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Produktbild: Brandung

Brandung Roman | Ein rätselhafter Todesfall an der französischen Atlantikküste und eine Frau, die von ihrer verdrängten Vergangenheit überwältigt wird

2

21,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

30018

Erscheinungsdatum

11.03.2026

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

1776 KB

Originaltitel

Jour de ressac

Übersetzt von

Andrea Spingler

Sprache

Deutsch

EAN

9783518786147

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • alle Texte können angepasst werden

Verkaufsrang

30018

Erscheinungsdatum

11.03.2026

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

1776 KB

Originaltitel

Jour de ressac

Übersetzt von

Andrea Spingler

Sprache

Deutsch

EAN

9783518786147

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Atmosphärische französische Gegenwartsliteratur

Lust_auf_literatur am 10.06.2026

Bewertungsnummer: 3163761

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wenn ein Roman als „literarischer psychologischer Thriller“ beworben wird, kann ich quasi nicht widerstehen. Wobei ich dir gleich verraten kann, dass „Brandung“ für mich jetzt wenig Ähnlichkeit mit den Thrillern hatte, die ich bis jetzt gelesen habe. Die Spannung des Romans von Maylis de Kerangal, der in Frankreich ein Bestseller war, speist sich nicht aus der Handlung, sondern aus seiner Atmosphäre. Die Ich-Erzählerin des Romans bekommt gleich zu Beginn einen überraschenden Anruf: Ihre Handynummer wurde auf einem kleinen Zettel in der Tasche eines toten Mannes gefunden. Dieser Mann wiederum, der durch Gewalteinwirkung zu Tode kam, wurde an der Nordmole von Le Havre gefunden, die lokale Polizei konnte seine Identität bis jetzt noch nicht feststellen und geht jedem Hinweis nach. Die Erzählerin hat keine Ahnung, wie ihre Telefonnummer bei dem Toten gelandet ist, und reist sofort von Paris, wo sie mit ihrer Familie lebt und als Synchronsprecherin arbeitet nach Le Havre um der Polizei ihre Fragen zu beantworten. Was sie dem Ermittler bis jetzt noch nicht erzählt hat: es gibt eine Verbindung zwischen ihr und Le Havre. Sie ist dort aufgewachsen und hat eine vage Vermutung wer der Tote vielleicht sein könnte. Während ihres Aufenthaltes in Le Havre vermischen sich ihre Erinnerungen mit ihren aktuellen Gedanken über den Toten. Okay, der Plot klingt eigentlich schon nach einer spannenden Kriminalgeschichte, aber Maylis de Kerangal baut ihren Roman ganz anders auf. Im Hauptteil überwiegen die reflektierenden Gedanken ihrer Ich-Erzählerin, die weite Kreise ziehen. Ein Punkt, der sie immer wieder beschäftigt, ist die sinnlose Zerstörung, die Krieg an verschiedenen Orten hinterlässt. Das im Zweiten Weltkrieg völlig zerbombte Le Havre steht dabei im Mittelpunkt, doch sie zieht auch Parallelen zu Irpin und Cherson, Mariupol und Bachmut. Städte, die erst vor kurzem in der Ukraine zerstört worden sind. Mich hat die Geschichte mit dem unbekannten toten Mann am Strand sofort an den Fall des Somerton- Mann erinnert, ein recht populärer und lange ungelöster True-Crime Fall aus Australien. Dort wurde Ende der 40er Jahre von Passanten die Leiche eines Mannes gefunden, mit einem rätselhaften Zettel in der Anzugtasche. Um die Identität und den Tod des Mann rankten sich Jahrzehntelang die skurrilsten Theorien und Vermutungen. Die Atmosphäre des Romans hat mich die ganze Zeit an diese mysteriöse Geschichte erinnert und als der Fall sogar ganz am Schluss des Romans erwähnt wurde, schloß sich für mich der Kreis und fügte sich nahtlos mit dem Ende des Romans zusammen. Du solltest dir den Roman wahrscheinlich nicht mit der Erwartungshaltung an einen spannenden Thrillerplot holen, sondern dich auf sehr atmosphärische französische Gegenwartsliteratur einstellen, die mir mehr Rätsel gestellt hat, als sie beantwortet hat.

Atmosphärische französische Gegenwartsliteratur

Lust_auf_literatur am 10.06.2026
Bewertungsnummer: 3163761
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wenn ein Roman als „literarischer psychologischer Thriller“ beworben wird, kann ich quasi nicht widerstehen. Wobei ich dir gleich verraten kann, dass „Brandung“ für mich jetzt wenig Ähnlichkeit mit den Thrillern hatte, die ich bis jetzt gelesen habe. Die Spannung des Romans von Maylis de Kerangal, der in Frankreich ein Bestseller war, speist sich nicht aus der Handlung, sondern aus seiner Atmosphäre. Die Ich-Erzählerin des Romans bekommt gleich zu Beginn einen überraschenden Anruf: Ihre Handynummer wurde auf einem kleinen Zettel in der Tasche eines toten Mannes gefunden. Dieser Mann wiederum, der durch Gewalteinwirkung zu Tode kam, wurde an der Nordmole von Le Havre gefunden, die lokale Polizei konnte seine Identität bis jetzt noch nicht feststellen und geht jedem Hinweis nach. Die Erzählerin hat keine Ahnung, wie ihre Telefonnummer bei dem Toten gelandet ist, und reist sofort von Paris, wo sie mit ihrer Familie lebt und als Synchronsprecherin arbeitet nach Le Havre um der Polizei ihre Fragen zu beantworten. Was sie dem Ermittler bis jetzt noch nicht erzählt hat: es gibt eine Verbindung zwischen ihr und Le Havre. Sie ist dort aufgewachsen und hat eine vage Vermutung wer der Tote vielleicht sein könnte. Während ihres Aufenthaltes in Le Havre vermischen sich ihre Erinnerungen mit ihren aktuellen Gedanken über den Toten. Okay, der Plot klingt eigentlich schon nach einer spannenden Kriminalgeschichte, aber Maylis de Kerangal baut ihren Roman ganz anders auf. Im Hauptteil überwiegen die reflektierenden Gedanken ihrer Ich-Erzählerin, die weite Kreise ziehen. Ein Punkt, der sie immer wieder beschäftigt, ist die sinnlose Zerstörung, die Krieg an verschiedenen Orten hinterlässt. Das im Zweiten Weltkrieg völlig zerbombte Le Havre steht dabei im Mittelpunkt, doch sie zieht auch Parallelen zu Irpin und Cherson, Mariupol und Bachmut. Städte, die erst vor kurzem in der Ukraine zerstört worden sind. Mich hat die Geschichte mit dem unbekannten toten Mann am Strand sofort an den Fall des Somerton- Mann erinnert, ein recht populärer und lange ungelöster True-Crime Fall aus Australien. Dort wurde Ende der 40er Jahre von Passanten die Leiche eines Mannes gefunden, mit einem rätselhaften Zettel in der Anzugtasche. Um die Identität und den Tod des Mann rankten sich Jahrzehntelang die skurrilsten Theorien und Vermutungen. Die Atmosphäre des Romans hat mich die ganze Zeit an diese mysteriöse Geschichte erinnert und als der Fall sogar ganz am Schluss des Romans erwähnt wurde, schloß sich für mich der Kreis und fügte sich nahtlos mit dem Ende des Romans zusammen. Du solltest dir den Roman wahrscheinlich nicht mit der Erwartungshaltung an einen spannenden Thrillerplot holen, sondern dich auf sehr atmosphärische französische Gegenwartsliteratur einstellen, die mir mehr Rätsel gestellt hat, als sie beantwortet hat.

Ein Zeichen aus der Jugend

begine aus Lemwerder am 19.03.2026

Bewertungsnummer: 3081908

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die französische Schriftstellerin Maylies de Kerangal führt uns in ihrem Roman, Brandung, nach Le Havre. Ich bin schwer in diese Geschichte hinein gekommen. Ein Mann wurde tot aufgefunden und er hatte die Telefonnummer der Protagonistin in seiner Jackentasche. Sie fährt in ihre Heimatstadt. Sie denkt an ihre Jugend. Dann kommt noch Politik ins Spiel. Sogar die Kriegszeit wird abgehandelt. Die Zeiten gehen viel hin und her. Es ist ein interessanter Roman, mit Krim teil, der sich fesselnd liest.

Ein Zeichen aus der Jugend

begine aus Lemwerder am 19.03.2026
Bewertungsnummer: 3081908
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die französische Schriftstellerin Maylies de Kerangal führt uns in ihrem Roman, Brandung, nach Le Havre. Ich bin schwer in diese Geschichte hinein gekommen. Ein Mann wurde tot aufgefunden und er hatte die Telefonnummer der Protagonistin in seiner Jackentasche. Sie fährt in ihre Heimatstadt. Sie denkt an ihre Jugend. Dann kommt noch Politik ins Spiel. Sogar die Kriegszeit wird abgehandelt. Die Zeiten gehen viel hin und her. Es ist ein interessanter Roman, mit Krim teil, der sich fesselnd liest.

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Brandung

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