Produktbild: Der lebende Beweis

Der lebende Beweis Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.01.2026

Verlag

Matthes & Seitz

Seitenzahl

188

Maße (L/B/H)

20,5/12,5/1,7 cm

Gewicht

282 g

Farbe

Lichtgrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7518-1063-0

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.01.2026

Verlag

Matthes & Seitz

Seitenzahl

188

Maße (L/B/H)

20,5/12,5/1,7 cm

Gewicht

282 g

Farbe

Lichtgrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7518-1063-0

Herstelleradresse

Matthes & Seitz Verlag
Großbeerenstraße 57A
10965 Berlin
DE

Email: info@matthes-seitz-berlin.de

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Suche nach Bedeutung

Bewertung am 07.04.2026

Bewertungsnummer: 3101903

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Erzählerin ist auf der Suche nach Bedeutung, sie findet sie nicht in sich selbst, hat aber auch die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben, sie im Außen zu finden. So streift sie durch ihr Dorf und kartiert Menschen, Orte und Ereignisse auf eigentümliche Weise, um über sie zu sich selbst zu finden. Ein wunderbar schlaues und anregendes Buch, das der Frage der Subjektivität auf den Grund geht und versucht, große Begriffe wie Identität, Ursache und Wirkung, Lebendigkeit, Religion und vor allem zwischenmenschliche Beziehungen und all deren Wechselwirkungen zu betrachten. Ich habe viel gelacht und für mich selbst mitgenommen und werde es ganz arg weiterempfehlen!

Suche nach Bedeutung

Bewertung am 07.04.2026
Bewertungsnummer: 3101903
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Erzählerin ist auf der Suche nach Bedeutung, sie findet sie nicht in sich selbst, hat aber auch die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben, sie im Außen zu finden. So streift sie durch ihr Dorf und kartiert Menschen, Orte und Ereignisse auf eigentümliche Weise, um über sie zu sich selbst zu finden. Ein wunderbar schlaues und anregendes Buch, das der Frage der Subjektivität auf den Grund geht und versucht, große Begriffe wie Identität, Ursache und Wirkung, Lebendigkeit, Religion und vor allem zwischenmenschliche Beziehungen und all deren Wechselwirkungen zu betrachten. Ich habe viel gelacht und für mich selbst mitgenommen und werde es ganz arg weiterempfehlen!

Sehr schräge Innenschau einer sonderbaren Frau

Eternal-Hope aus Österreich am 16.02.2026

Bewertungsnummer: 3047463

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch lässt mich ratlos zurück. Vielleicht hat es eine Botschaft, aber wenn, dann verstehe ich sie nicht. Eine sonderbare Frau ist mit ihrem Mann, ihren beiden Kindern und ihrer Mutter aus der Großstadt aufs Land gezogen, in ein kleines Dorf im ehemaligen Ostdeutschland. So richtig wollte sie dort nicht hin und eigentlich wollte sie auch nicht mehr mit ihrem Mann zusammen sein, aber sie hat es halt gemacht, und dann haben sie Kinder bekommen: "Eigentlich waren wir gerade dabei uns zu trennen, entwickelten in dieser Phase der Abkopplung aber ein seltsames Interesse an Häusern auf dem Land und stöberten abends im Bett durch die Angebote." "Spüren sie nicht, dass ich ihnen die Mutter, Partnerin, Tochter nur vorspiele? Ist ihnen egal, dass ich nicht anwesend bin?" "Liebe Kinder .... Jeder verwildert allein. Seid mir nicht böse. Ich kann euch nicht helfen. Ich treibe selbst ziellos durch den Kosmos. Eure Mutter." Einen Liebhaber gibt es außerdem in der Nähe. Das ganze Buch ist allein aus der Sicht der Frau geschrieben, andere Sichten lernen wir nicht kennen. Die Frau bleibt dem Dorf und seinen Bewohnern fremd und fühlt sich fremd. Sie macht sonderbare Experimente, zum Beispiel legt sie eine Schere an einen öffentlichen Ort und beobachtet heimlich, ob jemand sie nimmt und was weiter damit geschieht. Dazu recherchiert sie zur Vergangenheit des Dorfes, etwa zu früheren Hexenverfolgungen. Ganz am Anfang findet sie auch ein Gehirn in einer Pfütze auf dem Kirchhügel und nimmt es mit, um es zu konservieren. Dazwischen gibt es banale Alltagsbegebenheiten wie Entlausungsversuche der Kinder in der Schule, die erst am mangelnden Bargeld dafür und dann an den Öffnungszeiten der Apotheke scheitern. Möglicherweise verbirgt sich in diesem Buch irgendeine interessante tiefergehende Symbolik, die ich allein ohne Diskussion mit anderen Lesenden aber nicht entschlüsseln könnte. Zurück bleibt für mich das Psychogramm einer zutiefst verstörten (psychotischen?), selbstbezogenen Frau, die keine Verantwortung für ihre Entscheidungen übernimmt, ruhelos durch ihr Leben irrt und die ich nicht wirklich verstehen kann.

Sehr schräge Innenschau einer sonderbaren Frau

Eternal-Hope aus Österreich am 16.02.2026
Bewertungsnummer: 3047463
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch lässt mich ratlos zurück. Vielleicht hat es eine Botschaft, aber wenn, dann verstehe ich sie nicht. Eine sonderbare Frau ist mit ihrem Mann, ihren beiden Kindern und ihrer Mutter aus der Großstadt aufs Land gezogen, in ein kleines Dorf im ehemaligen Ostdeutschland. So richtig wollte sie dort nicht hin und eigentlich wollte sie auch nicht mehr mit ihrem Mann zusammen sein, aber sie hat es halt gemacht, und dann haben sie Kinder bekommen: "Eigentlich waren wir gerade dabei uns zu trennen, entwickelten in dieser Phase der Abkopplung aber ein seltsames Interesse an Häusern auf dem Land und stöberten abends im Bett durch die Angebote." "Spüren sie nicht, dass ich ihnen die Mutter, Partnerin, Tochter nur vorspiele? Ist ihnen egal, dass ich nicht anwesend bin?" "Liebe Kinder .... Jeder verwildert allein. Seid mir nicht böse. Ich kann euch nicht helfen. Ich treibe selbst ziellos durch den Kosmos. Eure Mutter." Einen Liebhaber gibt es außerdem in der Nähe. Das ganze Buch ist allein aus der Sicht der Frau geschrieben, andere Sichten lernen wir nicht kennen. Die Frau bleibt dem Dorf und seinen Bewohnern fremd und fühlt sich fremd. Sie macht sonderbare Experimente, zum Beispiel legt sie eine Schere an einen öffentlichen Ort und beobachtet heimlich, ob jemand sie nimmt und was weiter damit geschieht. Dazu recherchiert sie zur Vergangenheit des Dorfes, etwa zu früheren Hexenverfolgungen. Ganz am Anfang findet sie auch ein Gehirn in einer Pfütze auf dem Kirchhügel und nimmt es mit, um es zu konservieren. Dazwischen gibt es banale Alltagsbegebenheiten wie Entlausungsversuche der Kinder in der Schule, die erst am mangelnden Bargeld dafür und dann an den Öffnungszeiten der Apotheke scheitern. Möglicherweise verbirgt sich in diesem Buch irgendeine interessante tiefergehende Symbolik, die ich allein ohne Diskussion mit anderen Lesenden aber nicht entschlüsseln könnte. Zurück bleibt für mich das Psychogramm einer zutiefst verstörten (psychotischen?), selbstbezogenen Frau, die keine Verantwortung für ihre Entscheidungen übernimmt, ruhelos durch ihr Leben irrt und die ich nicht wirklich verstehen kann.

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Der lebende Beweis

von Lola Randl

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