli die tödliche Kette überlebte und auserwählt wurde, hatte meine ganze Aufmerksamkeit.
Zum Schluss sind da unsere Protagonisten, deren Liebesgeschichte überraschend viel Raum eingenommen hat und wo intime Szenen hin und wieder den Plot unterbrechen. Ich persönlich habe ihre Beziehung genossen, weil sie langsam entstanden und noch viel Raum zur Entwicklung vorhanden ist. Außerdem kamen alle Gefühle bei mir an, auch wenn der Prinz Kaelen mystisch und meistens undurchschaubar bleibt. Kaelen an sich ist ein interessanter Charakter mit einer starken Persönlichkeit und guten Kampffähigkeiten. Durch ihn bekommen die Leser den besonderen Kick, der sie zum zu-Ende-Lesen animiert. Aber natürlich ist es Soli, die einen bleibenden Eindruck hinterlässt und die man direkt ins Herz schließen muss. Sie legt eine fundamentale Charakterentwicklung hin, sodass ich allein wegen ihr und ihrer Verbindung mit der Göttin und damit der Magie auf die anderen Bücher der Reihe gespannt bin. Von einem Niemand mit einer tragischen Vergangenheit wird sie zu einer Heldin, die über sich hinauswächst und trotzdem menschlich bleibt. Soli ist authentisch und mit ihrer Krankheit, die schonungslos ehrlich beschrieben wird, kämpft sie sich durch das Leben. Diese ähnelt einer Depression und bringt, nicht zuletzt wegen der Autorin, Ernsthaftigkeit und Anregungen zum Nachdenken in das Abenteuer.
Insgesamt eignet sich dieser Roman perfekt als Einstieg in eine komplexe High-Fantasy-Welt!
Verynia
aus Datteln
5/5
14.07.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Wir geben niemals auf
In "Nobody's Quest" von Alyssa Day folgen wir Soli in ein unerwartetes Abenteuer. Aufgrund einer Prophezeiung, die von einem "Niemand" spricht, wird Soli aus ihrer Tätigkeit als Leibeigene in einer Bibliothek gerissen und vor den König gezerrt. Soli soll dieser Niemand sein und das Amulett der Göttin berühren, wobei schon viele vor ihr in Flammen aufgegangen sind und somit ihr Leben ließen. Doch Soli übersteht die Prozedur und wird so zum wichtigsten Teil der Mission, die gefangene Göttin und mit ihr das gesamte Königreich zu befreien.
Gemeinsam mit einem Prinzen, verschiedenen Krieger:innen, einer Magierin und ihrem besten Freund muss sie sich nun auf die Suche nach den Schlüsseln begeben, die zusammen mit dem Amulett die Göttin befreien sollen.
Soli muss dabei viele Hürden überstehen und anfangen, an sich selbst und ihre Fähigkeiten zu glauben. Sie ist nämlich eine sogenannte Greymind, was bedeutet, dass sie z.B. in besonders stressigen oder überwältigenden Situationen in das Grau verfällt; ein Zustand, aus dem sie im schlechtesten Fall für mehrere Tage nicht herauskommen kann, nicht ansprechbar ist, nicht essen kann etc. Zum Glück hat Soli Begleiter, die sie aufbauen und sie unterstützen.
Ich fand dieses Buch absolut großartig! Ich habe es sehr schnell durchgelesen und warte jetzt schon verzweifelt auf den nächsten Band der Reihe.
Der Schreibstil ist wunderbar flüssig und leicht, wobei das Worldbuilding nicht zu kurz kommt. Ich freue mich schon auf einen Reread!
Die Liebesgeschichte ist gleichzeitig zaghaft und doch wild. Ich finde sie völlig okay so, wie sie ist, da ich persönlich kein sonderlicher Fan von zu viel Spice bin.
Das Thema Depression ist in dem Buch ein ziemlich großer Aspekt, der meiner Meinung nach toll in eine Fantasywelt und eindeutig verständlich umgesetzt worden ist. Ein wichtiges Thema, das hier einen tollen Fokus erhalten hat.
Rundum hat sich dieses Buch sehr schnell zu einem meiner Highlights entwickelt. Ich hoffe sehr, dass die Folgebände nicht all zu lange auf sich warten lassen und sie zügig ins Deutsche übersetzt werden - ich will unbedingt weiterlesen!
Bewertung
5/5
13.07.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Eine abenteuerliche Quest
Für mich ist es so eine Art Geheimrezept, das gut funktioniert, wenn sich ganz unterschiedliche Charaktere zu einer Gruppe zusammenschließen, die ein fast nicht zu bewältigendes Abenteuer zu bestehen hat, um ihre Welt zu retten. Gerade weil alle nicht perfekt sind und jeder sein eigenes Päckchen trägt, verleiht das der Geschichte, große Gefühle, wahre Freundschaften und einen Mut der beflügelt und zu außergewöhnlichen Leistungen führt. Solis Gefühlswelt lässt tief in die Welt eines Lebens als "Niemand" blicken und gleichzeitig das große Potential erkennen, das in ihr steckt. Das fantasievolle Setting mit tollen Ideen und viel Romantik beschert einen besonderen Lesegenuss. Der rasante Schreibstil führt durch einen abwechslungsreichen und unterhaltsamen Roman.
Die Autorin Alyssa Day versteht es meisterhaft den ausgefeilten Charakter der Protagonistin Soli in eine atemberaubende Geschichte einzuweben und berührende, bewegende und spannende Momente zu schaffen.
Ju K.
5/5
07.07.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Sprachlos
"Schließlich bin ich ein Niemand."
Natürlich musste ich diesen Satz nehmen, denn entschuldiung, aber dieser Satz hat mich gepackt. Er steht für sovieles, was Menschen tagtäglich fühlen und über sich selbst denken.
Dieser Satz ist für mich die Essenz dieser starken Leseprobe, in welcher es für mich von Anfang um mehr als nur Fantasy, um mehr als nur eine echte Protagonistin, um mehr als nur eine spannende Pageturnergeschichte geht.
Ich glaube "Nobody's Quest" wird "Everybody's Must-Read"!
__________________________
So habe ich meinen Leseeindruck zu diesem Werk verfasst und ganz ehrlich.... Ich lag daneben.
Sprachgewaltig.
Charakterstark.
Bilderstürme.
Wenn eine phantastische Welt auf reale Probleme trifft, gewürzt mit starker Sprache, Nahbarkeit der Charaktere und dem schmerzhaft nachvollziehen Wunsch, jemand und zugehörig in einer Welt zu sein, in welcher man oft zu unsichtbar ist und das auf Papier gebracht wird, dann hat man alles richtig gemacht.
Nobody's quest ist ein Abenteuer einer Gruppe, einer Protagonistin, die zur Heldin ihrer eigenen Geschichte wird.
Nobody's Quest is everybody's quest.
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