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Das zwölfte Haus

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28,50 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.03.2026

Verlag

Karl Rauch Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,1/12,7/2,5 cm

Gewicht

424 g

Farbe

Anthrazit / Vanille

Auflage

1

Übersetzt von

Andreas Donat

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7920-0295-7

Beschreibung

Rezension

»Nur schwer aus der Hand zu legen.«

Sigrid Elise Strømmen, Vårt Land

»Die poetische Sprache und sensible Erzählweise machen den Roman zu einem Lesehighlight, der lange im Gedächtnis bleibt.«

einfach_esther

»Malin C. M. Rønning schreibt voller Empathie und Wertschätzung ihren Figuren gegenüber. Erneut ist es ein gefühlvoller Funkenflug.«

Leseschatz.com, Hauke Harder

»Und zugleich erzählt Malin C. M. Rønning mit immer wieder neuem Atem und vor allem mit poetischer Verve vom Aufbegehren und von der ungeheuren Kraft, die darin liegt, wenn es einem gelingt, sich eine eigene Welt zu bewahren, in der man leben kann.«

Frank Keil, Nordis Magazin

»..zeigt er (der Roman) doch viele Facetten dieser unglücklichen Kindheit auf, legt offen und erzählt dabei ebenso viel zwischen den Zeilen, sodass „Das zwölfte Haus“ bei aller Härte zu einer sehr berührenden und absolut empfehlenswerten Lektüre wird.«

Letteratura

»Malin C.  M. Rønning schreibt erschreckend gut über Eltern, die keine Grenzen kennen, und ein Kind, das in ›Das zwölfte Haus‹ ebenso frei wie gefangen ist. Sie schreibt mit harter Präzision und einem messerscharfen Blick.«

Joakim Tjøstheim, Dagbladet, Beste Bücher 2024

»Rønning zeichnet mit sicherer Hand das Haus, in dem Frank sitzt und seiner neuen Stieftochter kleine abfällige Bemerkungen zuwirft. Es ist Anfang der 1990er Jahre, und es stinkt nach Rauch. Aquarium und Solarium im Wohnzimmer. Schrotflinte und Pornokalender an der Wand. Eine Autoverwertungsfirma als nächster Nachbar. Der Fluss ist verschmutzt. Der nahegelegene Wald ist ein Dickicht. Hier gibt es nur wenige sichere Orte … Der große Lichtblick in dieser Geschichte ist die Widerstandskraft, die in einem Kind wächst, das sich nicht unterkriegen lässt.«

Knut Hoem, NRK

»Stilistisch sicher und einzigartig!«

Arne Borge, Morgenbladet, KRITIKERFAVORITEN 2024

»Inmitten all dessen hält Molli – und der Roman – daran fest, dass die Welt dehnbar und formbar ist. Und eine solche Übereinstimmung zwischen Sprache und Inhalt sucht man lange vergeblich.«

Ingrid Eskild, Klassekampen

»Rønnings zweiter Roman gehört zu Recht zu den Nominierten für den diesjährigen Brage-Preis. Mit präziser und detailreicher Sprache verfolgen wir die Erfahrungen der fünfzehnjährigen Molli mit Vernachlässigung und den langen Tagen eines Sommers.«

Sigrid Elise Strømmen, Vårt Land, Die besten Bücher des Jahres 2024

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.03.2026

Verlag

Karl Rauch Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,1/12,7/2,5 cm

Gewicht

424 g

Farbe

Anthrazit / Vanille

Auflage

1

Übersetzt von

Andreas Donat

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7920-0295-7

Herstelleradresse

Rauch, Karl Verlag
Grafenberger Allee 82
40237 Düsseldorf
DE

Email: info@karl-rauch-verlag.de

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  • hamburg.lesequeen

    aus Bargfeld-Stegen

    5/5

    10.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr intensiv und fesselnd ...

    DAS ZWÖLFTE HAUS Malin C. M. Rønning ET: 17.03.26 Molli erreicht ein Anruf ihrer Mutter: Ihr Bruder Bill ist schwer verletzt an einem Fluss aufgefunden worden und liegt seitdem im Koma, sein Freund Ib lag tot neben ihm. Molli nimmt kurzerhand Urlaub und reist zurück in die Stadt, in die sie als Zehnjährige gemeinsam mit ihrem Bruder und ihrer Mutter zog – in das blaue Haus, das Frank gehörte, dem neuen Freund ihrer Mutter. Ein Mann, der keine Kinder mochte und sie demütigte und drangsalierte. Ihre Mutter hingegen wollte das Gute in ihm sehen und stellte sich nicht schützend vor ihre Kinder. Molli nimmt uns mit zurück in dieses Haus, in dem sie und ihr Bruder Vernachlässigung erfahren mussten. Dieses Buch schmerzt. In Rückblicken erzählt Molli von ihrem ersten Sommer – von insgesamt sechs –, den sie bei dem neuen Freund ihrer Mutter verbrachte. Wir begleiten das junge Mädchen dabei, wie sie wächst, an Stärke gewinnt, aber auch, wie sie ihre unbeschwerte Kindheit verliert und sich immer mehr in sich selbst zurückzieht. Fazit: Ein unglaublich intensives und fesselndes Buch, das tief unter die Haut geht. Ich habe es sehr gern gelesen und empfehle es euch von Herzen weiter. Besonders hervorheben möchte ich auch das wunderschön gestaltete, hochwertige Cover – die Bücher aus dem Karl Rauch Verlag sind einfach immer ganz besonders und diese matte Eleganz fühlt sich wunderbar an. 5/5

  • Bewertung

    5/5

    01.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Richtig gut

    Molli sitzt am Krankenbett ihres Bruders Bill. Er liegt im Koma und Molli wartet, dass er wieder aufwacht. Dabei erinnert sie sich an ihre Kindheit und ganz besonders an einen Sommer, der so viel verändert hat. Sie lebte damals mit ihrem Bruder, ihrer Mutter und deren Freund Frank zusammen. Frank waren die Kinder zu viel. Sie mussten gehorchen und still sein. Die Mutter war da auch keine große Hilfe. Als Frank für eine Weile woanders arbeiten muss, geht die Mutter mit und überlässt die Kinder sich selbst. Ein sehr eindringlicher Roman über Kindheit und Vernachlässigung. Aber auch über ein Mädchen, das über sich selbst hinauswächst und eine große Widerstandskraft entwickelt. Durch Frank herrscht im Haus immer eine angespannte Atmosphäre, niemand weiß, was als nächstes passiert. Er kontrolliert die Mutter und auch die Kinder. Durch den Weggang der beiden haben die Kinder auf einmal eine unheimliche Freiheit, die ganz krass im Gegensatz zur Kontrolle des Stiefvaters steht. Die Stimmung ist durchgehend beklemmend und auch ich hatte Angst, was als nächstes passiert. Bruder Bill darf im Keller wohnen, aber er ist selten bei der Familie. Die Kinder hatten keine Stütze, waren auf sich gestellt. Die Mutter war damit beschäftigt für Frank alles richtig zu machen. Sie selbst ist ähnlich aufgewachsen. Traurig und verstörend wirkte die Geschichte auf mich, großartig erzählt. Der Roman wird definitiv noch sehr lange in meinem Kopf bleiben. Es arbeitet nach. Doch es gibt auch Hoffnung. Molli entwickelt eine große innere Stärke und hat immer mehr den Wunsch sich aus diesem Leben zu befreien. Ein tiefgründiger, beklemmender und intensiver Roman für Leser von psychologisch geprägten Geschichten. Hat mir richtig gut gefallen (wenn man das bei dem Thema überhaupt so schreiben kann). Empfehle ich euch sehr gern weiter.

  • Bewertung

    5/5

    23.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hartes, aber beeindruckendes Buch!

    „Denn wenn es einem als Kind nicht gut geht, wird man ein ängstlicher erwachsener, und wenn man Angst hat, wird man wütend. Frank muss üben, nicht so schnell wütend zu werden, also ist es doch gut, dass wir da sind, damit er üben kann, findest du nicht?“ Seite 99 INHALT Dieses Buch ist wie ein Gespräch über erste Themen. Molli, heute erwachsen, blickt auf ihr Leben zurück und berichtet von ihrer Kindheit. Eine Kindheit geprägt durch dysfunktionalen Familienstrukturen und emotionaler Vernachlässigung. Als Mollis Bruder im Koma liegt, kommen die Erlebnisse der Vergangenheit mit voller Wucht zurück. Eine Kindheit voller schweigen und Hinnahme. Die Mutter zieht mit beiden Kindern bei Frank ein. Was zu Beginn ganz harmonisch wirkt, entwickelt sich zu einer Katastrophe. Denn Frank mag die Kinder nicht, alle er mag vieles nicht. „So redest du nicht in meinem Haus, du wirst verdammt noch mal Respekt zeigen, du wirst deine hässliche Fresse halten. Jetzt steht er direkt vor mir. Wo liegt die Grenze zwischen Angst und Verachtung?“ Seite 270 EINDRUCK UND FAZIT Dieses Buch habe ich mit feuchten Händen gelesen, von Seite 1 an. Man erwartet über das gesamte Buch eine dramatische Entwicklung, die ausbleibt, was dem Buch aber dennoch absolut keine Leichtigkeit vermittelt. Im Gegenteil - es bleibt hart und roh. Eine Kindheit, die man keinen wünscht. Ein beeindruckendes, sehr lesenswertes Buch! „Frank sagt ihr, sie solle das Maul halten. Sie hält das Maul nicht. Er sagt es wieder und wieder, er wird knallrot und Gesicht. Carla schreit zurück. Bald ist alles nur noch Gebrüll, dann hebt er den Teller hoch. Ich drucke mich, als er den Teller gegen die Wand hinter mir schleudert.“ Seite 54

  • MarieOn

    4/5

    17.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Verstörend

    Mollis Haus steht kurz vor dem Fjord. Fünfunddreißig Quadratmeter für sie und ihren Hund. Es ist das zwölfte Haus, in dem sie wohnt, diesmal allein. Sie wird bald dreißig, arbeitet in einem Pflegeheim. Die Tote vor ihr ist erst gestern eingeliefert worden und hörte in der Nacht auf zu atmen. Molli zündet fünf Kerzen an und öffnet das Fenster. An ihrem sechzehnten Geburtstag ist sie mit zwei Pappkartons und einer Decke ausgezogen. Sie fuhr mit dem Bus zur eigenen Wohnung, schloss auf, legte sich auf den Fußboden, zog die Decke über sich und schlief bis zum nächsten Abend. Sie sitzt auf der Bank vor dem Pflegeheim, als Karla anruft. Sie geht nicht gleich ran. Karla ruft selten an, meistens ist es Molli und dann gibt Karla sich so, als würde sie stören, als hätten sie gerade erst telefoniert, dabei ist es schon vier Monate her. Karla kann ihre Aufregung kaum verbergen: „Sie haben Bill und Ib am Fluss gefunden. Zwischen Ibs Zehen steckte noch die Spritze. Beide hatten blutige Gesichter. Bill liegt im Krankenhaus und atmet trotz gebrochener Rippen. Sie wissen nicht, ob er wieder aufwachen wird. Es gibt viele Arten von Gewalt, man kann einen ganzen Strauß davon abbekommen. S. 18 Karla wurde von einem fürchterlichen Mann erwählt: Sein Blick, wenn Mollis Gabel beim Abendessen versehentlich über den Teller kratzte, seine flache Hand, die auf den Tisch krachte, die Stille davor und danach, der Puls an seinem Hals. Fazit: Malin C.M. Rønning erzählt eine düstere Familiengeschichte aus Sicht der zehnjährigen Molli. Ihre Mutter Karla träumt von einer Fußbodenheizung, einer Wäscheleine ganz für sich und Ruhe im Haus, denn Karla verdient ihr Geld nachts. Der kontrollsüchtige Frank kann ihr das bieten und so zieht sie mit ihren Kindern Molli und Bill in ein abgelegtes Industriegebiet in Franks blaues Haus. Der sechzehnjährige Bill bewohnt den ausgebauten Keller, die anderen leben oben. Schnell wird klar, dass Frank keine störenden Kinder mag. Als Karla Frank für vier Wochen zu einem Job begleitet, beauftragt sie ihren Bruder Dan, auf die Kinder aufzupassen und schon bald laufen die Ereignisse aus dem Ruder. Die Gewaltherrschaft durch Frank und einige andere Vorkommnisse verunsichern Molli tief, die sich zunehmend zurückzieht. Es ist tragisch zu sehen, wie Karla an diesem Mann festhält, der völlig unzulänglich ist. Wie sie sich die Dinge schönredet. Eine Weile macht es den Anschein, als wäre sie eine liebevolle Mutter, doch tatsächlich will sie stets für gute Stimmung sorgen und alle bei Laune halten vor allem Frank, der unter der Oberfläche immer brodelt. Der Autorin ist eine Geschichte gelungen, die unangenehm und verstörend ist. Molli sieht Dinge, die selbst bei mir, einer Erwachsenen, Albträume hervorrufen würden, ganz abgesehen von dem Mangel an Fürsorge, Struktur und Verlässlichkeit. Für alle, die psychologisch tiefgreifende Plots mögen. Erinnert am ehesten an „An Rändern“ von Angelo Tijssens.

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