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Gretas Männer Ein fesselnder Roman über eine Frau, die immer wieder nach vorn blickt — Roman

35

23,50 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.02.2026

Verlag

List Hardcover

Seitenzahl

272

Maße (B/H)

12,8/20,9 cm

Gewicht

339 g

Farbe

Anthrazit / Mauve

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-471-37003-2

Warnhinweis

nicht erforderlich.

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Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.02.2026

Verlag

List Hardcover

Seitenzahl

272

Maße (B/H)

12,8/20,9 cm

Gewicht

339 g

Farbe

Anthrazit / Mauve

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-471-37003-2

Herstelleradresse

List Paul Verlag
Friedrichstrasse 126
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

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  • Carmen R.

    aus München

    5/5

    04.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein besonderes Buch

    Wow, was für ein Buch und was für besondere Protagonisten! Zum Inhalt möchte ich mich ausschließlich auf den Klappentext beziehen, denn ich meine, dass jedes weitere Wort zu viel über diesen besonderen Roman verraten würde. Es ist eine Geschichte, die in mehreren Zeitebenen spielt, und ich liebe diesen Erzählstil so sehr, weil er jedem Buch so wahnsinnig viel Tiefe verleiht, so dass man sich als Leser fühlt, als würde man Teil der Geschichte sein. Hier erfährt man die außergewöhnliche Lebensgeschichte einer besonderen Frau. Man erlebt tragische Verluste, aber auch die glücklichen Dinge des Lebens, mit denen keiner gerechnet hat. Doch es geht auch um Neid, Missgunst, vielen Verurteilungen, Widerstände und Zerwürfnisse. Und es ist die kleine Greta, die allein mit ihrem Namen einen großen, familiären Streit vom Zaun bricht, ohne dass sie dafür etwas kann. Aber sie ist es auch, entgegen der Erlaubnis ihrer Mutter wissen will, warum die Familie zerbrochen und alles so schwierig ist und was ihre Großmutter, Greta - „die Bienenkönigin“ ausgefressen hat… Es ist mein erstes Buch der Autorin, doch es wird sicher nicht das letzte sein. Dieser emotionale und bildliche Schreibstil, die kleinen Details, die unerwarteten Dinge – einfach alles ist außergewöhnlich und besonders. Mich hat die Autorin mit diesem besonderen Werk absolut beeindruckt. Es ist eine sehr bewegende und tiefgründige Geschichte, die mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Ich gebe für diesen außergewöhnlichen und besonderen Roman eine absolut klare Leseempfehlung.

  • Bewertung

    5/5

    04.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Herzerwärmend

    Ach Greta, wieder eine Frau aus einem Roman, die im Herzen bleibt! Gleich zu Beginn steht ein Brief, den Greta ihrem Urenkelkind schreibt, welches nach ihr benannt wurde. Dies ist gleichzeitig eine Kontaktaufnahme mit ihrer Enkeltochter, die sie nie kennenlernen konnte, da ihre Mutter, Gretas Tochter, den Kontakt zu ihr abgebrochen hat. In der Familie ist sie als Bienenkönigin bekannt, wegen ihrer vielen Ehemänner. Da fünf Ehemänner nicht alltäglich sind, ist man natürlich neugierig, wie es dazu gekommen ist und nimmt zunächst eine skeptische Haltung ihr gegenüber ein. Lola, die Enkelin macht sich auf die Suche nach Greta, findet sie in einer Alteneinrichtung, beginnt mit ihr über ihr besonderes Leben zu sprechen. Und wie sie das macht, hat mir besonders gefallen, denn sie hat ihr Leben mit den Männern aufgeschrieben und liest es Lola vor. „Sie sind mir immer gestorben, meine Männer. Aber ich habe immer wieder eine neue Liebe gefunden.“ Ungeduldig folgt man ihren Erzählungen, kann es kaum erwarten, endlich zu wissen, was der Auslöser der Trennung von Mutter und Tochter war. Judith Reusch schreibt sensibel, spricht Themen an wie vielfältige Liebe, Beziehungen zwischen Mutter und Tochter, Leidenschaft für einen Beruf, Pflegekind, Demenz, und verpackt diese so gut, dass man daraus lernen kann. Und Greta macht es vor, denn sie hat von jedem ihrer Männer etwas gelernt. Schon mit dem bewegenden Brief am Anfang habe ich Greta in mein Herz geschlossen und in weiterer Folge kann man sie nur bewundern, bis zum Abschiedsbrief, der mich zum Weinen gebracht hat. Greta, eine starke, besondere Frau, die man nicht so schnell vergisst.

  • leseratte1310

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    19.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Jeder hat seine eigene Erinnerung

    Als Lola Mutter einer Tochter wird, beschließt sie zusammen mit ihrem Mann, dem Mädchen den Namen der Urgroßmutter Greta zu geben. Das ist Marie, Lolas Mutter, überhaupt nicht recht, denn sie hat zu Greta keinen Kontakt mehr und will auch nicht über sie sprechen. Lola beschließt, ihre Großmutter Greta aufzusuchen, die in einer Seniorenresidenz lebt. Mich hat dieser Roman von Beginn an gepackt. Die Autorin Judith Reusch erzählt in diesem Roman die Geschichte einer Familie und einem Konflikt, der Auswirkungen auf alle Generationen hat. Der Erzählstil ist einfühlsam und packend. Erzählt wird die Geschichte hauptsächlich aus der Perspektive von Greta, es gibt aber auch andere Sichtweisen. Wie der Titel „Gretas Männer“ schon zeigt, war Greta mehrfach verheiratet, genau genommen fünfmal. Das Schicksal meinte es nicht immer gut mit Greta. Nachdem sie ihre Eltern verloren hatte, lebte sie in einer strengen Pfarrersfamilie. Um der Enge zu entkommen, heiratet sie, doch ihr Mann stirbt nach zwei Jahren bei einem Unfall. Doch sie bleibt nicht lange alleine, aber ihre Männer sterben dann auch wieder. Nun lebt sie mit ihrem fünften Mann in der Seniorenresidenz. Greta ist ein pragmatische, aber auch einfühlsame Frau. Sie kümmert sich rührend um die Menschen, die sie liebt. Sie muss aber auch immer wieder bösartiges Gerede verkraften. Es schmerzt sie, dass sie keinen Kontakt mehr zu Marie hat. Ihre Enkelin Lola ist eine moderne und selbstbewusste junge Frau, die ihren Weg geht. Sie ist nicht immer geduldig. Aber sie möchte wissen, was in ihrer Familie schiefgelaufen ist. Marie hat den Kontakt zu ihrer Mutter abgebrochen und will nicht über Greta sprechen und nichts über sie hören. Sie will weder Mama noch Oma genannt werden. Dass Lola ihr Kind Greta genannt hat, kann sie nicht akzeptieren. Sie ist sehr verletzt. Lola nähert sich in Gesprächen ihrer Großmutter an und erfährt von der ungewöhnlichen Lebensgeschichte. Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen, der zeigt, welche Auswirkungen ungelöste Konflikte auf die verschiedenen Generationen einer Familie haben können. Ein lesenswertes Buch!  

  • Jessika Arndt

    aus Köln

    5/5

    10.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Absolutes Highlight

    Dieses Buch ist eins meiner Highlights aus diesem Jahr. Es geht um Lola, die ihre kleine Tochter nach ihrer ihr unbekannten Großmutter nennt: Greta. Und das schlägt im Familienkreis Wellen, war Oma Greta doch für ihre Eskapaden und ihre vielen Ehen bekannt. Doch niemand spricht wirklich über sie. Noch nicht mal Lolas eigene Mutter und die weigert sich sogar, ihr Enkelkind mit dem Namen anzureden. Als Lola dann herausfindet, das Oma Greta noch lebt und zwar in einem Alterswohnsitz ganz in ihrer Nähe, macht sie sich auf die Suche nach der Wahrheit... Der Schreibstil der Autorin ist wahnsinnig schön, ruhig aber sehr eingängig, man fühlt sich sofort wohl. Greta ist eine interessante Persönlichkeit, die in ihrem Leben viel mitgemacht und erlebt hat, in Rückblenden erfährt man die Geschichten zu all ihren 5 Ehemännern und wie es dazu kam, das Lolas Mutter den Kontakt abgebrochen hat. Jede einzelne Episode ist berührend und zeichnet einen wundervollen Charakter. Es ist ein Roman über schwierige Familien Konstellationen, über Schweigen statt Konfrontation. Mir hat dieses Portrait einer ganz beeindrucken Frau wahnsinnig gut gefallen und es war für mich ein absolutes Überraschungshighlight.

  • Schoko_und_Buch

    aus Friedberg

    5/5

    02.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine wunderbare Geschichte

    Greta ist weit über 80 Jahre alt, seit Jahren besteht aber kein Kontakt zur Familie. Insbesondere für die Tochter ist sie ein rotes Tuch. Als Enkelin Lola ihre eigene Tochter nach der Großmutter benennt, bricht der alte Konflikt wieder auf und überträgt sich beinahe auf die nächste Generation. Doch warum eigentlich? Lola kennt Greta nur als „die Bienenkönigin“, die Witwe von 4 Ehemännern, inzwischen das 5. Mal verheiratet. Lola möchte die Frau kennenlernen, über die die ganze Familie tratscht. Und dies entpuppt sich als eine berührende Geschichte, die zurückreicht bis in die 50er Jahre. Eine Geschichte über eine junge Frau, die ihr Schicksal mit Stärke meistert. Wir blicken zurück auf das Bild der Frau in früheren Zeiten, auf gesellschaftliche Ansichten, auf Glück und Tragik. In zwei Zeitebnen setzt sich die Geschichte zu einem Gesamtbild zusammen. Und auch die Gegenwart ist nicht ohne, denn Greta lebt mit ihrem Mann in einer Pflegeeinrichtung. Er ist schwer an Demenz erkrankt. Das Ende lässt einiges offen, aber es hat mich beschäftigt. Ein wunderbar angenehmer Schreibstil hat mich in die Geschichte regelrecht reingezogen, mich berührt und emotional angesprochen. Eine große Empfehlung, für alle die gern Familienromane lesen oder einen Blick zurück werfen auf die Rolle von Frauen.

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