Produktbild: Genau so fängt es an

Genau so fängt es an »Wenn man gar nichts macht, hat man aufgegeben« — Ein Appell

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

37641

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.03.2026

Verlag

Hoffmann Und Campe

Seitenzahl

112

Maße (L/B/H)

21/13,4/1,7 cm

Gewicht

203 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-455-02187-5

Beschreibung

Rezension

»Ein Appell gegen das Vergessen, getragen von persönlicher Erinnerung, politischer Dringlichkeit und der Hoffnung, dass jüdisches Leben in Deutschland ohne Angst möglich bleibt.« ("DIE ZEIT")
»Eindrücklich.« ("Münchner Merkur")
»Die knappen, klaren und aufrüttelnden Worte und Erläuterungen entfalten eine große Wirkung.« ("Frankfurter Rundschau")
»Ein sehr mutmachender Appell.« ("Deutschlandfunk")
»Ein Appell gegen das Vergessen.« ("Brigitte")
»Mit ihrem neuen Buch meldet Eva Umlauf sich mit einem eindringlichen Appell an Politik und Gesellschaft zu Wort.« ("Gießener Allgemeine")

Produktdetails

Verkaufsrang

37641

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.03.2026

Verlag

Hoffmann Und Campe

Seitenzahl

112

Maße (L/B/H)

21/13,4/1,7 cm

Gewicht

203 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-455-02187-5

Herstelleradresse

Hoffmann und Campe Verlag
Harvestehuder Weg 42
20149 Hamburg
DE

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  • Bewertung

    5/5

    06.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Buch das mich wachrüttelt

    Zu wissen, dass hier eine der letzten Überlebenden von Auschwitz spricht, verleiht jedem Wort ein besonderes Gewicht. Beim Lesen wurde mir noch einmal bewusst, wie wichtig Erinnerung ist und wie schnell sie zu verblassen droht. Eva Umlauf beschreibt eindringlich, dass antisemitischer Hass wieder sichtbarer wird und dass wir als Gesellschaft genau hinschauen müssen. Ihr Appell ist klar und direkt, aber nie hoffnungslos. Mich hat besonders berührt, wie sehr sie trotz allem an die Verantwortung und auch an die Möglichkeit von Veränderung glaubt. Dieses Buch ist keine lange Analyse, sondern ein persönlicher, eindringlicher Aufruf, nicht wegzusehen und Haltung zu zeigen. Für mich ist es ein wichtiges Buch, das man nicht einfach nur liest, sondern über das man danach weiter nachdenkt.

  • Bewertung

    aus Buchen

    4/5

    04.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Appell

    Eva Umlauf ist eine Holocaust-Überlebende. Sie war als 2jähriges Kind mit ihrer Mutter in Auschwitz. Sie überlebten, aber alle anderen Verwandten waren tot. Mit psychologisch geschulten Blick schreibt sie über darüber, wie in Deutschland jetzt wieder eine große Akzeptanz für eine rechtsextreme Partei gibt. Sie warnt Friedrich Merz davor, dass er mit Zustimmung von Rechten Politik zu machen. Scharf kritisiert sie die Israelkritik in Deutschland, der von der Gesellschaft, aber auch von Medien ausgeht. Am Ende wendet sie sich mit ihrem Text, einem Appell, an die Jugend. Es gibt nicht mehr viele Überlebende und Zeitzeugen. Man sollte ihnen zuhören.

  • Bewertung

    aus Dortmund

    5/5

    04.03.2026

    eBook (ePUB 3)

    Bitte lest dieses Buch!

    Die Geschichten der KZ-Überlebenden sind alle gleich – und dennoch ist jede einzigartig und ein Sieg über den Nationalsozialismus. So ist auch das Leben von Eva Umlauf berührend. Es ist für mich – bisher in Sicherheit lebend – unvorstellbar, wie man die Kraft haben kann, mit so einem Schicksal weiter leben zu können. Ich habe einen Riesenrespekt vor dieser Frau. Bitte bitte lest dieses Buch, vor allem Anhänger der „blaunen Partei“ (was diese vermutlich leider nicht tun werden – und sie würden es auch nicht verstehen wollen.)

  • lielo99

    aus Bad Münstereifel

    5/5

    04.03.2026

    eBook (ePUB 3)

    Ein Buch, das lange nachhallt

    Sie war erst zwei Jahre alt, als sie eine Nummer auf den Arm tätowiert bekam. Nur durch unglaubliches Glück überlebte sie Auschwitz. Gemeinsam mit ihrer Mutter, die mit der kleinen Schwester schwanger war. Die Nazis sprengten nämlich alle Gasöfen, weil sie den Rettern keine Spuren ihrer Gräueltaten hinterlassen wollten. Das geschah kurz vor der Ankunft Eva Umlaufs. Niemand kann nachvollziehen, mit welchen Erinnerungen diese Frau seitdem lebt. Was mag in ihr vorgehen wenn sie sieht, dass erneut eine rechtsextreme Partei im Deutschen Bundestag sitzt. In einem Punkt muss ich der Autorin des Buches "Genau so fängt es an" widersprechen. Nein, leider ist diese zeit nicht seit 80 Jahren Unterrichtsstoff. Die Aufarbeitung fand erst später statt und ich bin überzeugt davon, dass es in Deutschland keine adäquate Entnazifizierung gab. Welche Gelegenheiten ließen die Lehrpläne aus? Warum wurde erst Jahre später das „Dritte Reich“ in den Schulen thematisiert? Bei uns endete der Geschichtsunterricht kurz vor dem Ausbruch des ersten Weltkriegs. Zufall? Ich denke nicht. Frau Umlauf zeigt ihn ihrem Buch auf, wo die Wurzeln des Antisemitismus liegen. Bereits im römischen Reich wurden Juden verfolgt und getötet. Warum hält diese Unart bis heute an? Warum wird ihr Leid bis heute verharmlost? Selbst von Menschen, die sie kennt und schätzt gibt es nur Klagen über ihr Los. Sie wurden aus ihrer Heimat vertrieben und das war schlimm. Aber mal ehrlich, wo lag denn die Ursache der Vertreibung? Mit Sicherheit nicht bei den Juden. Wer jubelte denn dem Führer so richtig enthusiastisch zu? Ein Zitat des F.J. Strauß darf in dieser Rezension nicht fehlen. Im Jahr 1987, also kurz vor seinem Tod, sagte er: „Rechst neben der CDU/CSU darf es keine demokratisch legitimierte Partei geben“. Bis heute denkt Frau Umlauf mit Schrecken und Abscheu an den 29. Januar 2025 zurück. Was Herr Merz damals veranstaltete, werde auch ich niemals vergessen. Gemeinsam mit der AfD brachte er einen Antrag ins Rollen, der Zurückweisungen und konsequente Abschiebungen von Hilfesuchenden legitimierte. Und dieser Mann wurde später Kanzler der BRD. Noch ein Gedanke aus dem Buch beschäftigt mich. Das ist die Frage, warum nicht zwischen Regierung und der Bevölkerung Israels unterschieden wird. So viele Menschen gehen dort auf die Straße und protestieren gegen Netanjahu und seine Koalitionspartner. Juden, die in der Diaspora also in Deutschland leben, werden angegriffen? Warum? Welch ein berührendes Buch. Bemerkenswert auch, dass Frau Umlauf am 29.Januar 2025 einen Brandbrief an Herrn Merz schrieb. Darin formulierte sie ihre Sorge um den Rechtsdruck im Parlament. Leider hatte Herr Merz keine Zeit, diesen Brief zu beantworten. Wurde er für seinen Wahlkampf über die Maßen beansprucht?

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  • CoverTitelseite1 Nie wieder? Schon wieder2 Gezeichnet3 Alte Muster, neue Gesichter4 Brüchige Brandmauer5 Israel, der deutsche Spiegel6 Trauma als Erbe7 Gedenken allein reicht nicht8 An die JugendÜber Eva UmlaufImpressum