Kunst im Restauratorium Über Spiel- und Denkräume in den 50er Jahren, ausgehend von einem Essay Peter Rühmkorfs
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
33,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
09.10.2025
Herausgeber
Stephan Opitz + weitereVerlag
Wallstein VerlagSeitenzahl
324 (Printausgabe)
Dateigröße
7786 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783835388512
Die 50er Jahre sind für Kulturhistoriker ein schwieriges Jahrzehnt, weil es sich in seiner Widersprüchlichkeit dem analytischen Zugriff immer wieder zu entziehen scheint. In seinem Essay »Kunst im Restauratorium« analysiert Peter Rühmkorf 1959 die Situation der Künste dieser Dekade und deutet ihre unübersehbare Erstarrung als Folge einer großen Angst vor Veränderung.
Ein Teil der Beiträge dieses Bandes setzt sich mit Rühmkorfs Thesen auseinander: im Hinblick auf die Tendenzen und Entwicklungen des Kunstbetriebs, bezüglich der Heimat-Konzeption des zeitgenössischen Spielfilms, der sogenannten »Neuen Musik« dieser Epoche und - nicht zuletzt - in Bezug auf literarische Texte von Gerlind Reinshagen, Arno Schmidt und Wolfgang Koeppen. Ein grundlegender Text zur Zeitgeschichte der 50er Jahre in der politisch-gesellschaftlichen Nachfolge des Nationalsozialismus eröffnet den Band.
Der andere Teil der Beiträge widmet sich der Position Peter Rühmkorfs als Lyriker und Dichtungskritiker in den zeitgenössischen poetologischen Debatten und im Literaturbetrieb, dem er als Innen- sowohl wie Außenseiter scharf beobachtend begegnete. Aus dieser Doppelperspektive heraus legte er die Grundlagen seines späteren Werks.
Kundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice