• Produktbild: Die Apotheke der Hoffnung
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Die Apotheke der Hoffnung Nach einer wahren Begebenheit im Krakauer Ghetto

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26,50 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.01.2026

Herausgeber

Heide Müller

Verlag

Hänssler

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

21,7/14,4/4,2 cm

Gewicht

635 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

1

Originaltitel

Within These Walls of Sorrow

Übersetzt von

Heide Müller

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7751-6230-2

Beschreibung

Rezension

»Ich habe schon viele Bücher über den Holocaust und die Verfolgung der Juden gelesen, aber dieses sehr gut zu lesende und spannende Buch hat mich bisher am meisten gefesselt. Gleichzeitig hatte ich Tränen in den Augen wegen der Unmenschlichkeit der Nazis einerseits und dem Wissen, dass wir Christen daraus lernen sollten, anderseits. Alle sollten dieses augenöffnende Buch besonders auch im Licht des 7.10.2023 lesen.« CHRISTEL ALBER

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.01.2026

Herausgeber

Heide Müller

Verlag

Hänssler

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

21,7/14,4/4,2 cm

Gewicht

635 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

1

Originaltitel

Within These Walls of Sorrow

Übersetzt von

Heide Müller

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7751-6230-2

Herstelleradresse

SCM Hänssler
Max-Eyth-Str. 41
71088 Holzgerlingen
DE

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  • agnes.bookworld

    aus Heiligenhaus

    5/5

    14.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Buch über ein Thema das nie vergessen werden darf

    Dieser Roman, beruhend auf wahren Begebenheiten, entführte mich nach Polen, beginnend im Jahr 1941, mitten in die Stadt Krakau. Dabei begleitete ich die junge Apothekerin Zosia. Jedoch nicht nur sie, sondern auch ihre jüngere Nachbarin Hania, die Jüdin ist. Zosia erlebt mit, wie Hanias Familie in das Krakauer Ghetto ziehen muss. Das Schicksal der Familie Silbermann lässt ihr keine Ruhe. Als sich ihr die Möglichkeit bietet, in einer Apotheke mitten im Ghetto zu arbeiten, ergreift sie diese und hilft den Silbermanns mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln. Ich fand den Schreibstil von Barrett flüssig und gut lesbar. Die beschriebenen Szenen sowie die Gegend und die Jahreszeiten waren für mich so bildreich, dass ich mir alles sehr gut vorstellen konnte. Zosia war mir sympathisch. Ich konnte mich gut in sie und ihre Gefühlswelt bezüglich des Umgangs mit den Juden hineinversetzen. Die Frage, wo Gott in all dem Leid ist und weshalb er dies zugelassen hat, konnte ich sehr gut nachvollziehen. Den Wunsch zu helfen und auch aktiv zu werden, fand ich absolut verständlich. Ebenso das Unverständnis darüber, wie sich eine Nation für besser halten kann als eine andere, auf Menschen herabschaut und sie vernichten möchte. Auch Hanias Gefühle und Gedanken waren für mich verständlich und nachvollziehbar. Die damalige Zeit, die ich mir als hart und freudlos vorstelle, hat Barrett für mich sehr realistisch beschrieben. Ich finde es bewundernswert, wie sie es geschafft hat, einen hoffnungsvollen und bewegenden Roman zu schreiben, der noch lange nachhallt. Ich kann mir gut vorstellen, dass dieses Buch allen, die gern Romane lesen, die während der Shoah spielen, tolle und bewegende Lesestunden schenken wird. Denn an einigen Stellen musste ich das Buch selbst zur Seite legen, um innerlich wieder zur Ruhe zu kommen. Gern empfehle ich es weiter.

  • Bewertung

    aus Attenhofen

    5/5

    09.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gutes tun

    Was mache ich, wenn schreckliche Gräueltaten vor meiner Haustür geschehen? Sehe ich weg, wenn meine Nachbarn bedroht sind, um mich nicht selbst in Gefahr zu bringen? Das fragt sich die junge Witwe Zosia, als eine befreundete Familie aus ihrem Krakauer Wohnhaus vertrieben wird. Zusammen mit den anderen Juden in der Stadt muss sie in ein heruntergekommenes Ghetto. Komischerweise darf die Apotheke im Elendsviertel weiterhin betrieben werden. Dort findet Zosia Arbeit und nutzt die Gelegenheit, um ihre jüdischen Freunde so gut es geht zu unterstützen. Es bedrückt sie, dass die junge Hania ihre Träume begraben muss. Denn das Leben der Juden wird mehr und mehr von den deutschen Besatzern eingeschränkt. Diese berührende Geschichte erzählt abwechselnd aus der Perspektive von Zosia und Hania. Beide Erzählstränge greifen immer wieder ineinander über, um sich dann wieder zu trennen, weil die Umstände die beiden Frauen auseinanderbringen. Während Zosia aus Gewissengründen helfen möchte, wo sie nur kann, kämpft Hania hartnäckig ums Überleben. Beide Sichtweisen auf diese schrecklichen Jahre sind wertvoll und ergänzen sich. Die dargestellten Menschen mit ihren Höhen und Tiefen werden schnell zu Freunden. Ihre Beweggründe und Entscheidungen sind nachvollziehbar. Das Schlimme, das sie erleben, bewegt zutiefst. Der Roman ist fesselnd geschrieben und lässt sich kaum aus der Hand legen. Gleichzeitig ist er stellenweise schwer zu ertragen, da Gewalt und Unmenschlichkeit eindrücklich geschildert werden. Das ist umso schlimmer, weil die dargestellten Ereignisse auf historische Tatsachen beruhen. Wichtige Fragen, wie die Frage nach dem Leid, werden angesprochen, doch nicht vollständig beantwortet. Das wirkt authentisch, denn es gibt im Leben oft keine leichten Antworten. Dafür wird der Leser herausgefordert sich bewusst dafür zu entscheiden, Gutes zu tun, selbst wenn es scheint, als könne es nie genug sein. Fazit: Eine eindrückliche Erzählung über die Hilfsbereitschaft einer kleinen Schar von Menschen im Dritten Reich, die nicht wegsehen wollen, wenn Unrecht in ihrer Umgebung geschieht. Sehr empfehlenswert, vor allem für Menschen, die historische Romane mit Tiefgang lieben.

  • Lese-Reise

    5/5

    27.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    „Apotheke der Hoffnung“ – Ein bewegendes Zeugnis von Mut und Widerstand im Krakauer Ghetto

    In Amanda Barratts, Apotheke der Hoffnung taucht man unmittelbar in die Zeit des beginnenden Nationalsozialismus in Krakau und deren grausamer Herrschaft ein. Es erzählt von zwei ganz normalen Frauen, Hania und Zosia, die sich aus der Nachbarschaft kennen und durch ihre Anfangs kleinen und mutigen Taten einen großen Unterschied machen. Es zeigt eindrucksvoll, wie inmitten des zufälligen Nebeneinanders von Menschen unter unmenschlichen Bedingungen einzelne Persönlichkeiten hervorstechen, die sich nicht zurückziehen, sondern das tun, was ihr Gewissen sagt, und durch Mitmenschlichkeit aktiv Widerstand leisten – auch wenn dieser oft mit großem Risiko und persönlichen Verlusten verbunden ist. Das Krakauer Ghetto wurde 1941 von den Nationalsozialisten errichtet, um die jüdische Bevölkerung systematisch zu isolieren, zu entrechten und letztlich zu vernichten. Tausende Menschen wurden unter menschenunwürdigen Bedingungen zusammengepfercht, litten an Hunger, Krankheiten und ständiger Angst vor Deportationen in Vernichtungslager. Diese historische Realität und die inmitten des Ghettos verbliebene Apotheke, in der Zosia eine Stelle findet, bildet den Hintergrund der Erzählung. Die Gräueltaten werden nicht beschönigt, sondern so authentisch und spürbar beschrieben, und es zeigt auch auf, wie schnell sich politische Veränderungen etablieren können – Ausgangsverbote, Angst und Unterdrückung sind plötzlich ganz nah. Diese Geschichte ist nicht nur ein Zeugnis von Leid und Unterdrückung, sondern vor allem eine Ermutigung: Einzelne können durch Mut, Menschlichkeit und Entschlossenheit Hoffnung geben und Veränderungen bewirken. Amanda Barratt gelingt es, diese Botschaft eindrucksvoll zu vermitteln, ohne die Härte der historischen Realität zu verharmlosen. Teilweise ist es mir sehr schwergefallen weiterzulesen, weil man so sehr in diese Zeit eintaucht und die Verzweiflung, die Angst und Ohnmacht richtig miterlebt. Apotheke der Hoffnung ist ein bewegendes und inspirierendes Werk, spannend geschrieben. Es macht Mut und zeigt, wie wichtig es ist, auch in den dunkelsten Zeiten nicht aufzugeben. Diese Botschaft ist heute wieder ganz besonders wichtig geworden. Das Buch bekommt von mir eine absolute Leseempfehlung und gehört zu den bewegendsten Büchern, die ich in den letzten Jahren gelesen habe.

  • clematis

    5/5

    26.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Erschütternd

    Krakau im Jahre 1941, die Spaltung zwischen Juden und Nicht-Juden schreitet voran, Ghettos werden errichtet und die Apothekerin Zosia Lewandowska verliert immer mehr Nachbarn durch zwangsweise Umsiedlungen. Gemeinsam mit einer Studienfreundin arbeitet sie fortan in der Adler-Apotheke im abgeriegelten Viertel, wo sie unter Einsatz ihres Lebens den menschenunwürdig behandelten Juden Hilfe anbietet. Ein erschütternder Bericht, der leider auf wahren Begebenheiten fußt. In einer nichts beschönigenden und nichts verbergenden sachlichen Schreibweise erzählt Amanda Barratt aus einem der schlimmsten Kapitel unserer Zeitgeschichte. Zosia selbst und ihre junge jüdische Freundin und ehemals Nachbarin Haina berichten in der Ich-Form, wodurch sie eine so realistische Darstellung liefern, dass einem nicht nur einmal ein kalter Schauer über den Rücken läuft. Bemerkenswert ist auch die Tatsache, dass historische Figuren ins Geschehen eingeflochten werden, so beispielsweise der Apotheker Tadeusz Pankiewicz oder der Lagerkommandant SS-Untersturmführer Amon Göth. Andere reale Personen dienen als Vorlage für die unterschiedlichsten Charaktere in diesem ausgezeichneten, wenn auch stellenweise schwer aushaltbaren Roman. Wir begleiten unsere liebgewonnen Helden des Alltags über mehrere Jahre, ziehen von beengten Ghettounterkünften in Podgórze in das kaum vorstellbare Arbeitslager Plaszów und weitere unfassbare Stationen und erleben mit, wie dort trotz steter Angst und nagendem Hunger ein letzter Funken Hoffnung glimmt. „Stärke heißt nicht, ohne Angst zu leben, sondern trotz der Angst zu leben.“ [kindle, Pos. 3916] Mutig und entschlossen stehen Menschen für ihre verfolgten Nachbarn ein, trotzen den schikanösen Vorschriften und werden durch kleine Gesten zu „Leuchtfeuern des Lebens inmitten eines tosenden Sturms.“ [kindle, Pos. 5826] So auch Tadeusz Pankiewicz mit seinen drei unerschrockenen Angestellten in der Apotheke, welche heute zum Historischen Museum der Stadt Krakau zählt. Dieses Buch ist ein Meisterwerk an Erzählkunst und verknüpft erschütternde Wahrheit mit fiktiven Szenen zu einem Ort des Grauens und einer gleichzeitig nie versiegenden Hoffnung. Mögen die Verbrechen des Naziregimes nie in Vergessenheit geraten. Fünf Sterne samt Leseempfehlung für all jene, denen Recht und Gerechtigkeit ein Anliegen sind.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    16.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Böse, das Gute und der Raum dazwischen

    1941 hat die junge Apothekerin Zosia Lewandowska alles verloren, was ihr bis dahin glückliches Leben ausmachte. Als sie hilflos ansehen muss, wie ihre jüdischen Nachbarn ins Krakauer Ghetto ziehen müssen, trifft sie eine mutige Entscheidung. Sie nimmt eine Stelle in der Apotheke des jüdischen Ghettos an. So kann sie den Kontakt zu ihren Nachbarn und vor allem zu deren Tochter, ihrer Freundin Hania Silbermann, halten und sie unterstützen. Die Apotheke im Krakauer Ghetto wurde von dem Polen Tadeuz Pankiewicz geführt, dessen Lebenserinnerungen Amanda Barratt die Idee für diesen Roman lieferten. Er und zwei seiner Mitarbeiterinnen werde mit ihren Namen genannt, während die dritte und alle andere Protagonisten fiktiv sind. Zosia und Hania erzählen abwechselnd ihre Geschichte, beginnend mit dem 3. März 1941. So wird deutlich, wie unterschiedlich das Leben für die beiden ist. Die Autorin beschreibt das Leiden der jüdischen Bevölkerung, beginnend im Ghetto, wo die erhoffte Wohnung für die fünfköpfige Familie Silbermann ein Zimmer ist, das sie sich mit einer weiteren Familie teilen müssen. In ihrem Nachwort schreibt Amanda Barratt, dass sie sich „bei den Szenen in Konzentrationslagern um besondere Sorgfalt bemüht und die Gewalt, die Menschen dort erfahren haben, ungeschönt dargestellt“ hat. Diese Szenen sind nicht immer leicht zu lesen, denn sofort stehen die Bilder des Holocausts vor Augen. Und dennoch können wir das unermessliche Leiden nur ansatzweise verstehen, da wir diese unmenschlichen Lebensbedingungen nicht kennen. Gegen das Leid setzt Amanda Barratt die Menschlichkeit und die Liebe. Nicht nur Zosia und der Apotheker Pankiewicz helfen, wo sie können. Auch z.B. Mitglieder der „Blauen Polizei“, die als Bewacher im Ghetto eingesetzt wurden, halfen bei der Umgehung von Vorschriften oder überbrachten Nachrichten, weil ihr Gewissen nichts anderes zuließ. Trotz des großen Leids verliebt sich Hania in Romek, der ihre Gefühle erwidert. Diese Liebe lässt sie durchhalten und gibt Hoffnung auf ein besseres Leben. Amanda Barratt hat eine Geschichte geschrieben, die unter die Haut geht und lange nachwirkt. Sie beweist, dass jeder an seiner Stelle etwas tun kann, was hilft und unterstützt, egal, wie wenig es scheinen mag. Sie zeigt eindringlich, dass das Geschehene nicht vergessen werden darf und Ungerechtigkeiten nicht hingenommen werden dürfen.

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