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Das Jahr ohne Sonne

1

23,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

13.10.2025

Verlag

Zytglogge

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

5210 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783729624603

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

13.10.2025

Verlag

Zytglogge

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

5210 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783729624603

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  • Bewertung

    4/5

    15.01.2026

    eBook (ePUB)

    Macht nachdenklich aber auch dankbar

    Als Kind hat sie einfach so in den Tag hineingelebt, die Sonne ging auf, die Sonne ging unter, die Jahreszeiten kamen und gingen. Im vergangenen Jahr hat sie erfahren, dass nichts selbstverständlich ist. – aus «Das Jahr ohne Sonne»- In Indonesien brach im Frühjahr 1815 der Vulkan Tambora aus. Seine heftigen Eruptionen hatten eine globale Klimaveränderung zur Folge. Das Jahr 1816 ging als das Jahr ohne Sonne in die Geschichte ein. Es regnete, stürmte, schneite bis in den Hochsommer hinein. Ernten waren unterdurchschnittlich oder fielen ganz aus, die Teuerung hielt bald Einzug und die Leute, allen voran die einfachen Arbeiter und Arbeiterinnen, hungerten von Monat zu Monat mehr. Die Menschen konnten dieses Ereignis nicht einordnen, glaubten es liege an Gott oder den Himmelsgestirnen die ihnen nicht mehr gut gesinnt waren. Die Geschichte begleitet die junge Anna Kathrin Diem aus dem Appenzellerland, die Pfarrfrau Elisabeth Kuhn im Emmental und die Engländerin Mary Shelley. Die junge Appenzellerin Anna Kathrin und ihre Familie spürten als Bauers- und Webersleute die Hungersnot mit voller Wucht während die Pfarrerfamilie Kuhn im Emmental zwar die Not der Leute mitbekam, selber jedoch nicht hungern mussten und Mary Shelley verbrachte den dunklen, kühlen und verregneten Sommer 1816 zusammen mit ihrem Geliebten Percy Shelley und dem Dichter Lord Byron am Genfersee und wurde vom neblig-verhangenen Wetter zur Geschichte von «Frankenstein» inspiriert. In der heutigen digitalen, modernen, überwachten und wissenschaftlich aufgeklärten Welt können wir uns ein solches Ereignis kaum vorstellen, bei welchem die Leute keinen blassen Schimmer hatten, warum auf einmal der Sommer und damit die Ernten ausblieben. Mit diesem Buch hat die Autorin eine beeindruckende Geschichte auf wahren Begebenheiten geschrieben. Sehr gut gefallen haben mir neben den Hauptcharakteren die eingebundenen Chroniken aus diesem Jahr ohne Sonne. Da die Hauptfiguren aus drei unterschiedlichen Gesellschaftsschichten stammen, wird deutlich, wie die gesellschaftliche Stellung darüber entschieden hat, wer Elend und Not erleben musste und wer dank seiner Stellung dennoch immer genug zum Leben hatte. Die Verflechtung von Wahrheit und Fiktion ergeben ein imponierendes Zeitdokument aus diesen beiden Jahren im 19. Jahrhundert voller Not, Hunger und Elend. Mich hat dieses Buch nachdenklich zurückgelassen, wie wir heute alles für selbstverständlich nehmen, aber auch sehr dankbar darüber, in unserer heutigen modernen Zeit leben zu können.

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