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Schlurfkatzen

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

22614

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.04.2026

Abbildungen

mit zahlreichen, vierfärbigen Illustrationen

Illustriert von

Jorghi Poll

Verlag

Edition Atelier

Seitenzahl

56

Maße (L/B/H)

19,3/26,5/1,1 cm

Gewicht

424 g

Farbe

Anthrazit / Messing

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-99065-145-2

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

22614

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.04.2026

Abbildungen

mit zahlreichen, vierfärbigen Illustrationen

Illustriert von

Jorghi Poll

Verlag

Edition Atelier

Seitenzahl

56

Maße (L/B/H)

19,3/26,5/1,1 cm

Gewicht

424 g

Farbe

Anthrazit / Messing

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-99065-145-2

Herstelleradresse

Edition Atelier
Nußdorfer Straße 62
1090 Wien
AT

Email: office@editionatelier.at

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Wenn Swing zum Widerstand wird: Die Geschichte der Schlurfs

Bewertung aus Villach am 05.05.2026

Bewertungsnummer: 3129918

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich konnte mir unter „Schlurfs“ nichts vorstellen, bis ich zur Prämierenlesung ins Literaturhaus ging und mir von Barbara Kadletz und Jorghi Poll „alles“ über Schlurfs bei der großartigen Prämierenlesung erzählen lies. Schlurf ist die abwertende Bezeichnung für Jugendliche aus dem Arbeiter*innenmilieu, die in den 1940er Jahren Jazz und Swing hörten und auch auf diese Konzerte gingen. Schlurfkatzen waren die weiblichen Schlurfs. Die Schlurfs hatten auch ihre eigene Mode und längere Haare. Die Nazis verboten diese Art von Musik, sie wurde als entartete Musik gewertet. Jedoch ließen es sich die Fans und Anhänger*innen nicht verbieten – sie gingen quasi in den Widerstand, weil sie sich diesem Verbot widersetzten. Wurden sie bei Konzerten, in Bars oder im Prater beim Jazz- oder Swinghören oder Tanzen erwischt, wurden sie in ein Erziehungslager gesteckt. Genau so eine Geschichte erzählt Barbara Kadeltz in diesem Buch. Sie hat sich die künstlerische Freiheit genommen und drei in Österreich sehr bekannte Protagonist*innen in diese Szenen gesteckt: Helmut Qualtinger, Erni Mangold und Ernst Jandl, und sie gibt auch der vergessenen Musikerin Vera Auer eine Bühne. Jorghi Poll hat die Prosa mit wunderbaren Zeichnungen illustriert, so das am Ende ein besonders interessantes Buch entstanden ist. Ein historisches Thema, das so nicht sehr bekannt ist. Alleine das ist Grund genug, sich das Buch zur Hand zu nehmen und darin zu versinken. Großartig gelungene Graphic Novel zu einem zeitgeschichtlichen Thema – gegen die Nazi-Ideologie.

Wenn Swing zum Widerstand wird: Die Geschichte der Schlurfs

Bewertung aus Villach am 05.05.2026
Bewertungsnummer: 3129918
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich konnte mir unter „Schlurfs“ nichts vorstellen, bis ich zur Prämierenlesung ins Literaturhaus ging und mir von Barbara Kadletz und Jorghi Poll „alles“ über Schlurfs bei der großartigen Prämierenlesung erzählen lies. Schlurf ist die abwertende Bezeichnung für Jugendliche aus dem Arbeiter*innenmilieu, die in den 1940er Jahren Jazz und Swing hörten und auch auf diese Konzerte gingen. Schlurfkatzen waren die weiblichen Schlurfs. Die Schlurfs hatten auch ihre eigene Mode und längere Haare. Die Nazis verboten diese Art von Musik, sie wurde als entartete Musik gewertet. Jedoch ließen es sich die Fans und Anhänger*innen nicht verbieten – sie gingen quasi in den Widerstand, weil sie sich diesem Verbot widersetzten. Wurden sie bei Konzerten, in Bars oder im Prater beim Jazz- oder Swinghören oder Tanzen erwischt, wurden sie in ein Erziehungslager gesteckt. Genau so eine Geschichte erzählt Barbara Kadeltz in diesem Buch. Sie hat sich die künstlerische Freiheit genommen und drei in Österreich sehr bekannte Protagonist*innen in diese Szenen gesteckt: Helmut Qualtinger, Erni Mangold und Ernst Jandl, und sie gibt auch der vergessenen Musikerin Vera Auer eine Bühne. Jorghi Poll hat die Prosa mit wunderbaren Zeichnungen illustriert, so das am Ende ein besonders interessantes Buch entstanden ist. Ein historisches Thema, das so nicht sehr bekannt ist. Alleine das ist Grund genug, sich das Buch zur Hand zu nehmen und darin zu versinken. Großartig gelungene Graphic Novel zu einem zeitgeschichtlichen Thema – gegen die Nazi-Ideologie.

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