Produktbild: In Zeiten des blauen Lichts

In Zeiten des blauen Lichts Roman | »Geheimnisvoll, eindringlich und zeitlos.« Ariel Lawhon

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.04.2026

Verlag

Rütten & Loening Berlin

Seitenzahl

603

Maße (L/B/H)

22,5/14,7/4,2 cm

Gewicht

628 g

Farbe

Anthrazit / Khaki

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Skylark

Übersetzt von

Julia Walther

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-352-01029-3

Beschreibung

Rezension

»Detailreich, fesselnd, besonders« ("Freundin")
»Ein episches, zutiefst bewegendes Meisterwerk!« ("Instagram")
»Sprachlich ist der Roman opulent, bildhaft und sehr atmosphärisch.« ("Instagram")
»Es geht um Stärke, Freiheit um zu sich selbst zu finden. Sehr bildhaft und ergreifend erzählt.« ("https//:lesejury")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.04.2026

Verlag

Rütten & Loening Berlin

Seitenzahl

603

Maße (L/B/H)

22,5/14,7/4,2 cm

Gewicht

628 g

Farbe

Anthrazit / Khaki

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Skylark

Übersetzt von

Julia Walther

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-352-01029-3

Herstelleradresse

Ruetten und Loening GmbH
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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  • Alrik Gerlach

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    03.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn Blau nach Freiheit schmeckt

    Paris, Blau, verbotene Träume und eine Frau, die sich nicht in die Ecke stellen lässt. Klingt erstmal nach hübschem historischen Roman mit ein bisschen Farbeimerromantik, aber nein, da steckt deutlich mehr drin. Alouette hat mich schnell gepackt. Diese junge Frau will nicht einfach nur zusehen, wie Männer entscheiden, was sie darf und was nicht. Sie will erschaffen. Dieses perfekte Blau, dieses Blau der Hoffnung, wird beim Lesen fast greifbar. Man riecht die Werkstätten, sieht die Stoffe, hört innerlich wahrscheinlich irgendeinen alten Zunftmeister meckern und denkt sich nur: Junge, lass sie doch einfach machen. Die zweite Zeitebene mit Kristof bringt dann eine dunklere Schwere rein. Plötzlich geht es nicht mehr nur um Kunst, Handwerk und verbotene Träume, sondern um Schutz, Angst, Widerstand und die Frage, wie viel Mut ein Mensch aufbringen kann, wenn die Welt um ihn herum immer enger wird. Besonders schön fand ich, dass beide Ebenen nicht einfach nur nebeneinander herlaufen, sondern sich langsam wie Fäden in einem großen Wandteppich verbinden. Ja, manchmal braucht das Buch etwas Geduld. Es ist kein Roman, der laut an die Tür hämmert. Eher einer, der sich neben dich setzt, eine Tasse Kaffee nimmt und dann irgendwann mitten ins Herz trifft. Ein atmosphärischer, gefühlvoller und starker Roman über Freiheit, Liebe, Kunst und den Mut, den eigenen Platz zu suchen. Nicht perfekt, aber wunderschön nachhallend.

  • Jürg K.

    5/5

    01.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eindrückliche Geschichte

    Alouette ist eine Figur, die man nicht so schnell vergisst Eine junge Frau im Paris des 17. Jahrhunderts, die sich nicht damit abfindet, dass ihr Talent und ihre Leidenschaft durch ihr Geschlecht begrenzt werden sollen. Ihr Traum vom perfekten Blau ist mehr als ein Handwerksziel, er wird zu einem Symbol für Freiheit, Selbstbestimmung und die Weigerung, sich brechen zu lassen. Diese Geschichte hat mich sofort in ihren Bann gezogen, weil sie Mut, Widerstand und Hoffnung über Jahrhunderte hinweg miteinander verwebt. Die Szenen in der Salpêtrière sind besonders eindringlich. Der Versuch, Alouettes Willen zu brechen, zeigt die Brutalität eines Systems, das Frauen kleinhalten will. Und doch bleibt sie standhaft, bewahrt ihr inneres Licht, ihr Blau. Diese Mischung aus Verletzlichkeit und unbeirrbarer Stärke macht sie zu einer aussergewöhnlichen Heldin. Fast drei Jahrhunderte später begegnen wir Kristof, einem jungen Arzt in derselben Anstalt und plötzlich wird klar, wie sehr Orte Erinnerungen speichern können. Seine Geschichte ist anders, aber sie trägt dieselben Fragen in sich. Wie schützt man Menschen in dunklen Zeiten? Wie bewahrt man Menschlichkeit, wenn die Welt um einen herum zerfällt? Dass sich seine Wege auf unerwartete Weise mit Alouettes Schicksal verbinden, verleiht dem Roman eine poetische Tiefe, die mich sehr bewegt hat. Für mich ist es eine fesselnde, atmosphärisch starke Erzählung über Widerstandskraft, über die Macht von Farben und Träumen und darüber, wie Mut über Jahrhunderte hinweg weiterwirken kann. Paula McLain Roman, zeigt, dass Hoffnung manchmal in den kleinsten Dingen leuchtet, selbst in einem Blau, das nie verblasst.

  • Arietta

    aus Traben-Trarbach

    5/5

    23.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Traum von Freiheit

    Meine Meinung zur Autorin und Buch Ich liebe die Bücher von „ Paula McLain „ sie hat mich schon mit Madame Hemingway, Lady Afrika, Hemingway und ich begeistert. Auch dieser neue Roman der im Mittelalter und 1940 in Paris spielt, weißt nach längerem Lesen Parallelen auf. Es war sehr spannend mit Alouette der Tochter eines Färbers durch ihre Träume und Hoffnungen zu streifen und drei Jahrhunderte später durch die Katakomben mit den Figuren sich vor den Nazis zu verstecken . Es geht um Stärke, Freiheit um zu sich selbst zu finden. Sehr bildhaft und ergreifend erzählt. Alouette die Tochter eines Färbers in Paris 1664 , liebt das Färben der Stoffe, obwohl es den Frauen untersagt ist, macht sie es heimlich bei ihrem Vater in der Werkstatt. Sie träumt von einem leuchtenden Blau wie das Meer und den Himmel. Sie streift dabei in der abgelegenen Gegend umher um nach Pflanzen zum Färben zu suchen. Eines Tages lernt sie dort den Jungen Steinbrecher Etienne kennen, er erkennt in ihr ihr feines Gespür für die Farben und Formen. Sie Finder in ihm einen großen Unterstützer kennen, mit ihm traut sie sich zu kämpfen. Gegen alle Widerstände, und fordert die Männer der Zunft heraus. Was erst ihren Vater und dann ihr zum Verhängnis wird, man sperrt sie in das berüchtigte Frauengefängnis ein. Was sie dort und ihre Mitgefangenen erleben ist das reinste Grauen. Sie kämpfen jeden Tag um ihr überleben und träumen von Freiheit und Frieden. Wird sie Etienne Wiedersehen? ich hoffe es für sie. Dreihundert Jahre die Nazis sind in Paris einmaschiert, sie verfolgen die Juden und kranke Menschen. Der junge Arzt holländische Arzt Kristof , ist mit den jüdischen Familie befreundet, ein enges und inniges Verhältnis pflegen sie. Er erkennt schon fast zu spät was los ist, und setzt sich für diese Menschen ein, die auch von ihrer persönlichen Freiheit und Anerkennung träumen. Er lernt Alesander kennen der im Untergrund als Nazi getarnt arbeitet. Und streift dabei mit ihm durch die Unterwelt von Paris, ein riesiges Geflecht von Tunneln und großen Sälen, die ihn später einmal die Flucht mit ihren Schützlingen dienen wird. Auf dieser sehr abenteuerlichen Flucht stoßen wir auf die Spuren der bekannten Alouette , es wird sehr gefährlich und Abenteuerlich, ich habe mit ihnen gebangt und gehofft

  • Shilo

    aus Ulm

    5/5

    16.04.2026

    eBook (ePUB 3)

    Zwischen Farbe und Freiheit

    Am Anfang steht ein leiser Traum. Es geht um eine Farbe, die mehr sein soll als nur ein schöner Ton. Ein Blau, das Weite und Hoffnung in sich trägt und das Leben verändern kann. Im Mittelpunkt steht eine junge Frau, die in einer Welt lebt, in der ihr vieles nicht erlaubt ist. Trotzdem hält sie an ihrem Wunsch fest, selbst Farben herzustellen. Besonders ein bestimmtes Blau lässt sie nicht los, weil es für sie Freiheit bedeutet. Die Handlung führt in das Paris des 17. Jahrhunderts, mitten hinein in die Arbeit der Gobelin-Manufaktur. Dort wächst Alouette als Tochter eines Färbers auf und kennt die Welt der Farben von klein auf. Doch obwohl sie alles sieht und versteht, bleibt ihr der Zugang verwehrt. Frauen dürfen dieses Handwerk nicht ausüben. Gerade das macht ihren Wunsch nur stärker. Heimlich beginnt sie, eigene Versuche zu machen, und arbeitet Schritt für Schritt an ihrer Idee von diesem besonderen Blau. Beim Lesen entsteht schnell eine Nähe zu Alouette. Ihre Gedanken und ihr leiser Widerstand lassen sich gut verstehen. Vieles passiert im Kleinen. Sie probiert aus, arbeitet heimlich weiter und muss stets aufpassen, nicht entdeckt zu werden. Das wirkt glaubwürdig und macht ihre Situation greifbar. Gleichzeitig gibt es noch eine zweite Handlung, die viele Jahre später spielt. Die Stimmung ist dort deutlich schwerer. Mit Kristof kommt eine Figur dazu, die versucht, Menschen zu helfen. Erst wirken beide Geschichten getrennt, später wird klar, dass sie zusammenhängen. Auch die Beziehung zu Étienne fügt sich gut in die Handlung ein. Sie steht nicht im Mittelpunkt, ist aber wichtig für Alouette. Es geht um Nähe, aber auch darum, was es bedeutet, zusammenzuhalten, wenn es schwierig wird. Dazu kommt die Atmosphäre in Paris, die sich gut vorstellen lässt. Die Werkstätten, die Arbeit mit den Farben und das Leben in der Stadt sind einfach beschrieben und geben ein klares Bild. Man spürt die Geduld und die Arbeit, die hinter allem steckt. Im weiteren Verlauf wird deutlich, wie viel Mut es braucht, den eigenen Weg zu gehen. Alouette stellt sich gegen feste Regeln und geht dabei ein großes Risiko ein. Auch im zweiten Handlungsstrang zeigt sich, wie schwer es ist, durchzuhalten, wenn alles unsicher wird. Die Geschichte bleibt dabei ruhig und konzentriert sich auf das, was wirklich zählt. Es geht um Hoffnung und darum, nicht aufzugeben, auch wenn es nicht leicht ist. Am Ende fügt sich alles gut zusammen. Die beiden Zeitebenen greifen ineinander und ergeben ein stimmiges Bild. Die Figuren wirken nahbar und die Handlung entwickelt sich ohne Umwege. Ein ruhiger Roman, der noch eine Weile im Kopf bleibt. 5 Sterne und eine Leseempfehlung für alle, die ruhige historische Romane mögen, in denen starke Frauen, leise Gefühle und zwei Zeitebenen im Mittelpunkt stehen. Besonders für alle, die Geschichten mögen, die ohne große Dramatik auskommen und trotzdem nachwirken.

  • Philiene

    aus Süsel

    4/5

    27.04.2026

    eBook (ePUB 3)

    Zwei interessante Zeitebenen

    Dieser Roman erzählt uns zwei Geschichten in einem Buch. Zum eine geht es um Alouette die im siebzehnten Jahrhundert in Paris lebt und erkennen muss das sie als Frau nicht anerkannt wird und das es keine gute Idee ist sich mit der Zunft der Färber anzulegen. Der zweite Teil des Romans spielt auch in Paris aber zur Zeit des zweiten Weltkrieges in der sich der Arzt Kristof Fragen muss wem er trauen kann und dessen jüdischen Nachbarn zunehmend unter den Nazies leiden müssen. Eigentlich haben die Beiden Geschichten nicht viel miteinander zu tun, außer das beide in Paris spielen und trotzdem ergänzen sie sich zu einem spannenden und interessanten Roman. Die Autorin wechselt immer wieder zwischen beiden Erzählsträngen und so drängt sich keine Geschichte in den Vordergrund. Mir haben beide Erzählstränge gut gefallen. Alouette war eine starke junge Frau der viel Ungerechtes widerfahren ist und die trotzdem nicht aufgibt. In der Zeit um 1940 hat mich vor allem Sascha die Nachbarin von Kristopf sehr berührt. Ein sehr emotionaler und nachhallender Roman.

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