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Kanakenkind Mit der Kamera durch Licht, Dunkelheit und Hoffnung. Vom Einwandererkind zum Fotografen der Holocaustüberlebenden

1

31,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.03.2026

Abbildungen

Durchgehend vierfarbig mit zahlreichen Abbildungen

Verlag

Herder

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

23,6/15,9/3,6 cm

Gewicht

648 g

Farbe

Anthrazit / Avocado

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-451-39907-7

Beschreibung

Rezension

Das Projekt „Gegen das Vergessen“, für das er Holocaust-Überlebende porträtiert, hat ihn bekannt gemacht. Nun erzählt Luigi Toscano von seinem eigenen Leben. In einem Buch, das nicht nur wegen seines Titels harter Tobak ist. ("Die Rheinpfalz")
Fotograf Luigi Toscano enthüllt in „Kanakenkind“ seine bewegte Lebensgeschichte von Gewalt und Armut bis hin zum Engagement gegen Hass. ("Mannheimer Morgen")
Im Interview spricht Toscano über einen überforderten Vater, Sucht, Psychiatrieund die Erfahrung, trotz Geburt in Mannheim bis heute nicht deutscher Staatsbürger zu sein. ("Mannheimer Morgen")
In seiner Autobiographie „Kanakenkind'' blickt er auf seine schwierige Kindheit und seinen ungewöhnlichen Weg zur Fotografie zurück. ("SWR Hörfunk")
Nachdem er mehr als 600 Holocaust-Überlebende porträtiert und in anderen Projekten weitere Menschen in den Fokus gerückt hatte, die alles verloren haben, erzählt er in seinem Buch nun erstmals seine eigene Geschichte. ("t-online")

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Erscheinungsdatum

16.03.2026

Abbildungen

Durchgehend vierfarbig mit zahlreichen Abbildungen

Verlag

Herder

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

23,6/15,9/3,6 cm

Gewicht

648 g

Farbe

Anthrazit / Avocado

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-451-39907-7

Herstelleradresse

Herder Verlag GmbH
Hermann-Herder-Str. 4
79104 Freiburg
DE

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    aus Heidelberg

    5/5

    11.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    „Ihr wollt das nicht sehen? Ich zeige es euch trotzdem.“

    Möchte man Luigi Toscanos Leben kurz und prägnant in seinen Worten zusammenfassen, dann so: Aus dem Kanakenkind aus der Karnickelfamilie/Asi-Familie, Drogenzombie, Suchti wird der Artist for Peace für die UNESCO, Historiker, Dokumentarfilmer, Kämpfer gegen Rechts. „Mein Deutsch, das ist auch nicht besonders, aber wer die Sprache des Herzens versteht, der oder die versteht mich, egal, aus welcher gesellschaftlichen Schicht.“ Der Autor hat sich aus schwierigen Familienverhältnissen und dem nachfolgenden Drogensumpf herausgekämpft in ein befriedigendes, aber rastloses Leben als Ehemann und Familienvater, Fotograf von Holocaust-Überlebenden auf der ganzen Welt und Kämpfer gegen Rechts. Sein Buch hat mich mehrfach zu Tränen gerührt. Zunächst ist da sein Leben bis ins junge Erwachsenenalter, gezeichnet durch Mißbrauch und Mißhandlung. „Schlägt dich der Vater nicht, schlägt dich das Leben.“ „Gewalt war Alltag.“ In kurzen, prägnanten, nicht selten derben Sätzen rennt er in einem irren Tempo durch seine Lebensgeschichte. Dann folgt ein Abschnitt über sein fotografisches Werk. Schon früh kommt ihm die Idee, Holocaust-Überlebende aufzuspüren und um Erlaubnis zu bitten, deren Portraits im öffentlichen Raum ausstellen zu dürfen, „gegen das Vergessen“. Die Resonanz ist unglaublich groß, so daß es zu mehreren weltweiten Ausstellungen und immer weiteren Portraits kommt. Womit er nicht gerechnet hat und was mich beim Lesen auch sehr überrascht hat, war, daß so viele Überlebende ihm ihre bewegende Geschichte erzählen wollten. Das hat mich zum einen sehr stark berührt, aber auch nachts wachgehalten. Es ist eine Sache zu wissen, daß es diese Verbrechen gegeben hat, aber eine andere, über grausame Details zu lesen. Ich war schon zwei Mal in Auschwitz, aber das hier ist nochmal eine andere Dimension, noch lebendiger, noch erschütternder, noch stärker nachwirkend. Ich kann es einfach nicht fassen, zu welchen Grausamkeiten Menschen fähig sind. Eine Überlebende beeindruckt den Autor so sehr, daß er ihre bis dato unbekannte Geschichte akribisch recherchiert und in einem Dokumentationsfilm verarbeitet. Dieser wird im Beisein von ihr in Mannheim uraufgeführt. „Mit der Kamera durch Dunkelheit, Licht und Hoffnung- Vom Einwandererkind zum Fotografen der Holocaustüberlebenden“ hat mich tief berührt. Ich kann dieses Buch jedem ans Herz legen. Einmal angefangen, kann man es nicht mehr weglegen. Hut ab Luigi, ich bin stolz drauf, den selben Fotografier-Kurs wie Du belegt zu haben!

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