Produktbild: Veronika beschließt zu sterben
Band 23305

Veronika beschließt zu sterben

Aus der Reihe detebe
60

14,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

1102

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.04.2026

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

18/11,3/1,5 cm

Gewicht

204 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Veronika Decide Morrer

Übersetzt von

Maralde Meyer-Minnemann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-24831-9

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

1102

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.04.2026

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

18/11,3/1,5 cm

Gewicht

204 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Veronika Decide Morrer

Übersetzt von

Maralde Meyer-Minnemann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-24831-9

EU-Ansprechpartner

truepages UG (haftungsbeschränkt)
Westermühlstrasse 29
80469 München
DE
info@truepages.de

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8
8032 Zürich
CH
info@diogenes.ch

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  • Ani B.

    aus Österreich

    5/5

    19.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Was ist schon NORMAL?

    Was ist eigentlich normal? Wer bestimmt, wie ein „normales“ Leben auszusehen hat? Wann ist Anderssein wirklich krank? Und wie viel von unserem Leben leben wir tatsächlich selbst – und wie viel so, wie die Gesellschaft es von uns erwartet? Dieses Buch wirft unglaublich viele solcher Fragen auf und regt dazu an, die eigenen Ansichten zu hinterfragen. Besonders die Geschichten der einzelnen Menschen zeigen, wie schnell wir urteilen, wenn wir das Verhalten sehen, aber die Geschichte dahinter nicht kennen. Und schließlich bleibt die Frage: Müssen wir uns erst bewusst werden, dass unsere Zeit begrenzt ist, um wirklich zu leben? Für mich ein unglaublich starkes und fesselndes Buch. Ich finde, jeder, der beruflich oder persönlich mit psychischen Erkrankungen zu tun hat – oder vorschnell darüber urteilt –, sollte es einmal gelesen haben. Mein erstes Buch von Paulo Coelho – aber ganz bestimmt nicht mein letztes. Klare 5 Sterne.

  • AnnaLovesBooks23

    4/5

    26.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Buch, das weh tut, nachdenklich macht und am Ende trotzdem Hoffnung hinterlässt.

    Mögliche Mini-Spoiler enthalten! Nach Der Alchimist wollte ich mehr von Paulo Coelho lesen. Als ich erfahren habe, dass er hier eigene Erfahrungen aus psychiatrischen Einrichtungen verarbeitet, musste ich das Buch einfach lesen. Ich habe das Buch innerhalb kürzester Zeit gelesen und trotzdem immer wieder Pausen gebraucht. Nicht, weil es mir nicht gefallen hat. Eher weil es mich an manchen Stellen so direkt getroffen hat, dass ich erst einmal durchatmen musste. Schon früh hatte ich das Gefühl, dass es hier nicht ums Sterben geht. Für mich ging es die ganze Zeit um das Leben. Um die Frage, warum wir leben, wann wir aufgehört haben, auf uns selbst zu hören, und warum so viele Menschen irgendwann anfangen, nur noch zu funktionieren. Besonders die Gedanken über die Gleichförmigkeit des Lebens haben mich beschäftigt. Arbeiten, Erwartungen erfüllen, vernünftig sein, weitermachen. Das Buch stellt immer wieder die Frage, ob das wirklich alles sein kann. Und genau diese Gedanken haben mich oft nicht losgelassen. Was ich sehr mochte! Die Geschichte gehört nicht nur Veronika. Auch Eduard, Mari und Dr. Igor bekommen ihren Platz. Dadurch entsteht das Gefühl, dass jeder Mensch seine eigene Geschichte mit sich herumträgt. Seine eigenen Verletzungen, Ängste, Wünsche und verpassten Chancen. Eduard ist mir besonders ans Herz gewachsen. Seine Geschichte hat mich von allen am meisten berührt. Vielleicht, weil ich vieles nachvollziehen konnte. Das Gefühl, sich selbst irgendwo auf dem Weg verloren zu haben. Gegen Ende tat es stellenweise richtig weh weiterzulesen, weil ich so sehr mit ihm mitgefühlt habe. Auch Mari ging mir unglaublich nahe. Vor allem ihr Brief an die Bruderschaft. Dieser Wunsch, endlich das eigene Leben zu leben und nicht nur das Leben, das andere für richtig halten, hat mich tief getroffen. Überhaupt stecken in diesem Buch so viele Gedanken, die noch lange nachhallen. Die Frage nach Normalität. Die Idee, dass Bitterkeit entsteht, wenn Menschen gegen ihre eigene Natur leben. Der Mut, anders zu sein, obwohl man weiß, dass man dafür nicht immer verstanden wird. Dazu kommt die Musik, die sich durch die ganze Geschichte zieht. Veronikas Klavier war für mich wie ein Lichtblick zwischen all den schweren Gedanken. Etwas Tröstliches. Etwas Heilendes. Je weiter ich gelesen habe, desto stärker hat mich das Buch mitgenommen. Die zweite Hälfte hat mich emotional deutlich mehr getroffen als der Anfang. Es gab Stellen, die wehgetan haben. Stellen, bei denen ich schlucken musste. Und gleichzeitig hatte ich immer wieder das Gefühl, dass zwischen all dem Schmerz auch etwas Hoffnungsvolles steckt. Für mich ist dieses Buch eine Erinnerung daran, dass wir nur dieses eine Leben haben. Dass wir nicht darauf warten sollten, irgendwann anzufangen zu leben. Und dass es Mut braucht, den eigenen Weg zu gehen, wenn er nicht dem entspricht, was andere von uns erwarten. Veronika beschließt zu sterben war für mich kein Wohlfühlbuch. Es war schwer, manchmal unbequem und an einigen Stellen sogar schmerzhaft. Aber genau deshalb wird es mir so lange im Gedächtnis bleiben. Es hat mich getroffen. Es hat mich aufgewühlt. Und irgendwie hat es am Ende auch ein kleines Stück geheilt.

  • Lieschen liest gerne

    5/5

    20.03.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Tolles Buch

    Ein wirklich tolles Buch, das einen emotional abholt. Man kann sich als Leser mit dem Buch identifizieren. Ich werde die anderen Teile der Trilogie auf jeden Fall lesen. Große Empfehlung.

  • Jegor Faktorov

    aus Düsseldorf

    5/5

    09.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was heißt Verrückt?

    Es ist eine wunderschöne Geschichte, die einen, auf philosophische Art und Weise, anregt über das Leben und gewisse „Standards“ nachzudenken. Ein wundervolle Geschichte zum nachdenken und vielleicht auch abschalten.

  • Mimi

    5/5

    11.08.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Plädoyer um verrückt zu sein & anders.

    Paul Coelho besitzt die grosse Macht anhand einer Geschichte, wichtige und bewegende Themen zu thematisieren. Veronika will sterben, doch angesichts des nahenden Todes erlangt sie wichtige Erkenntnisse. Tiefgehend erläutert Coelho was das Leben ausmacht, was es heisst “zu Leben” und wie schön jede Sekunde sein kann. Die Sprache und auch die “Distanz” mit der die Geschichte erzählt wird, bewegte mich zutiefst. Wunderschön beschrieben, habe mich total inspiriert gefühlt. Ein Buch zum nachdenken, wachrütteln und darüber zu reden. Erinnert mich auch wage an “Das Café am Rande der Welt”, auch wenn dieses Buch noch viel tiefgründiger ist. Nun, liebe dich wie du bist und sei wie du sein willst <3 „Nun zu ihrer Krankheit. Jeder Mensch ist einmalig und einzigartig, mit seinen Eigenschaften, Trieben, Begierden und Abenteuern. Doch die Gesellschaft zwingt ihm ein kollektives Verhaltensmuster auf, und die Menschen fragen sich immer wieder, wieso sie sich so und nicht anders verhalten sollen. (…) Bin ich geheilt? Nein. Sie sind jemand, der anders ist und den anderen gleichen möchte. Das ist meiner Meinung nach eine schwere Krankheit.“ – Seite 181

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