Produktbild: Die Walzerkönigin

Die Walzerkönigin Historischer Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.08.2026

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

539

Maße (L/B/H)

18,8/12,4/4,3 cm

Gewicht

466 g

Farbe

Weiß / Dunkellila

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-3927-7

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.08.2026

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

539

Maße (L/B/H)

18,8/12,4/4,3 cm

Gewicht

466 g

Farbe

Weiß / Dunkellila

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-3927-7

Herstelleradresse

Aufbau Taschenbuch Verlag
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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  • Jürg K.

    5/5

    24.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eindrückliche Lebensgeschichte, wertvoll

    Das Lesen der Geschichte ist wie ein Walzer selbst. Ein Roman im Takt der Walzermelodie: dramatisch, emotional und temporeich. Anna und Emilie lieben denselben Mann, den berühmten Musiker Johann Strauss. Die Freundinnen werden zu Feindinnen, als er seine Frau Anna für die Geliebte Emilie verlässt. Diese Geschichte berührt mich, weil sie zeigt, wie Liebe, Ehrgeiz und Verletzung manchmal denselben Takt schlagen und wie Frauen in einer Welt, die ihnen kaum Raum lässt, dennoch ihre eigene Melodie finden. Wien im 19. Jahrhundert, diese Stadt voller Glanz und musikalischer Sehnsucht, bildet den Hintergrund für ein Drama, das sich nicht nur auf der Bühne, sondern im Innersten zweier Frauen abspielt. Anna und Emilie, einst Freundinnen, werden zu Rivalinnen, weil sie denselben Mann lieben, Johann Strauss. Und plötzlich steht Anna allein da, mit sechs Kindern, mit einem gebrochenen Herzen, mit einer Zukunft, die niemand für sie vorgesehen hat. Was mich besonders bewegt, ist Annas Kraft. Sie hätte zerbrechen können, doch stattdessen richtet sie sich auf und wird zur Geschäftsfrau, die die Karriere ihres Sohnes vorantreibt. Während Strauss Walzer die Welt erobern, kämpft sie im Hintergrund unbeachtet, aber unermüdlich. Diese stille Stärke, dieses beharren darauf, nicht unterzugehen, macht sie für mich zu einer Figur, die weit über die historische Vorlage hinausstrahlt. Für mich ist dieser Roman ein Walzer aus Emotionen, dramatisch, zart, voller Tempo und voller Herz. Ein Denkmal für Frauen, deren Geschichten oft überhört wurden, obwohl sie den Takt mitbestimmt haben.

  • clematis

    5/5

    07.09.2026

    eBook (ePUB 3)

    Anna und Emilie

    Anna und Emilie sind Freundinnen, bis sich herausstellt, dass beide den Walzerkönig Johann Strauss lieben, Anna als Ehefrau, Emilie als Mätresse. Aus Freundschaft wird Feindschaft, ein Riss geht durch die Familie des bekannten Komponisten und Kapellmeisters. Sehr anschaulich verquickt Sina Beerwald historische Fakten und Fiktives zu einem überaus interessanten Roman, bei dem man tiefe Einblicke in das Leben der Familie Strauss bekommt. Insbesondere die Ehefrau Anna erhält eine wichtige Rolle und ist – insbesondere für die Zeit im 19. Jahrhundert – durchaus modern und fortschrittlich und bietet ihrem Gatten nicht nur einmal die Stirn. Aber auch die Geliebte, Emilie, und Johanns Schwester Ernestine, sowie die Kinder der beiden Frauen, werden sehr detailliert charakterisiert und geben ein lebendiges Bild ab vor der Kulisse des geschichtsträchtigen Wien. Selbstverständlich kommt auch die schwierige Beziehung zwischen Johann Strauss Vater und Sohn nicht zu kurz, sowie bestens recherchierte Details zur Musik der beiden Talente. Abgesehen vom Wort „lecker“, welches man damals in Wien wahrscheinlich nicht verwendet hat, ist auch der Schreibstil sehr ansprechend und setzt das Geschehen schön in Szene. Mit hat dieser an die Realität angenäherte Roman sehr gut gefallen, die Erzählersicht wechselt gekonnt mit Tagebucheinträgen ab, wodurch die einzelnen Blickwinkel ausgewogen dargestellt werden. Empfehlung!

  • Kyra112

    aus Sachsen-Anhalt

    4/5

    24.08.2026

    eBook (ePUB 3)

    Zwei Frauen, viele Facetten

    Anna Strauss ist die Ehefrau des berühmten Johann Strauss, des Walzerkönigs. 
An ihrer Seite ist ihre beste Freundin Emilie. Als diese sich als die Geliebte ihres Mannes entpuppt, entbrennt ein Streit um Ehre, Familie und Ansprüche. Sina Beerwald gibt mit ihrem Roman „Die Walzerkönigin“ einen teils realen, teils fiktiven Einblick in das Leben der Familie Strauss und die Entwicklung der beiden Walzerkönige. Die Geschichte spielt in zwei Zeitperspektiven, wobei die jüngere Zeitperspektive nur als Ein- und Ausleitung gilt. 
Die Handlung wird zum Teil in Romanform erzählt und zum Teil in Tagebuchform. Die Figur der Anna Strauss hat mich beeindruckt. Die Darstellung ihrer Persönlichkeit wirkt modern und kämpferisch, wogegen Emilie eher blass und unscheinbar wirkt, obwohl auch sie eine Kämpfernatur ist. Aber besonderen Augenmerk sollte man beim Lesen auf die Entwicklung der Beziehung der beiden legen, die sich zwischen Respekt und Anerkennung, Neid, Missgunst und auch einer Spur Überheblichkeit bewegt. Genau das ist es, was diesen Roman ausmacht. Interessant fand ich die Darstellung des Johann Strauss sr., der sehr gewöhnungsbedürftig rüberkommt. Auch sein Verhalten gegenüber seinen ehelichen und unehelichen Kindern nimmt sich hier nicht aus und stellt z.T. ein Wechselbad der Gefühle dar. Mein Fazit: Ein spannender Roman, der sehr tiefgründig in der Emotionalität ist. Er animiert mit seiner teils realen, teils fiktiven Erzählweise dazu, sich über die Familie Strauss zu informieren und sich ein eigenes Bild zu bilden. Auch das Wien der damaligen Zeit mit seinen Verflechtungen und Gesetzen ist eine tolle historische Darstellung, die neugierig macht. Wer also historische Romane, Musikgeschichte und klassische Musik liebt, ist hier gut aufgehoben.

  • Shilo

    aus Ulm

    4/5

    17.08.2026

    eBook (ePUB 3)

    Als aus Freundschaft Rivalität wurde

    Anna und Emilie sind zunächst befreundet. Doch Johann Strauss bringt vieles zwischen den beiden Frauen durcheinander. Aus der Freundschaft wird schließlich ein Streit, der sich durch die Geschichte zieht. Anna hat es dabei besonders schwer. Nach der Trennung von Johann steht sie mit sechs Kindern da und muss ihr Leben neu ordnen. Anna war für mich eine Figur, die ich gerne begleitet habe. Sie steckt den Kopf nicht in den Sand, sondern kümmert sich um ihre Kinder und sucht nach einer Möglichkeit, selbst für ihren Lebensunterhalt zu sorgen. Später setzt sie sich auch für den beruflichen Weg ihres Sohnes ein. Dabei macht sie nicht immer alles richtig, was sie für mich umso menschlicher wirken ließ. Bei Emilie fiel mir auf, dass auch sie ihre eigene Sicht auf die Dinge hat. Die beiden Frauen sind sich nicht gleichgültig, auch wenn ihre Freundschaft längst vorbei ist. Ihre Auseinandersetzungen waren für mich deshalb durchaus nachvollziehbar. Das Wien dieser Zeit wird ebenfalls gut eingefangen. Johann Strauss und seine Musik gehören dabei ganz selbstverständlich zur Handlung. Neben seinem Leben bekommt aber auch Anna viel Raum. Sie muss sich um ihre Kinder kümmern und gleichzeitig versuchen, sich etwas Eigenes aufzubauen. Auch der bekannte Walzer „An der schönen blauen Donau“ findet seinen Platz in der Geschichte. Besonders bei Anna und ihren Kindern gab es Momente, die mir nahegingen. Manchmal war ich traurig über das, was ihr widerfährt, an anderer Stelle habe ich mich über eine Entscheidung geärgert. Dadurch waren die Figuren für mich nicht einfach nur schwarz oder weiß. Nicht alles hat mich gleich stark erreicht. Ein paar Passagen hätten für meinen Geschmack kürzer sein dürfen. Trotzdem wollte ich wissen, wie sich die Lage zwischen Anna und Emilie weiterentwickelt und welchen Weg Anna am Ende einschlägt. Am Ende bleibt vor allem Anna bei mir. Sie muss einiges einstecken und findet trotzdem immer wieder die Kraft, weiterzumachen. Dazu kommen das alte Wien, die Musik und die Familie Strauss. Insgesamt war es für mich eine lesenswerte historische Geschichte, die 4 Sterne bekommt.

  • Bewertung

    aus Moosburg

    4/5

    15.08.2026

    eBook (ePUB 3)

    Zwei Frauen und ein Mann

    Wien, 19. Jahrhundert: Anna und Emilie lieben denselben Mann, den berühmten Musiker Johann Strauss. Die Freundinnen werden zu Feindinnen, als er seine Frau Anna für die Geliebte Emilie verlässt. Plötzlich steht Anna allein mit sechs Kindern da. Doch sie lässt sich nicht kleinkriegen und avanciert zur Geschäftsfrau, die die Karriere ihres Sohnes vorantreibt. Mit der Komposition seines Walzers »An der schönen blauen Donau« wird er zum Publikumsliebling. Doch die Rivalität zwischen Anna und Emilie droht ihren Erfolg zu zerstören ...(Klappentext) Dieser Roman fesselte mich schon nach wenigen Seiten. Er macht auf mich einen sehr gut recherchierten Eindruck. Der Schreibstil ist einfühlsamen, gut zu lesen, fesselnd und vor allem auch bildgewaltig. Die Seiten fliegen nur so dahin. Einmal angefangen zu lesen konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ich wollte nur noch wissen, was noch alles geschieht, wie es sich weiterentwickelt und vor allem wie es endet. Ich wurde nicht enttäuscht. Schnell war ich an der Seite von Anna und hatte das Gefühl mit ihr alles selbst mitzuerleben. Die verschiedenen Charaktere, egal ob sympathisch oder nicht, sind real vorstellbar und sie entwickeln sich auch entsprechend weiter. Die Handlung, aus verschiedenen Sichtwiesen erzählt, ist gut aufgebaut, nachvollziehbar, wenn auch an manchen Stellen vorhersehbar. Was aber der entstehenden Leseatmosphäre und dem Lesegenuss nicht geschadet hat. Hier werden wahre Begebenheiten mit Fiktion gut miteinander verwoben. Lesenswert

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