Produktbild: Josef Lautenbachers Reise nach Flätz

Josef Lautenbachers Reise nach Flätz

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

03.03.2026

Verlag

Knapp Verlag

Seitenzahl

108

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/1 cm

Gewicht

264 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-907334-46-1

Beschreibung

Rezension

«Jürg Beeler zeichnet mit dem grantelnden Pensionär einen liebenswerten Bücherkauz, der sich den Trivialitäten des Alltags keinesfalls unterwerfen will. Das ist lustig und traurig zugleich. Im winzigen Nimmerach ist ihm nicht mehr zu helfen. In der weiten Welt vielleicht?»

Dierk Wolters , Frankfurter Neue Presse
«Das Leben da draußen kennt Josef Lautenbacher nur aus Büchern. Jetzt muss er beweisen, dass er in dieser Welt nicht verloren ist.»

Karsten Koblo , aus-erlesen.de
«Mit Thomas Bernhardschem Sprachbiss und hintersinniger Ironie gleitet Jürg Beeler mit seinem schrulligen, nörgelnden Ex-Buchhändler Josef Lautenbacher in dessen bedrohlich-unbekannte Rentenzeit. Eine heiter-melancholische Ode auf das letzte Lebensdrittel!»

Hanspeter Müller-Drossaart , Schauspieler und Autor
«… ein Stilist wie Jürg Beeler braucht nicht viel, um aus einer kleinen Geschichte ein großes Leseerlebnis zu machen.»

Matthias Eichardt , Jenaer Stadtmagazin

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

03.03.2026

Verlag

Knapp Verlag

Seitenzahl

108

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/1 cm

Gewicht

264 g

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1. Auflage

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Deutsch

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978-3-907334-46-1

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Die Werkstatt Verlagsauslieferung GmbH
Königstraße 43
26189 Rastede
DE
info@werkstatt-auslieferung.de

Herstelleradresse

Knapp Verlag AG
Birkenweg 15
4600 Olten
CH
buch@knapp-verlag.ch

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  • Johanna

    aus München

    4/5

    02.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Flätz ist überall!

    Buchhändler Lautenbacher, seit Kurzem im Ruhestand, kann es nicht fassen: Nachdem er die Buchhandlung an die Nachfolgerinnen übergeben hat, verkaufen die auch Kaffee und Kuchen dort an die Kunden! (Im Gegensatz zu: richtige Bücher an Leserinnen und Leser - ein feiner, aber wichtiger Unterschied für Lautenbacher.) Barbarisch, so sein Urteil über das Geschäft. Und zuhause gefällt es ihm auch nicht. Die Wohnung hat seine Frau zu ihrer gemacht, er fühlt sich als Fremdkörper. Ihre gut gemeinten Ratschläge eine sinnvolle Tätigkeit betreffend (wie im Haushalt helfen) schlägt er aus. Ein Griesgram, der mit dem Leben außerhalb seiner Buchhandlung nicht zurechtkommt. Er strengt sich zwar manchmal an, eine ihm gänzlich fremde Welt zu begreifen, oft aber ohne Erfolg. Jürg Beeler erzählt durchweg aus der Perspektive Lautenbachers, was immer wieder für Komik sorgt. Er hat die kleine satirische Geschichte (103 Seiten) um die Ausbruchsversuche Lautenbachers in einer behäbigen schweizerischen Kleinstadt angesiedelt. Dort kann der Anti-Held Lautenbacher seiner Frau und den ehemaligen Kundinnen und Kunden kaum entkommen. Der einzige Zufluchtsort ist das Bahnhofbuffet in Nimmerach. In dessen wenig anheimelnder Umgebung schlägt er seine Zelte auf und versucht sich schriftstellerisch, dabei gerne ein wenig menschenfeindlich (vgl. Thomas Bernhard). Als die sorgenvolle Ehefrau mitsamt Sohn ihn auch dorthin „verfolgt“, nimmt er Reißaus und der Autor Anleihen bei Jean Paul: In der ersten Fassung des Abschiedsbriefs an seine Frau lässt er Lautenbacher schreiben, er fahre nach Flätz, Zielpunkt einer Geschichte Jean Pauls. Spoiler: Im Gegensatz zu Jean Pauls Held Schmelzle kommt er dort nicht an. Der kurze Roman ist ein ironisch überhöhtes, oft witziges Porträt eines weltfremden Mannes, der im letzten Lebensdrittel plötzlich auf sich selbst zurückgeworfen ist. Eines Mannes wohlgemerkt. Frauen kann so etwas nicht passieren! Zuweilen ist mir der Herr Lautenbacher ein bisschen zu arg weltfremd und die Gattin zu eindimensional gezeichnet (was natürlich an der Perspektive liegt), aber amüsiert hat mich die Erzählung durchaus. Zur Aufheiterung geeignet. Nicht nur für Buchhändlerinnen und Buchhändler (mit und ohne Café). Mehr auf www kultursalon.blog

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