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Produktbild: DC Must-Have: Superman: Der Mann von Morgen
Band 1

DC Must-Have: Superman: Der Mann von Morgen

1

30,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Altersempfehlung

12 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

30.09.2025

Illustriert von

Azzarello Brian

Verlag

DC COMICS bei Panini Comics

Seitenzahl

324 (Printausgabe)

Dateigröße

131185 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783756922260

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

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Kopierschutz

Nein

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Altersempfehlung

12 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

30.09.2025

Illustriert von

Azzarello Brian

Verlag

DC COMICS bei Panini Comics

Seitenzahl

324 (Printausgabe)

Dateigröße

131185 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783756922260

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Nicht immer flüssig erzählt aber toll gezeichnet

Hemeraner am 21.09.2025

Bewertungsnummer: 2602669

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Seit einigen Jahren erscheint sehr erfolgreich die Marvel Must Have Reihe mit den besten und einsteigerfreundlichen Comics aus dem Haus der Ideen. Mittlerweile hat diese Reihe über 100 Bände zu verzeichnen. Daher ist es umso verwunderlicher, dass die dazu passende DC Reihe erst Jahre später erscheint. Praktischerweise hat Panini beide Comicriesen unter einem Dach, sodass Sammlern ein ähnlicher Aufbau beschert wird. Eine einsteigerfreundliche Story, die zudem super gezeichnet ist, mit allen Covern, Hintergründen und chronologischer Einordnung - wie bei den Marvelbänden. Superman: Der Mann von Morgen ist dabei ein epischer Band. Er besticht durch außergewöhnliche Zeichnungen voller Lebendigkeit und oft melancholischer Schönheit sowie einer ungewöhnlichen Herangehensweise an den Stählernen. Dabei hat das Vorwort Recht, wie könnte man einen Helden, der quasi unverwundbar und mit übermenschlichen Kräften ausgestattet ist, interessant und frisch erzählen, sodass der Leser dennoch gebannt bleibt? In dem Band wird daher die psychische Seite des Kryptoniers beleuchtet. Denn die ist äußerst verwundbar und ziemlich vernarbt. Verwunderlich ist das nicht, lastet auf ihnen das Gewicht der Welt. Vor einem Jahr ist nicht nur Lois Lane spurlos verschwunden sondern auch eine Millionen weitere Menschen ohne dass Superman etwas dagegen tun konnte. Die Maschine, die dafür verantwortlich ist befindet sich in einem von Bürgerkrieg zerrissenen Land im Nahen Osten. Der dortige General Nox, der in einem Staatsstreich die Macht von einem anderen Schlächter übernommen hat, hat den kybernetisch aufgewerteten Söldner Equus beauftragt, die Drecksarbeit für ihn zu erledigen. Die Ermordung gegnerischer Soldaten kann Superman genausowenig verhindern wie Equus Aktivierung des Gerätes und damit sein und Noxes Verschwinden sowie das von 300.000 weiteren Menschen. Da Nox offenbar das Volk hinter sich hat und seine Gründe ihm gegenüber darlegt, kann Superman nichts gegen ihn ausrichten, zumal der weitere Verlauf des Gesprächs ziemlich schief geht. Zwar nimmt Superman das Gerät an sich, doch um alles zu verarbeiten sucht er sich Hilfe. Dem Pater Leone beichtet er seine Sorgen und Nöte. Einerseits weiß er natürlich, dass Leone aufgrund des Beichtgeheimnisses die ihm anvertrauten Geheimnisse für sich behält. Andererseits - und das ist wirklich ein fieser Zug des ansonsten zu makellosen Kryptoniers - weiß er um dessen fortgeschrittene Krebserkrankung und ist sich sicher, dass er dem Todgeweihten etwas erzählt, was dieser bald als Geheimnis ins Grab nehmen wird. Die Einmischung in die Politik eines anderen Landes und die Mitnahme der ultimativen Waffe bleibt natürlich auch der Justice League of America nicht verborgen, die sich gegen Superman in der Sache richten. Auch eine Einheimische aus der Bürgerkriegsregion geht mit Magie gegen ihn vor, muss aber einlenken, als der ungewöhnlicherweise mit der kompletten Vernichtung droht. Ein geheimnisvoller Söldner, der über Leichen geht und keine Angst vor dem Tod hat verfolgt ihn auf Schritt und Tritt. Bald gerät auch der Priester in dessen Schusslinie. Schon bald wird Batman und Wonder Woman klar, dass der desillusionierte und hart an Depressionen vorbeischrammende Superman das Gerät selbst erneut einsetzen könnte... Kritik mit einigen Spoilern: James Gunn hat ua eine Idee aus der Comicwelt in seinen neuen Film verarbeitet. Das Eingreifen in externe Zuständigkeiten wird hier am Rande behandelt. Aus einem weiteren Best Of Band stammen dann viele Ideen für den neuesten Supermanstreifen. Selten wurde der Kryptonier so fies dargestellt wie hier. Mindestens zwei Mal hat er sich eher wie Homelander aus The Boys anstatt des edlen Retters benommen. Dass er von der Krebserkrankung des Paters weiß und ihn offensichtlich deshalb als Beichtvater ausgewählt hat wird zwar angesprochen aber es wird schnell drüber weggegangen. Ich fand das ziemlich unschön. Dass er zudem den Elementen mit der Vernichtung drohte sollten die gegen die Menschen vorgehen war ebenfalls starker Tobak für jemanden wie ihn. Wie ich finde ist die Geschichte leider etwas holprig ab der Mitte erzählt und es bedarf eines Kunstgriffes, der mich nicht überzeugt hat. Anfangs sieht es so aus, als hätte Superman keine Ahnung, weshalb die Menschen verschwunden sind und vor allem wohin. Die Verschwundenen gelten als tot und Superman verhält sich dementsprechend. Auch als er die Maschine an sich nimmt scheint er keine Ahnung zu haben, wie sie funktioniert. Wenn er von Anfang an gewusst hätte, was mit ihnen passiert ist, warum verhält er sich dann so? Das passte irgendwie nicht. Angesichts der Sache, wen sie da reingezogen hat könnte man seine Panik auch anders interpretieren aber so viel Sinn macht es nicht, da er überhaupt nicht handelt! Erst in der Festung der Einsamkeit nach dem Kampf gegen Wonder Woman nimmt die Handlung eine komplett unerwartete Wendung und die Erklärung macht angesichts der eingangs erwähnten Überlegungen nicht so viel Sinn. Zumal unklar ist, wie Nox und Co. an das Gerät in erster Linie gekommen sind. Grundsätzlich ist die Story neben den epischen Zeichnungen aber insbesondere durch die innere Zerrissenheit der Figuren und die Einführung von Charakteren interessant wie der skrupellose Elias Orr, der vor den Metawesen überhaupt keinen Respekt oder Angst empfindet und der für mysteriöse und in dem Band unaufgedeckte Hintermänner agiert. Andererseits scheint auch er eine Art - ziemlich seltsamen und fragwürdigen Moralkodex zu haben.

Nicht immer flüssig erzählt aber toll gezeichnet

Hemeraner am 21.09.2025
Bewertungsnummer: 2602669
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Seit einigen Jahren erscheint sehr erfolgreich die Marvel Must Have Reihe mit den besten und einsteigerfreundlichen Comics aus dem Haus der Ideen. Mittlerweile hat diese Reihe über 100 Bände zu verzeichnen. Daher ist es umso verwunderlicher, dass die dazu passende DC Reihe erst Jahre später erscheint. Praktischerweise hat Panini beide Comicriesen unter einem Dach, sodass Sammlern ein ähnlicher Aufbau beschert wird. Eine einsteigerfreundliche Story, die zudem super gezeichnet ist, mit allen Covern, Hintergründen und chronologischer Einordnung - wie bei den Marvelbänden. Superman: Der Mann von Morgen ist dabei ein epischer Band. Er besticht durch außergewöhnliche Zeichnungen voller Lebendigkeit und oft melancholischer Schönheit sowie einer ungewöhnlichen Herangehensweise an den Stählernen. Dabei hat das Vorwort Recht, wie könnte man einen Helden, der quasi unverwundbar und mit übermenschlichen Kräften ausgestattet ist, interessant und frisch erzählen, sodass der Leser dennoch gebannt bleibt? In dem Band wird daher die psychische Seite des Kryptoniers beleuchtet. Denn die ist äußerst verwundbar und ziemlich vernarbt. Verwunderlich ist das nicht, lastet auf ihnen das Gewicht der Welt. Vor einem Jahr ist nicht nur Lois Lane spurlos verschwunden sondern auch eine Millionen weitere Menschen ohne dass Superman etwas dagegen tun konnte. Die Maschine, die dafür verantwortlich ist befindet sich in einem von Bürgerkrieg zerrissenen Land im Nahen Osten. Der dortige General Nox, der in einem Staatsstreich die Macht von einem anderen Schlächter übernommen hat, hat den kybernetisch aufgewerteten Söldner Equus beauftragt, die Drecksarbeit für ihn zu erledigen. Die Ermordung gegnerischer Soldaten kann Superman genausowenig verhindern wie Equus Aktivierung des Gerätes und damit sein und Noxes Verschwinden sowie das von 300.000 weiteren Menschen. Da Nox offenbar das Volk hinter sich hat und seine Gründe ihm gegenüber darlegt, kann Superman nichts gegen ihn ausrichten, zumal der weitere Verlauf des Gesprächs ziemlich schief geht. Zwar nimmt Superman das Gerät an sich, doch um alles zu verarbeiten sucht er sich Hilfe. Dem Pater Leone beichtet er seine Sorgen und Nöte. Einerseits weiß er natürlich, dass Leone aufgrund des Beichtgeheimnisses die ihm anvertrauten Geheimnisse für sich behält. Andererseits - und das ist wirklich ein fieser Zug des ansonsten zu makellosen Kryptoniers - weiß er um dessen fortgeschrittene Krebserkrankung und ist sich sicher, dass er dem Todgeweihten etwas erzählt, was dieser bald als Geheimnis ins Grab nehmen wird. Die Einmischung in die Politik eines anderen Landes und die Mitnahme der ultimativen Waffe bleibt natürlich auch der Justice League of America nicht verborgen, die sich gegen Superman in der Sache richten. Auch eine Einheimische aus der Bürgerkriegsregion geht mit Magie gegen ihn vor, muss aber einlenken, als der ungewöhnlicherweise mit der kompletten Vernichtung droht. Ein geheimnisvoller Söldner, der über Leichen geht und keine Angst vor dem Tod hat verfolgt ihn auf Schritt und Tritt. Bald gerät auch der Priester in dessen Schusslinie. Schon bald wird Batman und Wonder Woman klar, dass der desillusionierte und hart an Depressionen vorbeischrammende Superman das Gerät selbst erneut einsetzen könnte... Kritik mit einigen Spoilern: James Gunn hat ua eine Idee aus der Comicwelt in seinen neuen Film verarbeitet. Das Eingreifen in externe Zuständigkeiten wird hier am Rande behandelt. Aus einem weiteren Best Of Band stammen dann viele Ideen für den neuesten Supermanstreifen. Selten wurde der Kryptonier so fies dargestellt wie hier. Mindestens zwei Mal hat er sich eher wie Homelander aus The Boys anstatt des edlen Retters benommen. Dass er von der Krebserkrankung des Paters weiß und ihn offensichtlich deshalb als Beichtvater ausgewählt hat wird zwar angesprochen aber es wird schnell drüber weggegangen. Ich fand das ziemlich unschön. Dass er zudem den Elementen mit der Vernichtung drohte sollten die gegen die Menschen vorgehen war ebenfalls starker Tobak für jemanden wie ihn. Wie ich finde ist die Geschichte leider etwas holprig ab der Mitte erzählt und es bedarf eines Kunstgriffes, der mich nicht überzeugt hat. Anfangs sieht es so aus, als hätte Superman keine Ahnung, weshalb die Menschen verschwunden sind und vor allem wohin. Die Verschwundenen gelten als tot und Superman verhält sich dementsprechend. Auch als er die Maschine an sich nimmt scheint er keine Ahnung zu haben, wie sie funktioniert. Wenn er von Anfang an gewusst hätte, was mit ihnen passiert ist, warum verhält er sich dann so? Das passte irgendwie nicht. Angesichts der Sache, wen sie da reingezogen hat könnte man seine Panik auch anders interpretieren aber so viel Sinn macht es nicht, da er überhaupt nicht handelt! Erst in der Festung der Einsamkeit nach dem Kampf gegen Wonder Woman nimmt die Handlung eine komplett unerwartete Wendung und die Erklärung macht angesichts der eingangs erwähnten Überlegungen nicht so viel Sinn. Zumal unklar ist, wie Nox und Co. an das Gerät in erster Linie gekommen sind. Grundsätzlich ist die Story neben den epischen Zeichnungen aber insbesondere durch die innere Zerrissenheit der Figuren und die Einführung von Charakteren interessant wie der skrupellose Elias Orr, der vor den Metawesen überhaupt keinen Respekt oder Angst empfindet und der für mysteriöse und in dem Band unaufgedeckte Hintermänner agiert. Andererseits scheint auch er eine Art - ziemlich seltsamen und fragwürdigen Moralkodex zu haben.

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