Produktbild: Tokyo Lily. Auf der Jagd nach Hirohitos Gold

Tokyo Lily. Auf der Jagd nach Hirohitos Gold Zwischen Jazzclubs, Teezeremonien und dunklen Geschäften: ein Spionage-Thriller aus dem Tokio der 1950er Jahre – Kriminalroman

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16,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.05.2026

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

18,8/11,4/2,5 cm

Gewicht

240 g

Farbe

Schwarz / Rot

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7408-2819-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.05.2026

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

18,8/11,4/2,5 cm

Gewicht

240 g

Farbe

Schwarz / Rot

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7408-2819-6

Herstelleradresse

Emons Verlag
Cäcilienstraße 48
50667 Köln
DE

Email: info@emons-verlag.de

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  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    17.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein tödliches Komplott

    Das Cover finde ich sehr ansprechend gestaltet, mir gefällt die Aufteilung sehr. Die Details und auch der Titel weisen bereits daraufhin, in welchem Land die Handlung spielen wird. Japan , genauer gesagt Tokyo, dort begibt sie die junge Japanologin Mirabell Molnar im Jahr 1950 hin. Sie möchte eigentlich nur ein einfaches Tauschgeschäft durchführen doch es kommt alles ganz anders, als gedacht. Der Deal platzt und sie wird entführt, sie taucht ab in Tokyos Unterwelt, voller Gefahren. Als Geisha verkleidet muss sie sich nicht nur von den Yakuza in acht nehmen, auch das CIA ist auf sie angesetzt. Ist sie der Schlüssel zu einem Geheimnis? Der Spionage-Thriller hat mir sehr gut gefallen, er hat durch unvorhergesehene Wendungen und einem lebhaften Schreibstil mich wirklich packend können. Mirabell war eine starke Persönlichkeit, die durch die Handlung sehr souverän aber auch menschlich blieb. Die Geschichte war spannend und ich habe viel über die damalige Kultur Japans kennengelernt. Mir hat das Buch gut gefallen und ich empfehle es weiter.

  • Bewertung

    aus Schwaigern

    4/5

    04.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Historisch spannendes Thema mit tollen Charakteren

    Der Roman „Tokyo Lily“ begleitet Mirabell nach Japan in den 1950er Jahren. Dort soll sie harmlos ein Kunstwerk tauschen. Jedoch wird sie in spannende Machenschaften von Gangstern und Agenten hineingezogen. Das Cover ist cool und sehr passend gestaltet. Mit den klaren Signalfarben passt es zur Härte und Brisanz des Themas des Buches. Das Thema ist toll umgesetzt. Der historische Kontext ist hochspannend. Ich habe beim Lesen viele neue Sachen über Japan gelernt. Bisher hatte ich die Verbrechen in der Nachkriegszeit nicht auf dem Schirm und bin erschüttert, was ich alles Neues erfahren habe. Besonders auch im Nachwort erfährt man historische Fakten zu dem Thema. Das hat mir sehr gut gefallen. Allerdings war der Spannungsbogen nur mittelmäßig. Ich war zwar stets motiviert, weiterzulesen, da man doch wissen will, wie es ausgeht. Jedoch war der Höhepunkt der Geschichte viel zu knapp erzählt. Hier hätte man noch viel mehr herausholen können. Ebenso war der Schreibstil nicht ganz flüssig zu lesen. Es wurden sehr viele japanische Namen genannt, die schwer zu überblicken waren. Im Gegensatz dazu sind dem Autor die Charaktere sehr gut gelungen. Besonders die drei Hauptpersonen waren realistisch dargestellt. Man hat sie sehr schnell ins Herz geschlossen. Bei Mirabell war eine persönliche Entwicklung gut erkennbar. Das fand ich klasse. Alles in allem hat mich das Buch allerdings nur mittelmäßig gepackt. Die zu vielen Namen und japanische Bezeichnungen haben mich immer wieder im Lesefluss gestört. Jedoch habe ich das Gefühl, doch etwas gelernt zu haben, und ich wurde auch gut unterhalten. Ich bin froh es gelesen zu haben, aber würde es wohl kein zweites Mal lesen.

  • Martine H

    4/5

    30.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Anspruchsvoll und rasant!

    Als Mirabel Molnar, eine junge Japanologie-Doktorandin des Ostasien-Instituts von Berlin, 1950 nach Japan entsendet wird, um einen japanischen Kriegshelm aus dem 16. Jahrhundert gegen einen seltenen Holzschnitt des berühmten Künstlers Sharaku zu tauschen, geschieht Unbegreifliches. Am Tauschtag stellt sich heraus, dass der Holzschnitt eine Fälschung ist und anstelle des wertvollen Helmes sich ein Kochtopf in der sorgfältigen Verpackung befindet. Auch ihr japanischer Sicherheitsbegleiter ist nicht der, den er zu sein scheint. Ganz im Gegenteil! Dieser historische Kriminalroman ist anspruchsvoll. Nicht nur, weil Japans politische und kulturelle Geschichte der Nachkriegszeit sicherlich nicht jedem bekannt ist und sich eine wirklich komplexe Handlung dahinter verbirgt. Sondern auch, weil er mit vielen Details und Informationen den Leser herausfordert und ihn immer wieder dem Wechsel zwischen Gut und Böse aussetzt. Wobei man sich fragt, ob es überhaupt einen Gutmenschen bei dieser rasanten Geschichte gibt. Was mir sehr gut gefiel, war der Einstieg: Dem Leser wird auf anderthalb Seiten ein kurzes Résumé, sprich erweiterter Klappentext, geboten, um direkt ins Geschehen einzusteigen. All die historischen Details über die Geschichte Japans in der Nachkriegsphase, die Verbindung mit seinen Nachbarstaaten China und Korea wie auch dem übermächtigen Amerika bieten ein wunderbares Setting für die Haupthandlung und setzen diese ins rechte Licht. Atmosphärisch fühlt man sich hineinversetzt in einen der alten Spionagefilme in Schwarz/Weiß aus den 60ern. Die Dialoge sind direkt, wirken ungekünstelt und authentisch. Die Geschehnisse sind nachvollziehbar, die Vorkommnisse unvorhersehbar, was eine gewisse Kreativität, Weitsicht und Scharfsinn voraussetzt. Manchmal verliert sich die Geschichte in zu vielen Details und lässt auch leider Stellen offen, die es würdig wären, vervollständigt zu werden. Nicht alle Fragen werden beantwortet. Was ja auch den Charme eines guten Buches ausmacht: Es überlässt dem Leser, Teile der Geschichte selbst in seinen Gedanken zu erschaffen. Den Autor, Meinrad Braun, habe ich bis dato nicht gekannt. Seinen Spürsinn für außergewöhnliche Geschichten, basierend auf teils wahren Begebenheiten (soweit verstanden), möchte ich hier aber auf jeden Fall hervorheben. Auch wenn ich kleinere Kritikpunkte habe, freue ich mich auf diese absolut willkommene Abwechslung in der Krimiwelt und werde bestimmt noch das eine oder andere Buch dieses Autors lesen.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    27.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Faszinierendes Japan, komplexe Handlung

    Tokyo Lily verbindet historische Hintergründe mit einer actionreichen Spionagegeschichte im Japan der Nachkriegszeit. Besonders gefallen hat mir, wie gut die historischen Ereignisse und die Verflechtungen der verschiedenen Geheimdienste recherchiert und ausgearbeitet sind. Das ungewöhnliche Setting hat mich dabei ebenso überzeugt wie die spannende Grundidee. Ich habe allerdings etwas Zeit gebraucht, um in die Geschichte einzutauchen. Vor allem die vielen Figuren, die raschen Perspektivwechsel und die zahlreichen Handlungsstränge haben mich anfangs immer wieder den Überblick verlieren lassen. Der Schreibstil ist sehr rasant und damit deutlich actionreicher als viele andere Romane, die in Japan spielen und meist eher ruhig erzählt werden. Mit der Zeit konnte ich mich immer besser auf die Geschichte einlassen. Die Mischung aus Spannung und historischen Elementen hat mir insgesamt gut gefallen, auch wenn mir die Handlung stellenweise etwas zu überladen war. Wer actionreiche Historienthriller mit Spionageelementen mag und sich auf eine komplexe Geschichte einlassen möchte, findet mit Tokyo Lily eine spannende Lektüre. 3,5/5 Sternen  

  • rewareni

    aus wien

    4/5

    26.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eine gefährliche Reise

    Für die junge Japanologin Mirabell Molnar, sollte es im Jahr 1950 nur ein einfaches Tauschgeschäft werden, als sie mit einem Kriegshelm nach Japan reist und im Gegenzug einen seltenen Holzschnitt nach Berlin zurück bringen sollte. Ihr dortige Begleiter Herr Gassan kommt ihr von Beginn weg etwas seltsam vor und sie sollte recht behalten. Denn als sich ihr mitgebrachter Helm als Fälschung heraus stellt, wird sie von Gassan, der sich nun Toshiro nennt mit seiner Begleiterin, Kaede, deren Gesicht von einer großen Narbe entstellt ist, kurzerhand entführt. Aber nur um sie zu beschützen, denn nicht nur das CIA, sondern auch kriminelle Banden trachten ihr nach dem Leben, da Unmengen an japanischer Kriegsbeute versteckt ist, die gewisse Mächte unbedingt geheim halten wollen aber andere vermuten, dass Mirabell den Schlüssel zu diesen Verstecken besitzt. So beginnt eine Flucht, wo Mirabell fremden Menschen vertrauen muss, wenn sie am Leben bleiben möchte. Der Autor, Meinrad Braun, entführt den Leser mit seinem Roman ,,Tokyo Lily“ in das Tokyo der Nachkriegszeit, wo er eine spannende Geschichte erzählt. Er hat dabei gut und vor allem bildhaft recherchiert, wo man immer wieder mit diversen Traditionen und Bräuchen der japanischen Kultur konfrontiert worden ist. So beschreibt er unter anderem, nicht nur wie die traditionelle Teezubereitung funktioniert sondern auch, wie aufwendig die Maskerade und die prachtvolle Kostümierung einer Geisha ist. Gerade zu Beginn ist man ein wenig überfordert, von den vielen Begriffen und Erklärungen über japanische Traditionen. Man erfährt in der Geschichte viele Ereignisse aus der Kriegszeit, wo man gesehen hat, dass Menschlichkeit für viele ein Fremdwort war und so mancher nach Macht und Reichtum, jeden Skrupel hat fallen lassen. Selbst die Regierungen von den USA und Japan, haben nicht immer zum Wohl der kriegsgebeutelten Bevölkerung gehandelt, wo viel Unrecht nicht wieder gut gemacht worden ist. Am Ende des Romans findet man noch ein tolles Nachwort zum Hintergrund geschichtlichen Ereignisse. Mirabell wird als selbstbewusste und nach Gerechtigkeit strebende junge Frau beschrieben, die für die damalige Zeit gewusst hat, was sie will. Es ist eine spannende und auch berührende Geschichte, wo sogar immer wieder ein kleiner spöttischer Humor durchblitzt. Die drei Protagonisten Mirabell, Toshiro und Kaede setzen im Grunde ihr Leben für andere aufs Spiel, damit der geheimnisvolle Schatz nicht in falsche Hände fällt. Manchmal tauchen für mich ein paar zu viele Charaktere auf, wo ich nicht immer gleich wusste, zu welcher ,,Partei“ diese jetzt gehören und wer dabei welches Spiel spielt. Bis zum Schluss bekommt man Spannung, Verfolgungsjagden, freundschaftliche Beziehungen, Verschwörungen und viel Wissenswertes präsentiert. Da Mirabell am Ende mit ihrem Wissen und Beweisen nicht zufrieden ist wie damit umgegangen wird, lässt vermuten, dass es vielleicht noch eine Fortsetzung gibt.

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