»Und jetzt brich mir das Herz, Jule. Brich es mir so hart, dass eine Narbe zurückbleibt.« Jule Ich hasse Weihnachten – alles, was damit zu tun hat! Nur blöd, dass ich die Erstgeborene von Santa Claus bin und seinen Posten übernehmen soll. Mein einziger Trost: Backsessions, Glühweinpartys und Clubtoilettensex. Doch nun muss das alles enden ... Von jetzt auf gleich. Nehmen wir also mal an, mein bester Elfenfreund Flynn und ich würden eine letzte Party schmeißen und dafür Rudolph und den Schlitten meines Vaters klauen ... wäre das ein Problem? Ben Ich liebe Weihnachten – alles, was damit zu tun hat! Nur eines nervt mich: die Sticheleien meiner Familie, wenn ich an Heiligabend mal wieder allein auftauche. Eventuell habe ich also vorgegeben, ich wäre mit Elena zusammen. Meiner Kollegin, die noch nichts von ihrem Glück weiß. Morgen werde ich sie nach einem Date fragen. Vorher muss ich allerdings die irre Frau loswerden, die gestern mit ihrem Schlitten in meinem Garten „abgestürzt“ ist. Die behauptet, mit dem Weihnachtsmann verwandt zu sein, fies zu meiner Tochter ist und über meine Lichterketten meckert. Sie muss schleunigst verschwinden. Bevor sie meine Pläne durcheinanderbringt ...
Kundinnen und Kunden meinen
4.8/5.0
Franci
aus Ilmenau
5/5
24.01.2026
Buch (Taschenbuch)
Unterhaltsame Romance mit einem Hauch Magie, viel Gefühl und einer großen Portion Plätzchenduft.
Als Jules Vater ihr eröffnet, sie früher als von ihr angstvoll erwartet in das Familiengeschäft einzuleiten, sollte es noch eine harmlose Abschiedsfeier geben – Abschied vom muffligen Grinch-Dasein, den Exzessen und dem Partyleben. Eine kleine Feier mit Fynn und ihren ElfenfreundInnen, mit Musik und Glühwein. Doch plötzlich sitzen Jule und ihr bester Freund im Schlitten des Weihnachtsmannes und rasen, nur mit Rudolph an der Front, in ein Abenteuer, das alles verändert. Allen voran Jule, von Grund auf …
Es war ein ganz normaler Morgen für Physiotherapeut Ben Nowak. Normal. Bis er den Blick in seinen Garten schweifen lässt und einen … riesengroßen Schlitten entdeckt?! Als er diese Nicht-Halluzination genauer in Augenschein nimmt, stößt er auf Elsa. Also auf eine junge Frau, die der Disneyfigur zum Verwechseln ähnlich sieht. Und die leider Karateunterricht hatte …
Im Garten eines Fremden, unter einem – DEM – zerstörten Schlitten aufzuwachen, keine Spur von Flynn oder Rudolph, kommt, so kurz vor Weihnachten, einer riesengroßen Katastrophe gleich! Holly, Jules Schwester, und Santa geben der Erbin des Weihnachtsfestes nur bedingt Zeit, um die beiden zu finden, das Gefährt zu reparieren und zurück auf den Korvatunturi zu gelangen. Für Jule tickt die Uhr – denn ihre Mutter wird es sein, die sie für diesen Fauxpas umbringen wird … Gut, dass der äußerst nette Ben ihr – trotz ihrer fantastischen Geschichte – Unterschlupf gewährt, ihr sogar bei der Suche nach ihren Begleitern hilft. Blöd, dass Ben nicht nur vernarrt in Weihnachten ist, sondern auch eine kleine – zugegebenermaßen zuckersüße – Tochter hat. Etwas, das Jule genauso verabscheut wie das Fest, die nervigen Traditionen und ihre Pflicht, schon bald selbst für freudige Stimmung und strahlende Augen zu sorgen. Ätzend! Zum Glück hat ihr unfreiwilliger Retter ja genügend Feuerzeuge bei sich …
Stellt euch vor, jemand erzählt euch, magisch, mit dem Weihnachtsmann verwandt und mit Hilfe eines Rentiers von Finnland nach Potsdam geflogen zu sein. Irre, oder? Nun, das war auch Bens Eindruck von seiner Mitbewohnerin auf Zeit. Eigentlich hat der junge Vater auch überhaupt keine Nerven für den attraktiven, mürrischen und durch und durch unweihnachtlichen Grinch, den er sich ins Haus geholt hat. Immerhin liegt es an ihm, seinem Opa und seiner Schwester ein perfektes – das letzte gemeinsame – Fest zu bereiten. Und dazu gehört scheinbar eine feste Freundin. Gut, dass der charmante Therapeut mit Elena bereits DIE Kandidatin im Auge hat. Doch alles läuft schief und so greift Ben aus Verzweiflung zu Jules verschrobenem Angebot, ihm zu helfen. Aber irgendwie …
Was war das wunderbar! Obgleich „All we faked for Christmas“ mit knapp 600 Seiten kein kurzes Büchlein ist, verfliegen die Kapitel schneller als die Feiertage selbst. Erzählt wird aus wechselnder Perspektive, sodass wir zu Beginn einen Eindruck der Situation von Jule und Ben vor ihrem Aufeinandertreffen bekommen und im Verlauf dabei sind, wenn sich ihre Haltung, ihre Gefühle und ihre Wünsche, ihr Denken, ändern. Julie Ayden schafft es, mit viel Humor und Skurrilität, mit bildlichen und gefühlvollen Worten eine glaubhafte Story zu erzählen, in der der Erwartungsdruck, der auf beiden lastet, die (Selbst)Zweifel und (Versagens)Ängste nachvollziehbar zur Geltung kommen. Es war leicht, Jules Negativität und ihr abweisendes Verhalten, die jahrelange Rebellion, zu verstehen; nichts mehr zu wollen als frei zu sein. Und auch Ben – der früh mit Verlust und Verantwortung konfrontiert wurde –, sein Streben nach Harmonie und „weniger einsam sein“ waren griffig. Berührten. Noch mehr Kontur bekommen diese herzensguten Personen durch verschiedene Eigenheiten, kleine Details und Hintergründe.
Die Handlung ist abwechslungsreich, aufregend, heiß und romantisch, kommt mit Plätzchenduft, Charme und Amüsement daher, mit unbeholfenen Reaktionen, Impulsivität und Traurigkeit. Aber auch mit Wärme, Verständnis und Güte, mit endlich ausgesprochenen Wahrheiten, nötigen Veränderungen und harten Entscheidungen. Neben den beiden Mitbewohnern, liebevollen Gesten und Christmas-Feels sind es die Nebenfiguren, die zum Lächeln und Seufzen bringen. Vor allem Bens mürrischer Opa und seine wundervolle, starke Tochter Etta bereichern die Fantasy-Romance ungemein.
Ayden spart übrigens auch nicht an Überraschungen und Wendungen, an ernsteren Themen und gelungenen Entwicklungen. „All we faked for Christmas“ ist eine zauberhafte Urban-Fantasy-Geschichte – angereichert mit Tiefe, Witz und viel Gefühl lohnt sich auch abseits der Weihnachtszeit ein Blick.
reading_lilith
aus Luxemburg
5/5
03.01.2026
Buch (Taschenbuch)
Eine Roomcom mit dem Weihnachtsgrinch?
Julie, du hast es mal wieder geschafft! Ich habe gelacht, Tränen in den Augen gehabt und war traurig, dass es zu Ende war. Was erwartet uns? Nun Jule eine Tochter vom Weihnachtsmann die Weihnachten hasst, sie soll aber Weihnachtsfrau werden, schweren Herzens akzeptiert sie ihr Schicksal aber nicht ohne eine letzte richtige Party wo sie mit ihrem besten Freund Flynn (ja ein Elf) den Schlitten stiehlt und in Potsdam eine Bruchlandung macht und so auf Ben trifft, genau hier starten wir in eine herrliche Geschichte! Das Buch eignet sich hervorragend auch als Adventskalender! Ich habe jede Sekunde genossen!
Riccarda
aus Zürich
5/5
03.01.2026
Buch (Taschenbuch)
absolut begeistert...
Zuerst war ich etwas unsicher, skeptisch gegenüber dem Buch gestimmt. Denn ich selbst habe noch nie ein Buch gelesen, welches 600 Seiten oder mehr hat. Diese Seitenzahl hat mich bisher immer abgeschreckt das Buch zu lesen. Aber was soll ich sagen...
Bereits auf den Ersten Seiten hat mich die Autorin wieder gehabt und ich flog nur so durch die Seiten. Ich schmunzelte und lachte so herzhaft, wie schon lange nicht mehr. Ich war endlich aus meiner Leseflaute raus... Juhuuu, Danke Liebe Julie.
Der Schreibstil war so witzig, leicht und flüssig zu lesen. Letztendlich bin ich unfassbar froh, mich den 600 Seiten gestellt zu haben und die anfängliche skepsis war wirklich schnell verflogen. Ich hätte echt noch ewig in der Geschichte von Jule und Ben weiterlesen können. Jule ist die Tochter des Weihnachtsmanns und hasst Weihnachten aus der Tiefe ihrer Seele. Ausgerechnet Sie stürzt mit dem Schlitten ihres Vaters in den Garten von Ben ab. Ben liebt Weihnacht. Weihnachtsmusik, Weihnachtsdeko und natürlich einen Tannebaum darf bei ihm während der Weihnachtszeit nicht fehlen. Und könnte es noch schlimmer kommen... Ben hat eine kleine Tochter... Jule hasst nicht nur Weihnachten sondern auch Kinder.... Die Comedy ist echt schon vorprogrammiert...
Die Charaktere sind einfach so liebevoll, herzlich und witzig.
Ich fand es total schön, wie die einzelnen Charaktere eine Entwicklung durch machten. Jule mit ihrer harten Schale, welche dann immer mehr, den weichen Kern durchblicken liess.
Ich Liebe es einfach, dass die Charaktere auch aus vergangenen Reihen wieder auftauchen und eine kurze Szene erhalten haben. Bei jedem bekannten Namen (Luca, Hannah, Anna, Mila, Joris,...) schwelgte ich in Erinnerung und schmolz einfach nur so dahin.
@julie.ayden hat es wieder einmal hingekriegt, ihr Buch zu inhalieren und in kürzester Zeit zu verschlingen. Ich weiss echt nicht, wie sie dies jedes Mal hinbekommt.✨ Ich freue mich auf alles was noch von Ihr so kommt...
Isabel
aus Thüringen
5/5
30.12.2025
Buch (Taschenbuch)
Von ganzem Herzen geliebt
Was passiert, wenn ausgerechnet die Tochter des Weihnachtsmanns Weihnachten abgrundtief hasst? Genau das ist der herrlich ungewöhnliche Ausgangspunkt von All we faked for Christmas. Jule soll eines Tages in die Fußstapfen ihres Vaters treten, doch statt Besinnlichkeit, Glitzer und Harmonie gibt es bei ihr vor allem Rebellion, schlechte Laune und eine ordentliche Portion Sarkasmus.
Als Jule mit dem Weihnachtsmannschlitten über Potsdam abstürzt landet sie bei Ben. Als Single Dad kümmert er sich liebevoll um seine Tochter Etta, die dem Buch mit ihrer süßen, warmen Art ganz viel Herz schenkt.
Zwischen Ben und Jule entwickelt sich Gefühle, mit denen sie absolut nicht gerechnet haben, denn eigentlich soll Jule als Gegenleistung für Bens Hilfe, ihm dabei helfen seine Arbeitskollegin Elena zu klären. Das Love-Triangle zwischen Jule, Ben und Elena ist absolut außergewöhnlich.
Das Buch ist humorvoll geschrieben und mit liebevollen Details ausgeschmückt. Besonders Jules griesgrämige Art, ihre Backsucht und ihr Talent Sachen anzuzünden, sorgt für unzählige witzige Situationen. Ihre Sticheleien und innerer Widerstand gegen alles Weihnachtliche haben mich immer wieder laut lachen lassen. Ben ist nett, fürsorglich und liebenswert, kann aber auch charmant und flirty. Er ist ein absoluter Herzensmensch und der sprichwörtliche Amaretto in Jules Zimtsternen. Die Dynamik zwischen ihm, Jule und Etta ist einfach wunderschön und macht das Buch zu etwas Besonderem.
All we faked for Christmas hat mich beim Lesen gleichzeitig lachen und weinen lassen. Die charmanten Charaktere, emotionalen Momente und ein Hauch von Magie, haben das Buch für mich zu einem Highlight gemacht. Eine wirklich wundervolle Story, die ich von ganzem Herzen geliebt habe.
5/5⭐️
Bewertung
5/5
26.12.2025
Buch (Taschenbuch)
Humor, Tiefe und einige tränenwürdige Momente – alles zusammen in einem Weihnachtsroman. Liebe es.
Seit ihrer „Potsdam Love“-Trilogie, bin ich Julie Aydens Büchern verfallen. Da war klar, dass ich auch ihren Weihnachtsroman lesen muss. Es war der erste Weihnachtsroman, den ich überhaupt gelesen habe und er hat mir die Vorweihnachtszeit mehr als nur versüßt. Da über jedem Kapitel immer das Datum steht, lässt sich das Buch als Adventskalender lesen, was ich gemacht habe. Nur am Ende musste ich leider schummeln, weil ich es nicht mehr ausgehalten habe nicht zu wissen, wie es ausgeht.
Die beiden Hauptprotagonisten, Jule und Ben, schließt man sofort ins Herz. Sie könnten gegensätzlicher nicht sein. Jule, als Tochter des Weihnachtsmanns, hasst Weihnachten. Ben, der in Potsdam lebt, liebt es. Ihr erstes Zusammentreffen, könnte nicht ungewöhnlicher sein – und witziger. Was habe ich gelacht. So absurd die Story klingt, die die Frau mit den silbernen Haaren ihm auftischt, Ben nimmt sie bei sich auf und erlebt eine Vorweihnachtszeit, die er sich wohl niemals erträumt hätte.
Was die beiden so sympathisch macht? Sie sind nicht perfekt. Jule hat ihre Macken, ihre Laster. Aber gerade ihre grummlige, grinchige Art macht sie so liebenswert. Ben ist auf der einen Seite ein so netter Kerl. Auf der anderen tut er Dinge, die ihn moralisch gesehen in ein sehr fragwürdiges Licht rücken, ihn gleichzeitig aber auch echt wirken lassen. Und dann sind da noch die vielen Nebencharaktere. Meine persönlichen Highlights waren Etta, die kleine Tochter von Ben, die aufgrund der Trennung ihrer Eltern zwischen diesen hin und her pendeln muss, und Opa Dieter. Der heimliche Star der Story. Wann immer er auftauchte, hagelte es Schenkelklopfer, aber auch mal ganz wichtige Erkenntnisse für Ben. Tja, Opa Dieter weiß Bescheid.
Neben den tollen Charakteren, war ich begeistert von der kleinen fantasievollen Weihnachtswelt, die Julie in diesem Roman auf dem Korvatunturi in Finnland geschaffen hat. Es war alles so gut durchdacht, in sich schlüssig und klärte sogar „Weihnachts-Wahrheiten“ aus unserer realen Welt auf humorvolle Art auf. Am Ende gab es außerdem einen Twist, den ich nicht habe kommen sehen, den ich aber ziemlich genial fand.
Alles zusammen wurde abgerundet von Julies unverkennbarem Stil, der für mich die Geschichte erst zu einem Highlight gemacht hat. Tiefe, tränenwürdige Momente, all das war da. Nur diesmal kombiniert mit einer wundervollen Portion an Humor. Neben ihren ernsteren Romance Suspense-Romanen, kann sie definitiv auch RomComs.
Jule und Ben werden mir fehlen. Vielleicht starte ich um die Weihnachtszeit in einem Jahr einen Re-read.
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