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Die Dinner Party Roman | Wenn ein kurzer Moment alles verändert. Ein Roman mit Sogkraft über Grenzen, Wut und Selbstbefreiung

36

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

40061

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.03.2026

Verlag

Pola

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21,8/14/3 cm

Gewicht

554 g

Farbe

Anthrazit / Grau

Auflage

1. Auflage 2026

Originaltitel

The Dinner Party

Übersetzt von

Heike Reissig

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7596-0058-5

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

40061

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.03.2026

Verlag

Pola

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21,8/14/3 cm

Gewicht

554 g

Farbe

Anthrazit / Grau

Auflage

1. Auflage 2026

Originaltitel

The Dinner Party

Übersetzt von

Heike Reissig

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7596-0058-5

Herstelleradresse

Pola
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
DE

Email: vertrieb@luebbe.de

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Verluste

Bewertung am 13.06.2026

Bewertungsnummer: 3166782

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Verluste Als ich das Buch zur Hand genommen habe, dachte ich zuerst, es geht um eine etwas schief gelaufene Party. Wie man es eben aus so manchen Filmen kennt. Hier ein dummer Witz und etwas verschütteter Wein. Aber “Die Dinner Party” hat mich definitiv überrascht. Denn was zunächst wie ein Gesellschaftsroman über eine unglückliche Frau in einer scheinbar perfekten Beziehung wirkt, entwickelt sich nach und nach zu einem vielschichtigen psychologischen Drama. Franca lebt ein komfortables Leben an der Seite ihres erfolgreichen Verlobten. Doch hinter der schönen Fassade steckt viel Leere. Während sie eine wichtige Dinnerparty vorbereitet, werden nach und nach Erinnerungen an ihre Vergangenheit sichtbar. Gleichzeitig versucht sie im Nachgang in Gesprächen mit ihrer Therapeutin, die Ereignisse jenes verhängnisvollen Abends zu verstehen. Besonders gelungen fand ich die Erzählweise. Die verschiedenen Zeitebenen greifen ineinander und setzen das Gesamtbild Stück für Stück zusammen. Lange bleibt unklar, was wirklich passiert ist und was nur Francas Wahrnehmung entspringt. Dadurch entsteht eine dauerhafte Spannung, die bis zum Ende trägt. Die Geschichte lebt vor allem von ihrer Atmosphäre. Zwischen Alkohol, unterschwelligen Konflikten und gesellschaftlichen Erwartungen baut sich ein immer stärkerer Druck auf. Francas zunehmende Verzweiflung und ihr Gefühl, sich selbst verloren zu haben, werden dabei sehr gut dargestellt. Auch die Auseinandersetzung mit Rollenbildern, Machtverhältnissen und den Erwartungen an Frauen fand ich sehr gelungen. Der Roman regt zum Nachdenken an und hält den Lesenden immer wieder den Spiegel vor. ISBN: 978-3759600585 Autorin: Viola Van De Sandt Verlag: Pola ET: 30.03.26 Umfang: 336 Seiten

Verluste

Bewertung am 13.06.2026
Bewertungsnummer: 3166782
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Verluste Als ich das Buch zur Hand genommen habe, dachte ich zuerst, es geht um eine etwas schief gelaufene Party. Wie man es eben aus so manchen Filmen kennt. Hier ein dummer Witz und etwas verschütteter Wein. Aber “Die Dinner Party” hat mich definitiv überrascht. Denn was zunächst wie ein Gesellschaftsroman über eine unglückliche Frau in einer scheinbar perfekten Beziehung wirkt, entwickelt sich nach und nach zu einem vielschichtigen psychologischen Drama. Franca lebt ein komfortables Leben an der Seite ihres erfolgreichen Verlobten. Doch hinter der schönen Fassade steckt viel Leere. Während sie eine wichtige Dinnerparty vorbereitet, werden nach und nach Erinnerungen an ihre Vergangenheit sichtbar. Gleichzeitig versucht sie im Nachgang in Gesprächen mit ihrer Therapeutin, die Ereignisse jenes verhängnisvollen Abends zu verstehen. Besonders gelungen fand ich die Erzählweise. Die verschiedenen Zeitebenen greifen ineinander und setzen das Gesamtbild Stück für Stück zusammen. Lange bleibt unklar, was wirklich passiert ist und was nur Francas Wahrnehmung entspringt. Dadurch entsteht eine dauerhafte Spannung, die bis zum Ende trägt. Die Geschichte lebt vor allem von ihrer Atmosphäre. Zwischen Alkohol, unterschwelligen Konflikten und gesellschaftlichen Erwartungen baut sich ein immer stärkerer Druck auf. Francas zunehmende Verzweiflung und ihr Gefühl, sich selbst verloren zu haben, werden dabei sehr gut dargestellt. Auch die Auseinandersetzung mit Rollenbildern, Machtverhältnissen und den Erwartungen an Frauen fand ich sehr gelungen. Der Roman regt zum Nachdenken an und hält den Lesenden immer wieder den Spiegel vor. ISBN: 978-3759600585 Autorin: Viola Van De Sandt Verlag: Pola ET: 30.03.26 Umfang: 336 Seiten

Ein Lesehighlight

Bewertung am 09.05.2026

Bewertungsnummer: 3133310

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

“Eine Geschichte zu lesen ist etwas anders, als sie richtig zu begreifen, und darin besteht der entscheidende Unterschied [...]” Wie weit bist du bereit zu gehen? Wie sehr willst du dich verbiegen? Was bist du bereit auszuhalten? Diese Fragen stellt Viola van de Sandt in ihrem Debüt "Die Dinner Party". Fran hat alle das, was man als erfolgreiche Verlobte der Oberschicht haben kann: Die Küche voller Markenmaschinen, den Weinkeller mit guten Tropfen, den gut aussehenden und erfolgreichen Partner. Nur zufrieden ist sie nicht: Ihr Studium - abgebrochen. Ein Job - Fehlanzeige. Finanzielle abhängig von ihrem Mann und gelangweilt verbringt sie die Tage mit Alkohol und Netflix. Bis zur verheerenden, titelgebenden Dinner Party. Es fällt schwer, die Geschichte angemessen wiederzugeben, ohne zu viel Überraschungen vorweg zu nehmen. Überall liest man, dass "Die Dinner Party" ganz anders gewesen ist, als man es erwartet hat - das trifft definitiv zu! Van de Sandt spielt auf meisterhafte Weise mit den Skripts, die wir aus romantischen Romanen im Kopf haben. Vieles ist ganz anders, als es auf den ersten Blick scheint. Die große Kunst liegt darin, dass den Lesern selbst der Spiegel vorgehalten wird. Ich würde mich durchaus als feministisch bezeichnen, van de Sandt hat aber auch mir an mehreren Stellen gezeigt, wie fest verankert Stereotype in meinem Kopf sind. Grandios! Doch nicht nur die Wendungen machen "Die Dinner Party" zu einem großartigen Leseerlebnis. Van de Sandt kann einfach auch gut erzählen, Drei Zeitebenen werden wunderbar miteinander verwoben. Die subtilen Bezüge zwischen ihnen lassen Zusammenhänge herstellen. Gefordert wird die Leserschaft dabei durchaus auch: So ist Fran, aus deren Sicht der Roman verfasst ist, eine durchaus unzuverlässige Erzählerin. An einer Stelle beschreibt sie, wie sie die Katze mit der Zigarette verbrennt, nur um ein paar Seiten weiter einen unversehrten Kater durch die Küche laufen zu lassen. Anhand von Frans Erzählungen kann man wunderbar mitverfolgen, wie die Frau zunehmenden unter psychischen Druck gerät, ohne dass die Autorin das einmal explizit benennen muss. Gefallen haben mir darüber hinaus die Meta-Diskurse. Frans Verlobter Andrew fördert ein Weltraumprojekt, bei dem auch Kulturgüter ins All geschossen werden sollen - unter anderem eine Liste ausgewählter Bücher. So findet sich in den Kapiteln immer wieder Kritik am Kanon und an einer weißen Leserschaft, die von subjektiven Leseeindrücken auf bedeutsame Literatur schließt. Auch die Konkurrenz zwischen Geistes- und Wirtschaftswissenschaften kommt immer wieder zum Ausdruck. Kritisieren mag man vielleicht, dass in diesem Kontext die Figuren manchmal stereotyp erscheinen mögen. Doch auch das bricht die Autorin mit einer Überraschung am Ende des Romans. Für mich ist "Die Dinner Party" aus mehreren Gründen ein absolutes Lesehighlight, das ich sehr gerne weiterempfehle!

Ein Lesehighlight

Bewertung am 09.05.2026
Bewertungsnummer: 3133310
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

“Eine Geschichte zu lesen ist etwas anders, als sie richtig zu begreifen, und darin besteht der entscheidende Unterschied [...]” Wie weit bist du bereit zu gehen? Wie sehr willst du dich verbiegen? Was bist du bereit auszuhalten? Diese Fragen stellt Viola van de Sandt in ihrem Debüt "Die Dinner Party". Fran hat alle das, was man als erfolgreiche Verlobte der Oberschicht haben kann: Die Küche voller Markenmaschinen, den Weinkeller mit guten Tropfen, den gut aussehenden und erfolgreichen Partner. Nur zufrieden ist sie nicht: Ihr Studium - abgebrochen. Ein Job - Fehlanzeige. Finanzielle abhängig von ihrem Mann und gelangweilt verbringt sie die Tage mit Alkohol und Netflix. Bis zur verheerenden, titelgebenden Dinner Party. Es fällt schwer, die Geschichte angemessen wiederzugeben, ohne zu viel Überraschungen vorweg zu nehmen. Überall liest man, dass "Die Dinner Party" ganz anders gewesen ist, als man es erwartet hat - das trifft definitiv zu! Van de Sandt spielt auf meisterhafte Weise mit den Skripts, die wir aus romantischen Romanen im Kopf haben. Vieles ist ganz anders, als es auf den ersten Blick scheint. Die große Kunst liegt darin, dass den Lesern selbst der Spiegel vorgehalten wird. Ich würde mich durchaus als feministisch bezeichnen, van de Sandt hat aber auch mir an mehreren Stellen gezeigt, wie fest verankert Stereotype in meinem Kopf sind. Grandios! Doch nicht nur die Wendungen machen "Die Dinner Party" zu einem großartigen Leseerlebnis. Van de Sandt kann einfach auch gut erzählen, Drei Zeitebenen werden wunderbar miteinander verwoben. Die subtilen Bezüge zwischen ihnen lassen Zusammenhänge herstellen. Gefordert wird die Leserschaft dabei durchaus auch: So ist Fran, aus deren Sicht der Roman verfasst ist, eine durchaus unzuverlässige Erzählerin. An einer Stelle beschreibt sie, wie sie die Katze mit der Zigarette verbrennt, nur um ein paar Seiten weiter einen unversehrten Kater durch die Küche laufen zu lassen. Anhand von Frans Erzählungen kann man wunderbar mitverfolgen, wie die Frau zunehmenden unter psychischen Druck gerät, ohne dass die Autorin das einmal explizit benennen muss. Gefallen haben mir darüber hinaus die Meta-Diskurse. Frans Verlobter Andrew fördert ein Weltraumprojekt, bei dem auch Kulturgüter ins All geschossen werden sollen - unter anderem eine Liste ausgewählter Bücher. So findet sich in den Kapiteln immer wieder Kritik am Kanon und an einer weißen Leserschaft, die von subjektiven Leseeindrücken auf bedeutsame Literatur schließt. Auch die Konkurrenz zwischen Geistes- und Wirtschaftswissenschaften kommt immer wieder zum Ausdruck. Kritisieren mag man vielleicht, dass in diesem Kontext die Figuren manchmal stereotyp erscheinen mögen. Doch auch das bricht die Autorin mit einer Überraschung am Ende des Romans. Für mich ist "Die Dinner Party" aus mehreren Gründen ein absolutes Lesehighlight, das ich sehr gerne weiterempfehle!

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Die Dinner Party

von Viola Van de Sandt

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