Produktbild: Fast Abend, immer noch hell

Fast Abend, immer noch hell Roman | Die Sommer-Sensation aus Dänemark

21

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

15330

Erscheinungsdatum

29.04.2026

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

6512 KB

Übersetzt von

Ursel Allenstein

Sprache

Deutsch

EAN

9783104922140

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Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
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  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

15330

Erscheinungsdatum

29.04.2026

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

6512 KB

Übersetzt von

Ursel Allenstein

Sprache

Deutsch

EAN

9783104922140

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  • Bewertung

    Orell Füssli Book Circle Community

    5/5

    02.05.2026

    eBook (ePUB 3)

    Wundervolles Debut

    Eine Gruppe von Freunden geht zusammen eine Woche in Urlaub. Geniessen an einem See, gute Gespräche und und und. Doch es ist nicht mehr so unbeschwert wie zu ihre Studienzeiten. Es sind Kinder dabei und Heiratspläne werden geschmiedet. Ein wundervolles Debut der Autorin. Das Buch liest sich gut weg.

  • Tanja

    aus Bayern

    5/5

    30.04.2026

    eBook (ePUB 3)

    Ein bisschen schwer, trotzdem gut zu lesen

    "Fast Abend, immer noch hell" von Linea Maja Ernst, übersetzt aus dem Dänischen von Ursel Allenstein, erschienen im S. Fischer Verlag im April 2026 Die Geschichte spielt während der magischen, dänischen Mittsommertage. Eine Gruppe von Freunden – ehemals unzertrennlich während des Studiums – versammelt sich in einem abgelegenen Sommerhaus an der Küste Seelands. Was als nostalgisches Wochenende geplant war, entwickelt sich schnell zu einer emotionalen Bestandsaufnahme. Während sie baden, zu viel Wein trinken und die lauen Nächte genießen, kommen alte Spannungen und neue Lebensentwürfe ans Licht. Linea Maja Ernst hat ein Kammerspiel unter freiem Himmel gezaubert. Die Emotionen sind so zart, wie das Dämmerlicht der dänischen Nacht. Es hat mich geflashed, tief hinein gezogen und nicht mehr los gelassen. Die Geschichte geht offen mit der Liebe um, was mir ein bisschen zu viel war. Da es zum Gesamtpaket passt, ist das für mich keine Schwäche. Die Autorin schreibt gefühlvoll, gleichzeitig ernst und mit einer Traurigkeit. Ich habe mich zwischen den Seiten verloren und beim blättern wieder gefunden. Die Emotionen kochen über, bleiben aber auch teilweise leise im Raum stehen. Es ist die perfekte Urlaubslektüre, leicht genug für den Strand, aber ein bisschen schwer, um es ohne Nachklang zu beenden.

  • Majo C.

    aus Wien

    5/5

    01.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Köstliches Essen, köstliche Dynamiken, köstliche Körperlichkeit

    Endlich ein Buch, das sich wie ein realistischer, kunstaffiner, queerer Freund:innenkreis anfühlt. Dieses Buch strotzt von vorne bis hinten mit Intensität. Die Kulisse ist in ihrer prallen Sommerlichkeit intensiv, die Freund:innenschaften in ihren Meinungsverschiedenheiten und teils geheimen Anziehungen und die aus ebenjenen Gefühlen der Anziehung entstehenden körperlichen sowie emotionalen Szenen ebenso. Das zubereitete Essen, wie es frisch und voller Spontanität, im Eifer den anderen zu imponieren, im Wald gesammelt und im Garten zubereitet wird, lässt einem das Wasser im Mund zusammenlaufen. Die zwischenmenschlichen Dynamiken, die verzwickten Vergangenheiten und gegenwärtlichen Machenschaften eines Freund:innenkreises, der schon lange besteht und sich in verschiedenste Richtungen entwickelt hat, werden in diesem Buch sachte aber breit aufgefächert. Wie funktioniert eine Freundschaft, wenn manche Kinder kriegen und heiraten und andere strikt dagegen sind? Und wie geht man vor, wenn man in eine Person verliebt, aber mit einer anderen zusammen ist, beide aber mit einem am Tisch sitzen? Ich tat mir anfangs schwer reinzukommen, weil es doch einige Namen sind, dänisch, was mir in meinem Alltag nur selten begegnet, noch dazu. Wie die Charaktere auftreten, beschrieben werden, sich verhalten, macht sie allerdings sehr schnell leicht auseinanderzuhalten. Nicht nur das, mit jeder Figur geht eine bestimmte Stimmung einher, man hat bald das Gefühl man wäre selbst schon lange Teil dieser Gruppe, hätte das Zusammenwachsen miterlebt. Die Handlung teilt sich auf bloß sieben Tage auf, die diese Menschen miteinander Zeit verbringen und das ganz ohne großartige Aktivitäten, da dieser Urlaub ganz ohne Tourismus oder Wanderungen auskommt. Dennoch könnte man meinen für mehrere Jahre in diesen Kreis abgetaucht zu sein, wenn man die letzte Seite umblättert. Ich vermisse die Gruppe jetzt schon. Wie kaum ein anderes, begleitet dieses Buch die Themen Homosexualität, Familie und Transsexualität mit einer hinreißenden Selbstverständlichkeit. Zum Versinken, Träumen, Ankommen.

  • Martha

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    31.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Porträt einer Generation

    Dieser Roman ist tatsächlich mal was Anderes und schon alleine deswegen lesenswert. Sieben Tage lang begleitet der Leser eine Gruppe von Personen, die miteinander befreundet sind. Sie treffen sich, weil ein Paar, Charlie und Sylvia, heiraten wollen. Der Ort ist ein locus amoenus, ein See, natürlich, abgeschieden vom Rest der Welt und vor allem vom hektischen Alltag zwischen Beruf, Kindern und Alltag. Die Momentaufnahme, die hier erzählt wird, wird personal erzählt, allerdings immer wechselnd zwischen den Figuren und, passend zur Momentaufnahme, im Präsens. Mal spitzfindig, mal ironisch, mal komisch und mal tragisch wird hier die Generation Z porträtiert. Ständig auf der Suche nach sich selbst, nach dem perfekten Moment, Foto, Post…da verkommt sogar der Sauterteig zu einer Wissenschaft (Wie man mit diesem früher ohne Digitalwaage Brot gebacken hat, muss jedem schleierhaft sein:-). Die Selbstreflexion wartet mit pseudopsychologischem Ausdruck auf, nur resultiert dafür für die meisten keine Entscheidung. Einzig und allein Adam schafft es, aus Erwartungen auszubrechen. Aber ob das gut oder eben nicht so gut ist, muss der Leser selbst entscheiden. Und auch das macht das Buch wertvoll.

  • Jürg K.

    5/5

    25.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr eindrückliche Geschichte, sehr real

    Dieses Buch von Linea Maja hat mich sehr berührt. Diese Sommerwoche am See hat mich tief berührt: Die Autorin schafft es, aus scheinbar einfachen Zutaten, Mittsommerlicht, Krebse fangen, lange Abende, ein feines, intensives Porträt von Freundschaft und Identität zu weben. Sylvia als Tagträumerin ist für mich der emotionale Kern, ihre Unentschlossenheit gegenüber Charlie wirkt nicht als Schwäche, sondern als ehrliche, schmerzhafte Suche nach Selbstkenntnis. Besonders stark finde ich die Darstellung von Kvædes, zweiter Pubertät, als Transmann. Das ist sensibel, lebensnah und ohne voyeuristische Effekte erzählt, ein seltener, wichtiger Blick auf das Erwachsenwerden in einer anderen Form. Gry, Esben, Karen und Adam bilden kein statisches Ensemble, sondern lebendige Gegenpole. Mütterlichkeit, Zurückhaltung, Souveränität und bürgerliche Verlässlichkeit spiegeln verschiedene Wege, mit Liebe und Verantwortung umzugehen. Die Gespräche über Queerness, Sehnsucht und die Frage, ob man wirklich frei lebt, sind nie bloss theoretisch. Sie entstehen aus kleinen Gesten, Eifersüchteleien und den stillen Momenten zwischen den Figuren. Das Buch verzichtet auf grosse Dramen und gewinnt gerade dadurch an Glaubwürdigkeit. Das Ringen um Identität ist oft leise, zögerlich und voller Widersprüche. Für mich ein Roman über das Recht, sich neu zu erfinden, und über Freundschaften, die einen halten, auch wenn die Wege auseinandergehen.

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