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Produktbild: Dieser Drang nach Härte

Dieser Drang nach Härte Über den neuen Faschismus | Eine bahnbrechende Analyse von der bekannten Philosophin

2

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

1627

Erscheinungsdatum

11.03.2026

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

5301 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783104922805

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

1627

Erscheinungsdatum

11.03.2026

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

5301 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783104922805

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Ein bemerkenswertes Buch

Bewertung aus Buchen am 11.03.2026

Bewertungsnummer: 3073337

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eva von Redecker betrachtet in ihrem Buch den zeitgenösischen Rechtsruck und damit den neuen Faschismus mit philosophischen Blickwinkel und umkreist den Faschismusbegriff. Alte Definitionen werden ebenso rangezogen wie aktuelle Situationen, die als faschistisch gewertet werden können. Es wird somit das Jetzt wie das Damals gewertet. Wichtige Beiträge stammen von Hannah Arendts Texten, die offenbar ein wichtiger Enfluß auf Eva von Redecker ist. Es ist ein lebendiges Buch und so treibt die Autorin verschiedenen Erkenntnissen zu, die in einem überzeugenden Schlußkapitel münden.

Ein bemerkenswertes Buch

Bewertung aus Buchen am 11.03.2026
Bewertungsnummer: 3073337
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eva von Redecker betrachtet in ihrem Buch den zeitgenösischen Rechtsruck und damit den neuen Faschismus mit philosophischen Blickwinkel und umkreist den Faschismusbegriff. Alte Definitionen werden ebenso rangezogen wie aktuelle Situationen, die als faschistisch gewertet werden können. Es wird somit das Jetzt wie das Damals gewertet. Wichtige Beiträge stammen von Hannah Arendts Texten, die offenbar ein wichtiger Enfluß auf Eva von Redecker ist. Es ist ein lebendiges Buch und so treibt die Autorin verschiedenen Erkenntnissen zu, die in einem überzeugenden Schlußkapitel münden.

Moralischer Alarmruf ohne präzise Analyse

BK am 16.03.2026

Bewertungsnummer: 3078513

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Autorin versucht in ihrem Buch eine Stimmung der Gegenwart zu deuten: den Wunsch nach Ordnung, Strenge und klaren Grenzen in einer Zeit politischer und sozialer Verunsicherung. Ihr Essay liest sich eher komplex kompliziert und verbindet philosophische Reflexion mit Beobachtungen zur politischen Kultur. Problematisch ist der sehr weite Gebrauch des Begriffs „Faschismus“. Redecker deutet unterschiedliche gesellschaftliche Phänomene als Ausdruck eines neuen autoritären Drangs, ohne immer klar zu unterscheiden zwischen historisch eindeutig faschistischen Ideologien und normalen politischen Konflikten moderner Demokratien. Dadurch verliert der Begriff an analytischer Schärfe. So bleibt das Buch vor allem ein engagierter, moralisch argumentierender Essay aus einer linken Perspektive. Es regt zum Nachdenken über Sprache, Angst und politische Verrohung an, überzeugt aber weniger als präzise Analyse der Gegenwart. Am Ende wirkt der Text deshalb eher wie ein moralischer Alarmruf als wie eine nüchterne Diagnose. Wer politische Härte oder den Wunsch nach Ordnung vorschnell als Vorboten eines neuen Faschismus deutet, läuft Gefahr, die wirklichen historischen Erfahrungen zu relativieren und zugleich legitime demokratische Debatten zu delegitimieren. Gerade ein so schwer belasteter Begriff verlangt begriffliche Genauigkeit – nicht seine inflationäre Ausweitung.

Moralischer Alarmruf ohne präzise Analyse

BK am 16.03.2026
Bewertungsnummer: 3078513
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Autorin versucht in ihrem Buch eine Stimmung der Gegenwart zu deuten: den Wunsch nach Ordnung, Strenge und klaren Grenzen in einer Zeit politischer und sozialer Verunsicherung. Ihr Essay liest sich eher komplex kompliziert und verbindet philosophische Reflexion mit Beobachtungen zur politischen Kultur. Problematisch ist der sehr weite Gebrauch des Begriffs „Faschismus“. Redecker deutet unterschiedliche gesellschaftliche Phänomene als Ausdruck eines neuen autoritären Drangs, ohne immer klar zu unterscheiden zwischen historisch eindeutig faschistischen Ideologien und normalen politischen Konflikten moderner Demokratien. Dadurch verliert der Begriff an analytischer Schärfe. So bleibt das Buch vor allem ein engagierter, moralisch argumentierender Essay aus einer linken Perspektive. Es regt zum Nachdenken über Sprache, Angst und politische Verrohung an, überzeugt aber weniger als präzise Analyse der Gegenwart. Am Ende wirkt der Text deshalb eher wie ein moralischer Alarmruf als wie eine nüchterne Diagnose. Wer politische Härte oder den Wunsch nach Ordnung vorschnell als Vorboten eines neuen Faschismus deutet, läuft Gefahr, die wirklichen historischen Erfahrungen zu relativieren und zugleich legitime demokratische Debatten zu delegitimieren. Gerade ein so schwer belasteter Begriff verlangt begriffliche Genauigkeit – nicht seine inflationäre Ausweitung.

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Dieser Drang nach Härte

von Eva Redecker

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