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Nachtbeeren Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.02.2026

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

248

Maße (L/B/H)

18,8/11,5/2,3 cm

Gewicht

230 g

Farbe

Anthrazit / Messing

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-4303-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.02.2026

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

248

Maße (L/B/H)

18,8/11,5/2,3 cm

Gewicht

230 g

Farbe

Anthrazit / Messing

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-4303-8

Herstelleradresse

Aufbau Taschenbuch Verlag
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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So anders und doch so gut

Bewertung aus Worms am 04.12.2022

Bewertungsnummer: 1837710

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich selbst habe einen russlanddeutschen Background. Deswegen war ich sehr neugierig auf diesen Roman. Bei schwarzem Humor bin ich mir immer sehr unsicher, doch hier hat es mich überzeugt. Man hat sich aber auch ein bisschen verstanden gefühlt. Denn einiges was Nelli so erlebt, haben viele Russlanddeutsche so erlebt. Besonders die Kinder die dann nach Deutschland gekommen sind. Dazu ist Nelli noch Mennonitin, was ich wirklich sehr interessant fand. Ihre Bekehrung und wie sie sich in ihren Glauben flüchtet. Es ist ungewöhnlich und ich kann mir vorstellen, dass manche diesen Roman nicht verstehen oder mögen werden. Mich hat es aber überzeugt. Fazit: Ein dünnes Büchlein welches mir wirklich gut gefallen hat! Es gibt um Migration, Familienzusammenhalt und Glaube. Es ist so anders und doch so gut. Ich kann es von Herzen weiterempfehlen!

So anders und doch so gut

Bewertung aus Worms am 04.12.2022
Bewertungsnummer: 1837710
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich selbst habe einen russlanddeutschen Background. Deswegen war ich sehr neugierig auf diesen Roman. Bei schwarzem Humor bin ich mir immer sehr unsicher, doch hier hat es mich überzeugt. Man hat sich aber auch ein bisschen verstanden gefühlt. Denn einiges was Nelli so erlebt, haben viele Russlanddeutsche so erlebt. Besonders die Kinder die dann nach Deutschland gekommen sind. Dazu ist Nelli noch Mennonitin, was ich wirklich sehr interessant fand. Ihre Bekehrung und wie sie sich in ihren Glauben flüchtet. Es ist ungewöhnlich und ich kann mir vorstellen, dass manche diesen Roman nicht verstehen oder mögen werden. Mich hat es aber überzeugt. Fazit: Ein dünnes Büchlein welches mir wirklich gut gefallen hat! Es gibt um Migration, Familienzusammenhalt und Glaube. Es ist so anders und doch so gut. Ich kann es von Herzen weiterempfehlen!

Ein sehr außergewöhnlicher Roman über Migration und Ankunft

MarcoL aus Füssen am 31.07.2022

Bewertungsnummer: 1758170

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nun, das ist ein wirklich zu tiefst eindrücklicher Roman, welcher stark nachhallt und im Geiste noch weiter reift. Er zählt für mich zu jener bemerkenswerter Lektüre, dessen Gesamtheit ich erst ein paar Tage später so richtig begreifen konnte – und noch mehr genießen durfte. Erzählt wird die Geschichte von Nelli Neufeld, Mennonitin und Russlanddeutsche. Ihre Muttersprache ist Plautdietsch (da musste ich erstmal googeln), und das kommt in so manchen Zitaten im Roman immer wieder mal vor. So wie es damals möglich war, kam sie mit ihrer Familie zu Beginn der 1990er Jahre nach Deutschland. Dies alles trifft auch für die Autorin zu. Nelli ist und bleibt eine Außenseiterin, sowohl in der Gesellschaft als auch in der Familie. Ungeliebt und ungewollt – das sind nicht die besten Voraussetzungen für ein glückliches Leben, gar eine glückliche Kindheit. Von den Mitschülern gehänselt und ausgelacht, von den Eltern … ja, was wohl? Die einzigen, welche ihr am ehesten so etwas wie Liebe entgegen bringen konnten, waren ihre „Öma“, und ihr Bruder Eugen. Letzterer hat es selbst nicht leicht und verlässt die Familie. In ihrer eigene Familie mit Ehemann Kornelius und Sohn Jakob, den sie wirklich sehr liebt, bleibt ihr ebenfalls das erhoffte Glück versagt. Kornelius ist: „… kein Ehemann, sondern ein Mann in der Ehe ...“. Als Öma stirbt, zieht es Nelli restlich den Boden unter den Füssen weg. Nelli, Jakob und Eugen erzählen die Geschichte über ihr Leben als Russlanddeutsche, über ihren Glauben und ihre Religion, Sprache und Familie. Sie versuchen darzustellen, wie es so ist, in einer entwurzelten Umgebung zu recht zu kommen, das „neue“ Leben in Deutschland contra den uralten Gepflogenheiten der Familie mit all ihren sonntäglichen Treffen und Ritualen zu meistern. Wie kann man (und frau) loslassen, wenn die Ketten derart stark sind. Es fängt von klein auf an bei Nelli, und der Bogen der verletzten und zerquetschten Seele reicht weit, beginnend von Essstörungen bis zu Misshandlungen und noch vielem mehr. Ich könnte noch so viel darüber erzählen … auch darüber, dass trotz all der Tragik der Grundtenor gar nicht so schwarz war … obwohl, auch ein wenig schwarzer Humor taucht auf, wenn man dem Geheimnis einer Kühltruhe nachgeht, welches sich wie ein kleiner (schwarzer) Faden durch den Roman zieht. Es ist ein sehr besonderes Buch, welches etwas Ruhe und viel Empathie beim Lesen benötigt. Letztendlich wird man mit einem außergewöhnlichen Lesegenuss und vielen Gedanken belohnt, welche es mehr als wert sind, bedacht zu werden.

Ein sehr außergewöhnlicher Roman über Migration und Ankunft

MarcoL aus Füssen am 31.07.2022
Bewertungsnummer: 1758170
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nun, das ist ein wirklich zu tiefst eindrücklicher Roman, welcher stark nachhallt und im Geiste noch weiter reift. Er zählt für mich zu jener bemerkenswerter Lektüre, dessen Gesamtheit ich erst ein paar Tage später so richtig begreifen konnte – und noch mehr genießen durfte. Erzählt wird die Geschichte von Nelli Neufeld, Mennonitin und Russlanddeutsche. Ihre Muttersprache ist Plautdietsch (da musste ich erstmal googeln), und das kommt in so manchen Zitaten im Roman immer wieder mal vor. So wie es damals möglich war, kam sie mit ihrer Familie zu Beginn der 1990er Jahre nach Deutschland. Dies alles trifft auch für die Autorin zu. Nelli ist und bleibt eine Außenseiterin, sowohl in der Gesellschaft als auch in der Familie. Ungeliebt und ungewollt – das sind nicht die besten Voraussetzungen für ein glückliches Leben, gar eine glückliche Kindheit. Von den Mitschülern gehänselt und ausgelacht, von den Eltern … ja, was wohl? Die einzigen, welche ihr am ehesten so etwas wie Liebe entgegen bringen konnten, waren ihre „Öma“, und ihr Bruder Eugen. Letzterer hat es selbst nicht leicht und verlässt die Familie. In ihrer eigene Familie mit Ehemann Kornelius und Sohn Jakob, den sie wirklich sehr liebt, bleibt ihr ebenfalls das erhoffte Glück versagt. Kornelius ist: „… kein Ehemann, sondern ein Mann in der Ehe ...“. Als Öma stirbt, zieht es Nelli restlich den Boden unter den Füssen weg. Nelli, Jakob und Eugen erzählen die Geschichte über ihr Leben als Russlanddeutsche, über ihren Glauben und ihre Religion, Sprache und Familie. Sie versuchen darzustellen, wie es so ist, in einer entwurzelten Umgebung zu recht zu kommen, das „neue“ Leben in Deutschland contra den uralten Gepflogenheiten der Familie mit all ihren sonntäglichen Treffen und Ritualen zu meistern. Wie kann man (und frau) loslassen, wenn die Ketten derart stark sind. Es fängt von klein auf an bei Nelli, und der Bogen der verletzten und zerquetschten Seele reicht weit, beginnend von Essstörungen bis zu Misshandlungen und noch vielem mehr. Ich könnte noch so viel darüber erzählen … auch darüber, dass trotz all der Tragik der Grundtenor gar nicht so schwarz war … obwohl, auch ein wenig schwarzer Humor taucht auf, wenn man dem Geheimnis einer Kühltruhe nachgeht, welches sich wie ein kleiner (schwarzer) Faden durch den Roman zieht. Es ist ein sehr besonderes Buch, welches etwas Ruhe und viel Empathie beim Lesen benötigt. Letztendlich wird man mit einem außergewöhnlichen Lesegenuss und vielen Gedanken belohnt, welche es mehr als wert sind, bedacht zu werden.

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Nachtbeeren

von Elina Penner

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