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Drei Wochen im August Roman | Über Macht- und Geschlechterverhältnisse, Lügen und Geheimnisse

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

11206

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.04.2026

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

317

Maße (L/B/H)

18,8/11,7/2,4 cm

Gewicht

294 g

Farbe

Beige / Tanne

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-47541-6

Beschreibung

Rezension

»[Bußmann] weiß auch in ihrem vierten Roman zu beunruhigen und zugleich ein Stück Leben einzufangen, wie es doch selten so realistisch und unheimlich geschildert wird. ... [Ihr] Gespür für die kleinen Unstimmigkeiten und Unbehaglichkeiten in der Kommunikation ist immens und wie direkt aus dem Leben der Empfindlichen, Behutsamen, Schüchternen, Unsicheren, Aufgeklärten und überaus Bemühten mitgeschrieben.« ("Frankfurter Rundschau")
»Nina Bußmann inszeniert … ein leises und zugleich bedrohliches Kammerspiel aus Abhängigkeiten, Abneigungen und Eifersucht. « ("SWR Kultur")
»Nina Bußmann ist eine Meisterin des psychologischen Realismus ...« ("DIE ZEIT")
»[Ein] filigranes Prosageflecht ... Bußmann beweist Gespür für die Psyche ihrer schrecklich einsamen Heldinnen; der Text brilliert zwischendurch auch mit Naturbeschreibungen.« ("wochentaz")
»Bußmann fängt die Eigenschaften von Menschen, die verzweifelt nach Glück suchen, multiperspektivisch, und das heißt vor allem: psychologisch, ein. Drei Wochen im August ist grandios hintersinnig.« ("Neue Zürcher Zeitung")
»Ungewöhnlich und spannend.« ("myself")
»[Diesen Roman] legen Sie nicht mehr aus der Hand!« ("MDR")
»Bußmann erzählt ... in einer poetischen und dennoch wunderbar klaren Sprache, bei der sich die Stimmen von Elena und Eve wie in einem Dialog ergänzen. Bußmann hat ein genaues Gespür, etwa für Naturbeobachtungen und für menschliche Konfliktlagen, die sie hervorragend seziert.« ("SWR Kultur")
»Nina Bußmann hat ein fein gearbeitetes psychologisches Kammerspiel geschrieben ... Drei Wochen im August ist eine flirrende Feier des Dazwischen und ein präzise erzähltes Tableau all der schwer fassbaren Gefühlslagen, die unser Leben doch viel mehr prägen, als die eindeutigen.« ("WDR 3")
»In der Psychologie seiner Figuren überzeugt Nina Bußmanns Roman voll und ganz.« ("Ö1, Ex Libris")

Produktdetails

Verkaufsrang

11206

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.04.2026

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

317

Maße (L/B/H)

18,8/11,7/2,4 cm

Gewicht

294 g

Farbe

Beige / Tanne

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-47541-6

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

1 Sterne

Latente Bedrohung

Bewertung am 21.01.2025

Bewertungsnummer: 2391751

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch wechselt permanent zwischen den Perspektiven von Elena und Eve, manche Abschnitte haben Kapitellänge, manche nur eine knappe Seite. So lernt man die Sicht der beiden kennen und die unterscheidet sich oftmals. Sie sind keine Freundinnen, auch wenn Elena das oft denkt. Sie konkurrieren um die bessere Beziehung zu Elenas Kindern. später konkurrieren sie auch um ihre Verbindungen zu den "Gästen". Die ganze Zeit ist die Atmosphäre unterschwellig unheimlich. Manches, was Personen sagen oder tun, wirkt irgendwie verdächtig, die Brände kommen immer näher, das Meer wirkt bedrohlich, der Junge balanciert in gefährlichen Höhen. Man rechnet permanent damit, das gleich etwas wirklich Schlimmes passiert, aber der Erwartung wird nicht entsprochen. Es gibt ungelöste Konflikte und Fragen, es gibt Beziehungen, in denen man nicht über die Probleme spicht, es gibt Misstrauen, Eifersucht, Unruhe, Angst. Es wird fast keine der beim Lesen entstehenden Fragen beantwortet , es wird keines der Probleme gelöst . Ich weiß nicht einmal, was das zentrale Thema des Buches ist, aber vielleicht ist das die Message: alle haben Probleme, alle sind permanenten Bedrohungen und Rätseln ausgesetzt, nichts ist lösbar und dennoch leben wir alle so weiter in dieser chaotischen und unverständlichen Welt. Vielleicht finde ich noch in Rezensionen zu diesem Buch eine Aussage, bei der mir dann klar wird, ja genau, das ist es, und wenn nicht, ist's auch egal. Eigentlich spricht gar nichts für das Buch, sondern eher alles dagegen, aber ich habe es sehr gerne gelesen und zwar von Anfang bis zum Ende. Ich war weder zwischendurch genervt, noch am Schluss enttäuscht.

Latente Bedrohung

Bewertung am 21.01.2025
Bewertungsnummer: 2391751
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch wechselt permanent zwischen den Perspektiven von Elena und Eve, manche Abschnitte haben Kapitellänge, manche nur eine knappe Seite. So lernt man die Sicht der beiden kennen und die unterscheidet sich oftmals. Sie sind keine Freundinnen, auch wenn Elena das oft denkt. Sie konkurrieren um die bessere Beziehung zu Elenas Kindern. später konkurrieren sie auch um ihre Verbindungen zu den "Gästen". Die ganze Zeit ist die Atmosphäre unterschwellig unheimlich. Manches, was Personen sagen oder tun, wirkt irgendwie verdächtig, die Brände kommen immer näher, das Meer wirkt bedrohlich, der Junge balanciert in gefährlichen Höhen. Man rechnet permanent damit, das gleich etwas wirklich Schlimmes passiert, aber der Erwartung wird nicht entsprochen. Es gibt ungelöste Konflikte und Fragen, es gibt Beziehungen, in denen man nicht über die Probleme spicht, es gibt Misstrauen, Eifersucht, Unruhe, Angst. Es wird fast keine der beim Lesen entstehenden Fragen beantwortet , es wird keines der Probleme gelöst . Ich weiß nicht einmal, was das zentrale Thema des Buches ist, aber vielleicht ist das die Message: alle haben Probleme, alle sind permanenten Bedrohungen und Rätseln ausgesetzt, nichts ist lösbar und dennoch leben wir alle so weiter in dieser chaotischen und unverständlichen Welt. Vielleicht finde ich noch in Rezensionen zu diesem Buch eine Aussage, bei der mir dann klar wird, ja genau, das ist es, und wenn nicht, ist's auch egal. Eigentlich spricht gar nichts für das Buch, sondern eher alles dagegen, aber ich habe es sehr gerne gelesen und zwar von Anfang bis zum Ende. Ich war weder zwischendurch genervt, noch am Schluss enttäuscht.

Spannende Verstrickung menschlicher Beziehungen

Bewertung am 20.01.2025

Bewertungsnummer: 2391081

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Drei Wochen im August bietet Lesegenuss für lange Winterabende. Die Reise an die französiche Atlantikküste ist für Elena, Eve, Linn und deren Freundin eine Belastungsprobe bei der alle an ihre Grenzen stoßen. Unausgesprochene Erwartungen und Gefühle liegen schwer in der sommerlichen Luft. Die drei Urlaubswochen gestalten sich als Machtprobe und -kämpfe auf allen psychologischen Ebenen. Durch das Auftauchen zweier ungebetener Gäste, die das halbwegs stabile Beziehungsgefüge erneut einbrechen lassen, werden schwelende Konflikte offensichtlich. Neben diesen Figuren spielt auch der Betreuer des Hauses eine undurchschaubare Rolle. Das Buch liefert alles, was unterhaltsame Lesestunden fordern. Eine bildreich erzählte Geschichte mit vielschichtigen Charakteren. Die wechselnde Erzählperspektive zwischen Elena und Eve gestaltet die Handlung sehr lebendig und locker. Die Spannung steigt von jedem Kapitel zum nächsten langsam an. Der einzig negative Aspekt der Lektüre war für mich das zeitweise Springen in den Dialogen, was den Lesefluss gestört hat. Trotzdem hat mich das Buch überzeugen können.

Spannende Verstrickung menschlicher Beziehungen

Bewertung am 20.01.2025
Bewertungsnummer: 2391081
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Drei Wochen im August bietet Lesegenuss für lange Winterabende. Die Reise an die französiche Atlantikküste ist für Elena, Eve, Linn und deren Freundin eine Belastungsprobe bei der alle an ihre Grenzen stoßen. Unausgesprochene Erwartungen und Gefühle liegen schwer in der sommerlichen Luft. Die drei Urlaubswochen gestalten sich als Machtprobe und -kämpfe auf allen psychologischen Ebenen. Durch das Auftauchen zweier ungebetener Gäste, die das halbwegs stabile Beziehungsgefüge erneut einbrechen lassen, werden schwelende Konflikte offensichtlich. Neben diesen Figuren spielt auch der Betreuer des Hauses eine undurchschaubare Rolle. Das Buch liefert alles, was unterhaltsame Lesestunden fordern. Eine bildreich erzählte Geschichte mit vielschichtigen Charakteren. Die wechselnde Erzählperspektive zwischen Elena und Eve gestaltet die Handlung sehr lebendig und locker. Die Spannung steigt von jedem Kapitel zum nächsten langsam an. Der einzig negative Aspekt der Lektüre war für mich das zeitweise Springen in den Dialogen, was den Lesefluss gestört hat. Trotzdem hat mich das Buch überzeugen können.

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Drei Wochen im August

von Nina Bussmann

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