Produktbild: Eine Laune Gottes

Eine Laune Gottes Roman. Mit einem Nachwort von Margaret Atwood | Ein Klassiker über die Befreiung einer Frau | »Ein an Perfektion grenzender Roman.« Margaret Atwood

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.04.2026

Verlag

Eisele Verlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

18,4/12,3/2,7 cm

Gewicht

280 g

Farbe

Dunkellila / Blau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

A Jest of God

Übersetzt von

Monika Baark

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96161-159-1

Beschreibung

Rezension

Perfekter geht‘s eigentlich gar nicht, diese Mischung zwischen bösartig, komisch, lustig und Erkenntnis - ein ganz wunderbares Buch! ("spiegel.de")
Grandios gut erzählt! ("WDR4")
Hin- und hergerissen zwischen Konventionen, selbstauferlegten Geboten und der Enge der Provinz auf der einen Seite und den eigenen Bedürfnissen auf der anderen, erzählt Margaret Laurence voller Mitgefühl von Rachels Erwachen und ihrem Weg zu einem selbstbestimmten Dasein. ("Buch-Magazin")
Margaret Laurence erzählt eindrucksvoll, voller Details und großem psychologischem Einfühlungsvermögen. Ein großartiger Roman über Selbstermächtigung, über Freiheit und weibliches Begehren. ("Deutschlandfunk")
Ein an Perfektion grenzender Roman. ("Margaret Atwood")
Rachel Camerons Dilemma, in dem sich Vernunft und Gefühl im Widerstreit befinden, wird hier überzeugend und bewundernswert dargestellt. ("Irish Times")
Frisch und fesselnd … unvergesslich gut und nichts weniger als brillant. ("Maclean’s")
Laurence erzählt schonungslos und mit absoluter Autorität. Sie nutzt ihr tiefes Verständnis von Rachel, um uns ihre Ängste vor Augen zu führen. Wir machen Rachels Bekanntschaft, sympathisieren mit ihr und werden in gewisser Weise zu Rachel selbst, so authentisch ist ihre Stimme… ‚Eine Laune Gottes‘ ist ein Roman von außergewöhnlicher Klarheit, genauer Beobachtung im Detail und voller wahrhaftiger, emotionaler Kraft. ("Saturday Review")
Margaret Laurence ist die beste Romanautorin Kanadas und eine der besten der nördlichen Hemisphäre. ("Atlantic")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.04.2026

Verlag

Eisele Verlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

18,4/12,3/2,7 cm

Gewicht

280 g

Farbe

Dunkellila / Blau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

A Jest of God

Übersetzt von

Monika Baark

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96161-159-1

Herstelleradresse

Julia Eisele Verlag GmbH
Lilienstraße 73
81669 München
DE

Email: kontakt@eisele-verlag.de

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Authentisch, zeitlos, meisterhaft!

gaia am 11.05.2022

Bewertungsnummer: 1710742

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die im deutschen Sprachraum recht unbekannte kanadische Autorin Margaret Laurence hat es mehr als verdient, nun vom Eisele Verlag wiederentdeckt und neu übersetzt veröffentlicht zu werden. 1926 geboren und 1987 gestorben, veröffentlichte sie den vorliegenden Roman schon in 1966. Nun kann man sich fragen, ob ein Roman, der sich mit dem Kleinstadtleben einer 34jährigen Grundschullehrerin, „alten Jungfer“ und auch noch scheinbar von ihrer Mutter abhängigen Frau beschäftigt und aus dem Jahre 1966 stammt, noch zeitgemäß sein kann. Ob eine Lektüre hier wirklich lohnt oder doch unseren modernen Ansprüchen an Literatur gar nicht mehr genügen kann. Aber mit dieser Annahme kann man hier falscher nicht liegen! Laurence beschreibt das Leben von Rachel Cameron in ihren kleinen Gefängnissen des Alltags mithilfe eines inneren Monologs, den uns Rachel gedanklich vorträgt, vollkommen zeitlos in seiner Art und Umsetzung. Rachels Gedanken zu ihrer Arbeit, den Kolleg:innen, dem Verhältnis zur eigenen Mutter sowie zu einem Bekannten aus ihrer Kindheit, der in die Stadt Manawaka für einen Sommer zurückkehrt und mit welchem sie eine Affäre – ihre ersten sexuellen Erfahrungen überhaupt! - anfängt, repliziert Laurence so unglaublich gekonnt, nah am Menschen und stilistisch modern, dass man glauben könnte, es liege ein zeitgenössisches Werk vor. Mithilfe dieses inneren Monologs werden wir Leser:innen Teil des Gedankenkonstrukts Rachels, ihre Sorgen und Nöte werden unsere Sorgen und Nöte. Selten habe ich mich beim Lesen so tief im Kopf einer Romanfigur angekommen gefühlt. So entsteht ein hoher, wenn nicht gar der höchste, Grad an Authentizität und glaubhafter Atmosphäre, den ein Roman überhaupt erreichen kann. Jede Handlung und Entscheidung Rachels wird dadurch Schritt für Schritt nachvollziehbar, wodurch wir unweigerlich mit dieser vielschichtigen Person bis zum unerwarteten Finale mitfiebern. Wir begleiten Rachel auf ihrem Weg von einer – bezogen auf ihre Durchsetzungsfähigkeit und Abhängigkeit von anderen – kindlichen Person, zu einer Frau, die erstmals wie eine Jugendliche sexuelle Erfahrungen macht und ihre Fühler Richtung persönlicher Freiräume ausstreckt, hin zu einer scheinbar erwachsenen Rachel. Sprachlich hat man das Gefühl, jeder Satz in diesem Roman ist punktgenau gesetzt und gibt Hinweise auf das weitere Schicksal Rachels. Die Autorin verwendet Sprachbilder, die über den Lektürezeitraum hinaus hängen bleiben, sich festsetzen und später in den eigenen Gedanken Wurzeln schlagen. Ein Werk, was auf diese Art einen tiefen Eindruck bei den Leser:innen hinterlässt und eigene Denk- sowie Verhaltensweisen zu hinterfragen hilft. Margaret Laurence bespricht in diesem Roman nicht nur den Drang zur Selbstbestimmtheit und Loslösung von der Familie einer Frau in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts sondern streift auch das Thema Homosexualität, Umgang mit dem eigenen Körper und das Liebesleben einer Unverheirateten. Sprachlich wie auch inhaltlich setzt dieser Roman eindeutig hohe Maßstäbe und ist ein – zumindest im deutschsprachigen Raum – bisher übersehenes Meisterwerk. Leser:innen sollten ob des frühen Entstehungszeitraumes keinesfalls zurückschrecken sondern fraglos sofort zu diesem Buch greifen und es lesen! Diese Frau schreibt nie eingestaubt, auch wenn das Setting verständlicherweise nicht ganz dem heutigen entsprechen kann. Die behandelten Themen bleiben hochaktuell und so lohnt sich wirklich für alle Interessierten diese umwerfende Lektüre. Ich bin hundertprozentig überzeugt von der Autorin und stehe ebenso vollständig hinter der Entscheidung des Eisele Verlags diese Autorin erneut aufzulegen. Abgerundet wird die Ausgabe von einem lesenswerten und unerwartet persönlichen Nachwort Margaret Atwoods aus dem Jahre 1988. Das ist ein absolutes Lesehighlight! In einem Wort: Wow!

Authentisch, zeitlos, meisterhaft!

gaia am 11.05.2022
Bewertungsnummer: 1710742
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die im deutschen Sprachraum recht unbekannte kanadische Autorin Margaret Laurence hat es mehr als verdient, nun vom Eisele Verlag wiederentdeckt und neu übersetzt veröffentlicht zu werden. 1926 geboren und 1987 gestorben, veröffentlichte sie den vorliegenden Roman schon in 1966. Nun kann man sich fragen, ob ein Roman, der sich mit dem Kleinstadtleben einer 34jährigen Grundschullehrerin, „alten Jungfer“ und auch noch scheinbar von ihrer Mutter abhängigen Frau beschäftigt und aus dem Jahre 1966 stammt, noch zeitgemäß sein kann. Ob eine Lektüre hier wirklich lohnt oder doch unseren modernen Ansprüchen an Literatur gar nicht mehr genügen kann. Aber mit dieser Annahme kann man hier falscher nicht liegen! Laurence beschreibt das Leben von Rachel Cameron in ihren kleinen Gefängnissen des Alltags mithilfe eines inneren Monologs, den uns Rachel gedanklich vorträgt, vollkommen zeitlos in seiner Art und Umsetzung. Rachels Gedanken zu ihrer Arbeit, den Kolleg:innen, dem Verhältnis zur eigenen Mutter sowie zu einem Bekannten aus ihrer Kindheit, der in die Stadt Manawaka für einen Sommer zurückkehrt und mit welchem sie eine Affäre – ihre ersten sexuellen Erfahrungen überhaupt! - anfängt, repliziert Laurence so unglaublich gekonnt, nah am Menschen und stilistisch modern, dass man glauben könnte, es liege ein zeitgenössisches Werk vor. Mithilfe dieses inneren Monologs werden wir Leser:innen Teil des Gedankenkonstrukts Rachels, ihre Sorgen und Nöte werden unsere Sorgen und Nöte. Selten habe ich mich beim Lesen so tief im Kopf einer Romanfigur angekommen gefühlt. So entsteht ein hoher, wenn nicht gar der höchste, Grad an Authentizität und glaubhafter Atmosphäre, den ein Roman überhaupt erreichen kann. Jede Handlung und Entscheidung Rachels wird dadurch Schritt für Schritt nachvollziehbar, wodurch wir unweigerlich mit dieser vielschichtigen Person bis zum unerwarteten Finale mitfiebern. Wir begleiten Rachel auf ihrem Weg von einer – bezogen auf ihre Durchsetzungsfähigkeit und Abhängigkeit von anderen – kindlichen Person, zu einer Frau, die erstmals wie eine Jugendliche sexuelle Erfahrungen macht und ihre Fühler Richtung persönlicher Freiräume ausstreckt, hin zu einer scheinbar erwachsenen Rachel. Sprachlich hat man das Gefühl, jeder Satz in diesem Roman ist punktgenau gesetzt und gibt Hinweise auf das weitere Schicksal Rachels. Die Autorin verwendet Sprachbilder, die über den Lektürezeitraum hinaus hängen bleiben, sich festsetzen und später in den eigenen Gedanken Wurzeln schlagen. Ein Werk, was auf diese Art einen tiefen Eindruck bei den Leser:innen hinterlässt und eigene Denk- sowie Verhaltensweisen zu hinterfragen hilft. Margaret Laurence bespricht in diesem Roman nicht nur den Drang zur Selbstbestimmtheit und Loslösung von der Familie einer Frau in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts sondern streift auch das Thema Homosexualität, Umgang mit dem eigenen Körper und das Liebesleben einer Unverheirateten. Sprachlich wie auch inhaltlich setzt dieser Roman eindeutig hohe Maßstäbe und ist ein – zumindest im deutschsprachigen Raum – bisher übersehenes Meisterwerk. Leser:innen sollten ob des frühen Entstehungszeitraumes keinesfalls zurückschrecken sondern fraglos sofort zu diesem Buch greifen und es lesen! Diese Frau schreibt nie eingestaubt, auch wenn das Setting verständlicherweise nicht ganz dem heutigen entsprechen kann. Die behandelten Themen bleiben hochaktuell und so lohnt sich wirklich für alle Interessierten diese umwerfende Lektüre. Ich bin hundertprozentig überzeugt von der Autorin und stehe ebenso vollständig hinter der Entscheidung des Eisele Verlags diese Autorin erneut aufzulegen. Abgerundet wird die Ausgabe von einem lesenswerten und unerwartet persönlichen Nachwort Margaret Atwoods aus dem Jahre 1988. Das ist ein absolutes Lesehighlight! In einem Wort: Wow!

Margaret Laurence - Eine Laune Gottes

BücherBummler am 10.05.2022

Bewertungsnummer: 1710162

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kanada in den 1960ern. Rachel Cameron ist Anfang 30, Lehrerin und lebt mit ihrer Mutter über dem Bestattungsinstitut, das ihrem Vater gehört hat, nach dessen Tod aber verkauft wurde. Rachel hat sich in ihrem Leben eingerichtet. Ihre Tage bestehen in erster Linie aus ihrer Arbeit und Fernsehabenden oder Kinobesuchen mit der Mutter, die sich Rachels Aufmerksamkeit durch emotionale Erpressung sichert. Bridg-Abende, an denen Rachel die Aufgabe zukommt, die Freundinnen ihrer Mutter zu bedienen, und gelegentliche Einladungen bei ihrem Chef oder einer Kollegin – viel mehr Abwechslung gibt es nicht und scheint Rachel auch nicht zu wollen. Das ändert sich, als sie zufällig ihrem alten Schulkameraden Nick begegnet, ein Treffen, das ihr Leben auf viele Weisen umkrempeln kann. „Eine Laune Gottes“ ist der zweite von Margaret Laurences fünf Romanen, die in dem fiktiven Manawaka spielen, einer Kleinstadt, die von Laurences Heimatstadt Neepawa inspieriert wurde. Was mir als Erstes auffiel, war, wie erfrischend sie ihre Protagonistin gezeichnet hat. In letzter Zeit habe ich öfter Bücher über „alte Jungfern“ gelesen – ich denke da an Eleanor Oliphant aus „Eleanor Oliphant ist completely fine“ von Gail Honeyman oder Molly Gray aus „The Maid“ von Nita Prose – in denen die Heldinnen sehr liebenswert, aber auch immer etwas verschroben und extrem naiv waren. Rachel ist das nicht. Nach außen benimmt sie sich, wie es die Gesellschaft von ihr erwartet, höflich und wohlerzogen, aber sie beobachtet ihre Umwelt sehr genau und urteilt scharf bis zur Bösartigkeit. Sie hat Ecken und Kanten, ist vielschichtig und tiefgründig auf einer sehr bewussten Ebene. Und vor allem geraten ihre charakterlichen Stärken auch mal ins Wanken, zeigen deutlich die Spannung zwischen inneren Wünschen und äußeren Erwartungen, denen Frauen in den 1960ern noch um einiges mehr ausgesetzt waren, als heute. Ein interessanter Kniff der Autorin ist, dass sie Rachels Wunschträume so in den Text einfließen lässt, dass man oft nicht sofort erkennen kann, ob das Geschilderte Realität oder eben reine Traumvorstellung ist. Sehr schön verdeutlicht fand ich auch den Kampf der Protagonistin zwischen ihren Hoffnungen und dem Wissen, dass diese keine reelle Existenzberechtigung haben. Ich erwähne Übersetzer oder Übersetzerinnen viel zu selten, vor allem, weil ich meistens das Gefühl habe, dass ich nicht beurteilen kann, wie gelungen die Übertragung ist, wenn ich nicht das Original kenne. Aber dieses Mal möchte ich Monika Baark hervorheben, die „Eine Laune Gottes“ so frisch übersetzt hat, dass das Buch ungemein an Aktualität gewinnt und einen nicht in den Glauben verfallen lässt, als moderne Frau wäre man vor Geschichten wie der Rachels gefeit. Alles in allem ein gelungenes Buch, dass ich nicht direkt verschlungen, aber sehr gerne gelesen habe und ebenso gerne weiterempfehle. Es wird bestimmt nicht meine letzte Lektüre von Margaret Laurence gewesen sein.

Margaret Laurence - Eine Laune Gottes

BücherBummler am 10.05.2022
Bewertungsnummer: 1710162
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kanada in den 1960ern. Rachel Cameron ist Anfang 30, Lehrerin und lebt mit ihrer Mutter über dem Bestattungsinstitut, das ihrem Vater gehört hat, nach dessen Tod aber verkauft wurde. Rachel hat sich in ihrem Leben eingerichtet. Ihre Tage bestehen in erster Linie aus ihrer Arbeit und Fernsehabenden oder Kinobesuchen mit der Mutter, die sich Rachels Aufmerksamkeit durch emotionale Erpressung sichert. Bridg-Abende, an denen Rachel die Aufgabe zukommt, die Freundinnen ihrer Mutter zu bedienen, und gelegentliche Einladungen bei ihrem Chef oder einer Kollegin – viel mehr Abwechslung gibt es nicht und scheint Rachel auch nicht zu wollen. Das ändert sich, als sie zufällig ihrem alten Schulkameraden Nick begegnet, ein Treffen, das ihr Leben auf viele Weisen umkrempeln kann. „Eine Laune Gottes“ ist der zweite von Margaret Laurences fünf Romanen, die in dem fiktiven Manawaka spielen, einer Kleinstadt, die von Laurences Heimatstadt Neepawa inspieriert wurde. Was mir als Erstes auffiel, war, wie erfrischend sie ihre Protagonistin gezeichnet hat. In letzter Zeit habe ich öfter Bücher über „alte Jungfern“ gelesen – ich denke da an Eleanor Oliphant aus „Eleanor Oliphant ist completely fine“ von Gail Honeyman oder Molly Gray aus „The Maid“ von Nita Prose – in denen die Heldinnen sehr liebenswert, aber auch immer etwas verschroben und extrem naiv waren. Rachel ist das nicht. Nach außen benimmt sie sich, wie es die Gesellschaft von ihr erwartet, höflich und wohlerzogen, aber sie beobachtet ihre Umwelt sehr genau und urteilt scharf bis zur Bösartigkeit. Sie hat Ecken und Kanten, ist vielschichtig und tiefgründig auf einer sehr bewussten Ebene. Und vor allem geraten ihre charakterlichen Stärken auch mal ins Wanken, zeigen deutlich die Spannung zwischen inneren Wünschen und äußeren Erwartungen, denen Frauen in den 1960ern noch um einiges mehr ausgesetzt waren, als heute. Ein interessanter Kniff der Autorin ist, dass sie Rachels Wunschträume so in den Text einfließen lässt, dass man oft nicht sofort erkennen kann, ob das Geschilderte Realität oder eben reine Traumvorstellung ist. Sehr schön verdeutlicht fand ich auch den Kampf der Protagonistin zwischen ihren Hoffnungen und dem Wissen, dass diese keine reelle Existenzberechtigung haben. Ich erwähne Übersetzer oder Übersetzerinnen viel zu selten, vor allem, weil ich meistens das Gefühl habe, dass ich nicht beurteilen kann, wie gelungen die Übertragung ist, wenn ich nicht das Original kenne. Aber dieses Mal möchte ich Monika Baark hervorheben, die „Eine Laune Gottes“ so frisch übersetzt hat, dass das Buch ungemein an Aktualität gewinnt und einen nicht in den Glauben verfallen lässt, als moderne Frau wäre man vor Geschichten wie der Rachels gefeit. Alles in allem ein gelungenes Buch, dass ich nicht direkt verschlungen, aber sehr gerne gelesen habe und ebenso gerne weiterempfehle. Es wird bestimmt nicht meine letzte Lektüre von Margaret Laurence gewesen sein.

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