Der große Roman von Platz-1-»New York Times«-Bestsellerautor Joe Hill Das renommierte Rackham College in Maine: Als Vorzeigestudent Arthur Oakes und seine Freunde in einem alten okkulten Text aus der Universitätsbibliothek ein Ritual entdecken, mit dem man angeblich einen Drachen beschwören kann, beschließen sie in einer rauschhaften Silvesternacht, die Probe aufs Exempel zu machen. Was als Spiel beginnt, wird schon bald zum Albtraum: Eine uralte und mächtige Wesenheit erwacht. Und sie ist hungrig ...
Der Originalroman »King Sorrow« erscheint auf Deutsch in zwei Teilen »King Sorrow 1« und »King Sorrow 2«.
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Ein atmosphärischer Pageturner mit Sogwirkung
Bewertung (Mitglied der Orell Füssli Book Circle Community) am 26.05.2026
Bewertungsnummer: 3149190
Bewertet: eBook (ePUB)
Joe Hill hat mit King Sorrow einen atmosphärischen Genre-Mix geschaffen, der mich komplett überrascht hat. Ehrlich gesagt hatte ich das Buch nach der Originalveröffentlichung zunächst gar nicht auf dem Schirm, weil mich die Prämisse nicht sofort angesprochen hat. Umso mehr bereue ich jetzt, dass ich beinahe auf diese Geschichte verzichtet hätte.
Die Handlung beginnt 1989 und folgt einer Gruppe Jugendlicher, die sich immer tiefer in die Geheimnisse rund um „King Sorrow“ hineinziehen lassen. Von der ersten Seite an entsteht eine unglaublich dichte Atmosphäre, die gleichzeitig nostalgisch, düster und faszinierend wirkt. Besonders gelungen fand ich die Mischung aus Horror, Mystery, Fantasy und Coming-of-Age-Elementen, die hier hervorragend miteinander harmonieren.
Ich hab mich selbst immer mehr von den Geheimnissen rund um King Sorrow angezogen gefühlt… ähnlich wie die Figuren im Buch. Viele der Charaktere waren mir anfangs sogar eher unsympathisch, trotzdem konnte ich ihre oft chaotischen und problematischen Leben kaum aus der Hand legen. Genau das macht die Geschichte so fesselnd.
Zusätzlich sorgen kleine Anspielungen auf Stephen King sowie Tolkien- und andere Popkultur-Referenzen für schöne Details, die besonders Genre-Fans Freude bereiten dürften.
Da die deutsche Ausgabe aufgrund des Umfangs in zwei Teile geteilt wurde, endet dieser erste Band genau an einer Stelle, an der die Handlung richtig Fahrt aufnimmt… entsprechend gross ist jetzt die Vorfreude auf den zweiten Teil.
Ein atmosphärischer, packender und überraschend vielschichtiger Auftakt, der mich komplett mitgerissen hat.
Rezensionsexemplar erhalten über das Blogger-Portal von Penguin Random House – unbezahlte Werbung, ehrliche Meinung.
Der Drache, den ich rief..
Blaxy87 aus Hannover am 10.05.2026
Bewertungsnummer: 3133994
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Ohne Umschweife: Highlight incomming!
Erklärung:
Wenn man nach 550 Seiten des ersten Bandes schimpfend das Buch zu Seite legt, weil die Fortsetzung erst im Juli erscheint, man aber der Story noch keinen Deut überdrüssig ist, hat das schon einen gewissen Aussagewert! ☝️
Wer hier einen wilden Ritt erwartet, bekommt ihn - phasenweise schnellte mein Adrenalinpegel in die Höhe und ich konnte nicht aufhören zu lesen.
Doch gilt das nicht für das komplette Buch. Hier ist auch viel Geduld gefragt, denn Hill nimmt sich - ganz wie sein Vater - viel Zeit um ein genaues Bild zu kreieren.
Leider muss ich bei der Beschreibung ein wenig rumeiern, damit ich nicht zu viel vorweg nehme, doch kann man es durchaus so sehen, dass "King Sorrow" mehrere kleine Unterbücher beherbergt - und jedes davon kurbelt eine Dynamik an, die den Leser völlig in einen Bann zu ziehen vermag.
Schon in "Fireman" liebte ich diese Erzählkunst; hier wird kein schneller Plot dem Leser vor die Füße gekotzt, hier werden Charaktere und Situationen so deutlich erschaffen, dass ich jetzt schon weiss, dass Arthur, Gwen, Allie, Van, Donna und Colin mir nach dem Ende entsetzlich fehlen werden.
Allein bis Juli zu warten fällt mir jetzt schon schwer!
Konzentrieren wir uns auf diesen Freundeskreis:
Eine Hand voll Studenten im beschaulichen Maine. Auf den ersten Blick haben sie nicht viel gemeinsam, und dennoch werden sie zu Freunden. Eine Herausforderung des Lebens bringt die Truppe dazu, sich aus Spaß und Verzweiflung mit Hilfe eines okkulten Rituals Hilfe zu verschaffen.
Nichts ahnend, was sie da ins Leben rufen, geschweige denn, was der Preis für die vermeintliche Hilfe ist..
So eine intensive, aber auch authentische friendship-story habe ich seit "Es" nicht mehr gelesen.
Hier sind die guten Leutchen gerade so noch Kinder, die man auf dem Weg in die Erwachsenenwelt begleitet ( - man startet übrigens im Jahre 1989 und kommt gen Ende des Buches Ende der '90er an).
Während des Verlaufs wird der Druck auf das Gespann deutlich, der Leser sieht die Auswirkungen über die Jahre, wodurch die Geschichte schon fast zu einer Art Drama wird.. und mich wirklich gespannt darauf macht, was in den Folgejahren noch passieren wird.
Doch ein großer Unterschied zu "Es" ist natürlich, dass man hier nur ansatzweise Horror hat - wir bewegen uns mehr im Fantasybereich.
Nicht zuletzt durch den Namensgeber "King Sorrow".
Das ist übrigens für mich eine absolut coole, wenn aber auch grausame Socke. :D
Durch den King wird nahezu alles bedient: Grauen. Humor. Spannung. Leid.
Fun fact: ich wiederhole mich, aber.. ich lechze nach mehr!
"King Sorrow" gehört für mich zu den Büchern, die immer weiter gehen könnten!
Kleiner Wermutstropfen:
Das Buch umfasst knapp 600 Seiten. Ca 50 davon sind allerdings eine Leseprobe zum zweiten Band. Daher endete diese Reise noch abrupter für mich.
Meinung aus der Buchhandlung
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Wie der Vater so der Sohn, sehr schönes World building
Bewertet: eBook (ePUB)
Das Buch ist knapp 600 lang, aber beim Lesen fühlt es sich zum Glück nicht so an, denn Joe Hill hat das Talent seines Vaters geerbt, Charaktere und Situationen zu erschaffen, die den Leser fesseln und sich trotz ihrer fantastischen Ausgangslage wie reale Ereignisse anfühlen.
Es gibt auch einige Anspielungen auf das, was ich als „King-nahe“ Schreibweise bezeichnen würde: Gleich zu Beginn lässt Joe Hill seine Figuren auf Charaktere aus dem Buch seines Vaters, „The Dead Zone“, Bezug nehmen, und später findet sich ein Satz, der mit „Full Dark, No Stars“ beginnt, dem Titel einer Kurzgeschichtensammlung von Stephen King. Wirklich witzig!
Es ist definitiv lesenswert, allerdings sollte man viel Zeit dafür einplanen. Trotzdem ist es sehr empfehlenswert.
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