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Insel der Ratten Roman

148

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

22542

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.06.2026

Verlag

Ullstein Hardcover

Seitenzahl

208

Maße (B/H)

11,5/18,7 cm

Gewicht

260 g

Farbe

Schwarz

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Rotteøya og andre fortellinger

Übersetzt von

Günther Frauenlob

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-550-20153-0

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

22542

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.06.2026

Verlag

Ullstein Hardcover

Seitenzahl

208

Maße (B/H)

11,5/18,7 cm

Gewicht

260 g

Farbe

Schwarz

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Rotteøya og andre fortellinger

Übersetzt von

Günther Frauenlob

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-550-20153-0

Herstelleradresse

Ullstein
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

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  • Martina Meyen

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    26.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn die Moral auf der Strecke bleibt

    Ich oute mich ganz klar als Fan von Jo Nesbø! Ich liebe seinen Schreibstil, der von seinem scharfen Verstand, seinem schwarzen Humor und einer ganz besonderen Art, Spannung aufzubauen, geprägt ist. Gerade in seinen Büchern, die sich nicht um Harry Hole drehen, zeigt er immer wieder, wie vielseitig er ist und auch mit „Insel der Ratten“ hat er mich von der ersten Seite an begeistert. Die Geschichte ist genauso ungewöhnlich wie die Aufmachung des Buches. Zunächst wirkt alles beinahe simpel, doch je weiter man liest, desto mehr erkennt man die Genialität, die dahintersteckt. Auf gerade einmal gut 200 Seiten schafft es Nesbø, eine unglaublich dichte und beklemmende Atmosphäre aufzubauen. Sein Schreibstil ist gewohnt packend, direkt und temporeich. Besonders das Endzeitszenario hat mich beeindruckt, weil es erschreckend realistisch wirkt. Gesellschaftliche Regeln und moralische Werte sind ohnehin fragil und Nesbø zeigt auf beklemmende Weise, wie schnell sie ins Wanken geraten können, wenn die vertraute Ordnung zusammenbricht. Dabei steht für mich vor allem Will im Mittelpunkt. Er ist ein tiefgründiger und vielschichtiger Charakter, dessen moralische Konflikte mich immer wieder zum Nachdenken gebracht haben. Wie soll man in einer solchen Situation vernünftig bleiben? Und wie viel Rache kann ein Mensch in sich tragen, bevor er selbst zu dem wird, was er eigentlich bekämpft? Dass sein Gegner Colin Lowe ausgerechnet sein Freund aus Kindheitstagen ist, macht diesen Konflikt noch intensiver. Jo Nesbø hat mich mit „Insel der Ratten“ erneut absolut fasziniert. Ein düsteres, ungewöhnliches und überraschend tiefgründiges Buch, das weit mehr bietet als reine Spannung. Und das Ende? Typisch Nesbø! Überraschend, genial und mit einem kleinen Lächeln meinerseits.  

  • Heidrun

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    10.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannende Dystopie

    Nachdem ein tödlicher Virus gewütet hat, ist die öffentliche Ordnung zusammengebrochen. es regiert das Gesetz des Stärkeren. Die Reichen haben sich abgeschottet und der Rest wird von marodierenden Banden terrorisiert. Das Buch wird aus Sicht von Will, einen Anwalt, deren Tochter von einer Bande umgebracht wird, und Yvonne, die dieser Bande angehört, erzählt. Dem Autor gelingt es, die Personen und deren Handeln vielschichtig dazustellen. Dadurch gewinnt die dystopische Geschichte an Tiefe. Die Sprecher haben die Personen zu Leben erweckt, so dass ich gebannt zugehört habe.

  • Bewertung

    aus Lannach

    5/5

    01.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gar nicht weit weg von der Realität

    Nesbo bleibt Nesbo, egal, was er schreibt. Diesmal überrascht er seine Leser mit einer Dystopie. Nach einer verheerenden Pandemie steht Alex Adams mit seiner Frau Heidi und seinem Sohn Sam mit einem der reichsten des Landes, Colin Lowe, dessen Frau Liza und seiner Tochter Beth, die von ihrem letzten Zufluchtsort, der Insel der Ratten gekommen sind, auf dem Dach eines der letzten sicheren Hochhäuser der Stadt und alle warten auf den Helikopter, der sie in Sicherheit bringen soll. Was ist davor passiert? Nachdem die schon erwähne Pandemie viele Menschenleben vernichtet hat, verloren alle andern nach und nach ihre Arbeitsplätze und es machten sich Banden breit, die denen, die noch etwas hatten, schon auch mit Waffengewalt alles raubten. Wer konnte, flüchtete, viele Häuser standen leer und der Hunger machte sich breit. Eine der Banden, genannt Chaos wird von Brad, dem Sohn Colin Lowes angeführt. Er bekommt Amy. die Tochter von Alex Adams in seine Gewalt. Im Buch beschreibt Nesbo nun, wie Alex darauf reagiert und was alles passiert. Viel Spannung, aber auch viel Gewalt ist da zu verdauen. Lesenswert ist das Buch allemal.

  • Bewertung

    aus Freiburg

    5/5

    01.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannender Roman

    Mit „Insel der Ratten“ beweist Jo Nesbø einmal mehr, warum er zu den unangefochtenen Meistern des Spannungsgenres gehört. Die düstere Erzählung zieht einen ab der ersten Seite unerbittlich in ihren Bann. Nesbøs charakteristischer Schreibstil ist gewohnt präzise, meisterhaft strukturiert und extrem dynamisch. Er versteht es hervorragend, eine tiefgründige, bedrohliche Atmosphäre zu schaffen, ohne dabei den erzählerischen Tempoaufbau zu bremsen. Die facettenreichen Charaktere und unvorhersehbaren Wendungen halten den Nervenkitzel bis zum packenden Finale auf einem absolut erstklassigen Niveau. Für Fans intelligenter Thriller und hochgradiger Spannung ist dieses Werk ein absolut packendes Leseerlebnis und ein wahrer Genuss!

  • MsWatson

    aus Rüdersdorf

    5/5

    30.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mal was ganz anderes aber nicht minder spannend!

    Da hat Jo Nesbø wieder mal geliefert, würde ich sagen! Dieses Mal begrüßt uns nicht Harry Hole sondern etwas gänzlich anderes, was mich sehr überrascht hat! "Insel der Ratten" ist eine düstere Dystopie, die sehr kompakt geschrieben ist und uns daher wirklich keine einzige Verschnaufpause gönnt. Nesbø zeigt wieder mal, dass er weiß, wie man Geschichten auf den Punkt bringt und macht Leserinnen wie mich, die gern temporeiche Geschichten lesen, wahnsinnig glücklich!!! Und worum geht es hier? Eine verheerende Pandemie hat die gesellschaftlichen Strukturen zerstört. Massenarbeitslosigkeit, Armut, Rechtslosigkeit. Marodierende Banden beherrschen die Straßen, der Staat existiert nur noch auf dem Papier. In dieser Welt rettet sich Colin Lowe, einer der reichsten Unternehmer des Landes, mit seiner Familie auf eine abgelegene Insel: Die Insel der Ratten, benannt nach ihren einzigen ursprünglichen Bewohnern. Ein weiterer Ausweg ist ein Schiff, dass reichen Menschen eine Perspektive aus dem Chaos gewährt - aber eben nur all jenen, die isch das leisten können. Und dann ist da die Frage: Wer hat das Recht zu entscheiden, wer bleibt und wer geht. Das ist hier natürlich nur die eine Dimension. Dieser Roman ist wirklich wahnsinnig komplex und hat sehr viele Nebenschauplätze, die letzten Endes das Gesamtkonstrukt der Geschichte sind. Was Nesbø gut kann und hier wieder zeigt, ist die Fähigkeit, seine Figuren in ethische Grenzsituationen zu treiben und dann zu beobachten, wie sie sich entscheiden. Die moralischen Dilemmata, die er in seinem Buch aufwirft, sind wirklich alles andere als subtil und damit tun sie beim Lesen auch ganz schön weh. Insofern kann man sich an einigen Stellen – oder muss sich unausweichlich an vielen Stellen fragen, wie man selbst in ähnlichen Situationen handeln würde. Auf alle Fälle bleibt ein eigenartiges Gefühl zurück, wenn man das Buch dann gelesen hat. Empfehlen würde ich es daher allen, die Nesbø als Autor schon mal generell mögen und neugierig sind, was er außerhalb seines gewohnten Formats so macht. Auch für alle, die Dystopien mögen, die knapp und ohne epischen Überbau erzählt werden, ist es eine absolut lohnende Lektüre. Wer dagegen die psychologische Dichte seiner besten Hole-Romane erwartet, wird hier definitiv enttäuscht werden. Das kann ich schon mal so sagen. Also unterm Strich ist "Insel der Ratten" ein spannend erzähltes, unbehagliches kleines Buch über die Frage was Menschen tun, wenn es keine Regeln und Gesetze mehr gibt. Oder zumindest nur noch Bruchstücke davon. Ich fand es super und wünsche allen, die sich dafür entscheiden, viel Spaß beim Lesen!

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (148)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Ema H.

    Ema H.

    Thalia M4 Wörgl

    Buchhändler*in

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    4/5

    14.07.2026

    eBook (ePUB)

    Toll!

    Jo Nesbos "Insel der Ratten" hat mir sehr gut gefallen. Spannende erzählweise und auch eine sehr interessante Storyline. Für meinen Geschmack hätte es ruhig etwas länger sein können, da es mich nicht mehr losgelassen hat. Aber dennoch super umgesetzt und aufjdenfall eine Empfehlug wert!
  • Zum Bewerterprofil von Johannes Altenberger

    Johannes Altenberger

    Thalia Salzburg – Europark

    Buchhändler*in

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    4/5

    23.06.2026

    eBook (ePUB)

    Filmreife Dystopie

    Jo Nesbø hat mit diesem Roman ein alternatives, dystopisches Szenario einer Pandemie entworfen. Die Weltbevölkerung wurde durch ein Virus drastisch reduziert und der verbliebene Rest kämpft ums nackte Überleben, wobei sich die Reichen in Sicherheit bringen. Anarchie bestimmt fortan das tägliche Leben. Die Geschichte ist packend und filmreif erzählt, zugleich grausam und erschreckend. Sie entwickelt sich rasend schnell - kaum angefangen zu lesen, ist man schon mittendrin. Unterhaltsam war die „Insel der Ratten“, doch fehlten mir Details und Tiefe des Romans. Außerdem war mir das Buch ein bisschen zu kurz.
  • Zum Bewerterprofil von Melanie Kaufmann

    Melanie Kaufmann

    Thalia Bürs – Zimbapark

    Buchhändler*in

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    3/5

    16.07.2026

    eBook (ePUB)

    Dystopie mit Mängel

    Nach einer grausamen Pandemie, bricht weltweit das gesamte soziale System zusammen. Arbeitslosigkeit, Armut, Hunger und Ungerechtigkeit sind an der Tagesordnung. Wer hier jetzt überleben will, muss Gewalt und Chaos in sein Leben integrieren. Denn es zählt nur mehr das Gesetz des Stärkeren. Hier begegnen wir Brad, Sohn des reichsten Unternehmers des Landes und Anführer einer radikalen Gang. Brad schreckt bei seinen Überfällen nicht einmal vor den engsten Freunden seiner Familie zurück und entführt auch die Tochter von Will. Dieser sinnt auf Rache und begibt sich auf einen Feldzug, um seine Tochter hoffentlich noch rechtzeitig zu finden. Ich muss gestehen, dass ich mich anfangs recht schwer getan habe, ins Buch/Geschehen hineinzufinden. Der Autor springt zwischen zwei Charakteren und deren Perspektiven hin und her, die wir anfangs noch nicht einmal benennen können. Auch Zeitsprünge kommen häufig vor, so dass ich oft nicht wusste, wo ich mich gerade im Buch befinde. Das Thema ist komplex, aber auch aktuell und meines Erachtens wollte der Autor zu viel Story in zu wenig Buch verpacken. Die Charaktere bekommen keine Tiefe, bleiben kalt und unnahbar. Eigentlich ist es eine interessante Geschichte mit guten Ansätzen, aber die Umsetzung konnte mich leider nicht überzeugen.
  • Zum Bewerterprofil von Andrea Resch-Krenn

    Andrea Resch-Krenn

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

    4/5

    28.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Grausame Dystopie

    Jo Nesbøs “Insel der Ratten” ist eine konsequent düstere Dystopie, in der der Zerfall gesellschaftlicher Ordnung im Mittelpunkt steht. Es herrscht das Gesetz des Stärkeren, während Moral und Regeln nur noch bruchstückhaft existieren. Der Mensch wird dabei zunehmend zum Tier. Die Wirkung einzelner Szenen ist sehr stark: Nesbø deutet vieles nur an und verzichtet auf Details, was die Grausamkeit aber oft noch intensiver macht. Das Buch ist harte Kost und nichts für empfindliche Leserinnen und Leser. Trotz der Kürze wirkt die Geschichte erstaunlich groß und nachhallend. Ich habe es in etwa zwei Stunden gelesen, aber es bleibt deutlich länger im Kopf.

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