Produktbild: Sonnenspiel

Sonnenspiel Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

5146

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.03.2026

Verlag

Leykam

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,9/13,6/3 cm

Gewicht

424 g

Farbe

Khaki

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7011-8393-7

Beschreibung

Rezension

»Zärtlich, beharrlich, wie man Garn aus den Samen von Pflanzen zieht, um daraus ein Gewebe aus Hoffnung zu fertigen.« — Maja Haderlap
»Schon jetzt einer der Sommerromane des Jahres.« — Judith Hoffmann, Ö1
»Ein Roman voller Düfte, Farben und Stoffe. Und dabei eine Geschichte vom Lieben, sonnig und salzig.« — Katrin Schumacher
»Immer ist ihre Sprache voll überraschender Einfälle, immer ist ihr Blick erfrischend neu, persönlich unvoreingenommen. Und er ist bei aller Genauigkeit und Sehschärfe auch meist versöhnlich.« – Daniela Strigl

Produktdetails

Verkaufsrang

5146

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.03.2026

Verlag

Leykam

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,9/13,6/3 cm

Gewicht

424 g

Farbe

Khaki

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7011-8393-7

EU-Ansprechpartner

Leykam Buchverlagsges.m.b.H. & Co. KG
Dreihackengasse 20
8020 Graz
AT
office@leykamverlag.at

Herstelleradresse

Leykam Buchverlagsges.m.b.H. & Co. KG
Lichtenauergasse 1/8
1020 Wien
AT
office@leykamverlag.at

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  • Dagmar Jenner

    aus Wien

    5/5

    01.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großartige Literatur: leichtfüßig und gewichtig zugleich

    Ein wahres Lesevergnügen war die Lektüre von Andrea Grills neuem Roman „Sonnenspiel“. Seit ihrem äußerst gelungenen Roman „Cherubino“ habe ich diese Autorin für mich entdeckt. Das auch optisch sehr ansprechend gestaltete neue Buch von Andrea Grill konnte ich an einem Wochenende nicht aus der Hand legen. „Sonnenspiel“ kreist um die Begegnung zweier sehr unterschiedlicher Frauen in Apulien: die gut situierte Journalistin Stella aus den USA und Loredana, eine Näherin im Prekariat. Durch das Aufeinandertreffen zweier völlig unterschiedlicher Lebensrealitäten wirft der Roman viele brennende Fragen unserer Zeit auf – und liest sich gleichzeitig unbeschwert wie ein Sommerurlaub im Süden. Er ist raffiniert erzählt, und zwar durch die abwechselnde Ich-Perspektive der beiden Frauen. Der Roman erfreut auch durch Aphorismen wie folgendem: „Die menschliche Inkonsequenz bewahrt uns vor manchem Unglück“. Wie jedes Stück großartige Literatur gibt auch dieses Werk nicht alle seine Geheimnisse preis. Und das ist gut so! Dennoch: Eine erneute Lektüre mit geschärftem Blick drängt sich geradezu auf.

  • Bewertung

    aus Buchen

    5/5

    17.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Porträt zweier Frauen

    Sonnenspiel ist ein sprachlich ansprechender Roman über zwei Frauen, der in Italien angesiedelt ist. Im Mittelpunkt: Die Näherin und 3fache Mutter Loredana und die unabhängige Modejournalistin Stella, die halb Schweizerin, halb Amerikanerin ist. Sie sind sehr unterschiedlich, haben aber auch Gemeinsamkeiten. Andrea Grill wird beiden Figuren gerecht und porträtiert sie glaubwürdig und ohne Kitsch. Man erfährt von ihren Leben. Stella will über Loredana schreiben, das passt der überhaupt nicht. Ungewöhnlich ist, dass Lordana schon früh im Roman genervt die Journalistin in die Speisekammer einsperrt. Das gibt dem Plot eine feine Spannungsnote. Trotzdem verstehen die Frauen sich auf eine gewisse Weise. Es entsteht eine immer tiefer werdende Verbundenheit. Die Erzählperspektiven wechseln zwischen ihnen, zum Teil zeitlich auch verschoben. Das ist geschickt gemacht, so kann die Geschichte in mehreren Ebenen erzählt werden.

  • Jürg K.

    4/5

    16.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Über Solidarität, Selbstbestimmung

    Der Einstieg ist so überraschend wie komisch. Loredana, überarbeitet, unterschätzt, gefangen zwischen Familie und Heimarbeit, sperrt eine Journalistin kurzerhand in die Speisekammer. Dieser Moment ist mehr als ein skurriler Auftakt. Er zeigt, wie sehr Loredana gelernt hat, sich zu verteidigen gegen Ausbeutung, gegen Mitleid, gegen jede Form von Vereinnahmung. Dass ausgerechnet dieser Akt der Abwehr den Grundstein für eine Beziehung legt, macht den Roman so reizvoll. Die Geschichte entfaltet eine stille, zugleich vibrierende Kraft, weil der Roman zwei scheinbar gegensätzliche Welten miteinander verwebt. Die Härte prekärer Arbeit und die Sinnlichkeit eines apulischen Sommers. Was bleibt, ist das Porträt zweier Frauen, die sich erst bekämpfen müssen, um einander wirklich zu sehen. Besonders eindrücklich ist, wie der Roman die Realität der unsichtbaren Modearbeiterinnen zeigt. Zwischen Olivenbäumen und Meeresrauschen entsteht eine Welt, die gleichzeitig idyllisch und brutal ist. Die Journalistin wird zur Projektionsfläche, mal Bedrohung, mal Versuchung, mal Spiegel. Zwischen Loredana und der Journalistin entsteht etwas Zartes, Unberechenbares. Der Roman zeigt, wie Nähe wächst, wenn zwei Menschen einander nicht mehr als Rollen, sondern als Möglichkeiten sehen. Das macht diese Geschichte zu einem leisen, aber nachhaltigen Buch über Solidarität, Selbstbestimmung und die Schönheit kleiner Rebellionen.

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