Produktbild: Der Fotograf Fred Stein

Der Fotograf Fred Stein Ein deutsch-jüdisches Leben 1909 bis 1967 | Zählt zu den 25 wichtigsten Büchern im Frühling 2026 von DIE ZEIT

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.03.2026

Abbildungen

mit 55 Abbildungen

Verlag

Ch. Links Verlag

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21,5/14,4/2,9 cm

Gewicht

546 g

Farbe

Lichtgrau / Grau

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96289-251-7

Beschreibung

Rezension

»Eine lesenswerte, zuweilen essayistisch geschriebene Biografie über einen beeindruckenden Fotografen!« Wilfried Weinke ("tachles")
»Endlich gibt es dieses bewegende Leben zum Nachlesen!« ("Die Welt / Literarische Welt")
»Mehr als eine Biografie« ("irgendwie jüdisch")

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.03.2026

Abbildungen

mit 55 Abbildungen

Verlag

Ch. Links Verlag

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21,5/14,4/2,9 cm

Gewicht

546 g

Farbe

Lichtgrau / Grau

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96289-251-7

Herstelleradresse

Christoph Links Verlag
Prinzenstraße 85 D
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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Pionier der Kleinbildfotografie

Manfred Orlick aus Halle (Saale) am 11.03.2026

Bewertungsnummer: 3073004

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Fotograf Fred Stein (1909-1967), der ein Quereinsteiger war, gehörte zu den Pionieren der Kleinbildfotografie der 1930er und 1940er Jahre. Mit der Handkamera fing er mit bescheidenen Mitteln, aber dennoch meisterhaft Momente des Alltags auf den Straßen verschiedener Großstädte ein. Der Historiker Daniel Siemens beleuchtet in seiner Neuerscheinung, der ersten Biografie über Fred Stein, Leben und Werk des Fotografen. 1909 als Sohn eines Rabbiners in Dresden geboren, studierte er Jura in Leipzig und München und wurde 1932 Mitglied der Sozialistischen Arbeiterpartei war. Nach dem Machtantritt der Nationalsozialisten 1933 war der 24-jährige Jurist und überzeugte Sozialist gezwungen, mit seiner Frau Lilo seine Heimatstadt zu verlassen. Das Paar floh zunächst nach Paris, später über Toulouse und Marseille nach New York. Hier etablierte er sich als sensibler Porträt- und Straßenfotograf und dokumentierte das urbane Leben, meist mit seiner Leica, die unauffällige Schnappschüsse ermöglichte. Außerdem war Stein Mitglied der Photo League, einer Vereinigung politischer engagierter Fotograf:innen, die Amateure und Profis ausbildete und Ausstellungsräume anbot. Fred Stein starb 1967 im Alter von nur 58 Jahren, ohne den Ruhm zu erleben, den sein Werk heute weltweit erfährt. Steins Werk umfasst über 1000 Porträts von Künstlern, Schriftstellern und Politikern sowie Straßenszenen, die durch Humanität und Spontaneität geprägt sind. Unter den fotografierten Prominenten waren u. a. Albert Einstein, Hannah Arendt, Marlene Dietrich, Marc Chagall, Robert Capa, Heinrich und Klaus Mann oder Willy Brandt. Die Porträts machten ihn zu einem Dokumentaristen der deutschsprachigen Emigration. Die Neuerscheinung wird durch zahlreiche historische Abbildungen und einige Porträtaufnahmen ergänzt.

Pionier der Kleinbildfotografie

Manfred Orlick aus Halle (Saale) am 11.03.2026
Bewertungsnummer: 3073004
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Fotograf Fred Stein (1909-1967), der ein Quereinsteiger war, gehörte zu den Pionieren der Kleinbildfotografie der 1930er und 1940er Jahre. Mit der Handkamera fing er mit bescheidenen Mitteln, aber dennoch meisterhaft Momente des Alltags auf den Straßen verschiedener Großstädte ein. Der Historiker Daniel Siemens beleuchtet in seiner Neuerscheinung, der ersten Biografie über Fred Stein, Leben und Werk des Fotografen. 1909 als Sohn eines Rabbiners in Dresden geboren, studierte er Jura in Leipzig und München und wurde 1932 Mitglied der Sozialistischen Arbeiterpartei war. Nach dem Machtantritt der Nationalsozialisten 1933 war der 24-jährige Jurist und überzeugte Sozialist gezwungen, mit seiner Frau Lilo seine Heimatstadt zu verlassen. Das Paar floh zunächst nach Paris, später über Toulouse und Marseille nach New York. Hier etablierte er sich als sensibler Porträt- und Straßenfotograf und dokumentierte das urbane Leben, meist mit seiner Leica, die unauffällige Schnappschüsse ermöglichte. Außerdem war Stein Mitglied der Photo League, einer Vereinigung politischer engagierter Fotograf:innen, die Amateure und Profis ausbildete und Ausstellungsräume anbot. Fred Stein starb 1967 im Alter von nur 58 Jahren, ohne den Ruhm zu erleben, den sein Werk heute weltweit erfährt. Steins Werk umfasst über 1000 Porträts von Künstlern, Schriftstellern und Politikern sowie Straßenszenen, die durch Humanität und Spontaneität geprägt sind. Unter den fotografierten Prominenten waren u. a. Albert Einstein, Hannah Arendt, Marlene Dietrich, Marc Chagall, Robert Capa, Heinrich und Klaus Mann oder Willy Brandt. Die Porträts machten ihn zu einem Dokumentaristen der deutschsprachigen Emigration. Die Neuerscheinung wird durch zahlreiche historische Abbildungen und einige Porträtaufnahmen ergänzt.

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