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Produktbild: Prep

Prep Roman

22

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

6595

Erscheinungsdatum

01.02.2026

Verlag

DuMont eBooks

Seitenzahl

592 (Printausgabe)

Dateigröße

4138 KB

Übersetzt von

Verena von Koskull

Sprache

Deutsch

EAN

9783755812012

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Family Sharing

Ja

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Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

6595

Erscheinungsdatum

01.02.2026

Verlag

DuMont eBooks

Seitenzahl

592 (Printausgabe)

Dateigröße

4138 KB

Übersetzt von

Verena von Koskull

Sprache

Deutsch

EAN

9783755812012

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Kaderschmiede mit Herz

Ron Robert Rosenberg am 16.03.2026

Bewertungsnummer: 3079577

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine Klärung vorweg, bevor wir in das Buch „Prep“ von Curtis Sittenfeld einsteigen: Der Titel „Prep“ bezeichnet ein Preparatory, also eine Schule mit kleinen Klassen, hochqualifizierten Lehrkräften und hohen akademischen Anforderungen, die Schüler optimal auf ein College oder eine Universität vorbereiten. Kurzum: ein Eliteinternat, in dem die Teenager in der ersten Stufe als Freshman ihre Schulkarriere starten, bevor sie die nächsten Jahrgangsstufen als Sophomores, Juniors und Seniors erklimmen. Manche werden als Senior Prefects sogar auf Marmortafeln verewigt. So weit denkt die blutjunge Lee Fiora längst nicht, als sie talentiert, engagiert, aber relativ mittellos an ein solches Prep namens Ault in Boston gerät. Ihr Mut, sich zu bewerben, wird überraschend mit einem Stipendium belohnt. Ihre Eltern aus dem Mittleren Westen sind entsetzt und entzückt zugleich, schließlich offenbart sich für ihre Tochter eine Chance, die jedoch mit einem Abschied verbunden ist. Doch kaum lernt Lee ihr Umfeld kennen – überkandidelte Bankersöhne von der Ostküste sowie grazile Schönheiten aus gutem Hause – merkt sie, wie allein sie in dieser Kaderschmiede ist. Als Tochter eines gewitzten Mannes, der seine Geschicke im Matratzengeschäft in Geld ummünzt, spielt sie in einer viel niedrigeren Liga, als die, die ihr Vermögen entweder zur Schau tragen oder es in ihrem Understatement wie eine Selbstverständlichkeit des Daseins betrachten. Den Stallgeruch, der ihr anhaftet, wertet sie als Makel. Dabei empfindet sie auch keinen Neid gegenüber den Leuten mit neuem oder altem Geld. Es sind die Charaktereigenschaften, die sie beschäftigen. Mit ihrem ironischen, teils sarkastischen Blick entlarvt sie die Scheinheiligkeit von Absichten und die Oberflächlichkeit, wo es eigentlich um wahre Freundschaften und Vertrauen gehen sollte. Allmählich schließt sie dennoch engere Bekanntschaften, in der Regel mit Außenseitern oder Freaks wie sie selbst. Hilfreich ist ihr unter anderem die Haarschneidekunst, die sie an ihren Mitschülern wie aus dem Nichts erprobt und meistert. Mit zunehmendem Alter wächst sie wie zu erwarten mit den Aufgaben und den Pflichten des Schulsystems. Sie durchlebt die typischen Aufs und Abs eines Teenagers, muss ihren Kompass justieren, um durch Gruppenzwänge, Lehrerschikanen, Liebesdingen, Gefühlswallungen und Einsamkeit zu navigieren. Eine riesengroße Herausforderung, der sie sich aber zum Trost nicht allein stellen muss. Auch das eine Erkenntnis, die in ihrem Erwachsenwerden reift. Verkompliziert wird das Ganze durch einen seltenen Besuch ihrer Eltern, der Lees durchgemachte Entwicklung – von einer Selbstverleumdung zu einer Emanzipation der Kindheit – im Zeitraffertempo von nur einem Tag an die Oberfläche befördert. Klar, dass das zu einem Zerwürfnis führt, mit Tränen, Vorwürfen, Entschuldigungen und am Ende einer Offenbarung. Hier prallen Vergangenheit und Zukunft zusammen. Lee wird in ein Gefühlschaos gestürzt, aus dem sie gestärkt hervorgeht. Und dann ist da noch dieser tolle Junge – Cross. Zwar ist er ständig vergeben und sie ja nur eine durchgeknallte Verirrte in Ault, aber dennoch kann sie sich ihrer Zuneigung ihm gegenüber nicht erwehren. Das Internatsgeschehen nimmt seinen Lauf, aber eines kann selbst ein Prep nicht: die heimlichen Wünsche ihrer jugendlichen Bewohner stehlen. Auch Lee wird nach langer Suche ihren Platz in diesem Mikrokosmos finden. Für die Schüler in Ault ist es das Mindeste. Lee selbst ist im Umgang mit einer Mitbewohnerin der Meinung, sie sei geschwätzig, daher letztlich langweilig. Eine Umschreibung, die auf das Buch „Prep“ selbst zutrifft. Allerdings würde ich ihm nicht dieses vernichtende Urteil in seiner Absolutheit attestieren. Sagen wir: es hat seine Längen, die je nach Lesetempo rasch zurückgelegt werden können. Denn flüssig und unkompliziert geschrieben ist dieser Coming-of-Age-Roman allemal. 592 Seiten müssen dennoch durchschritten werden und wie es sich für eine Pennälerlektüre gehört, strotzt diese nicht immer nur vor Vergnügungen. Sittenfeld fügt hier oftmals anekdotenhafte Geschehnisse aneinander und lässt uns unablässig an Lees authentisch wirkende Gedanken teilhaben. Diese sind weitschweifig, aber nicht ermüdend, denn immer passiert etwas Aufregendes oder Merkwürdiges – so wie gefühlt immer aus der Sicht eines Teenagers, der eine neue Welt erkunden muss. Als Leser fühlte ich mich zurückversetzt in diese Sturm-und-Drang-Zeit, in der Dinge bedeutsam erscheinen, die einem nur in der Jugend wichtig sind. Die fast greifbaren Beschreibungen aus Lees Perspektive sind auch die große Stärke von „Prep“, was auch die Lorbeeren und Bestsellerrankings erklären dürfte. Nebenbei wird man als Leser auch mit Einblicken in die Zerrissenheit der USA belohnt. Politische Einflüsse und die Gefahren der Zukunft machen auch vor den Schultoren eben nicht halt. Ich habe gerne Curtis Sittenfelds Entwicklungsroman über die alles andere als unschuldige Lee gelesen. Die Protagonisten ist mir mit ihren polarisierenden Meinungen und ihrer Ambivalenz zwar nicht ans Herz gewachsen, dennoch habe ich größtes Verständnis für ihre Gefühle und ihre ganz natürlichen Ziele. Jungen Erwachsenen, die gerne New Adult-Romane dieser Art mögen, kann ich „Prep“ wärmstens empfehlen.

Kaderschmiede mit Herz

Ron Robert Rosenberg am 16.03.2026
Bewertungsnummer: 3079577
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine Klärung vorweg, bevor wir in das Buch „Prep“ von Curtis Sittenfeld einsteigen: Der Titel „Prep“ bezeichnet ein Preparatory, also eine Schule mit kleinen Klassen, hochqualifizierten Lehrkräften und hohen akademischen Anforderungen, die Schüler optimal auf ein College oder eine Universität vorbereiten. Kurzum: ein Eliteinternat, in dem die Teenager in der ersten Stufe als Freshman ihre Schulkarriere starten, bevor sie die nächsten Jahrgangsstufen als Sophomores, Juniors und Seniors erklimmen. Manche werden als Senior Prefects sogar auf Marmortafeln verewigt. So weit denkt die blutjunge Lee Fiora längst nicht, als sie talentiert, engagiert, aber relativ mittellos an ein solches Prep namens Ault in Boston gerät. Ihr Mut, sich zu bewerben, wird überraschend mit einem Stipendium belohnt. Ihre Eltern aus dem Mittleren Westen sind entsetzt und entzückt zugleich, schließlich offenbart sich für ihre Tochter eine Chance, die jedoch mit einem Abschied verbunden ist. Doch kaum lernt Lee ihr Umfeld kennen – überkandidelte Bankersöhne von der Ostküste sowie grazile Schönheiten aus gutem Hause – merkt sie, wie allein sie in dieser Kaderschmiede ist. Als Tochter eines gewitzten Mannes, der seine Geschicke im Matratzengeschäft in Geld ummünzt, spielt sie in einer viel niedrigeren Liga, als die, die ihr Vermögen entweder zur Schau tragen oder es in ihrem Understatement wie eine Selbstverständlichkeit des Daseins betrachten. Den Stallgeruch, der ihr anhaftet, wertet sie als Makel. Dabei empfindet sie auch keinen Neid gegenüber den Leuten mit neuem oder altem Geld. Es sind die Charaktereigenschaften, die sie beschäftigen. Mit ihrem ironischen, teils sarkastischen Blick entlarvt sie die Scheinheiligkeit von Absichten und die Oberflächlichkeit, wo es eigentlich um wahre Freundschaften und Vertrauen gehen sollte. Allmählich schließt sie dennoch engere Bekanntschaften, in der Regel mit Außenseitern oder Freaks wie sie selbst. Hilfreich ist ihr unter anderem die Haarschneidekunst, die sie an ihren Mitschülern wie aus dem Nichts erprobt und meistert. Mit zunehmendem Alter wächst sie wie zu erwarten mit den Aufgaben und den Pflichten des Schulsystems. Sie durchlebt die typischen Aufs und Abs eines Teenagers, muss ihren Kompass justieren, um durch Gruppenzwänge, Lehrerschikanen, Liebesdingen, Gefühlswallungen und Einsamkeit zu navigieren. Eine riesengroße Herausforderung, der sie sich aber zum Trost nicht allein stellen muss. Auch das eine Erkenntnis, die in ihrem Erwachsenwerden reift. Verkompliziert wird das Ganze durch einen seltenen Besuch ihrer Eltern, der Lees durchgemachte Entwicklung – von einer Selbstverleumdung zu einer Emanzipation der Kindheit – im Zeitraffertempo von nur einem Tag an die Oberfläche befördert. Klar, dass das zu einem Zerwürfnis führt, mit Tränen, Vorwürfen, Entschuldigungen und am Ende einer Offenbarung. Hier prallen Vergangenheit und Zukunft zusammen. Lee wird in ein Gefühlschaos gestürzt, aus dem sie gestärkt hervorgeht. Und dann ist da noch dieser tolle Junge – Cross. Zwar ist er ständig vergeben und sie ja nur eine durchgeknallte Verirrte in Ault, aber dennoch kann sie sich ihrer Zuneigung ihm gegenüber nicht erwehren. Das Internatsgeschehen nimmt seinen Lauf, aber eines kann selbst ein Prep nicht: die heimlichen Wünsche ihrer jugendlichen Bewohner stehlen. Auch Lee wird nach langer Suche ihren Platz in diesem Mikrokosmos finden. Für die Schüler in Ault ist es das Mindeste. Lee selbst ist im Umgang mit einer Mitbewohnerin der Meinung, sie sei geschwätzig, daher letztlich langweilig. Eine Umschreibung, die auf das Buch „Prep“ selbst zutrifft. Allerdings würde ich ihm nicht dieses vernichtende Urteil in seiner Absolutheit attestieren. Sagen wir: es hat seine Längen, die je nach Lesetempo rasch zurückgelegt werden können. Denn flüssig und unkompliziert geschrieben ist dieser Coming-of-Age-Roman allemal. 592 Seiten müssen dennoch durchschritten werden und wie es sich für eine Pennälerlektüre gehört, strotzt diese nicht immer nur vor Vergnügungen. Sittenfeld fügt hier oftmals anekdotenhafte Geschehnisse aneinander und lässt uns unablässig an Lees authentisch wirkende Gedanken teilhaben. Diese sind weitschweifig, aber nicht ermüdend, denn immer passiert etwas Aufregendes oder Merkwürdiges – so wie gefühlt immer aus der Sicht eines Teenagers, der eine neue Welt erkunden muss. Als Leser fühlte ich mich zurückversetzt in diese Sturm-und-Drang-Zeit, in der Dinge bedeutsam erscheinen, die einem nur in der Jugend wichtig sind. Die fast greifbaren Beschreibungen aus Lees Perspektive sind auch die große Stärke von „Prep“, was auch die Lorbeeren und Bestsellerrankings erklären dürfte. Nebenbei wird man als Leser auch mit Einblicken in die Zerrissenheit der USA belohnt. Politische Einflüsse und die Gefahren der Zukunft machen auch vor den Schultoren eben nicht halt. Ich habe gerne Curtis Sittenfelds Entwicklungsroman über die alles andere als unschuldige Lee gelesen. Die Protagonisten ist mir mit ihren polarisierenden Meinungen und ihrer Ambivalenz zwar nicht ans Herz gewachsen, dennoch habe ich größtes Verständnis für ihre Gefühle und ihre ganz natürlichen Ziele. Jungen Erwachsenen, die gerne New Adult-Romane dieser Art mögen, kann ich „Prep“ wärmstens empfehlen.

Lee lernt

Bewertung aus Lannach am 07.03.2026

Bewertungsnummer: 3068632

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Lee lernt Curtis Sittenfeld gibt in ihrem Roman einen sehr intensiven Einblick in das Leben junger Menschen in Amerika. Das Bildungssystem ist völlig anders als bei uns in Europa, obwohl auch hier Bestrebungen im, Gange sind, alles anzugleichen. Lee Fiora, von der man in Tagebuch-ähnlichen Berichten in Ich-Form lesen kann, wie sie sich fühlt und was sie antreibt, sich auf einem Elite-Internat bei Boston zu bewerben. Naiv und ehrlich, wie sie ist, kommt sie kaum klar mit den Umständen, als Tochter eines Matratzengeschäftsinhabers aus Indiana, mit Töchtern und Söhnen reicher Leute aus allen Teilen Amerikas und auch anderer Kontinente die Schulbank zu drücken. Niemand weiss, so hofft sie, dass sie ein Stipendium bekommen hat, ohne dieses könnte sie und ihre Eltern sich das nicht leisten. Und so versucht sie mehr oder weniger unsichtbar zu sein und verbringt viel Zeit alleine auf ihrem Zimmer, das sie mit wechselnden Bewohnerinnen teilt, um zu lernen oder zu träumen, denn sie hat sich verliebt. Es kommt aber erst viel später zu einer Beziehung, aus der sie noch später, schlauer hervorgeht. Lee erzählt vom Alltag und von Festen und Regeln und Ritualen im Internat. Alles, was sie sich wünscht, ist, als Mensch wahrgenommen zu werden, was natürlich schwierig ist. Die Lehrer sehen sie als Schülerin, die Internatsbewohner als Mitbewohnerin, aber sie findet wegen ihrer Selbstzweifel und Zurückgezogenheit nur schwer Anschluss. Erst im letzten Jahr hat sie eine wirklich gute Freundin, ihre Zimmerkollegin Martha, die ihr oft Tipps gibt und sie unterstützt. Aber da ist immer noch das Geld. Sie wird von Müttern ihrer Mitschülerinnen zum Essen ins Hotel eingeladen, da sitzt am Nebentisch ein Bodyguard, eine andere ehemalige Zimmerkollegin versucht, sich umzubringen und Lee wusste noch immer nicht, dass diese sich zu anderen Mädchen hingezogen fühlte, dies aber natürlich heimlich geschah. Im Abschlussjahr wurde sie ausgesucht, um mit anderen Mitschülern ein Interview für die NYT zu geben, da war sie ehrlich und tapste in ein richtiges Fettnäpfchen, aber mit Hilfe ihrer Freundin Martha überstand sie auch dies. Am Ende des Buches schreibt die gereifte Lee eine schöne Zusammenfassung und sieht alles mit den Augen einer erwachsenen Lee. Das Cover zeigt zwei Paar Beine, man sieht, dass es Mädchen in Schuluniform sind.

Lee lernt

Bewertung aus Lannach am 07.03.2026
Bewertungsnummer: 3068632
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Lee lernt Curtis Sittenfeld gibt in ihrem Roman einen sehr intensiven Einblick in das Leben junger Menschen in Amerika. Das Bildungssystem ist völlig anders als bei uns in Europa, obwohl auch hier Bestrebungen im, Gange sind, alles anzugleichen. Lee Fiora, von der man in Tagebuch-ähnlichen Berichten in Ich-Form lesen kann, wie sie sich fühlt und was sie antreibt, sich auf einem Elite-Internat bei Boston zu bewerben. Naiv und ehrlich, wie sie ist, kommt sie kaum klar mit den Umständen, als Tochter eines Matratzengeschäftsinhabers aus Indiana, mit Töchtern und Söhnen reicher Leute aus allen Teilen Amerikas und auch anderer Kontinente die Schulbank zu drücken. Niemand weiss, so hofft sie, dass sie ein Stipendium bekommen hat, ohne dieses könnte sie und ihre Eltern sich das nicht leisten. Und so versucht sie mehr oder weniger unsichtbar zu sein und verbringt viel Zeit alleine auf ihrem Zimmer, das sie mit wechselnden Bewohnerinnen teilt, um zu lernen oder zu träumen, denn sie hat sich verliebt. Es kommt aber erst viel später zu einer Beziehung, aus der sie noch später, schlauer hervorgeht. Lee erzählt vom Alltag und von Festen und Regeln und Ritualen im Internat. Alles, was sie sich wünscht, ist, als Mensch wahrgenommen zu werden, was natürlich schwierig ist. Die Lehrer sehen sie als Schülerin, die Internatsbewohner als Mitbewohnerin, aber sie findet wegen ihrer Selbstzweifel und Zurückgezogenheit nur schwer Anschluss. Erst im letzten Jahr hat sie eine wirklich gute Freundin, ihre Zimmerkollegin Martha, die ihr oft Tipps gibt und sie unterstützt. Aber da ist immer noch das Geld. Sie wird von Müttern ihrer Mitschülerinnen zum Essen ins Hotel eingeladen, da sitzt am Nebentisch ein Bodyguard, eine andere ehemalige Zimmerkollegin versucht, sich umzubringen und Lee wusste noch immer nicht, dass diese sich zu anderen Mädchen hingezogen fühlte, dies aber natürlich heimlich geschah. Im Abschlussjahr wurde sie ausgesucht, um mit anderen Mitschülern ein Interview für die NYT zu geben, da war sie ehrlich und tapste in ein richtiges Fettnäpfchen, aber mit Hilfe ihrer Freundin Martha überstand sie auch dies. Am Ende des Buches schreibt die gereifte Lee eine schöne Zusammenfassung und sieht alles mit den Augen einer erwachsenen Lee. Das Cover zeigt zwei Paar Beine, man sieht, dass es Mädchen in Schuluniform sind.

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Prep

von Curtis Sittenfeld

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Meinung aus der Buchhandlung

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A. Moser

Thalia Gmunden – SEP

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4/5

Teenagerdasein

Bewertet: eBook (ePUB)

Lee Fiora, die Tochter eines Matratzenhändlers ist 14 Jahre alt als sie sich in die Eliteschule Ault verliebt. Sie ist verzaubert von der Welt der obersten Schicht denn alle ihrer zukünftigen Klassenkameradens sollen obszön reich sein. Doch als sie die Schule wechselt soll ihr die rosarote Brille von den Augen fallen den sie ist in dieser Schule eine Außenseiterin und findet keine Freunde. Ihre Lebensrealität holt sie ein und ihr wird bewusst das sie nicht in die Welt dieser Eliteschule passt. Es sollte noch ein weilchen Beobachtung und unsichtbar sein für sie brauchen bevor sich ihr Leben anders als erwartet verändern sollte. Ich persönlich mochte dieses Buch sehr. Die Autorin schafft es die Gedanken und Probleme derTeenagerin darzustellen und in Worte zu fassen. Die Zwischenmenschlichen Dialoge waren sehr interessant zu lesen und nahezu jeder Charakter hatte tiefe. Denoch muss ich anmerken das dieses Buch sehr langwirig (manche würden sagen langweilig) zu lesen ist. Auch ich habe sehr länge gebraucht es zu beenden doch es hat sich meiner Meinung nach gelohnt.
  • A. Moser
  • Buchhändler/-in

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Teenagerdasein

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Lee Fiora, die Tochter eines Matratzenhändlers ist 14 Jahre alt als sie sich in die Eliteschule Ault verliebt. Sie ist verzaubert von der Welt der obersten Schicht denn alle ihrer zukünftigen Klassenkameradens sollen obszön reich sein. Doch als sie die Schule wechselt soll ihr die rosarote Brille von den Augen fallen den sie ist in dieser Schule eine Außenseiterin und findet keine Freunde. Ihre Lebensrealität holt sie ein und ihr wird bewusst das sie nicht in die Welt dieser Eliteschule passt. Es sollte noch ein weilchen Beobachtung und unsichtbar sein für sie brauchen bevor sich ihr Leben anders als erwartet verändern sollte. Ich persönlich mochte dieses Buch sehr. Die Autorin schafft es die Gedanken und Probleme derTeenagerin darzustellen und in Worte zu fassen. Die Zwischenmenschlichen Dialoge waren sehr interessant zu lesen und nahezu jeder Charakter hatte tiefe. Denoch muss ich anmerken das dieses Buch sehr langwirig (manche würden sagen langweilig) zu lesen ist. Auch ich habe sehr länge gebraucht es zu beenden doch es hat sich meiner Meinung nach gelohnt.

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Prep

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