Was ist wirklich passiert, damals, als Papa starb? Alva fragt sich das schon seit fast tausend Tagen, und nun will sie endlich die Wahrheit herausfinden. Ihre Mutter ist gerade dabei, in einem Bootshaus, das sie gekauft hat, ein Café zu eröffnen. Aber irgendetwas scheint mit dem Bootshaus nicht zu stimmen, und die früheren Besitzer wollen ihr nicht sagen, warum. Zur gleichen Zeit kommen ein kleines Mädchen und seine Mutter nach Hovenäset. Doch die Frau redet nicht und lässt das Mädchen oft allein. Alva wird von einer Katze verfolgt, und nachts hört es sich an, als würde ihr Vater vor ihrer Zimmertür umherschleichen. Bald wird Alva klar, dass sie in Gefahr ist. An manchen Geheimnissen sollte man besser nicht rühren ...
Kundinnen und Kunden meinen
4.6/5.0
summersoul
5/5
22.02.2026
eBook (ePUB 3)
Woher kommen die schwarze Katze und das kleine Mädchen?
Die ganzen mysteriösen Ereignisse, die stattfinden, nachdem Alvas Mutter das Strandhaus gekauft hat, geben einige Rätsel auf und sorgen nicht nur für eine anhaltende geheimnisvolle Stimmung, sondern auch durchgehend für Spannung. Ich hatte mir während der Handlung zwar einiges selbst zusammenreimen können, dennoch gab es auch die ein oder andere Überraschung, was das Auftauchen der schwarzen Katze, des kleinen Mädchens mit seiner Mutter, die nicht sprechen kann, und den Tod von Alvas Vater angeht. So war ich dennoch gespannt, was die Freunde Alva, Heidi und Harry alles herausfinden würden, und letztendlich war die Auflösung am Ende dann doch noch tragischer, als ich vermutet hatte. Zudem hat es die Autorin geschafft, die gruselige, aber auch ziemlich bedrückende Atmosphäre die ganze Handlung über aufrechtzuerhalten. Man sollte die Geschichte deswegen vielleicht nicht unbedingt dann lesen, wenn man damit gerade nicht so gut umgehen kann.
Alvas Trauer wegen des Unfalltods ihres Vaters wurde in allen Facetten gut herausgearbeitet. Zwar wirken manche ihrer Handlungen und Gedankengänge irrational und ich konnte sie im ersten Moment nicht immer ganz nachvollziehen. Doch Trauer und der Umgang damit sind sehr persönlich, individuell, und sie müssen auch nicht rational sein, und das zeigt die Autorin hier ganz gut, finde ich. So konnte ich durchaus verstehen, wieso es für Alva so wichtig ist, endlich Klarheit über die Gründe zu haben. Zudem merkt man, wie gut es ihr tut, als sie sich endlich ihren beiden Freunden Heidi und Harry öffnet und ihnen erzählt, was sie unternimmt, um den Unfallverursacher zu finden.
Fazit:
Eine gruselige, bedrückende und spannende Geschichte, in der wir die Freunde Alva, Heidi und Harry dabei begleiten, als sie versuchen, herauszufinden, was es mit dem Auftauchen der schwarzen Katze und dem kleinen Mädchen mit seiner Mutter auf sich hat und wer am Tod von Alvas Vater schuld ist. Einige Zusammenhänge konnte ich mir im Laufe der Handlung denken, mit anderen konnte mich die Autorin jedoch überraschen. So war die Handlung von Anfang bis Ende spannend und es wehte immer ein Hauch des Geheimnisvollen mit, was mir gefallen hat. Zudem wurde anhand von Alvas Trauer um ihren Vater aufgezeigt, wie persönlich und individuell diese ist und dass nicht alle Gedanken und Handlungen der Trauernden rational sein müssen.
Thebooknista
5/5
30.01.2026
eBook (ePUB 3)
Spannende Fortsetzung mit mysteriöser Atmosphäre
„Gänsehaut in Hovenäset: Sternengrab“ von Kristina Ohlsson ist eine gelungene und spannende Fortsetzung der Kinderkrimi-Reihe, die erneut mit einer dichten Atmosphäre und einem geheimnisvollen Fall überzeugt.
Die Handlung ist von Beginn an rätselhaft aufgebaut und schafft es schnell, eine leicht unheimliche Stimmung zu erzeugen, ohne dabei zu gruselig zu werden. Genau diese Balance macht das Buch so gut geeignet für Kinder: Es ist spannend, geheimnisvoll und fesselnd, aber nie überfordernd.
Kristina Ohlssons Schreibstil ist weiterhin klar, flüssig und altersgerecht. Die kurzen Kapitel und der gut strukturierte Aufbau sorgen dafür, dass man leicht in die Geschichte findet und gerne weiterlesen möchte. Besonders schön ist, wie die Spannung Stück für Stück aufgebaut wird und junge Leser*innen dazu eingeladen werden, selbst mitzurätseln.
Auch die Figuren sind wieder sympathisch und glaubwürdig dargestellt. Sie handeln mutig, neugierig und nachvollziehbar, sodass Kinder sich gut mit ihnen identifizieren können. Gleichzeitig wirkt nichts übertrieben – die Geschichte bleibt realistisch innerhalb ihres Settings.
„Sternengrab“ knüpft sehr gut an den ersten Band an und zeigt, dass die Reihe konstant spannend bleibt. Es ist ein Kinderbuch, das Abenteuerlust weckt, die Fantasie anregt und Lust auf weitere Bände macht.
Für mich ist „Gänsehaut in Hovenäset: Sternengrab“ eine klare Empfehlung für Kinder, die spannende Geschichten, Geheimnisse und kleine Gänsehautmomente lieben – perfekt für gemütliche Leseabende.
Von mir bekommt „Gänsehaut in Hovenäset: Sternengrab“ verdiente 5 von 5 Sternen.
Alexsch
aus Ludwigsburg
5/5
26.01.2026
eBook (ePUB 3)
Grusel und Spannung
Mir gefällt das Cover sehr gut.
Der Klappentext hat sich interessant angehört.
Ich hatte auch schon den 1. Band gelesen und denke das sich Band 2 unabhängig lesen lässt.
Der Schreibstil ist flüssig und leicht. Die Kapitellänge sind sehr angenehm.
Im 2. Band dreht sich alles um Alva und ihren verstorbenen Vater, der bei einem Unfall ums Leben kam. Die Geschichte wird recht schnell geheimnisvoll und spannend. Ich war schnell von gefesselt und konnte es auch nicht mehr aus der Hand legen, da ich wissen wollte wie es weiter geht. Manche Szenen sind auch wieder gruselig.
Alva kommt sympathisch rüber und man merkt ihr auch die Trauer um ihren Vater gut an. Ihr Vorgehen und auch ihre Gedanken sind logisch nachvollziehbar. Ich fand auch schön das Heidi und Harry Alva unterstützt haben und sie alle zusammen gehalten haben. Mir hat auch die Szene auf dem Polizeirevier gut gefallen, das er Alva ernst genommen hat und ihr zugehört.
Es ist auch alles wieder anschaulich und gut beschrieben.
Das Ende hat mir gut gefallen.
Insgesamt eine gruselige und spannende Geschichte bei der ich Alva sehr gerne begleitet habe und vor allem gegen Ende mitgefiebert das alles glatt geht. Ich freue mich schon auf den nächsten Band und empfehle die Geschichte sehr gerne weiter, für alle Kinder ab 11 Jahren und Ältere die es gruselig und spannend mögen.
dru07
aus Feldkirchen
4/5
09.02.2026
eBook (ePUB 3)
gruselig
Für Alva gibt es seit fast tausend Tagen nur eine Frage: Was ist damals passiert, als Papa starb? Wer hat Papa überfahren und warum stand er mitten auf der Straße? Während Alva sich tagtäglich diese Fragen stellt, hat ihre Mutter ein Bootshaus gekauft. In diesem möchte sie ein Café eröffnen, doch irgendetwas stimmt nicht mit dem Bootshaus. Zur gleichen Zeit kommt auch ein kleines Mädchen mit ihrer Mutter auf dem Campingplatz an. Die Frau spricht nicht und das Mädchen wird oft alleine gesehen. Ebenfalls taucht immer wieder eine schwarze Katze auf, welche, wie es scheint, etwas mitzuteilen hat. Als wäre dies nicht genug, hört Alva nachts immer wieder die Schritte ihres Vaters im Wohnwagen herumschleichen.
Dies ist der zweite Teil von Hovenäset und für Kinder ab 11 Jahren. Doch ich finde auch diesen zweiten Teil für Kinder etwas gruselig. Wie im ersten Teil geschehen auch hier unheimliche Dinge. Alva hört nachts die Schritte ihres Vaters im Wohnwagen herumschleichen, doch dieser ist vor fast tausend Tagen gestorben. Dieser wurde in der Nacht von einem Auto angefahren und der Fahrer des Wagens hatte Fahrerflucht begangen. Dann tauchen fast gleichzeitig eine mysteriöse schwarze Katze auf, welche anscheinend Alva etwas mitteilen möchte. Und dann kommt da noch dieses Mädchen mit ihrer Mutter am Campingplatz an. Es ist schon komisch, dass die Mutter angeblich nicht sprechen kann und das Mädchen andauernd alleine in der Gegend gesichtet wird. Warum sind die beiden hier? Vielleicht hat es ja etwas mit dem Bootshaus zu tun, welches Alvas Mutter kaufte und indem sie ein Café eröffnen möchte. Ich war sehr gespannt, wie sich alles entwickeln wird und ob meine Vermutungen richtig sind. Im Gegensatz zum ersten Teil war hier der Schluss für mich rund und hinterließ keine offenen Fragen. 4 von 5*.
Anonymus
5/5
14.04.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Was ist los in Hovenäset?
Übersetzt aus dem Schwedischen von Susanne Dahmann.
Kristina Ohlsson hat mit „Sternengrab“ den 2. Band der „Gänsehaut in Hovenäset“-Reihe geschrieben. Alva, die vor knapp drei Jahren ihren Vater bei einem tödlichen Autounfall verloren hat, beschäftigt sich immer noch mit der Fahrerflucht. Jetzt will sie endlich die Wahrheit darüber herausfinden. Als ihre Mutter das neu erworbene Strandhaus in ein Café umbauen will, tauchen auf dem Campingplatz ein kleines, seltsames Mädchen und deren nicht sprechende Mutter auf. Außerdem sucht eine schwarze Katze immer wieder Alvas Nähe und nachts hört sie immer wieder Schritte vor ihrer Zimmertür, wie die von ihrem Vater. Was ist los in Hovenäset?
Ich habe den ersten Teil der Reihe „Flammenrad“ nicht gelesen, bin aber sehr gut in die Geschichte reingekommen. Der Schreibstil ist sprachlich einfach gehalten und leicht zu lesen. Die Charaktere der Kinder sind durch ihr Verhalten und ihre Reaktionen realistisch dargestellt und haben ihre individuellen Merkmale. Kristina Ohlsson hat in ihrer Geschichte viele Themen wie Freundschaft, Mut und den Umgang mit Verlust und Trauer untergebracht. Trotzdem wirkt sie nicht überladen. Gebettet ist alles in eine Gruselgeschichte mit übernatürlichen Elementen, die stellenweise recht düster und schaurig ist. Die Altersangabe von 11 Jahren sollte daher individuell überdacht und eventuell angepasst werden. Eine spannende Geschichte, deren ersten Teil ich mir auch anschauen werde. 4,5 Sterne
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