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Blacktop Wasteland Kriminalroman

15

17,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.02.2026

Herausgeber

Jürgen Bürger

Verlag

Ars Vivendi

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

18,8/12,4/3,5 cm

Gewicht

374 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

1

Übersetzt von

Jürgen Bürger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7472-0764-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.02.2026

Herausgeber

Jürgen Bürger

Verlag

Ars Vivendi

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

18,8/12,4/3,5 cm

Gewicht

374 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

1

Übersetzt von

Jürgen Bürger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7472-0764-2

Herstelleradresse

Ars Vivendi
Bauhof 1
90556 Cadolzburg
DE

Email: info@arsvivendiverlag.de

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Ein Noir wie eine Schrotflinte

esque aus Darmstadt am 23.02.2026

Bewertungsnummer: 3055339

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wann hat man das letzte Mal ein Buch gelesen, das nicht nur nach Tinte und Papier riecht, sondern nach verbranntem Gummi, billigem Motorenöl und der nackten Angst eines Mannes, der mit dem Rücken zur Wand steht? Cosby erzählt uns die Geschichte von Beauregard „Bug“ Montage. Ein Mann, der eigentlich nur zwei Dinge will: seine Werkstatt retten und ein guter Vater sein. Ein Mechaniker. Ein kleiner Mann, der versucht, anständig zu sein. Er will seine Kinder ernähren, er will seine Werkstatt behalten. Aber die Welt, diese grausame, mitleidlose Welt des amerikanischen Südens, sie lässt ihn nicht. Das ist Virginia. Hier ist die Armut eine chronische Krankheit. Cosby schreibt dazu einen Satz, der so wahr ist, dass er wehtut: „Armut war eine bösartige Krankheit. Sie heilte nie ganz aus. Sie blieb im Blut, sie fraß sich in die Knochen...“ Das ist kein Kitsch, das ist die nackte, bittere Existenz! Dieser Mann ist verdammt, er ist ein Gefangener seiner Herkunft. Er will fliehen, aber er kann nicht. Warum? Weil die Vergangenheit immer mitfährt! „Man kann die Vergangenheit nicht im Rückspiegel lassen, wenn sie auf dem Rücksitz mitfährt.“ Bug ist der beste Fluchtwagenfahrer der Ostküste, und natürlich – wir kennen das Motiv von Homer bis Hollywood – zwingt ihn das Schicksal zu einem letzten Raubzug. Was Cosby hier macht, ist große Kunst. Er nimmt das triviale Genre des „Heist-Romans“ und füllt es mit einer existenziellen Wucht. Wenn Bug in seinem Plymouth Duster über den Asphalt jagt, dann ist das keine Action-Szene, dann ist das Poesie der Mechanik. „Hinter dem Steuer war er eine Naturgewalt. Der Asphalt war seine Sprache, und er sprach sie fließend.“ Da spürt man den Puls, da riecht man den Asphalt. Aber auch die Gewalt. Sie ist schmutzig, sie ist konsequent. Es wird geprügelt, es wird geschossen, es wird gemordet. Aber! Es ist die Logik dieses Lebens. Dieser Bug Montage ist kein Gentleman-Gauner, er ist ein Verzweifelter. Wenn er Auto fährt, dann ist das kein Vergnügen, das ist ein Kampf um sein Leben. Dieses Buch ist eine wütende Abrechnung mit dem amerikanischen Traum, der für Menschen wie Bug längst zum Albtraum geworden ist. Ist es ein Meisterwerk der Weltliteratur? Nein, natürlich nicht! Übertreiben wir nicht! Aber ist es ein sehr gutes Buch? Ein Buch voller Saft und Kraft? Ja! Zweifellos ja! Es ist ein Buch über die Unmöglichkeit der Freiheit. Es ist traurig, es ist wild, es ist ein Aufschrei!

Ein Noir wie eine Schrotflinte

esque aus Darmstadt am 23.02.2026
Bewertungsnummer: 3055339
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wann hat man das letzte Mal ein Buch gelesen, das nicht nur nach Tinte und Papier riecht, sondern nach verbranntem Gummi, billigem Motorenöl und der nackten Angst eines Mannes, der mit dem Rücken zur Wand steht? Cosby erzählt uns die Geschichte von Beauregard „Bug“ Montage. Ein Mann, der eigentlich nur zwei Dinge will: seine Werkstatt retten und ein guter Vater sein. Ein Mechaniker. Ein kleiner Mann, der versucht, anständig zu sein. Er will seine Kinder ernähren, er will seine Werkstatt behalten. Aber die Welt, diese grausame, mitleidlose Welt des amerikanischen Südens, sie lässt ihn nicht. Das ist Virginia. Hier ist die Armut eine chronische Krankheit. Cosby schreibt dazu einen Satz, der so wahr ist, dass er wehtut: „Armut war eine bösartige Krankheit. Sie heilte nie ganz aus. Sie blieb im Blut, sie fraß sich in die Knochen...“ Das ist kein Kitsch, das ist die nackte, bittere Existenz! Dieser Mann ist verdammt, er ist ein Gefangener seiner Herkunft. Er will fliehen, aber er kann nicht. Warum? Weil die Vergangenheit immer mitfährt! „Man kann die Vergangenheit nicht im Rückspiegel lassen, wenn sie auf dem Rücksitz mitfährt.“ Bug ist der beste Fluchtwagenfahrer der Ostküste, und natürlich – wir kennen das Motiv von Homer bis Hollywood – zwingt ihn das Schicksal zu einem letzten Raubzug. Was Cosby hier macht, ist große Kunst. Er nimmt das triviale Genre des „Heist-Romans“ und füllt es mit einer existenziellen Wucht. Wenn Bug in seinem Plymouth Duster über den Asphalt jagt, dann ist das keine Action-Szene, dann ist das Poesie der Mechanik. „Hinter dem Steuer war er eine Naturgewalt. Der Asphalt war seine Sprache, und er sprach sie fließend.“ Da spürt man den Puls, da riecht man den Asphalt. Aber auch die Gewalt. Sie ist schmutzig, sie ist konsequent. Es wird geprügelt, es wird geschossen, es wird gemordet. Aber! Es ist die Logik dieses Lebens. Dieser Bug Montage ist kein Gentleman-Gauner, er ist ein Verzweifelter. Wenn er Auto fährt, dann ist das kein Vergnügen, das ist ein Kampf um sein Leben. Dieses Buch ist eine wütende Abrechnung mit dem amerikanischen Traum, der für Menschen wie Bug längst zum Albtraum geworden ist. Ist es ein Meisterwerk der Weltliteratur? Nein, natürlich nicht! Übertreiben wir nicht! Aber ist es ein sehr gutes Buch? Ein Buch voller Saft und Kraft? Ja! Zweifellos ja! Es ist ein Buch über die Unmöglichkeit der Freiheit. Es ist traurig, es ist wild, es ist ein Aufschrei!

Grandioser Kriminalroman aus dem Süden der USA

Xirxe aus Hannover am 07.06.2021

Bewertungsnummer: 1505015

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Bug ist Automechaniker mit eigener Werkstatt und ein fürsorglicher Familienmensch. Seine kriminelle Vergangenheit hat er hinter sich gelassen, um seinen Kindern eine bessere Zukunft zu ermöglichen; doch für sie würde er Alles tun. Als er in eine finanzielle Notlage gerät, sieht er keinen anderen Ausweg, als bei einem Raubüberfall mitzumachen – mit Folgen, die nicht im Geringsten abzusehen waren. Gleich zu Beginn legt die Geschichte ein buchstäblich atemberaubendes Tempo vor, das andere Bücher nicht einmal bis zum Ende hin erreichen. Und man fragt sich, was soll da noch kommen – doch da kommt noch Einiges . Man folgt Bug in seine fast zwangsläufige Rückkehr in die Kriminalität und die daraus entstehende Gewaltspirale; doch egal wie man dazu steht – die Sympathie für den Protagonisten bleibt. Denn praktisch hat er keine Wahl: Wie alle Menschen will er seinen Kindern ein besseres Leben ermöglichen, was leider nur mit Geld geht. Und die Möglichkeiten an Solches heranzukommen, sind für einen vorbestraften Schwarzen im Süden der USA sehr überschaubar. So versucht er, so widersprüchlich es sich anhören mag, seine kriminellen Aktivitäten so aufrichtig wie möglich durchzuziehen; doch sobald es um Lug und Trug geht oder sogar um die Existenz seiner Familie und Freunde, kennt Bug keine Gnade. Obwohl der Autor nicht gerade an Gewalt und Brutalität spart und auch die Beschreibungen vom Rand der Gesellschaft sehr drastisch sind, wirken die Szenen nicht abstoßend oder voyeuristisch, sondern einfach schlüssig. Bug ist, trotz seiner kriminellen Taten, ein vermutlich aufrichtigerer Mensch als viele seiner ach so anständigen MitbürgerInnen. S.A. Cosby, der Autor dieses Buches, hat hier nicht nur einen spannenden Kriminalroman geschrieben, sondern gleichzeitig auch eine überzeugende Darstellung der Gesellschaft im Süden der USA. Und damit auch beschrieben, weshalb es manchen Menschen fast unmöglich gemacht wird, gesetzestreu zu leben, auch wenn sie es aufrichtig versuchen.

Grandioser Kriminalroman aus dem Süden der USA

Xirxe aus Hannover am 07.06.2021
Bewertungsnummer: 1505015
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Bug ist Automechaniker mit eigener Werkstatt und ein fürsorglicher Familienmensch. Seine kriminelle Vergangenheit hat er hinter sich gelassen, um seinen Kindern eine bessere Zukunft zu ermöglichen; doch für sie würde er Alles tun. Als er in eine finanzielle Notlage gerät, sieht er keinen anderen Ausweg, als bei einem Raubüberfall mitzumachen – mit Folgen, die nicht im Geringsten abzusehen waren. Gleich zu Beginn legt die Geschichte ein buchstäblich atemberaubendes Tempo vor, das andere Bücher nicht einmal bis zum Ende hin erreichen. Und man fragt sich, was soll da noch kommen – doch da kommt noch Einiges . Man folgt Bug in seine fast zwangsläufige Rückkehr in die Kriminalität und die daraus entstehende Gewaltspirale; doch egal wie man dazu steht – die Sympathie für den Protagonisten bleibt. Denn praktisch hat er keine Wahl: Wie alle Menschen will er seinen Kindern ein besseres Leben ermöglichen, was leider nur mit Geld geht. Und die Möglichkeiten an Solches heranzukommen, sind für einen vorbestraften Schwarzen im Süden der USA sehr überschaubar. So versucht er, so widersprüchlich es sich anhören mag, seine kriminellen Aktivitäten so aufrichtig wie möglich durchzuziehen; doch sobald es um Lug und Trug geht oder sogar um die Existenz seiner Familie und Freunde, kennt Bug keine Gnade. Obwohl der Autor nicht gerade an Gewalt und Brutalität spart und auch die Beschreibungen vom Rand der Gesellschaft sehr drastisch sind, wirken die Szenen nicht abstoßend oder voyeuristisch, sondern einfach schlüssig. Bug ist, trotz seiner kriminellen Taten, ein vermutlich aufrichtigerer Mensch als viele seiner ach so anständigen MitbürgerInnen. S.A. Cosby, der Autor dieses Buches, hat hier nicht nur einen spannenden Kriminalroman geschrieben, sondern gleichzeitig auch eine überzeugende Darstellung der Gesellschaft im Süden der USA. Und damit auch beschrieben, weshalb es manchen Menschen fast unmöglich gemacht wird, gesetzestreu zu leben, auch wenn sie es aufrichtig versuchen.

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Blacktop Wasteland

von S. A. Cosby

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