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Eine Geschichte des Römischen Reiches in 21 Frauen

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

41213

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.07.2026

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

495

Maße (L/B/H)

20,5/13,3/3,6 cm

Gewicht

492 g

Farbe

Himbeer / Wollweiß

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

A History of the Roman Empire in 21 Women

Übersetzt von

Rita Gravert + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-4277-2

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

41213

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.07.2026

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

495

Maße (L/B/H)

20,5/13,3/3,6 cm

Gewicht

492 g

Farbe

Himbeer / Wollweiß

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

A History of the Roman Empire in 21 Women

Übersetzt von

  • Rita Gravert
  • Caroline Weissbach

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-4277-2

Herstelleradresse

Aufbau Taschenbuch Verlag
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

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  • SternchenBlau

    5/5

    21.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was für ein Spaß! Ich würde SOFORT einen zweiten Band lesen!

    Bei diesem Buch überlege ich jetzt schon länger, was ich dazu schreiben soll, andauernd fallen mir Sätze ein wie: Lest es! Was für ein Spaß! Ist das witzig! Genau SO muss Geschichte sein! Southon hat SO recht! Also: Ich bin wirklich begeistert. Emma Southon ist promovierte Althistorikerin und man merkt, dass sie bei dieser Materie wirklich richtig viel Spaß hat. Sie rauscht mit uns im Buch quasi durch die komplette römische Geschichte und eigentlich in jeder Zeile wird deutlich, dass sie Stoff für mindestens zwanzig Bücher hätte. Sie serviert uns diese Reise als Schmankerl, die sie besonders berichtenswert findet, und würzt diese mit Ironie und Klugheit, Popkultur und Bezug zum Heute. Ich habe wirklich jeden einzelnen Satz genossen. Und bei der Lesung von Christiane Nothofer konnte ich erst recht viel lachen. Southon sieht dabei das größere Ganze, wenn sie einordnet, wie und warum Dinge überliefert werden (oder nicht). Das Patriarchat hat vielfältige Wege erfunden, um Frauen abzuwerden, und wenn es nur die Geschmackspolizei ist. (Wie häufig habt ihr schon gehört, dass Frauen nicht witzig sein können, oder keine Poesie können? Also ich wirklich OFT.) In Bezug auf Iulia Balbilla heißt es im Buch daraufhin so schön: »Zum Teufel, die meiste Kunst ist mittelmäßig. Darum geht es doch. Wären alle so gut wie Sappho oder Shakespeare, wäre niemand mehr wahrhaft großartig. Die durchschnittlichen Talente halten die Welt am Laufen. Für mich liegt die Bedeutung dieser Gedichte nicht in ihrem literarischen Wert, sondern in dem Aufwand, den Balbilla betrieb, um sicherzugehen, dass jeder, der diese – wie sie sagt unsterbliche – Statue bis ans Ende aller Zeiten besuchte, genau weiß, wer Iulia Balbilla war.« Und klar, vieles davon ist eigentlich nicht witzig, weil Frauen werden heute wie damals vielerorts noch heftig unterdrückt und der Backlash ist bei uns ebenfalls heftig spürbar. Aber in diesem Buch merkt man einfach auch, wie absurd es ist, wenn etwas mehr als 50 Prozent der Bevölkerung unterdrückt wird. Und wie gut es tut, wenn wir einfach mal Frauen als Heldinnen und Lenkerinnen der Geschichte feiern. Ach, ich will eigentlich gar nicht zu viel verraten. Alle, die Interesse an spannend erzählter Historie haben oder am Feminismus oder an witzigen Büchern, sollten dieses Buch lesen. Und ich werde es dieses Weihnachten gleich ein paar Mal verschenken. Eine Einschränkung habe ich allerdings noch, im Sinne einer Content Note: Wir sind in Rom, es geht um Frauen in der Geschichte: Leider gab es damals einiges an (s*xualisierter) Gewalt, Mord und Todschlag. Aber ihr bekommt immer eine pointierte, moralische Wertung dazu. Frauen sind aber definitiv nicht die sanften oder emotionalen Häschen, was uns die Geschichtsschreibung oder moderne „Tradwives“ einreden möchten. »Sie hatte keine Mühen gescheut und viel riskiert, um die Severer wieder auf den Thron zu bekommen und um sich selbst wahre kaiserliche Macht zu verschaffen, und sie verstand etwas vom römischen Game of Thrones.« Ich würde SOFORT einen zweiten Band lesen! Also bitte, lieber Aufbau Verlag, legt los. Vielleicht könnt ihr ja auch Southons Buch über Agrippina, Roms erste Kaiserin, übersetzen. Ich wäre sofort dabei! Dieses (Hör-)Buch lege ich euch wirklich an Herz. Begeistere 5 von 5 Sternen.

  • Bewertung

    5/5

    14.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein neuer Blickwinkel mit Humor

    Vorab muss ich erwähnen das mich das Buchcover sehr angesprochen hat, es zieht sofort den Blick darauf. Ich werde hier keine Inhaltsangabe machen, diese kann jeder Nachlesen. Aber ich habe noch nie ein Sachbuch gelesen und soviel dabei gelacht. Es ist lehrreich, spannend und sehr humorvoll. Der Humor kann natürlich nicht jeden Geschmack treffen, mich hat es sehr amüsiert. Dadurch ist das Buch aufgelockert und obwohl es ein Sachbuch ist fliegt man durch die Seiten. Einzig hat mich das Gendern gestört, wäre das nicht gewesen hätte es noch mehr Spaß gemacht. Für mich eine klare Empfehlung an alle Geschichts Interessierten die Lust auf einen neuen spannenden Blickwinkel haben.

  • Bewertung

    4/5

    09.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Römische Geschichte aus einem anderen Blickwinkel

    Von Romulus, der seinen Bruder Remus erschlug, über Julius Cäsar bis hin zu Kaiser Konstantin – die spannende und facettenreiche Geschichte des römischen Reichs wurde in unzähligen Büchern aufbereitet. Doch zwischen all den Herrschern, Feldherren oder Attentätern wurden Frauen oft als Randfiguren dargestellt. Emma Southon, Dozentin für antike und mittelalterliche Geschichte, möchte dies nicht so stehen lassen und stellt 21 Frauen vor, die am Geschehen maßgeblich teilhatten und ebenso mitgestaltet haben. Eine Bereicherung und ein anderer Blickwinkel aus weiblicher Sicht auf die Geschichte!

  • Gertie G.

    aus Wien

    4/5

    16.01.2025

    eBook (ePUB 3)

    Kurzweilig

    Emma Southon hat hier ein kurzweiliges Buch über die lange Geschichte des Römischen Reiches geschrieben. Dafür teilt sie die Zeitspanne von rund 1500 Jahren in folgende vier Abschnitte und geht dem Gründungsmythos der Stadt („753 Rom kroch aus dem Ei“) nach. Archäologische Ausgrabungen auf dem Palatin lassen auf eine Besiedelung ab ca. 1.000 vor Christus schließen. Das Königreich Die Republik Das Imperium Spätantike Wie im Titel angekündigt, erzählt sie die Geschichte dieses mächtigen (und dekadenten) Reiches an Hand von 21 Frauengestalten. Einige sind bekannter (wie Clodia, Boudicca, Zenobia oder Galla Placidia) und andere treten erstmals vor den Vorhang wie Tullia, der ihr Ehemann mittels eines Epitaph gedenkt oder Iulia Felix, die Geschäftsfrau in Pompeji. Die Geschichten der Frauen sind vornehmlich von Männern wie Cicero, Catull, Livius oder Plinius überliefert und entsprechend gefärbt. Ein grober Schnitzer ist mir im Kapitel „Tullia“ auf S. 128 aufgefallen: Hier wird das Jahr der Ermordung Caesars mit 45 v. Chr. angegeben. Das ist falsch. Caesar wurde 44 v. Chr. erstochen. Wem auch immer dieser Fehler anzulasten ist. Jedenfalls ändert sich dadurch die Abfolge der nachfolgenden Ereignisse: Denn Octavianus bildet ab 43 v. Chr. das Triumvirat mit Marcus Antonius und Marcus Aemilius Lepidus Ich habe mir ehrlicherweise nicht die Mühe gemacht, alle Jahreszahlen zu überprüfen, vermute aber weitere Ungenauigkeiten, was sich auf die Bewertung auswirkt. Der Schreibstil ist launig, manchmal ein wenig flapsig, rückt aber das Weltbild, das man von den Römern hat, ein wenig zurecht. Der Blick auf ein Römerlager ist für alle jene interessant, die ausschließlich marschierende Soldaten im Kopf haben. Da ich als Wienerin das Legionslager und die Zivilstadt im Archäologiepark von Carnuntum vor der Haustüre habe, ist mir auch das zivile Leben gut bekannt. Zahlreiche Fußnoten säumen unseren Weg durch die römische Geschichte, die im Anhang aufgelistet sind. Fazit: Diesem kurzweiligen Buch über die lange Geschichte des Römischen Reiches an Hand von 21 Frauen gebe ich 4 Sterne.

  • S. L.

    aus Berlin

    4/5

    02.12.2024

    eBook (ePUB 3)

    Frauenschicksale

    Kein langweiliges Geschichtsbuch, sondern die Korrektur weit verbreiteter Ansichten: auch die Frauen hatten großen Einfluss auf die römische Gesellschaft, aber sicher! Emma Southon hat sehr gründlich recherchiert, viele Fakten ausgegraben, Irrtümer richtig gestellt und mit Humor, Ironie und spitzer Feder die Bedeutung weiblichen Einflusses wie eine unterhaltsame Geschichte erzählt. Nun, man muss sich schon für Historie interessieren, ansonsten kann es zur Übersättigung kommen. Häppchenweise gelesen bekommt man hier jedoch sinnvolles und weitgehend unbekanntes Wissen dargelegt. Zahlreiche Fußnoten werden in einem umfangreichen Anhang erklärt und nachgewiesen. Fazit: eine fundierte Aufklärung über die Frauen, die wichtig, aber in der römischen Geschichte bislang unerwähnt waren. Wunderbar, dass sich Emma Southon dieser Aufgabe angenommen hat.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (17)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Elena Kahl

    Elena Kahl

    Thalia Oberwart

    Buchhändler*in

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    4/5

    26.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Geschichte des Römischen Reiches in 21 Frauen

    Oft hören wir Geschichten über die großen Kaiser, Feldherren und Eroberer des Römischen Reiches, aber dieses Buch richtet den Blick endlich auf die Frauen, die im Hintergrund ebenso Geschichte schrieben. Mit einer witzigen, stellenweise überraschend modernen Schreibweise schafft es die Autorin, die römische Geschichte völlig neu und unglaublich unterhaltsam zu erzählen. Ich musste mehrfach schmunzeln oder lächeln, spätestens als Aurelian einfach als „giga-chad“ bezeichnet wurde, war ich komplett überzeugt. Für mich war das Buch ein absolutes Highlight, super unterhaltsam und gleichzeitig lehrreich. Die einzige kleine Schwäche war für mich die Übersetzung, die stellenweise etwas holprig wirkte. Trotzdem eine klare Empfehlung für alle, die Geschichte mal anders erleben wollen!
  • Zum Bewerterprofil von Teresa

    Teresa

    Thalia Vöcklabruck – Varena

    Buchhändler*in

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    3/5

    07.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannend aber langatmig

    Wer kennt sie nicht, die großen Namen und Gesichter der römischen Geschichte? Aber waren das wirklich immer nur Männer? Natürlich nicht. Hier bekommen wir 21 mehr oder weniger spannende Lebensgeschichten bekannter und unbekannteren römischen Ladies. Ich konnte mich zwar nicht für alle begeistern, fand das Buch aber trotzdem recht spannend. Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich recht gut lesen, je länger man liest umso zäher wird es allerdings. Ich glaube, es ist einfach kein Buch, das man in einem Schwung auslesen sollte.

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