Mutmaßliche Leben »Jaeggys Biografien sind Wunderkammern, jeder Satz ein Exponat, vor dem ich ganz erstaunt stehenbleibe.« Dorothee Elmiger
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
18.02.2026
Verlag
SuhrkampSeitenzahl
73
Maße (L/B/H)
17,7/11,2/1,3 cm
Gewicht
137 g
Farbe
Elfenbein
Auflage
1. Auflage
Originaltitel
Vite congetturaliÜbersetzt von
Barbara Schaden
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-518-22565-3
Geschichten wie Rasierklingenschnitte – einschneidend und virtuos verdichtet erzählt Fleur Jaeggy von opiumabhängigen, halluzinierenden und irrwitzigen schriftstellerischen Genies.
Sie hausten prekär, litten an Tuberkulose, verzweifelten an der Wirklichkeit. Sie waren Visionäre, Träumer, Genies – und hochgradig opiumabhängig. Sie experimentierten mit Lachgas, aßen rohes Fleisch, um »prachtvolle Träume« herbeizuführen, wähnten sich unter den Inkas und von »blauen Teufeln« umringt, glaubten, vergiftet worden zu sein, reisten Robert Louis Stevenson hinterher, und was sie suchten, blieb ihnen meist verborgen. Thomas De Quincey, John Keats, Marcel Schwob: Fleur Jaeggy legt mit Mutmaßliche Leben drei biographische Skizzen von Schriftstellern vor, denen die Welt viel zu winzig schien und die mit ihren Texten und ihren Spleens die Grenzen des Denkbaren sprengten.
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