Produktbild: Die kleinste größte Welt

Die kleinste größte Welt Roman | Zwei Hebammen, ein kleines Mädchen und ein ostfriesisches Dorf im Strudel der Zeit. Über die großen Themen im Leben einer Frau. Sinnlich, nachdenklich, atmosphärisch

7

18,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

15.05.2026

Verlag

Dtv Digital

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

1420 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783423448680

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Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Erscheinungsdatum

15.05.2026

Verlag

Dtv Digital

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

1420 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783423448680

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  • Shilo

    aus Ulm

    5/5

    27.05.2026

    eBook (ePUB 3)

    Ein Dorf im Wandel der Zeit

    Zwischen Wind, weitem Himmel und einem kleinen ostfriesischen Dorf entfaltet sich eine Geschichte, die still beginnt und lange nachwirkt. Das Leben von Greta wächst Seite für Seite mit den Veränderungen einer ganzen Zeit mit. Alte Gewohnheiten verschwinden langsam, Neues kommt dazu. Darin liegt viel von der Stärke dieses Romans. Beim Lesen entsteht nach und nach das Bild eines Dorflebens, das heute weit entfernt wirkt und trotzdem vertraut erscheint. Die Geschichte lebt von vielen kleinen Momenten, die im Gedächtnis bleiben. Die Arbeit der Hebammen, das enge Miteinander im Dorf und die Veränderungen im Leben der Frauen wirken greifbar, ohne überladen beschrieben zu werden. Vieles erscheint selbstverständlich und zeigt gerade dadurch, wie anders der Alltag damals war. Während Straßen geteert werden und neue Dinge Einzug halten, verändert sich nach und nach auch der Blick auf Familie, Geburt und Zusammenhalt. Mit jeder Seite wurde deutlicher, wie schnell Vertrautes verschwinden kann, obwohl Veränderungen oft ganz unscheinbar beginnen. Gerade die stillen Beobachtungen über den Alltag machen diesen Roman lesenswert. Beeindruckend ist, wie die Kindheit dargestellt wird. Vieles besteht aus kleinen Erlebnissen, aus Menschen im nahen Umfeld und aus Dingen, die damals einfach dazugehört haben. Dadurch wirkt Greta glaubwürdig und ihre Welt wird immer greifbarer. Manche Szenen lesen sich fast wie Erinnerungen aus einer anderen Zeit. Der Roman lässt sich Zeit. Das allerdings muss man mögen. Gerade dadurch entsteht ein gutes Bild vom Dorfleben und davon, wie sich der Alltag langsam verändert. Am Ende bleibt nicht nur die Geschichte eines Mädchens im Kopf, sondern auch der Eindruck davon, wie viel sich innerhalb weniger Jahre verschieben kann. Was zusätzlich hängen bleibt, sind die vielen kleinen Veränderungen, die zuerst kaum auffallen und später doch ein ganzes Leben beeinflussen. Das betrifft Familien, das Leben der Frauen und auch den Zusammenhalt im Dorf. Vieles wirkt so, als könnte es genau so gewesen sein. Am Ende blieb vor allem die Erinnerung an eine Zeit, in der vieles einfacher wirkte und zugleich schwerer war. Der Roman erzählt leise von Wandel, ohne dabei den Menschen aus dem Blick zu verlieren. Dafür gebe ich sehr gern 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

  • Bewertung

    5/5

    20.05.2026

    eBook (ePUB 3)

    "Ich habe die Hebamme gerufen" "Oh nein dann muss ich noch mehr Kartoffeln aufsetzen!" Schönes Buch für zwischendurch

    Ein ostfriesisches Dorf Ende der 1950er Jahre, zwischen Traditionen und Fortschritt. Die Hebamme Geeske holt seit nunmehr 50 Jahren Kinder auf die Welt, wie auch Greta. Greta ist smart und wächst primär bei ihren Großeltern auf, denn deren junge Mutter muss Geld in der Fabrik ranschaffen und der Erzeuger möchte keine Tochter. Im Wechsel der Perspektiven gibt das Buch authentisch die frühere Zeit wieder. Mit einem nüchternen humorvollen Stil (oder typisch norddeutsch?) wurde ich oft zum Schmunzeln gebracht. Besonders inhaltlich war es sehr interessant, sowohl die Einblicke in die Haushalte, doch vor allem in die medizinischen Kenntnisstände. Der männliche Mediziner, der mit seinem Studium glaubte, den Hebammen intellektuell voraus zu sein, war eine der wichtigsten Szenen. "Wir können doch nicht für jede Frau einen extra Kreißsaal einrichten" oder "Es ist nicht zeitgemäß, dass eine Mutter ihr Kind monatelang stillt. Mutter sein wir immer einfacher." (epub S. 60 ff) Ein kurzes Buch, das man aber wunderbar genießen kann und viel Unterhaltung bietet.

  • B. Waligora

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    07.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Alltag

    Ein kleines Dorf in Ostfriesland, dort wird Greta im Jahr 1959 geboren. Sie wächst auf bei den Großeltern, da die Mutter selbst noch sehr jung ist und auch der Vater erst einmal genug Geld für die Familie verdienen muss. Bei ihrer Geburt dabei Geeske, die alte Hebamme des Dorfes, bereits 70 Jahre alt. Wir begleiten die beiden nun einen Stück ihre Weges zu Begin der 1960er Jahre. Dieses Buch ist ein ganz ruhiges. Es passiert nicht viel, eigentlich beobachten wir Geeske und auch Greta und ihre Familie nur in einzelnen völlig normalen Situationen, wie man sie in Familien eben so erlebt. Und doch transportiert die Geschichte nicht nur das Gefühl fürs Alltägliche dieser Zeit, sondern eben auch die Aufbruchsstimmung, die sich so langsam aber sicher aufzeigt. Gerade was das Selbstbestimmungsrecht der Frauen betrifft. So bekommt ab der Hälfte des Buches auch ein Frauenarzt seinen Auftritt, der sich entscheiden muss, was er von der Anti-Baby-Pille hält und wie er damit in seiner Praxis umgehen wird. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es war schön zu lesen und hat dabei entschleunigt. Man merkt recht deutlich, welche Annehmlichkeiten, die heute absolut normal sind, damals noch Luxus waren. Ein Auto, ein Wäschetrockner oder auch ein Fernseher. Gerne wäre ich den Protagonisten noch weiter gefolgt. Von mir eine klare Leseempfehlung für dieses leise Buch.

  • Schoko_und_Buch

    aus Friedberg

    5/5

    21.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Leise und sanft. Und voller Veränderung

    Ein kleines Dorf in Ostfriesland. Die Geschichte beginnt 1959 mit der Geburt von Greta, die durch die Hebamme Geeske auf die Welt begleitet wird. Fortan werden kleine Episoden aus Gretas Alltag erzählt, die viel Zeit bei den Großeltern verbringt. Die Mutter muss schnell wieder arbeiten. Die Oma ist liebevoll streng, der Opa einfach liebevoll. Gleichzeitig erleben wir Geeske im Austausch mit ihrer Hebammenfreundin Käthe. Der Fortschritt macht im Dorf nicht Halt. Die Technik zieht ein, die Frauen gehen zur Geburt eher in Kliniken, Hausgeburten werden seltener und damit auch weniger Dorfhebammen benötigt. Manchmal braucht es nicht viel und doch taucht man tief ein. So ging es mir bei diesem Buch. Es ist kein Roman mit einer großen Geschichte und emotionalen Spannungsbogen. Ganz leise wird aus dem Leben der beiden, Geeske und Greta, erzählt, alltägliches und doch auch Fragen der Gesellschaft. Es gibt einen Blick zurück, in eine Zeit, die ich nicht mehr kenne. Der erste Fernseher, die erste Wäscheschleuder, Mopeds und Autos. Durch Geeskes Augen können wir miterleben, wie sich die Welt verändert hat. Insbesondere auch, wie sich der Fortschritt auf die Geburt auswirkt. Wie ist es, wenn statt dem heimischen Umfeld in aller Ruhe, plötzlich sterile, weiße Wände in einem Kreißsaal auf die Gebärende warten, gleichzeitig weitere 5 Mütter nur durch Laken getrennt die Schmerzen der Geburt erleben. Oder wenn die erfahrene Zweitgebärende zwingend 9 Tage ans Bett „gefesselt“ wird, während das Kind allein im Säuglingszimmer liegt? Sicher hat sich seitdem wieder viel verändert. Aber zum einen prägt es eine ganze Generation und zum anderen war es für mich einfach interessant, auf diesem Weg in die Vergangenheit einzutauchen. Daher von meiner Seite aus eine Empfehlung, die durch die leise Erzählweise besticht.

  • Bewertung

    aus Oschersleben

    5/5

    27.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wunderbar

    Die Einblicke in ein kleines friesisches Dorf haben mir sehr gut gefallen. Die Geschichte beginnt in den 60iger Jahren und mit Hilfe der kleinen Greta erleben wir, wie auch hier der Fortschritt nach und nach Einzug hält. Die Aufmachung des Buches gefällt mir sehr gut. Der Schreibstil ist detailreich und flüssig. Die Figuren sind interessant angelegt und auch die Geschichte selbst fesselt. Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter.

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